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06.03.2009, phaenovumJugend forscht / Schüler experimentieren am 05./06.März 2009, Rothaus Arena Freiburg

Junge Forscher des phaeovums räumen ab - vier erste Plätze

Badische Zeitung, 06.März 2009

Die jungen Forscher aus Lörrach haben bei "Jugend forscht" abgeräumt. Mit vier ersten Plätzen im jeweiligen Fachgebiet, zwei zweiten, einem dritten und einem Geldpreis konnte jeder Lörracher Teilnehmer etwas aus Freiburg mit nach Hause nehmen.

LÖRRACH (sar). "Wir haben uns wahnsinnig gefreut", sagt Felix Lorenz. Besonders, dass so viele aus Lörrach gewonnen hätten, hat die Gruppe stolz gemacht. In der Freiburger Messehalle wurden gestern vor mehr als 300 Zuschauern die Gewinner bekannt gegeben: Mit seinen beleuchteten Schulranzen schaffte der efljährige Tobias Spanke den Regionalsieg im Fachgebiet Arbeitswelt. Regionalsieger "Biologie" wurden Michael Schramm und David Bohrmann (beide 18) mit ihren Untersuchungen über den Einfluss von verschiedenen Zahnpasten auf die Rauheit von Zähnen. Auf Platz drei folgten Tim Wölfle (18) und Florian Peter (19) mit ihrer Arbeit zum Zellen-Selbstmord, der sogenannten Apoptose, in Hefe. Sebastian Wagner und Christian Späte (beide 18) überzeugten mit ihren "Dünen-Anlagen" und den Ergebnissen zu Dünen und Sandrippeln und wurden Regionalmeister in den Geo- und Raumwissenschaften. Der Geysir und ihre Forschungsergebnisse zum Thema verschafften Uli Beitinger (20), Marco Zimmermann (19) und Felix Lorenz (18) (Bild hier uploaden) den Regionalsieg bei den Physikern. Im gleichen Fachgebiet bekamen Carolin Lachner (15), Laura Günther und Dominik Wodrich (beide 16) für ihre Arbeit zum Verhältnis von Papier und Wasser einen Geldpreis.

Auf Platz zwei im Fachgebiet Technik trafen sich Lukas Neuhaus und Alexander Ziegler (beide 17; Bild hier uploaden) mit Martin Strittmatter (18). Der Verband Deutscher Ingenieure (VDI) hatte Lukas und Alexander für ihren künstlichen Muskel und Martin für die Testergebnisse zur Optimierung seines Modell-Rennautos zusätzlich mit einem Geldpreis gewürdigt.

Alle Regionalsieger bekamen 75 Euro Preisgeld und werden vom 17. bis 19. März am Landeswettbewerb in Stuttgart teilnehmen. Mit einer Ausnahme haben die Gewinner hauptsächlich im Phaenovum gearbeitet. "Es war wirklich krass, wir sind heute Morgen so schlecht aus den Federn gekommen, trotzdem ist die Präsentation gut gelaufen", erzählt Felix Lorenz. Physik war als letztes dran bei der Preisverleihung, und dann gab es keinen 2. Platz. Die Anspannung bei den drei Lörrachern stieg. Um so mehr haben sie sich dann über den ersten Platz gefreut: "Wir sind wirklich froh, dass es so gut geklappt hat", sagt Felix.