Innovationspreis

Innovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler
Gestiftet vom Rotary Club Lörrach
Mit dem „Innovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler“
sollen Schüler oder ehemalige Schüler an Forschungs- oder
Bildungseinrichtungen des Landkreises Lörrach für herausragende
Forschungs-Leistungen im Bereich Physik ausgezeichnet werden.
Der Preis wurde vom Rotary Club Lörrach gestiftet und ist mit
einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert.


Wer kann teilnehmen?


Junge Menschen bis zu einem Alter von 21 Jahren können am Wettbewerb
teilnehmen. Jugendliche, die mitmachen möchten, müssen
im Landkreis Lörrach wohnen oder an einer Bildungseinrichtung im
Landkreis Lörrach, wie z.B. dem phaenovum, eingeschrieben sein.
Studenten dürfen sich nur im Jahr ihres Studienbeginns anmelden.
Teilnehmen können Einzelpersonen oder Gruppen. Eine Gruppe/ein
Team darf aus maximal drei Personen bestehen. Bei einer Teameinsendung
müssen alle Teammitglieder aufgeführt werden; Nachnominierungen
sind unzulässig. Jedes Team benennt einen Gruppen-Sprecher,
der für die Kommunikation verantwortlich ist.
Sowohl bei der Beurteilung als auch bei den Gewinnen werden Einzel-
und Teameinsendungen gleichrangig behandelt, d.h. Einzelbewerber
und Teams erhalten identisch hohe Preisgelder. Innerhalb der
Teams werden die Preise zu gleichen Teilen zwischen den Teammitgliedern
aufgeteilt.
Jeder Teilnehmer kann sich nur mit einer Einsendung bewerben.


Welche Themen können eingereicht werden?


Es dürfen alle Themen aus dem Bereich Physik eingereicht werden,
die vollständig selbständig erarbeitet wurden.
Für die Einreichung ist eine Anmeldung des Themas sowie die Einsendung
der kompletten Wettbewerbsunterlagen erforderlich (siehe
Anmeldung und Einsendung)


Wettbewerbsunterlagen und -leistungsbestandteile


Zum Beurteilungsprozess werden nur vollständige Teilnahmeunterlagen
zugelassen; hierzu gehören ein vollständig und wahrheitsgemäß
ausgefüllter Einsendebogen, eine in deutscher Sprache
abgefasste Arbeit sowie eine maximal halbseitige Kurzfassung in
deutscher Sprache (Abstract).
Es werden nur online übermittelte Einsendungen akzeptiert.
Einsendungen, die entgegen den Richtlinien per Post zugeleitet
werden, können weder an den jeweiligen Teilnehmer zurückgesandt
noch zum Beurteilungsprozess zugelassen werden.

Die schriftliche Arbeit sowie die Kurzfassung sind in Arial-Schrift
mit einer Schriftgröße von 12-Punkt bei 1,5-Zeilenabstand und
einem umfassenden Rand von 2,5 cm abzufassen.
Die Arbeit muss mindestens zehn und maximal 20 Seiten im
DIN A4-Hochformat (Seitenumfang jeweils inklusive Abstract,
Abbildungen, Literaturverzeichnis etc.) umfassen und eine klare
Struktur aufweisen: Hierzu gehören u.a. Einleitung, Ausgangssituation,
Problemskizze, Zielsetzung, Lösungsweg, Ausblick sowie
ggf. Literaturhinweise. Powerpoint-Folien oder Charts sind als
schriftliche Arbeit nicht erlaubt.
Die Arbeit soll sich mit einem fokussierten Lösungsansatz oder
konkreten Projekt befassen, rein deskriptive oder allgemeine
Arbeiten werden nicht akzeptiert.
Mit der Einsendung erklärt/erklären sich der/die Teilnehmer
einverstanden, seine/ihre Arbeit zehn Minuten vor dem Plenum zu
präsentieren und sich während weiterer zehn Minuten den Fragen
der Jurymitglieder zu stellen.


Anmeldung


Die Anmeldung erfolgt per E-mail an:
innovationspreis at phaenovum de. Neben dem Thema genügt dafür
zunächst eine kurze Beschreibung des Projekts. Die Anmeldung zur
Teilnahme am Schülerwettbewerb muss bis spätestens 15. Mai 2009
erfolgen (Anmeldeschluss). Später eingegangene Anmeldungen
bleiben unberücksichtigt.


Einsendung


Die komplette Arbeit ist bis spätestens 30. Juni 2009 (Einsendeschluss)
einzusenden an innovationspreis at phaenovum de .
Später eingesendete Arbeiten bleiben unberücksichtigt.
Voraussetzung für die Einsendung der Arbeit ist eine vollständige
Anmeldung innerhalb der genannten Anmeldefrist, vgl. „Anmeldung“.
Einsendungen ohne vorherige Anmeldung gelten als verspätet und
sind ebenfalls von der Beurteilung ausgeschlossen.


Wettbewerbsablauf und Beurteilung


Die Einsendungen der Teilnehmer werden von der Jury individuell
geprüft und bewertet. Je nachdem, welchen Themenbereich die Arbeit
im Schwerpunkt behandelt, können mit der Beurteilung weitere
Fach-Experten, Tutoren und Professoren betraut werden.

Copyrights


Mit der Einsendung erklärt/erklären sich der/die Teilnehmer
einverstanden, dass die Arbeit in Auszügen sowie Fotos des/der
Teilnehmer(s), die z.B. im Rahmen der Präsentation aufgenommen
wurden, ohne gesonderte Genehmigung sowie Vergütung
verwendet werden dürfen.
Im Rahmen des Einsendebogens sichert bzw. sichern der/die
Bewerber zu, dass er/sie der/die Urheber des Projekts ist/sind und
berechtigt ist/sind, die oben genannten Rechte einzuräumen.


Randbedingungen


Mit der Anmeldung erklärt sich der Teilnehmer mit der elektronischen
Speicherung, Verarbeitung und Nutzung der Daten (insbesondere
Name, Alter, Anschrift, Schule, Klasse) einverstanden.
Die im Rahmen der Anmeldung sowie der Teilnahmeunterlagen
gemachten Angaben zu personenbezogenen Daten der Teilnehmer
werden von den an der Durchführung des Schülerwettbewerbs
beteiligten Institutionen und Jurymitgliedern gemäß den Bestimmungen
des Bundesdatenschutzgesetzes verwendet.
Die vom Teilnehmer gemachten Angaben werden nur im Rahmen
des Wettbewerbs verwendet. Hierzu werden die Daten in einer
Datenbank gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet
nicht statt.
Die Jury behält sich Änderungen und Ergänzungen der Wettbewerbsmodalitäten vor.
Die Beurteilungen der Jury sind nicht revidierbar.
Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Teilnahme am Wettbewerb.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Die Jury


Mitglieder der Jury sind:
Dr. Konrad Lang für den Rotary Club Lörrach
Prof. Dr. Hans-Joachim Güntherodt, Departement Physik, Universität
Basel
Dr. Ulrich Kaiser, Director Technology, Endress+Hauser Consult
AG, Reinach
Dr. Matthias Kaiserswerth, Director IBM Zurich Research Laboratory,
Rüschlikon
Prof. Dr. Gerald Urban, Institut für Mikrosystemtechnik, Universität
Freiburg im Breisgau


Kriterien für die Beurteilung


Inhalt ( ca. 60 Prozent der Gesamtwertung)
Klar formulierte Forschungsfrage
Innovative Fragestellung – wissenschaftliche Relevanz
Auseinandersetzung mit aktueller Forschung im gewählten Themenbereich
Konkreter Lösungsansatz
Kreativität des Lösungsansatzes
Realisierbarkeit
Ausblick (Aufzeigen von Ansatzpunkten zur Umsetzung, Möglichkeiten
der Weiterentwicklung)
Erkennbarkeit des eigenen Anteils der Schüler
Formalia ( ca. 40 Prozent der Gesamtwertung)
Verständliche und nachvollziehbare Themendarstellung
Klare Gliederung (Einleitung, Ausgangssituation, Problemskizze,
Zielsetzung, Lösungsweg, Ergebnis)
Literaturhinweise
Sprachliche Fähigkeiten und Orthographie
Einhaltung des festgelegten Umfanges


Realisierbarkeit


Birgt das von den Schülerinnen und Schülern erarbeitete Lösungskonzept
Ansätze zur Realisierung?


Ausblick


Haben die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten der weiteren
Entwicklung und Umsetzung ihrer Arbeit bzw. ihres Lösungsansatzes
in der Praxis integriert? Gibt es Anwendungsmöglichkeiten in
der Praxis? Ergeben sich aus der Arbeit Möglichkeiten für weitergehende
Forschungsprojekte?


Erkennbarkeit des eigenen Anteils der Schüler


Macht die Arbeit den Eindruck, dass die Schüler die Ideen selbst
entwickelt und im Konzept umgesetzt haben? Verständliche und
nachvollziehbare Themendarstellung. Werden Fragestellung und
Lösungsweg nachvollziehbar dargestellt?
Falls die Schüler experimentiert, programmiert, ein Modell gebaut
haben etc.: Werden Tabellen und Diagramme adäquat eingesetzt?
Wurden Messungen und Beobachtungen nachvollziehbar definiert,
ausgeführt und dokumentiert? Gibt es eine Fehleranalyse? Sind die
Schlussfolgerungen ein logisches Resultat der Messergebnisse?
Wurden Quellen nachvollziehbar angegeben? Wurde das Vorgehen
detailliert beschrieben und dokumentiert?

Klare Gliederung


Sind Einleitung, Ausgangssituation, Problemskizze, Zielsetzung,
Lösungsweg, Ergebnis und Ausblick klar erkennbar? Bauen sie
aufeinander auf und leiten sie zueinander hin? Sind im Abstract alle
wesentlichen Inhalte und Sachverhalte der Wettbewerbsarbeit komprimiert,
verständlich und präzise wiedergegeben?


Literaturhinweise


Werden Quellen im Text durch Fußnoten kenntlich gemacht? Gibt es
eine dokumentierte, nachvollziehbare Literaturliste? Ist der aktuelle
Stand der Forschung darin enthalten?


Was ist noch zu beachten?


Beim Forschen und Experimentieren - beispielsweise mit gefährlichen
Chemikalien, technischen Geräten sowie Strom und Laser
- müssen unbedingt die Sicherheitsvorschriften beachtet werden.
Projekte, die Teilnehmer oder Dritte gefährden, sind nicht zum
Wettbewerb zugelassen. Dazu zählen Experimente mit Sprengstoff
oder Drogen.
Handelt es sich um ein fächerübergreifendes Projekt, ist der Forschungsschwerpunkt
entscheidend. Bei der Bearbeitung des Projektthemas
müssen die Teilnehmer naturwissenschaftliche, mathematische
oder technische Methoden anwenden.


Preisverleihung


Die Verleihung des 1. Schülerinnovationspreises Physik findet am
Freitag, 23.10.2009 statt.


Kontakt:


Phaenovum – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V.
Baumgartnerstr. 26a, 79540 Lörrach
Bernd Kretschmer
innovationspreis at phaenovum de