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25.11.2008, phaenovumSchülerpreis der Physikalischen Gesellschaft

Die Oberbadische, 25.11.2008

Großer Erfolg für das Phaenovum
Preis der Physikalischen Gesellschaft

Lörrach. Der Schülerpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft geht an fünf Jugendliche aus Baden-Württemberg. Zum Siegerteam gehört Uli Beitinger vom Lörracher Hans-Thoma-Gymnasium. Weitere Mitglieder des Teams sind Florian Ostermaier, Wilhelmsdorf; Andreas Landig, Bad Saulgau; Vera Schäfer, Biberach, und Jan Binder, ebenfalls Biberach. Sie hatten im Mai 2008 den Physik-Weltcup im kroatischen Trogir gewonnen und sich damit gegen 23 weitere Teams aus Europa und Übersee durchgesetzt.

Vor dem Turnier hatten die Teilnehmer rund ein halbes Jahr Zeit, um 17 physikalische Fragestellungen zu bearbeiten. Ihre Ergebnisse präsentieren sie während des Turniers. In diesem Jahr ging es dabei unter anderem um das Fließverhalten von Shampoo und um die Flugeigenschaften des propellerförmigen Ahornsamens.

Die Aufgaben sind jedes Jahr anspruchsvoll, Lösungen von der Stange gibt es nicht. Die monatelange Vorbereitung wird von den Teilnehmern deshalb für Experimente und Computersimulationen genutzt. In Teamarbeit entstehen so regelrechte Forschungsprojekte, die beim Turnier vorgestellt werden. Hier diskutieren die Kontrahenten ihre Ergebnisse miteinander und vor den Augen einer Fachjury. Wettkampfsprache bei diesen Physics Fights ist Englisch. Insofern benötigen die Nachwuchsforscher nicht nur fachliches Knowhow, sondern auch sprachliches Geschick.

Betreut wurde das Team von Fachleuten des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg in Bad Saulgau und des Schülerforschungszentrums phaenovum in Lörrach. In diesen Zentren hatte die Gruppe auch geforscht und sich auf das Turnier vorbereitet.