Aktuelles

27.11.2009, PhysiquePhysik am phaenovum

Ehrendoktorwürde

Am Freitag, den 27. November hat Bernd Kretschmer, Präsident des phaenovums, die Ehrendoktorwürde der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel erhalten. Die Verleihung fand im festlichen Rahmen in der Martins Kirche statt. Die Laudatio von Prof. Dr. Parlow, Dekan der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, kann man auf der Homepage der Unibasel (siehe Link Ehrendoktorwürde)   nachlesen.

Am 23. Oktober 2009 fand in die Bibliothek des Hans-Thoma-Gymnasiums die Preisverleihung des Innovationspreises statt. Mit dem "Innovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler" sollen Schülerinnen und Schüler oder ehemalige Schülerinnen und Schüler an Forschungs- oder Bildungseinrichtungen des Landreises Lörrach für herausragende Forschungsleistungen im Bereich Physik ausgezeichnet werden. Der Preis wird vom Rotary Club Lörrach gestiftet und ist mit einem Preisgeld in Höhe von Euro 1.000,00 dotiert. Die sieben eingereichten Arbeiten wurden der hochrangig besetzten Jury am 30. September vorgetragen.
Mitglieder der Jury waren:
• Dr. Dr. Konrad Lang für den Rotary Club Lörrach
• Prof. Dr. Hans-Joachim Güntherodt, Departement Physik, Universität Basel
• Dr. Ulrich Kaiser, Director Technology, Endress+Hauser Consult AG, Reinach
• Dr. Matthias Kaiserswerth, Director IBM Zurich Research, Laboratory, Rüschlikon
• Prof. Dr. Gerald Urban, Institut für Mikrosystemtechnik, Universität Freiburg im Breisgau
Nach einer Begrüßung durch Dr. J.M. Olaf, Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG und 2.Vorstand phaenovum, stellten alle Teilnehmer ihre Themen vor.
Prof. Güntherodt betonte in seiner Ansprache, dass alle Arbeiten preiswürdig waren. Das hohe Niveau aller Beiträge lasse darauf hoffen, dass der Wettbewerb auch im nächsten Jahr wieder fortgesetzt wird.

Für den Rotary Club Lörrach gab Dr. K. Lang die Entscheidung der Jury bekannt. Der Preis wurde geteilt.
Je 500 € erhalten die Gruppe mit dem Thema „Geysir“ (Uli Beitinger, Felix Lorenz, Marco Zimmermann) und Dominic Dold mit dem Thema „Selbsterzeugte Schwingung eines stromdurchflossenen Drahtes“.
Tobias Spanke erhielt für „Sicherheitsbeleuchtung für einen Schulranzen“ einen Sonderpreis in Höhe von 250 €.

Alle Beiträge wurden in einem Heft zusammengefasst und den Teilnehmern der Preisverleihung zur Verfügung gestellt.

siehe auch Galerie

Innovationspreis


Am Samstag, 17. Oktober 2009 fand im phaenovum eine Veranstaltung mit Vorträgen zum Thema "Einsatz der Nanotechnologie in der Forschung und in der Industrie" und Gesprächen mit Schülern des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck statt.

Prof. Dr. Hans-Joachim Güntherodt referierte zum Thema "Nanotechnologien und ihre Anwendungen heute und in der Zukunft". Dr. Ayla Busch und Dr. Sami Busch sprachen zum Thema "Einsatz von Nanotechnologie in der Industrie am Beispiel der Busch GmbH" und über Lebenswege von Naturwissenschaftlern in der Wissenschaft, Forschung und Industrie. Dr. Hendrik Bluhm hielt einen Vortrag zum Thema "Nanowissenschaft für die Computertechnologie von Übermorgen". Die Moderation des Vormittages übernahm Wolf Zinkl, Technologiefeldleiter Nanotechnologie von der Schweizer Initiative i-net Basel. In dem überfüllten Vortragssaal des phaenovum ließen sich die Zuhörer von den vielseitigen Ausführungen begeistern.

Am 27./28.September nahmen David Bohrmann, Michael Schramm und Bernd Kretschmer an dem NaT-Working Symposium "Naturwissenschaften und Technik: Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich" in Berlin teil.

Die neuen "problems" für das IYPT 2010 in Wien sind da

siehe

Projekte  im phaenovum

Sommerkurs Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie 2010

Vom 2.  bis 6. August wird wieder ein Sommerkurs " Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie" stattfinden.

Anmeldung unter kretschmer at phaenovum de.

Sommerkurs Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie 2009

Vom 3. bis 7. August fand am phaenovum ein Sommerkurs Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie statt. 11 Schüler/Innen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz machten sich mit den Grundlagen der Quantenphysik und der Funktionsweise der Rastersondenmikroskope vertraut.  Weite Teile des theoretischen und praktischen Teils werden in
Partnerarbeit an Laptops oder in Realexperimenten erschlossen. Bei einem Besuch am Physikalischen Institut der Universität Basel führte Dr. Thilo Glatzel in aktuelle Probleme der Forschung auf diesem Gebiet ein.

siehe auch Fotogalerie

Sommerkurs Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie 2009

IYPT in China

In diesem Jahr wurde das Reich der Mitte zur Mitte der jungen Physiker aus aller Welt. In Tianjin, der "Himmelsfurt", versuchten auch zwei Lörracher im IYPT (International Young Physicists’ Tournament) den Olymp der Physikerwelt zu erklimmen. So mischten sich Lukas Kaiser und Dominic Dold vom Schülerforschungszentrum "phaenovum" mit drei weiteren deutschen Teamkollegen, die dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg in Bad Saulgau angehören, unter die 27 Mannschaften unterschiedlichster Nationen. Im Wettbewerb errang Deutschland eine Bronzemedaille. Sieger des Turniers wurde Korea.
In der einjährigen Vorbereitung auf dieses Turnier mussten 17 physikalische Probleme bearbeitet werden. Betreut wurden die oben genannten Schüler von Hermann Klein und Bernd Kretschmer.
Diese angenehm fordernde Begegnung mit der fremden Kultur wurde auch bereichert durch Exkursionen, deren eine zur Großen Mauer nach Badaling führte, wobei auch eine gewisse Verbindung von Tianjin mit Deutschland festgestellt werden konnte. So besuchten die Wettbewerbsteilnehmer eine Schule, die vor etwa 100 Jahren von einem Deutschen gegründet und mit physikalischen Geräten ausgestattet wurde, die heute in einem nur ausgewählten Gästen zugänglichen Museum ausgestellt sind. Auch bot das IYPT Raum für internationale Kontakte, indem Bekanntschaften zwischen den Teammitgliedern unterschiedlichster Nationen geknüpft wurden und so beispielsweise Deutschland und Schweden selbst nach Beendigung des Turniers sich noch über ihre physikalischen Ideen und Lösungen unterhalten konnten.

siehe auch Galerie

IYPT in China


Internationale Konferenz junger Wissenschaftler, 24-29 April, 2009
Vom 24.April bis zum 29.April fand die 16te Internationale Konferenz junger Wissenschaftler ( ICYS) in Polen statt, bei der Jugendliche aus 18 Ländern (darunter Länder wie USA, Niederlande, Iran, Indonesien, Brasilien, Georgien) ihre Forschungsergebnisse in den Fachbereichen Informatik, Mathematik, Physik und Umwelttechnik präsentieren konnten. Die Gesamtzahl der Teilnehmer an dieser Konferenz betrug weit über 100. Im Unterschied zum IYPT ist dieser Wettbewerb kein Team-, sondern ein Einzelwettbewerb. Zudem gibt es hier keine vorgegebenen Aufgaben, wodurch eine große Bandbreite von Themen entsteht, die den Wettbewerb sehr interessant macht.

Das Team aus Deutschland setzte sich aus 10 Schülern zusammen, die vom SFZ in Bad Saulgau, dem Kepler-Seminar in Stuttgart, dem Gauss-Gymnasium Frankfurt(Oder) und dem Schülerforschungszentrum Phaenovum Lörrach Dreiländereck stammten. Die Auswahl der Schüler organisierte Dr. Alexander Urban, Geschäftsführer der Heidehof-Stiftung

Nach einer feierlichen Eröffnung im Spiegelsaal des Schlosses von Pszczyna (Oberschlesien) wurden an 2 Tagen zehn- bis fünfzehnminütige Präsentationen auf Englisch vorgetragen. Ein fünfminütiges Kolloquium schloss sich dem Vortrag an. Anschließend bewertete eine Jury die Originalität der Arbeit, deren Eigenständigkeit , Theorie und Rhetorik , sowie den Gesamteindruck und die Vortragssprache Englisch.

Die drei Lörracher Teilnehmer präsentierten nun bei diesem Wettbewerb auf internationalem Parkett ihre jugend-forscht-Arbeiten:
Lukas Neuhaus, der seit Jahren ein großes Interesse an der Bionik hat, entwickelte im letzten Jahr einen künstlichen Muskel mit Hilfe von Magnetfeldern. Damit er sein Modell dem Publikum in Polen präsentieren konnte, hatte er extra vor dem Abflug bei der Fluggesellschaft angerufen, um trotz der extrem starken Magnetfelder seiner Konstruktionen eine Beförderungserlaubnis zu erhalten.
Martin Strittmatter, der seit etlichen Jahren an europäischen Rennen für funkgesteuerte Modellautos teilnimmt, hatte über ein Jahr lang im Lörracher Windkanal sein Rennauto verbessert. Dank dieser physikalischen Forschungen gelang es ihm insbesondere, eine optimale Stellung des Heckspoilers zu erreichen, sodass er die Rennzeiten seines Autos deutlich verbessern konnte.
David Bohrman untersuchte den Einfluss des Zähneputzens auf die Rauheit von Zähnen. Dank der Hilfe eines Lörracher Zahnarztes konnte er anhand von Weisheitszähnen die Wirkung verschiedener Zahnpasten, insbesondere von Weissmacher-Zahnpasten, mit einem Rasterkraftmikroskop nachweisen.

Eine ausgezeichnete Gelegenheit, Freundschaften zwischen den Jugendlichen der verschiedenen Länder zu knüpfen, bot das Sportprogramm und die in Pszczyna durchgeführte Stadtrallye.
Bei einem feierlichen Bankett erfolgte die Bekanntgabe der Preisträger. Martin und David wurden mit Silber, Lukas mit einer Goldmedaille bedacht. Insgesamt war das deutsche Team äußerst erfolgreich und gewann 3 Gold-, 4 Silber- und 3 Bronzemedaillen. Am Dienstag erfolgte ein Ausflug ins schöne Krakau, mit der nach Prag zweitältesten Universität der Welt. An dieser lehrten schon Kopernikus und der frühere Papst Johannes Paul II. Mit dem eindrücklichen Besuch der Gedenkstätten in Auschwitz und Birkenau endete dieser Wettbewerb für das deutsche Team.
Nächstes Jahr findet der Wettbewerb in Bali / Indonesien statt, was hoffentlich vielen jugendlichen Forschern als Ansporn dient.

siehe auch Galerie  ICYS Andere Aktivitäten

Innovationspreis

Der  Rotary Club Lörrach 

hat einen Innovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler gestiftet. Neben dem Preisgeld ist besonders die hochrangige Jury bemerkenswert.

In den Sommerferien wird es zu Beginn für Schülerinnen und Schüler einen Ferienkurs

„Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie“

vom 3. August bis 7. Augst 2009 geben.

Anmeldung siehe auch

Ferienkurs Nanotechnologie

Jugend forscht Erfolge beim Landeswettbewerb

Der Landeswettbewerb von Jugend forscht fand vom 17.  bis 19. März 2009 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt,

Christian Späte und Sebastian Wagner ereichten mit einer von allen Juroren sehr gelobten Arbeit "Dünen und Sandrippel" in Geo- und Raumwissenschaften den Landessieg und damit die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb im Mai in Osnabrück.

Jugend forscht 2009

Uli Beitinger, Felix Lorenz, Marco Zimmermann erhielten in Physik mit dem Thema  "Geysir" im Fach Physik den dritten Preis.

Michael Schramm und David Bohrmann beteilgten sich mit ihrer Arbeit "Einfluss von Putzen auf die Rauheit von Zähnen" in Biologie, dem Fachbereich mit der größten Teilnehmerzahl. Auch sie erhielten einen dritten Preis.

Wir gratulieren!

Regionalwettbewerb Jugend forscht in Freiburg

Am 5. Und 6. März fand in der Messe Freiburg der Regionalwettbewerb von Jugend forscht statt. Gruppen vom phaenovum waren dabei sehr erfolgreich: Drei erste Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, zwei zweite Preise und Sonderpreise waren das hervorragende Ergebnis.

Das phaenovum erhielt aufgrund der 6 Projekte, die teilgenommen hatten, einen Schulpreis.

Im Einzelnen:

Regionalsieger wurden

Physik: Geysir (Uli Beitinger, Felix Lorenz, Marco Zimmermann)

Geo- und Raumwissenschaften: Dünen und Sandrippel (Christian Späte, Sebastian Wagner)

Biologie: Einfluss des Putzens auf die Rauheit von Zähnen. ( Michael Schramm)

Einen zweiten Preis erhielten:

Technik: Optimierung meines Modellrennautos (Martin Strittmatter)

Technik: Künstlicher Muskel mit Magnetfeldern (Lukas Neuhaus, Alexander Ziegler)

Einen Sonderpreis erhielten

Physik: Wie trocknet eigentlich mein Physikbuch (Caroline Lachner, Laura Günter , Dominik Wodrich)

iehe auch Galerie

Jugend forscht 2009

DPG Schülerpreis

Vom 2. bis 5. März fand in Hamburg die 3. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft statt. Bei dem traditionellen Abendessen zu Ehren der DPG-Preisträger wurden auch die Schülerpreise vergeben. Jeder Schüler des deutschen IYPT-Teams, darunter Uli Beitinger vom phaenovum in Lörrach, erhielt vom Präsidenten der DPG Prof. Litfin eine Urkunde und 500 € für das hervorragende Abschneiden beim Internationalen Turnier Junger Physiker in Kroatien. Am Mittwoch wurden dann in einer Festsitzung die Max Planck und Stern-Gerlach-Medaille vergeben.

siehe auch Galerie DPG Preis

Am 31. Januar  und am 7. Februar beteilgten sich Schüler und Lehrer des phaenovums auf Einladung des Physikalischen Instituts mit Experimenten und Postern an den Saturday Morning Physics in Basel. Großes  Interesse der Zuschauer  fanden der Geysir, das Rasterkraftmikroskop und die Untersuchung der Rauheit von Zähnen sowie der Cappuccino-Effekt. Besonders die Ausbrüche des Geysirs fanden große Beachtung.

siehe auch Galerie Saturday Morning Physics

Es war so möglich einer interessierten Öffentlichkeit die Arbeit des phaenovums/Physik-Nanoscience nahe zu bringen. Auch für den Ferienkurs Rasterkraft -und Rastertunnelmikroskopie zu Beginn der Sommerferien konnte so Werbung gemacht werden.

Wettbewerbe

Zahlreiche Gruppen beteiligten sich an Wettbewerben Beim Siemens Schülerwettbewerb 2009 „Auf H2Ochtouren forschen“ beteiligten sich drei Gruppen mit den Themen Geysire, Dünen und Sandrippel und Umwandlung von thermischer in mechanische Energie. Für Jugend forscht haben sechs Gruppen Arbeiten eingereicht. Die Themen reichen von „Optimierung eines Modellrennautos im Windkanal“, „Wie trocknet mein Physikbuch -Trocknungsprozesse von nassem Papier“, „Dünen und Sandrippel“, „Geysire“, „Entwicklung eines künstlichen Muskels mit Magneten“ bis zum „Einfluss von Putzen auf die Rauheit von Zähnen“. Sparten in denen die Projekte eingereicht wurden sind Technik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften und Biologie.

Windkanal

Am 22. Dezember besuchten Schüler und Lehrer vom phaenovum und dem SFZ Südwürttemberg den Windkanal der RUAG in Emmen. Dr. Zimmermann führte zunächst in die Struktur der RUAG und die dort verwendeten Messgeräte ein. Dann wurden in den beiden Windkanälen viele interessante Details geklärt. siehe auch Galerie   ICYS ICYS Andere Aktivitäten

Das phaenovum bietet für physikinteressierte Schülerinnen und Schüler gute Möglichkeiten zum selbständigen und angeleiteten Arbeiten in vielen Bereichen der Physik.

In unserem Schülerforschungszentrum haben wir unter anderem  einen Windkanal, Rastertunnelmikroskop, Rasterkraftmikroskop, Szintillationszähler, Halbleiterdetektor, Zählrohre, Speicheroszilloskop, 10 Cassys und 4 Powercassys, Videomikroskop. In jedem Raum stehen zahlreiche Internetanschlüsse zur Verfügung und von jedem Laptop aus kann gedruckt werden.

Wir bereiten auf Wettbewerbe vor und bieten durch unsere Ausstattung die Möglichkeit  sich intensiv mit Physik-Projekten zu beschäftigen. Oft werden die kleinen Forschungsvorhaben auch als Seminarfach (manchmal auch im Bereich Gesellschaftswissenschaften) im Rahmen der Abiturprüfung angerechnet. Wir führen Ferien