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17.07.2009, phaenovumNeue Homepage-Oberfläche

Aktuelle News künftig auf der Startseite "Schülerforschungsnetzwerk" eingestellt

Das phaenovum – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck erhält EU-INTERREG Fördergelder für den Neubau der Fachbereiche Informationstechnik/Robotik und Biologie/Chemie/LifeSciences und den trinationalen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche.

Deshalb haben wir auch eine neue Homepage-Oberfläche geschaffen, die auf der Startseite über das trinationale Schülerforschungsnetz-
werk informiert.
Die Vereins-Homepage und auch die drei Fachbereiche kann man auf der neuen Homepage-Oberfläche bequem über die untere Menüleiste ansteuern.

Um Euch weiterhin über die Aktivitäten des Vereins und des trinationalen Schülerforschungsnetzwerks zu informieren, werden künftig die Texte auf der neuen Startseite unter AKTUELLES eingestellt.

Auf dieser Seite findet Ihr weiterhin alle Texte von
Juni 2007 bis Juni 2009:


25.06.2009, phaenovumInterreg-Förderantrag wurde bewilligt

phaenovum erhält EU-Gelder für Neubau und trinationale Aktivitäten

phaenovum – Schülerforschungsnetzwerk Dreiländereck: Schüler forschen grenzüberschreitend

„Grenzenlose Möglichkeiten“ zum Forschen und Entdecken im Bereich Naturwissenschaften und Technik möchte die Stadt Lörrach gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft in der Regio TriRhena für Kinder und Jugendliche eröffnen. Dazu bringt sie in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit 35 Partnern im Oberelsass, den Kantonen Basel und Basel Landschaft und in Südbaden ein spezielles Projekt auf den Weg, um dem auch in der Region festgestellten Fachkräftemangel in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen zu begegnen. Unter dem Titel „phaenovum – trinationales Schülerforschungsnetzwerk Dreiländereck“ sollen für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 19 Jahren umfangreiche Angebote in den Bereichen Physik/Nanosciences, Biologie/Chemie/Life Sciences sowie Informationstechnik/Robotik entwickelt und in Kooperation genutzt werden. Gemeinsam entwickelten die Partner auf trinationaler Ebene innerhalb eines Jahres ein Konzept mit Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Ausbau des Schülerforschungszentrums in Lörrach, außerschulischen Unterrichtsangeboten an Schulen im Dreiländereck sowie Verbesserung der Frühförderung. Das Projekt mit einem Volumen von 2,3 Mio € wird aus dem Programm der Europäischen Union (EU) INTERREG IV Oberrhein mit über einer Million Euro gefördert und soll bis Februar 2012 vollständig realisiert werden. Projektträger und maßgeblicher Kofinanzierer ist die Stadt Lörrach.

Die Idee eines trinational aufgestellten Schülerforschungsnetzwerks beschäftigte Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm und Diana Stöcker, Geschäftsführerin der städtischen Wirtschaftsförderung Innocel, bereits seit langem. Nachdem im März 2008 der Fachbereich Physik/Nanosciences des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck die umgebauten Räume in einem eigenen Gebäude neben dem Hans-Thoma-Gymnasium beziehen konnte, entstand die Idee die zwei noch dezentral gelegenen Fachbereiche Biologie/Chemie/Life Sciences sowie Informationstechnik/Robotik unter einem Dach zu vereinen und trinational aufzustellen. „Durch die Förderung der Europäischen Union können nun sowohl die drei Fachbereiche in Lörrach zusammengeführt, als auch interdisziplinäres Forschen und Experimentieren für die Kinder und Jugendlichen auf trinationaler Ebene an weiteren Schulstandorten in Frankreich und der Schweiz ermöglicht werden“, freut sich Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm.
Wesentliche Voraussetzung für diese EU-Förderung ist die trinationale Partnerschaft innerhalb des Projekts. „Bereits in ersten Gesprächen und Anfragen haben Präsident Charles Buttner vom Conseil Général du Haut-Rhin, Maire-Député Jean Ueberschlag aus Saint-Louis sowie die zuständigen Regierungsräte Dr. Christoph Eymann vom Erziehungsdepartement Basel und Urs Wüthrich-Pelloli vom Erziehungsdepartement Basel Landschaft Unterstützung für dieses Projekt signalisiert“, betont Lörrachs Oberbürgermeisterin. Im Ergebnis beteiligen sich der Conseil Général du Haut-Rhin mit 40.000 €, die Stadt Saint-Louis mit 10.000 € sowie die Kantone Basel und Basel Landschaft und der Schweizer Bund über die Regio Basiliensis Basel mit zusammen 120.000 €.

Projektleiterin Diana Stöcker entwickelte in einem Projektteam gemeinsam mit den Partnern in den drei Ländern ein detailliertes Konzept, das in Inhalt wie Umsetzung den zum Teil sehr unterschiedlichen Anforderungen aller drei Seiten angepasst sein musste. „Uns geht es grundsätzlich darum, einen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes hier am südlichen Oberrhein zu leisten“, so Stöcker. Ein zentrales Ziel sei dabei, Kinder und Jugendliche, speziell auch Mädchen, für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, sie gut auszubilden und als potentielle Fachkräfte an die Region zu binden.

Entstanden ist ein Projekt, das die Frühförderung von Kindern, die Qualifizierung von Vorschulerziehern und Lehrern, zahlreiche trinationale Unterrichtsangebote für interessierte Schüler bis hin zu Kursen für besonders begabte Kinder und Jugendliche und zahlreichen Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit beinhaltet.

Die Stadt Lörrach baut dazu das Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck in Höhe von 795.000€ aus und schafft Raum für naturwissenschaftliche Labore für die Bereiche Biologie/Chemie/Life Sciences und Informationstechnik/Robotik. Die Fertigstellung ist für September 2010 geplant. Viele Workshops und Experimentalkurse werden dem trinationalen Nachwuchs ermöglichen, mit Neugierde und Begeisterung zuforschen. Exkursionen zu Universitäten und Unternehmen sowie Vorträge von Wissenschaftlern und Führungskräften geben zudem Einblicke ins Berufsleben. Ebenso werden mehrwöchige Praktika in der Industrie vermittelt. Möglich ist dies auch durch die Unterstützung des Schülerforschungszentrum-Vereins durch Unternehmen aus der Region und zusätzlicher Lehrerstunden vom Land Baden-Württemberg.

Zur Anbahnung und Festigung der Kooperation aller Projektpartner wird es an den beteiligten Schulen außerhalb des regulären Unterrichts ebenfalls zahlreiche naturwissenschaftliche und technische Kurse geben. Über das Netzwerk tauschen sich die Lehrer grenzüberschreitend zu ihren Erfahrungen mit den jeweiligen Unterrichtsmodellen aus. Für den interkulturellen Austausch werden sich Schüler und Lehrer der teilnehmenden Schulen gegenseitig besuchen. Die motiviertesten Schüler erhalten ein Stipendium am Schülerforschungszentrum in Lörrach. Notwendige Investitionen für speziell benötigte Ausstattung der Laborräume können die Schulen Dank der Förderung durch EU-Mittel tätigen.
Als Ko-Finanzierer teilnehmende Schulen sind das Lycée Jean Mermoz und das Collège George Forlen in Saint-Louis in Frankreich, das Bäumlihof-Gymnasium in Riehen in der Schweiz und das Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach. Weitere Schulpartnerschaften gibt es in Frankreich mit dem Lycée Polyvalent Théodore Deck in Guebwiller, der Groupe Scolaire Sarrasin-Widemann, der École primaire Galilée in Saint-Louis; in der Schweiz das Gymnasium Muttenz, das Gymnasium Liestal und das Gymnasium Oberwil; in Deutschland das Kant-Gymnasium in Weil/Rhein und die Hebel-Grundschule in Lörrach.

Schließlich sollen bereits Grund- und Vorschüler Impulse für naturwissenschaftliche und technische Themen erhalten. In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz, der Justus-von-Liebig-Schule Waldshut-Tiengen, der Volkshochschule Lörrach und vier Kindergärten (Evangelische Kindertagesstätte Guter Hirte, Überbetriebliche Kindertagesstätte Lörrach e.V., Kindergarten Sonnenschein in Wittlingen, Evangelisches Kinderhaus Regenbogen in Rheinfelden) wird ein bologna-zertifizierter Grund- und Aufbaukurs für Lehrer und Erzieher entwickelt und durchgeführt. Die jeweils einjährige Ausbildung ist berufsbegleitend konzipiert.

Nach Ende der offiziellen Projektförderung im Februar 2012 soll das Schülerforschungsnetzwerk in jedem Fall fortgeführt werden. Eine optimale und finanziell tragfähige Plattform dafür gibt es bereits mit dem bestehenden und am Projekt beteiligten Verein phaenovum – Schülerforschungsnetzwerk Lörrach–Dreiländereck e.V. „Bereits während der Projektentwicklung habe ich von allen Beteiligten sehr viel Engagement und Begeisterung erlebt. Von Anfang an war unsere Zusammenarbeit getragen von dem starken Wunsch nach einer trinationalen Kooperation“ sieht Projektleiterin Stöcker die Zukunft des Schülerforschungsnetzwerks Dreiländereck optimistisch.


21.05.2009, phaenovumHier gibts Antworten zu unseren Forschungsfragen der bundesweiten Flaggen-Aktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Anlässlich "Städte im Wissenschaftsjahr 2009 - Forschungsexpedition Deutschland"

phaenovum - Wissenschaftstage Lörrach am 19. und 20. Mai2009

„Gibt es Sinne ohne Grenzen?“
Die sprichwörtlichen fünf menschlichen Sinne sind stark eingeschränkt. Viele Tiere hören, sehen, riechen, fühlen oder schmecken besser als wir. Allerdings kann der Mensch Technik benutzen, um seine Sinne zu erweitern.
In die Welt des Kleinen stoßen wir mit Mikroskopen vor, oder wir können mit Sensoren Ultra-schall- und Infrarotsignale aufzeichnen. Radioaktive und ultraviolette Strahlung kann nach-gewiesen werden. Seismometer nehmen feinste Erschütterungen wahr. Die Verarbeitung der Signale und die Umsetzung in Bilder übernehmen schließlich Computer.
In der Medizintechnik wird ein Ersatz ausgefallener Sinnesleistungen beim Menschen durch Implantate von Sensoren angestrebt. Durchaus vorstellbar ist aber auch, dass wir für Men-schen oder Roboter mithilfe dieser Technik den Bereich der Wahrnehmung erweitern, um so vor gefährlichen Umwelteinflüssen gewarnt zu werden, oder um eine bessere Orientierung zu ermöglichen.

Sensoren übernehmen in allen Bereichen der Automatisierung die Aufgaben der Sinne, indem sie physikalische Größen meist in elektrische Signale wandeln, so dass diese dann von den Prozessrechnern ausgewertet werden und Entscheidungen vorbereitet werden können. Hierbei erreichen die heutigen Sensoren Bereiche, die deutlich jenseits der menschlichen Wahrneh-mung liegen.
Dies gilt sowohl für die Genauigkeit, als auch für die Messgrößen, aber auch für die Reichweite:
- Genauigkeiten bis in den Bereich von 10-12, z.B. bei Drucksensoren
- Messen von Größen, für die die meisten Lebewesen keine Sinne haben (Radioaktivität)
- "Schauen um die Ecke" z.B. bei Sensoren der Umfelderfassung von Automobilen
- Wahrnehmung von Infrarotsignalen auch im Dunkeln

„Sind Nanobots Chirurgen der Zukunft?“
Unter Nanobots oder Nanorobotern versteht man (noch hypothetische) autonome Roboter. Solchen Maschinen wird eine große Zukunft in der Medizin vorausgesagt, da sie selbsttätig z.B. im menschlichen Organismus auf der Suche nach Krankheitsherden (wie Krebszellen) zu deren Beseitigung unterwegs sein können. Dadurch wäre es möglich von außen den Pa-tienten Energie, Information und Material zuzuführen. Diese Anwendung der Nanobots wäre eine direkte Weiterentwicklung der minimal-invasiven Chirurgie.

Im LifeSciences Bereich am phaenovum plant ein Schüler Nanokugeln aus DNA-Molekülen herzustellen, um darin Wirkstoffe und einen Zellrezeptor einzubauen.
Die Herstellung dieser Nanobots können wir dann mit dem Rastertunnel- und Rasterkraftmik-roskop überprüfen – wofür es beim phaenovum einen speziellen Ferienkurs gibt.


19.05.2009, phaenovumphaenovum - Wissenschaftstage Lörrach

"Die Physikanten" -Show kostenlos im Burghof Lörrach


Am 19. Mai lädt der Verein Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. um 18:00 Uhr in den Burghof Lörrach zur spektakulären Experimentiershow „Best Of“ der Physikanten (www.physikanten.de) ein. Der Eintritt ist durch die finanzielle Unterstützung der Endress+Hauser - Firmen Flowtec, InfoServe und Messtechnik für die Besucher kostenlos. In der großen Themenshow beleuchten „die Physikanten“ Bereiche wie Elektrizität, Klima, Mechanik oder Wasser. Das Publikum darf staunen, lachen oder mitmachen und bekommt jedes Phänomen einleuchtend erklärt.

Im Foyer des Burghofes werden die Agentur für Arbeit, die Industrie und Handelskammer Hochrhein-Bodensee und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (Lörrach) über Ausbildungsmöglichkeiten in Naturwissenschaften und Technik informieren.

Wir freuen uns über euren zahlreichen Besuch!


14.05.2009, phaenovumWöchentliche Kurse 2009

Wöchentliche Kurse:
Die Schülerinnen und Schüler können zwischen drei Angeboten wählen:

1. „Mathematische und physikalische Werkstätten für Grundschüler“: Kooperation mit Hebel-Grundschule Lörrach, welche auf weitere Grundschulen erweitert werden soll.

Termin: Dienstag, 15:00 – 17:00 Uhr
Zielgruppe: Interessierte Schülerinnen und Schüler der Grundschule (Alter 7 – 10)
Kursleiter: Hermann Klein, Fachbereichsleiter Physik/NanoSciences
Zwei Blöcke à 6 Nachmittage à 2 Stunden Unterricht und teilweise Erarbeitung des Mate-rials durch 6 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Hans-Thoma-Gymnasium so-wie
sowie

5 x 2 Tage à 3h/Tag Mathe-Werkstätten für 5 Grundschulklassen: Unterricht und Er-arbeitung des Materials durch Abiturienten des Hans-Thoma-Gymnasiums nach dem schriftlichen Abitur (Juni/Juli).


2. „Zaubern mit Physik“: Hierbei geht es um die Entwicklung und den Aufbau von Zau-berkunststücken, bzw. verblüffenden Experimenten, die einen physikalischen Hintergrund haben. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei die zugrundeliegenden physikalischen Zusammenhänge erforschen und verstehen und das Experiment auch präsentieren kön-nen. Am Abschluss eines Schuljahres soll gemeinsam eine Physik-Show durchgeführt werden.

Termin: Mittwoch, 15:00 – 17:00 Uhr
Zielgruppe: Interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Unter- und Mittelstufe (Alter 10 – 14)
Kursleiter: Martin Löw, Fachbereich Physik/NanoSciences
Benötigte Materialien richten sich nach der Themenauswahl durch die Kinder:
· Messgeräte jeglicher Art: Temperatur-, Schallpegel-, Lichtstärke-, Kraft-,  
 Beschleunigungs-, Geschwindigkeits-, magnetische und elektrische Feldstärke-
 Sensoren; dazugehörige Messwerterfassungssysteme;
· unterschiedliche Lichtquellen;
· verschiedene Dauermagnete;
· Stativmaterial;
· Glasgefäße in unterschiedlichen Größen;
· Kleinmaterialien wie Isolierband, Klebstoff, usw.

3. Physik im Alltag: Die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, Phänomene genau zu beobachten und zu hinterfragen, die sie im Alltag ohne technische Hilfsmittel wahrnehmen können. Dabei sollen sie lernen, worauf sie achten müssen und wie sie die beobachteten Phänomene mit Hilfe von Experimenten simulieren und verstehen können.

Termin: Freitag, 14:00 – 16:00 Uhr
Zielgruppe: Interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Mittel- und Oberstufe
Kursleiter: Bernd Kretschmer, Fachbereich Physik/NanoSciences und Präsident


14.05.2009, phaenovumSommer-/Ferienkurse 2009

Sommer- / Ferienkurse:
In den Sommerferien (August) findet am phaenovum ein Ferienkurs zur Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie unter der Leitung von Bernd Kretschmer statt. Interessierte Oberstufenschüler aus dem Dreiländereck Frankreich, Deutschland und der Schweiz lernen unter Leitung von Bernd Kretschmer Grundlagen der Quantenphysik und der Rastersondenmikroskopie kennen. Mit Simulationsprogrammen kann zunächst der Umgang geübt und anschließend mit den realen Geräten experimentiert werden. Weite Teile des the-oretischen und praktischen Teils werden in Partnerarbeit an Labtops oder in Realexperimen-ten erschlossen (keine Vorlesung!).

Ebenfalls in den Sommerferien findet durch den Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences (August) in den Laboren der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut-Tiengen ein Ferienkurs/Experimentalwoche zur Einführung in die Genetik statt. Interessierte Schüler aus dem Dreiländereck Frankreich, Deutschland und der Schweiz lernen unter Leitung von Dr. Thomas Wiederkehr Grundlagen der Genetik kennen.

Das phaenovum unter der Leitung von Hermann Klein und mit dem Sozialen Arbeitskreis Lörrach unter der Leitung von Birgitt Kiefer bietet einen Ferienkurs für Grundschüler durch: Auf der Suche nach Mister X - Als Meisterdetektiv mit Mathe und Physik Rätsel lösen- werden u.a Zahlenrätsel gelöst, Fingerabdrücke genommen und Spuren gesammelt, Lochkameras gebastelt und deren Filme entwickelt. Der Ferienkurs richtet sich an Grundschüler im Alter von 6 - 10 Jahre und findet im September am Alten Wasserwerk, SAK in Lörrach statt.

Der Fachbereich Informationstechnik/Robotik führt in den Sommerferien (September) im Rahmen der Summer University einen Ferienkurs/Experimentalwoche zur Einführung in den Aufbau mobiler Roboter durch. Interessierte Schüler der Mittel- und Oberstufe aus dem Dreiländereck Frankreich, Deutschland und der Schweiz lernen unter Leitung von Prof. Dr. Axel Sikora Grundlagen des Entwurf und der Programmierung mobiler Roboter kennen.

Die Flyer zu den Ferienkursen indet man unter den Downloads


14.05.2009, phaenovumphaenovum - Wissenschaftstage Lörrach 19. u. 20. Mai 2009

Wer sucht, erfindet! - Alter Markplatz Lörrach


Am 19. und 20. Mai werden zum ersten Mal die "phaenovum - Wissenschaftstage Lörrach" stattfinden. Für zwei Tage wird das phaenovum – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck in die Innenstadt Lörrach kommen. In Infozelten bieten die drei Fachbereiche des Zentrums Biologie/Chemie/LifeSciences, Physik/NanoSciences und Informationstechnik/Robotik Informationen rund um naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen, insbesondere zu den Themen: „Gibt es Sinne ohne Grenzen?“ und „Sind Nanobots Chirurgen der Zukunft?“.
Ebenso stellen Schülerinnen und Schüler am 19. Mai von 10:00 – 17:30 Uhr und am 20. Mai von 10:00 – 14:00 Uhr an Experimentierstationen ihre Forschungen vor.
Die Besucher können mittels einem Fragebogen prüfen, ob sie alles verstanden haben. Bei richtiger Beantwortung und Glück bei der Auslosung winken interessante Preise.

Gleichzeitig wird auf dem Marktplatz der BioTechnikum-Truck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (www.biotechnikum.eu) für wissensbegierige Schülerinnen und Schülern und interessierten Bürgern offen stehen. Das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug BioTechnikum ist Labor, Ausstellung, Multimedia-Raum und Dialogforum zugleich. Begleitet von erfahrenen Wissenschaftlern bringt es auf seiner Tour durch Deutschland die Forschung in der modernen Biotechnologie direkt zu den Menschen vor Ort.
Die Öffnungszeiten sind:
19. Mai: 12:30 Uhr - 16:00 und 17:15 - 19:00 Uhr;
20. Mai: 11:00 Uhr - 14:00.

Logo des Wissenschaftsjahres

Am 19. Mai kann von 16:30 Uhr - 17:30 Uhr der Truck im Rahmen eines Pressegesprächs von Vertretern der Presse besichtigt werden.

Der Biologie-Neigungskurs (Klassenstufe 12) vom Hans-Thoma-Gymnasium und die zwei-jährige Berufsfachschule Gesundheit und Pflege der Justus-von-Liebig-Schule absolvieren zudem an den zwei Vormittagen im Truck ein (nicht-öffentliches) Biotechnik-Praktikum zu Technische Verfahren und Experimente mit DNA. Im Anschluss besichtigen die Schulklassen die Betriebe GP Grenzach Produktions GmbH und die Kraft Foods Lörrach.

Am 19. Mai lädt der Verein Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. um 18:00 Uhr in den Burghof Lörrach zur spektakulären Experimentiershow „Best Of“ der Physikanten (www.physikanten.de) ein. Der Eintritt ist durch die finanzielle Unterstützung der Endress+Hauser - Firmen Flowtec, InfoServe und Messtechnik für die Besucher kostenlos. In der großen Themenshow beleuchten „die Physikanten“ Bereiche wie Elektrizität, Klima, Mechanik oder Wasser. Das Publikum darf staunen, lachen oder mitmachen und bekommt jedes Phänomen einleuchtend erklärt.
Im Foyer des Burghofes werden die Agentur für Arbeit, die Industrie und Handelskammer Hochrhein-Bodensee und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (Lörrach) über Ausbildungsmöglichkeiten in Naturwissenschaften und Technik informieren.

Mit den „phaenovum – Wissenschaftstagen Lörrach“ ist Lörrach Teil der bundesweiten Aktion „Städte im Wissenschaftsjahr 2009 – Forschungsexpedition Deutschland“. Unter diesem Motto lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Bürgerinnen und Bürger ein, den Wissenschafterinnen und Wissenschaftlern bei der Arbeit über die Schultern zu schauen; vor allem Kinder und Jugendliche sollen für das Abenteuer Forschung begeis-tert werden (www.forschungsexpedition.de).
Als Zeichen der Kooperation mit der Bundesinitiative wurden im Rahmen des Pressege-sprächs am 28. April zwei Flaggen mit wissenschaftlichen Fragen gehisst und zwar am Rathausplatz mit der Frage „Gibt es Sinne ohne Grenzen?“ und am Burghof Lörrach mit der Frage „Sind Nanobots Chirurgen der Zukunft?“
Die vielfältigen Antworten auf die Flaggenfragen werden an den zwei Wissenschaftstagen durch die drei phaenovum – Fachbereiche auf dem Alten Marktplatz gegeben. Danach wer-den sie zudem auf der phaenovum-Homepage veröffentlicht.


29.04.2009, phaenovumGroßer phaenovum - Erfolg beim ICYS in Polen

Eine Goldmedaille und zwei Silbermedaillen

Eine Goldmedaille und zwei Silbermedaillen sind die herausragenden Erfolge der phaeno-vum – Jungforscher am 16. ICYS (International Conference of Young Scientists),das vom 24. – 29. April 2009 in Pszczyna/Polen stattfand.

Lukas Neuhaus bekam bei der gestrigen Preisverleihung die physikalische Goldmedaille für seinen Muskelarm, Martin Strittmatter eine silberne für sein Projekt mit dem Windkanal und David Bohrmann ebenfalls eine silberne mit seinem Zähne-Projekt.
Begleitet wurde das deutsche Team von dem Fachbereichsleiter für Physik und NanoScien-ces Hermann Klein.
Das ICYS führt Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen, um ihre Forschungsergebnisse in Naturwissenschaft, Mathematik und Informatik in einem spannenden Wettbewerb auszu-tauschen. Außerdem bietet dieser Wettbewerb eine ausgezeichnete Gelegenheit, Freund-schaften zwischen den Jugendlichen verschiedenster Länder zu knüpfen.


21.04.2009, phaenovumInnovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler

Rotary Club schreibt Preis aus

Neuer Physikpreis für Jungforscher

Ein neuer "Physik-Innovationspreis" soll die Jugend im Landkreis Lörrach weiter zum Forschen anspornen. Dabei sollen eine Fachjury, das Schülerforschungszentrum "phaenovum" und ein Preisgeld von 1000 Euro helfen...

Lesen Sie weiter im Presseartikel der Badischen Zeitung unter:

http://www.badische-zeitung.de/loerrach/neuer-physikpreis-fuer-jungforscher--14041431.html


08.04.2009, phaenovumWissenschaftsjahr 2009 – Forschungsexpedition Deutschland

Lörrach ist Stadt im Wissenschaftsjahr 2009

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und von Wissenschaft im Dialog. Das Wissenschaftsjahr 2009 – Forschungsexpedition Deutschland wird gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Robert Bosch Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgerichtet.

Im Jahr der Jubiläen – Deutschland feiert 60 Jahre Gründung der Bundesrepublik und den 20. Jahrestag des Mauerfalls – soll auch das Bewusstsein über die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in der jüngeren deutschen Geschichte geschärft werden.
Forscherinnen und Forscher überwinden täglich die Grenzen des Bekannten und sind mit ihren Erkenntnissen Wegbereiter der Welt von morgen. Das Wissenschaftsjahr 2009 stellt mit dem Thema Forschungsexpedition Deutschland diesen Pioniergeist der Forschung in den Mittelpunkt – und lädt die Bürgerinnen und Bürger selbst zu einer Entdeckungsreise durch die deutsche Wissenschaftslandschaft ein.

Das phaenovum hat sich in Kooperation mit der Stadt Lörrach mit den „phaenovum - Wissenschaftstage Lörrach“ als Stadt im Wissenschaftsjahr – Forschungsexpedition angemeldet.

Die Eintragung im Veranstaltungskalender ersehen Sie unter: www.forschungsexpedition.de


20.03.2009, phaenovumBadische Zeitung: Jugend forscht

Landessieg für Jungforscher

LÖRRACH (BZ). Erfolge feierten die Vertreter des Schülerforschungszentrums phaenovum Lörrach beim Landesfinale "Jugend forscht" in Stuttgart.

Landessieger wurden Sebastian Wagner und Christian Späte (Betreuer Hermann Klein) im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaft mit ihrer Antwort auf die Frage, wie Wasser und Wind Wellen im Sand hervorbringen. Die beiden dürfen im Mai zum Bundesfinale nach Osnabrück.

Dritte Plätze erreichten im Fachgebiet Physik Uli Beitinger, Felix Lorenz (beide Lörrach) und Marco Zimmermann (Betreuer Hermann Klein) sowie in Biologie Michael Schramm (Lörrach) und David Bohrmann (Riehen), betreut von Bernd Kretschmer.

Wir gratulieren allen Jungforschern und den Betreuern zu diesem weiteren großartigen Erfolg !


06.03.2009, phaenovumJugend forscht / Schüler experimentieren am 05./06.März 2009, Rothaus Arena Freiburg

Junge Forscher des phaeovums räumen ab - vier erste Plätze

Badische Zeitung, 06.März 2009

Die jungen Forscher aus Lörrach haben bei "Jugend forscht" abgeräumt. Mit vier ersten Plätzen im jeweiligen Fachgebiet, zwei zweiten, einem dritten und einem Geldpreis konnte jeder Lörracher Teilnehmer etwas aus Freiburg mit nach Hause nehmen.

LÖRRACH (sar). "Wir haben uns wahnsinnig gefreut", sagt Felix Lorenz. Besonders, dass so viele aus Lörrach gewonnen hätten, hat die Gruppe stolz gemacht. In der Freiburger Messehalle wurden gestern vor mehr als 300 Zuschauern die Gewinner bekannt gegeben: Mit seinen beleuchteten Schulranzen schaffte der efljährige Tobias Spanke den Regionalsieg im Fachgebiet Arbeitswelt. Regionalsieger "Biologie" wurden Michael Schramm und David Bohrmann (beide 18) mit ihren Untersuchungen über den Einfluss von verschiedenen Zahnpasten auf die Rauheit von Zähnen. Auf Platz drei folgten Tim Wölfle (18) und Florian Peter (19) mit ihrer Arbeit zum Zellen-Selbstmord, der sogenannten Apoptose, in Hefe. Sebastian Wagner und Christian Späte (beide 18) überzeugten mit ihren "Dünen-Anlagen" und den Ergebnissen zu Dünen und Sandrippeln und wurden Regionalmeister in den Geo- und Raumwissenschaften. Der Geysir und ihre Forschungsergebnisse zum Thema verschafften Uli Beitinger (20), Marco Zimmermann (19) und Felix Lorenz (18) (Bild hier uploaden) den Regionalsieg bei den Physikern. Im gleichen Fachgebiet bekamen Carolin Lachner (15), Laura Günther und Dominik Wodrich (beide 16) für ihre Arbeit zum Verhältnis von Papier und Wasser einen Geldpreis.

Auf Platz zwei im Fachgebiet Technik trafen sich Lukas Neuhaus und Alexander Ziegler (beide 17; Bild hier uploaden) mit Martin Strittmatter (18). Der Verband Deutscher Ingenieure (VDI) hatte Lukas und Alexander für ihren künstlichen Muskel und Martin für die Testergebnisse zur Optimierung seines Modell-Rennautos zusätzlich mit einem Geldpreis gewürdigt.

Alle Regionalsieger bekamen 75 Euro Preisgeld und werden vom 17. bis 19. März am Landeswettbewerb in Stuttgart teilnehmen. Mit einer Ausnahme haben die Gewinner hauptsächlich im Phaenovum gearbeitet. "Es war wirklich krass, wir sind heute Morgen so schlecht aus den Federn gekommen, trotzdem ist die Präsentation gut gelaufen", erzählt Felix Lorenz. Physik war als letztes dran bei der Preisverleihung, und dann gab es keinen 2. Platz. Die Anspannung bei den drei Lörrachern stieg. Um so mehr haben sie sich dann über den ersten Platz gefreut: "Wir sind wirklich froh, dass es so gut geklappt hat", sagt Felix.


06.03.2009, phaenovumWie man dem Aids-Virus zu Leibe rückt

phaenovum-Thema am Regionalwettbewerb Südbaden von Jugend forscht

Mit dem Thema „Praktische Herstellung eines Aids-Medikaments“ machen Thorsten Kaltenbacher (links) und Alina Stärk bei Jugend forscht mit.
In einem Labor der Justus-von-Liebig-Schule entwickelten sie ihren Wirkstoff (Bild hier uploaden).
Lehrer Thomas Wiederkehr (rechts) betreut ihr Projekt. | BZ-Foto: Freudig


WALDSHUT-TIENGEN . (ufr).
"Praktische Herstellung eines Aids-Medikaments" heißt es auf der Themenliste des 44. Wettbewerbs Jugend forscht. Mit diesem Thema nehmen Thorsten Kaltenbacher (18) aus Schönenbach-Schluchsee und Alina Stärk (18) aus Gurtweil an dem Nachwuchswettbewerb für junge Forscher teil.

Sie besuchen das Biotechnologische Gymnasium der Waldshuter Justus-von-Liebig Schule und gehen in drei Wochen in die Abiturprüfungen. Alina Stärk möchte Humanmedizin studieren und Thorsten Kaltenbacher molekulare Medizin. Die beiden sind eines von insgesamt elf Teams aus dem Kreis Waldshut, die bei Jugend forscht mitmachen.

Thomas Wiederkehr betreut ihr Forschungsprojekt. Er leitet die Abteilung Biologie/Chemie/Life-Sciences des Schülerforschungszentrums "phaenovum" in Lörrach, das die Möglichkeit gibt, in Laboren zu forschen und zu entdecken. Im Bereich Life-Sciences dient das Labor der Justus-von-Liebig-Schule als Forschungsstätte.

Die Anregung, mit diesem Thema bei Jugend forscht mitzumachen, kam von Thomas Wiederkehr. "Unser Ziel war es, ein Protein herzustellen, das spezifisch gegen Aids wirken soll", berichtet Thorsten Kaltenbacher. Fusionshemmende Medikamente verhindern, dass der HI-Virus an die Zelle andockt, sie zerstören den Virus aber nicht.
Thorstens und Alinas Wirkstoff soll den Virus aber nicht nur abhalten, an eine Zelle anzudocken, sondern sie auch vernetzen und im Idealfall zerstören. "Wir haben zwei Proteine zusammengebracht, die eine ähnliche Struktur wie Antikörper haben", erklärt Alina Stärk. Offen ist, ob ihr Wirkstoff tatsächlich in der Lage ist, an den HI-Virus zu binden. Weitere Forschungen mit HI-Viren wären für den Nachweis nötig.

Thorsten Kaltenbachers und Alina Stärks Forschungen könnten ein wichtiger Entwicklungsschritt in Richtung eines neuen Aids-Medikaments sein. Fachleute beurteilen heute ihr Projekt in Freiburg beim Regionalwettbewerb Südbaden von Jugend forscht.


05.03.2009, phaenovumDas Interesse ist ansteckend

Badische Zeitung, 05.März 2009

Beim Autorennen, am Strand und beim Roboter-Bauen kommen manchen die interessantesten Geistesblitze – wie den Mitgliedern der sieben Lörracher Forscher-Gruppen, die seit gestern an "Jugend forscht" in der Freiburger Messehalle teilnehmen.

Die Einen legen zur Entspannung die Beine hoch, andere bauen Roboter. Wie Lukas Neuhaus und Alexander Ziegler (beide 17 Jahre alt). Lukas kann sich gar nicht mehr genau erinnern, wann er angefangen hat, sich für Bionik, die Mischung aus Biologie und Elektronik, zu interessieren. "Das ist meine Welt", schwärmt er. Bei seiner fünften "Jugend forscht"-Teilnahme in diesem Jahr zeigt er einen künstlichen Muskel, der sich mit Hilfe von Magnetfeldern bewegt. Gemeinsam mit Alexander hat er sich diesen "Muskel" zum Beispiel für den Einsatz in Prothesen ausgedacht. "Lukas hat mich da reingezogen", sagt Alexander und lacht. Sein Vater ist Elektroniker, das hat auch ihn geprägt. Alexander und Lukas haben sich bei einer Federfabrik eigens für den Betrieb des Muskels Federn anfertigen lassen, die genau an die Kräfte der Magnetfelder angepasst sind: sechs Stück für 125 Euro. Den großen Rest der Arbeit haben sie im Lörracher Phaenovum (siehe Infobox unten) selber machen können. Dort gehen sie regelmäßig hin. Aufgeregt erzählen sie, was es dort alles gibt: Mikroskope, eine Werkstatt – und vor allem Freiraum.

"Die haben ihren Muskel ganz eigenständig entwickelt", beteuert Bernd Kretschmer, Leiter des Phaenovums. "Hier läuft alles ohne Zwang und Noten, aber die Einrichtung gibt den Schülern einen Ansporn", erzählt Kretschmer. Die Schüler würden sich auch gegenseitig anspornen, das Interesse sei auf jeden Fall ansteckend. Zwischen 15 und 20 Jahren sind die Tüftler und Experimentierer alt und kommen aus allen möglichen Schulen in Lörrach. Lukas zum Beispiel war auf der Realschule und macht jetzt eine Ausbildung zum Elektriker.

Ein Großteil kommt ursprünglich vom Hans-Thoma-Gymnasium, wie Uli Beitinger (20), Marco Zimmermann (19) und Felix Lorenz (18). Für ihren Geysir wurde eigens ein Bus von der Stadt organisiert. Der Rest der Lörracher ist auf drei oder vier Autos verteilt gefahren. "Ich hatte nicht so viel Zeit, alles zu betrachten, aber der Geysir ist sehr hochwertig", sagt Kretschmer. Ungezählte Stunden haben die drei im vergangenen Jahr daran gearbeitet, um die Intervalle zwischen den Ausbrüchen eines Geysirs zu berechnen: 200 bis 250 Stunden überschlägt Felix grob seinen Arbeitsanteil.

Dabei sind die Bastler keine Schüler "mit Scheuklappen", sagt Kretschmer. Felix nehme zum Beispiel an Breakdance-Wettbewerben teil. Michael Schramm, der mit David Bohrmann (beide 18) den Einfluss von Zahnpasta auf die Rauheit von Zähnen überprüft hat, will sich bald für die Europameisterschaft im Laufen qualifizieren und Martin Strittmatter (19) kam seine Idee zur Optimierung seines Modell-Rennautos in einem Windkanal überhaupt nur, weil er als halber Profi damit sowieso regelmäßig Rennen fährt.

Christian Späte und Sebastian Wagner kam der Gedankenblitz sogar im Urlaub: "Wir saßen am Strand in Sylt und haben uns überlegt, woher die Dünen kommen", erzählt Sebastian. Riesige Apparate, um Wasserströmungen zu imitieren haben sie mit in die Freiburger Messehalle gebracht. Der elfjährige Tobias Spanke, als einziger nicht im Phaenovum, hatte die Idee für den beleuchteten Schulranzen auf dem Schulweg. Den Vorsatz, bei Jugend forscht mitzumachen, hat er aber schon vor zwei Jahren von seinem Nachbarn übernommen: Muskel-Lukas. "Ich wollte unbedingt auch hierher", schwärmt Tobias. Vielleicht könnte er in ein paar Jahren mal erforschen, ob es ein ansteckendes Forschervirus gibt.


09.02.2009, phaenovumDeutsch-Französiche Kooperation im Bereich LifeSciences

Straßburg: erster Wissenschaftskongress für Schüler aus dem Elsass und Baden-Württemberg

Badische Zeitung: 07. Februar 2009, von: Bärbel Nückles

Von Hefe- und Lernkulturen

STRASSBURG. In Straßburg hat der erste Wissenschaftskongress für Schüler aus dem Elsass und Baden-Württemberg stattgefunden. Und gleich hätte man Preise für Originalität vergeben können. Denn sie tauschten sich nicht nur aus und gewannen Einblick ins Berufsleben von Forschern. Sondern sie präsentierten auch eigene Arbeiten: etwa den selbst gebauten Roboter Carrotbot, dessen junger Konstrukteur eine Schwäche für Mikroelektronik und Karotten hat; oder Hefen als ideale Modellorganismen, um Vorgänge im Körper besser verstehen zu können.

Allein um Originalität ging es nicht beim Zusammentreffen der Schülerinnen und Schüler, sondern auch um den Austausch zwischen Elsass und Baden-Württemberg. Mit 70 von 100 Teilnehmern waren die Deutschen allerdings in der Mehrheit. Das lag nicht am mangelnden Interesse im Elsass, sondern an der größeren Flexibilität des deutschen Schulsystems. Zu wenig Zeit hatten die elsässischen Schulen, um für mehr Klassen die Genehmigung von oben einzuholen; in Baden-Württemberg entscheidet so etwas der Schulleiter. Letztlich nahm je ein Gymnasium aus Saint-Louis und Guebwiller teil, die ohnehin gute Kontakte nach Südbaden haben.

Ein viel versprechender Auftakt ist dennoch gelungen, und den Abiturienten Tim Wölfle und Florian Peter aus Lörrach, ging es neben der eigenen Arbeit auch um das Treffen selbst. "Es ist ja nicht so, dass wir in der Schule nur von Gleichgesinnten umgeben sind." Mehr als ein Jahr haben sie über der Apoptose – dem programmierten Zelltod – der Hefe gebrütet. Zweimal im Monat fuhren sie nach Waldshut, wo sie im Labor des biotechnologischen Gymnasiums experimentierten. Ihr Vortrag vor dem Plenum im Straßburger "Le Vaisseau" gelang souverän.

Ein Anreiz, ein Vorbild für die französischen Teilnehmer? "Unsere Schüler haben es nicht gelernt, sich und ihre Arbeit wirkungsvoll darzustellen", sagte Bernadette Walter vom Lycée Mermoz in Saint-Louis, aus deren Klasse der einzige französische Referatsbeitrag kam. "Eine Lernkultur mit Projektarbeit fehlt uns leider", beklagte auch Christophe Hug, Lehrer am Lycée Théodore Deck in Guebwiller.

Außer dem Austausch gewährte der zweitägige Kongress den Jugendlichen auch Einblick in das Berufsleben von Wissenschaftlern. "Dass Industrievertreter aus ihrem Berufsleben erzählen, war uns genauso wichtig", sagt Carsten Hansen, der für das Regierungspräsidium Freiburg die Veranstaltung organisiert hat und jener Fachgruppe angehört, die das 2007 im Land eingeführte Schulfach "Naturwissenschaft und Technik" entwickelte.

Das Fach stand für die Deutschen im Fokus des Kongresses mit Schülerinnen und Schülern überwiegend ab Klasse 10 aus Lörrach, Karlsruhe, Stuttgart, Leonberg und Holzgerlingen (Kreis Böblingen). Die Schulen mussten sich bewerben, und zumindest auf baden-württembergischer Seite war der Andrang groß. Wie stark Forschung inzwischen von Sponsoren abhängt, dafür ist der Kongress ein Beispiel im Kleinen. Drei Viertel der Kosten übernahm die Eisele-Stiftung, die Schüler- und Studentenaustausch zwischen Deutschland und Frankreich fördert, den kleineren Teil das baden-württembergische Kultusministerium.


30.01.2009, phaenovumSaturday Morning Physics 2009

am Departement Physik - Universität Basel

Der Fachbereich Physik/NanoSciences wird bei den "Saturday Morning Physics" Vorträge und Versuche präsentieren.

An diesen Samstagen werden Themen aus der Physik anschaulich vorgestellt. Die "Saturday Morning Physics" richtet sich an Schüler und Schülerinnen von Gymnasien (ab 14 Jahren), und ist offen für alle:

Samstag, 31. Januar 2009 - Auf dem Weg zum Quantenrechner

Samstag, 07. Februar 2009 - Bausteine der Materie: die wundersame Welt der Elementarteilchen

Am Samstag, 7. Februar, findet anschliessend an Saturday Morning Physics zusätzlich ein Info-Nachmittag für Schülerinnen und Schüler über das Physik- und Mathematikstudium in Basel statt, organisiert von den Studenten der Uni Basel.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 10:00 Uhr mit einem Vortrag zu dem angekündigten Thema. Anschliessend haben Sie Gelegenheit Fragen zu stellen. Eine Kaffeepause und ein praktischer Teil (Demonstrationsexperimente, Laborbesichtigungen und/oder Computersimulationen) ergänzen das Programm. Gegen 12:00 Uhr enden die Veranstaltungen.

Weitere Infos über die diesjährigen Themen und das Anmeldungsformular unter: 

http://www.physik.unibas.ch/dept/pages/de/schule/smp2009.htm


17.01.2009, phaenovumInterview der BZ mit Klaus Endress

Verantwortung muss gelebt werden

Inhabergeführte Betriebe sehen sich traditionell in der gesellschaftlichen Verantwortung und engagieren sich. Wie ein erfolgreiches soziales Engagement aussehen kann, erläutert Klaus Endress, Chef der Endress + Hauser-Gruppe in Reinach und Präsident des WVIB, im Gespräch mit BZ-Mitarbeiterin Bettina Schaller.

BZ: Unternehmen wollen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Wie soll diese aussehen?
Endress: Die wichtigste Aufgabe eines Unternehmens ist es, Beschäftigung zu schaffen. Beschäftigung bedeutet Einkommen, und Einkommen bedeutet Wohlstand, für den Einzelnen, für die Gesellschaft. Zugleich ist das Unternehmen aber auch Teil eines größeren Ganzen. Es muss Sorge dafür tragen, dass die Umwelt geschützt wird, dass die Lebensgrundlagen bewahrt bleiben, dass unser Gemeinwesen gedeiht.

BZ: Welche Strategien halten Sie für praktikabel für den Mittelstand?
Endress: Es gibt keinen Weg, der für alle der richtige ist. Die Unternehmen der Endress + Hauser-Gruppe haben viele Freiheiten, sie nehmen ihre Verantwortung unterschiedlich wahr. Die Bedürfnisse und Sorgen der Menschen im Dreiländereck sind andere als in China. Was wir tun, baut auf unserer gemeinsamen Firmenkultur auf, und es passt zu unseren Zielen, Werten und Überzeugungen, die wir in Vision und Mission, Credo und Spirit formuliert habenen. Darin bekennen wir uns zu unserer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Umwelt und Gesellschaft.

BZ: Muss soziales Engagement altruistisch geprägt sein, oder darf es wirtschaftlichen Zwecken dienen?
Endress: Sozial zu sein, bedeutet gut für eine Gemeinschaft zu sein. Anerkennung, respektvoller und guter Umgang miteinander bewirken ein Klima im Unternehmen, in dem sich die Menschen wohlfühlen, viel besser arbeiten und damit direkt auch bessere Resultate für das Unternehmen erzielen. Die Unterstützung einer Institution, die sich der Gewaltprävention bei jungen Menschen annimmt, wirkt sich sicher weit weniger direkt auf das Unternehmen aus. Ich halte es da aber mit dem Gründer der Migros, Gottlieb Duttweiler, der gesagt hat: Man muss geben, geben, geben – und man kann es nicht verhindern, dass alles wieder zurückkommt.

BZ: Wo sollten sich Unternehmen engagieren – vor Ort oder über Landesgrenzen hinweg?
Endress: Soziale Projekte müssen immer begleitet und gepflegt werden, insoweit sind lokale Projekte von Vorteil. Von Reinach aus gesehen endet das Lokale aber nicht an der Landesgrenze. Wir haben beispielsweise den Aufbaus eines Dorfes in Sri Lanka unterstützt – nach dem Tsunami im Dezember 2005. Wir hatten verlässliche Partner vor Ort, und nach einem Jahr war das Dorf teilweise schon bewohnt und noch bereit für andere.

BZ: Unternehmen, die sich sozial engagieren, ergreifen die Chance, ihr Umfeld mitzugestalten. Brauchen sie dafür große Etats?
Endress: Auch kleine Schritte führen zum Ziel. Jeder sollte das tun, was in seinen Möglichkeiten liegt. Wenn viele Menschen ihre Verantwortung wahrnehmen würden, wäre es um unsere Welt besser bestellt.

BZ: Sollten sich mittelständische Unternehmen am Standort zu einem Netzwerk zusammenschließen, um effektiver zu sein?
Endress: Jedes Unternehmen muss den eigenen Weg finden. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist ein enger Bezug zum geförderten Projekt wichtig. Natürlich kann es sinnvoll sein, sich mit anderen Unternehmen zusammenzuschließen. Ich denke etwa an das Phaenovum in Lörrach, ein Schülerforschungszentrum, das talentierte junge Menschen an die Wissenschaft heranführt. Hier sind viele Unternehmen des Dreiländerecks engagiert.

BZ: Gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltiges Wirtschaften liegen häufig in der DNA eines Familienunternehmens. Haben Sie Tipps aus der Praxis für den Mittelstand?
Endress: Verantwortung, das habe ich schon gesagt, hat viele Facetten. Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft ist ein Teil der ganzheitlichen Verantwortung, die man als Unternehmer und eben besonders als Familienunternehmer hat. Man will der nächsten Generation ein gesundes, florierendes Unternehmen übergeben – damit auch sie wieder ihrer Verantwortung gerecht werden kann.


01.01.2009, phaenovumFerienkalender der Region Oberrhein

Für das Schuljahr 2008/2009

Hier finden Sie den Link zur trinationlen Internetplattform des neuen Interreg IV Projekts "TriProCom" für den Oberrhein und des Ferienkalenders:

http://www.triprocom.de/ferienkalender_oberrhein.html


30.12.2008, phaenovumDominic Dold wurde Landessieger

Artikel der Badischen Zeitung

LÖRRACH.. Bei den internationalen Schüler-Olympiaden in Physik müssen Aufgaben theoretisch und experimentell gelöst werden. Die Auswahl der deutschen Mannschaft geschieht in vier Runden. 20 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg, die am besten die Aufgaben der zweiten Runde in Heimarbeit gelöst hatten, wurden vom Landesinstitut für Schulentwicklung zu einem Vorbereitungsseminar nach Stuttgart eingeladen. Dort konnten sie Praktikumsexperimente und Aufgaben, wie sie bei den Klausuren der dritten Runde gefordert werden unter Anleitung von Lehrern von Schülerforschungszentren in Baden-Württem-berg, darunter Bernd Kretschmer vom Phaenovum in Lörrach, ausführen. Von einem Vertreter des Kultusministeriums wurde Dominic Dold vom Hebel-Gymnasium Lörrach bei der Abschlussveranstaltung als Landessieger ausgezeichnet.


19.12.2008, phaenovumHerzliche Weihnachtsgrüße

wünscht das phaenovum-Team

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und gibt uns Anlass, einmal innezuhalten, um Vergangenes und Zukünftiges, Erinnerung und Erwartung, Vorhandenes und Neues nachzudenken, aber auch Gemeinsames zu planen.

Wir bedanken uns bei all unseren Patenschaftsunternehmen, Spendern, Gönnern, Mitgliedern und Interessierten für das ereignisreiche, spannende und erfolgreiche Jahr 2008 und freuen uns auf die Herausforderungen und Zusammenarbeit im Jahr 2009.

Ihnen und Ihrer Familie wünschen wir schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
gesamtes phaenovum-Team


16.12.2008, phaenovumphaenovum-Homepage erweitert

Die drei Fachbereiche informieren nun detailierter

Sehr geehrte Damen und Herren,
hallo Schülerinnen und Schüler,

wir haben unsere phaenovum-Homepage nun erweitert, sodass sich die drei Fachbereiche Physik/NanoSciences, Biologie/Chemie/LifeSciences und IT/Robotik  in den Unternavigationspunkten:

  • Aktuelles
  • Projekte
  • Bewerbung
  • Unternehmen
  • FAQ
  • Galerien
  • Links
  • Downloads

detaillierter und mit Bildern vorstellen und informieren können.

Für Anregungen und Fragen stehen wir Euch immer gerne zur Verfügung und wünschen viel Spaß beim serven.

Euer
phaenovum-Team


25.11.2008, phaenovumSchülerpreis der Physikalischen Gesellschaft

Die Oberbadische, 25.11.2008

Großer Erfolg für das Phaenovum
Preis der Physikalischen Gesellschaft

Lörrach. Der Schülerpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft geht an fünf Jugendliche aus Baden-Württemberg. Zum Siegerteam gehört Uli Beitinger vom Lörracher Hans-Thoma-Gymnasium. Weitere Mitglieder des Teams sind Florian Ostermaier, Wilhelmsdorf; Andreas Landig, Bad Saulgau; Vera Schäfer, Biberach, und Jan Binder, ebenfalls Biberach. Sie hatten im Mai 2008 den Physik-Weltcup im kroatischen Trogir gewonnen und sich damit gegen 23 weitere Teams aus Europa und Übersee durchgesetzt.

Vor dem Turnier hatten die Teilnehmer rund ein halbes Jahr Zeit, um 17 physikalische Fragestellungen zu bearbeiten. Ihre Ergebnisse präsentieren sie während des Turniers. In diesem Jahr ging es dabei unter anderem um das Fließverhalten von Shampoo und um die Flugeigenschaften des propellerförmigen Ahornsamens.

Die Aufgaben sind jedes Jahr anspruchsvoll, Lösungen von der Stange gibt es nicht. Die monatelange Vorbereitung wird von den Teilnehmern deshalb für Experimente und Computersimulationen genutzt. In Teamarbeit entstehen so regelrechte Forschungsprojekte, die beim Turnier vorgestellt werden. Hier diskutieren die Kontrahenten ihre Ergebnisse miteinander und vor den Augen einer Fachjury. Wettkampfsprache bei diesen Physics Fights ist Englisch. Insofern benötigen die Nachwuchsforscher nicht nur fachliches Knowhow, sondern auch sprachliches Geschick.

Betreut wurde das Team von Fachleuten des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg in Bad Saulgau und des Schülerforschungszentrums phaenovum in Lörrach. In diesen Zentren hatte die Gruppe auch geforscht und sich auf das Turnier vorbereitet.


04.08.2008, phaenovum"Summer University" an der Berufsakademie gewährt Schülern Einblick ins technische Studium

Das Ziel: falsches Berufsbild korrigieren

LÖRRACH. Ingenieure arbeiten als einsame Tüftler im Labor und sitzen über mathematischen Formeln: Dieses Vorurteil ist weit verbreitet und mitverantwortlich für zu wenige Einschreibungen in den technischen Studiengängen. Im Rahmen der "Summer University" können sich Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse in diesem Jahr erstmals eine ganze Woche, vom 4. bis zum 8. August, über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an der BA Lörrach informieren.

Der südbadische Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) und die Berufsakademie (BA) Lörrach wollen mit der Veranstaltung das falsche Berufsbild korrigieren. Erstmals ist auch das 2007 gegründete Schülerforschungszentrum "phaenovum" als Kooperationspartner mit dabei.

"Wir wollen vermitteln, dass Technik Spaß machen kann" , sagt BA-Professor Axel Sikora. Oftmals werde übersehen, dass sich das Berufsbild stark gewandelt habe. Der moderne Ingenieur ist als Manager mit vielen organisatorischen und menschlich herausfordernden Aufgaben tätig.

Hintergrund der Bildungsveranstaltung sind massive Nachwuchssorgen der Industrie. Zahlreiche Studien prognostizieren den steigenden Bedarf an technischen Fachkräften. Die Chancen, eine Anstellung zu finden, seien darum ausgesprochen gut. "Vor allem Abiturientinnen entscheiden sich aber trotzdem selten für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium" , berichtet der stellvertretende Direktor der BA, Karl-Heinz Dröge. Gerade einmal zehn Prozent der Bewerber seien Frauen. Die "Summer University" ist ein Schnupperstudium mit Vorlesungen und praktischen Übungen. Der Bau von Lego-Robotern soll zum Beispiel zeigen, wie viel Spaß Technik macht. Außerdem erhalten die Teilnehmer von Firmenvertretern konkrete Bewerbungstipps und Berufspraktiker schildern ihre Aufgaben im Alltag. In einer lockeren Atmosphäre können die Schüler so das Leben an einer Hochschule kennen lernen.

Bereits zum achten Mal in Folge findet die Veranstaltung nun statt. "Das spricht für den Erfolg des Konzeptes" , stellte Axel Sikora fest. Für etwa 30 Teilnehmer ist Platz an der "Summer University".


01.08.2008, phaenovumSchüler forschen

Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie

LÖRRACH. Von Montag, den 28. Juli bis Freitag, 1. August fand am phaenovum, dem Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck, ein Ferienkurs zur Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie statt. Neun Schülerinnen und Schüler aus der Schweiz, Friedrichshafen, Bad Saulgau, Freiburg, Dachsberg und natürlich Lörrach lernten unter Leitung von Bernd Kretschmer Grundlagen der Quantenphysik und der Rastersondenmikroskopie kennen. Mit Simulationsprogrammen konnte zunächst der Umgang geübt und anschließend mit den realen Geräten experimentiert werden.


31.07.2008, phaenovumDem Fachkräftemangel entgegenwirken

Schülerforschungszentrum mit IT-Seminar in der Gewerbeschule Rheinfelden

RHEINFELDEN (BZ). Das Schülerforschungszentrum "Phänovum" , in dem als eines von drei Standbeinen das IT-Seminar der Berufsakademie (BA) Lörrach aufgegangen ist, führte an der Gewerbeschule Rheinfelden dieser Tage ein Seminar durch. Die Klassen Berufskolleg "Technik und Medien" und die zweijährige Berufsfachschule "Labortechnik" erhielten dabei Einblick in die Arbeit des IT-Seminars, mit dem die Schule seit Jahren enge Kontakte pflegt. Nun war die Idee, Schülern die Robotik vor Ort näher zu bringen. "Jugendlichen auf diese Weise für die IT-Technik zu begeistern, ist sicher der richtige Weg um zukünftigem Fachkräftemangel entgegenzuwirken" , betonte Schulleiter Holger Lange und bestärkte alle, derartige Veranstaltungen fortzusetzen.

Professor Axel Sikora und Thomas Gubisch vom Steinbeis-Transferzentrum für Embedded Design und Networking (stzedn) von der BA hatte deshalb mehrere Lego-Roboter und die dazugehörige Software im Gepäck und ließen die Schüler die Roboter programmieren und Aufgaben lösen. Eine bestand zum Beispiel darin, einen Roboter so zu steuern, dass er einem vorgegebenen Weg genau folgen kann Die Schüler merkten sehr schnell, dass die Programmierung viel komplizierter ist, als ein Computerspiel zu bedienen. "Es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir die Gewerbeschule Rheinfelden mit unserem IT-Seminar" , besuchen versprach Professor Sikora zum Abschluss .


09.07.2008, phaenovumUli Beitinger bei der Nobelpreisträgertagung

Badische Zeitung vom Dienstag, 8. Juli 2008

LÖRRACH (BZ). Baden-Württemberg war Gastgeber für die Abschlussveranstaltung der jährlichen Nobelpreisträgertagung. Am wissenschaftlichen Dialog am Bodensee nahmen auch Nachwuchswissenschafler teil, darunter die Gewinner des Physik-Weltcups der Schülerforschungszentren Bad Saulgau und Lörrach. Vom "phaenovum" hatte Uli Beitinger Gelegenheit, mit Spitzenwissenschaftlern zusammen zu treffen und am Gedankenaustausch der Generationen teilzunehmen.


03.07.2008, phaenovumFerienkurs für Schülerinnen und Schüler

Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie

Termin: 28. Juli bis 1. August 2008, jeweils von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Vorgesehene Themen:Einführung in die Quantenphysik
Grundlegende Experimente und Simulationssoftware zur Quantenphysik
Tunneleffekt mit Mikrowellen und in der Quantenphysik
Atome sehen mit dem Rastertunnelmikroskop STM
Funktionsweise - Aufbau
Simulationssoftware zum STM easyscan
Rasterkraftmikroskop AFM
Funktionsweise - Aufbau
Simulationssoftware zum Rasterkraftmikroskop
Erster realer Kontakt mit den Geräten AFM und STM
Untersuchung von Oberflächen – Projektplanung
Ausblick in die Nanotechnologie

Weite Teile des theoretischen und praktischen Teils werden in Partnerarbeit an Labtops oder in Realexperimenten erschlossen (keine Vorlesung!)

Teilnehmer:
Der Kurs wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe aus Deutschland, Frank-reich und der Schweiz.

Maximal können 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen werden.

Bewerbungen mit Anschreiben, letztem Zeugnis, Lebenslauf und, wenn möglich, einem Lehrergutachten bis 15. Juni an die untenstehende Adresse.

In Zusammenarbeit mit der Universität Basel (Prof. Ernst Meyer) sind im folgenden Schuljahr Praktika am Physikalischen Institut geplant. Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Praktika und dem späteren selbständigen Arbeiten an Projekten mit dem STM und AFM im phaenovum ist der Besuch dieses Einführungskurses.

Kursleiter:
Bernd Kretschmer, Präsident phaenovum
(in Zusammenarbeit mit der Universität Basel, Physikalisches Institut)

Veranstalter:
phaenovum – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V.
Fachbereich Physik/NanoSciences
Baumgartnerstr. 26 a, 79540 Lörrach
Tel. Nr.: +49 (0) 7621 / 1610040 www.phaenovum.de
Fax Nr.: +49 (0) 7621 / 1610039 info at phaenovum de


16.06.2008, phaenovumFachbereich IT/Robotik

Eine Robotertournee durch die Schulen

Fachbereich Informationstechnik / Robotik besucht Schulen der Region

Der Fachbereich Informationstechnik/Robotik am phaenovum ist als IT-Seminar im fünften Jahrgang aktiv. Im regulären Angebot experimentieren, basteln und programmieren sech-zehn Schülerinnen und Schüler in den Laborräumen der Berufsakademie Lörrach. Ihr Ziel ist der Bau von Legorobotern, die Fußball spielen können. Hierzu arbeiten die Schüler in festen Teams, um anschließend gegeneinander anzutreten – und lernen spielerisch eine Menge über Programmiertechniken, Trigonometrie, Strategieplanung und Teamarbeit.

Um eine größere Anzahl von Schülerinnen und Schülern zu erreichen, hat sich das Team um Prof. Dr. Axel Sikora, der den Fachbereich leitet, auf den Weg an die Schulen gemacht, um die Schüler an die Thematik Programmierung und Robotik heranzuführen. „Wir bieten drei Pakete an“, berichtet Sikora. „Von einem Vortrag mit Präsentation im Rahmen einer Schul-stunde, über eine Einführung in die Programmierung mit Hands-On-Session für die Schüler, die ca. 3 Schulstunden beansprucht, bis hin zur Unterstützung auch mehrtägiger Projekttage, so dass wir für jede Schule ein passendes Angebot haben.“

Thomas Gubisch, der am Steinbeis-Transferzentrum Embedded Design und Networking angestellt ist und dort den Fachbereich mit betreut, freut sich: „Auch wenn die Schüler bisher noch überhaupt keine Programmierkenntnisse haben, ist es möglich, innerhalb von ein bis zwei Stunden autonome Roboter so zu programmieren, das diese auf Ihre Umgebung reagieren können und vorgegebene kleine Aufgaben erfüllen können.“

Die Aktivität wird u.a ermöglicht durch eine Unterstützung durch die Agentur für Arbeit Lörrach im Rahmen des Förderprogramms „Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung“. Die Berührung mit Technik ist für viele Schülerinnen und Schüler neu, aber entscheidend zum Beispiel für die Wahl eines Ingenieurberufes. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Begeisterung des spielerischen Umgangs hilft, Scheu abzubauen und Neugier zu entwickeln.

Bis zu den Sommerferien stehen sechs Termine in den Schulen zwischen Wiesental und Markgräfler Land an, so dass mehr als hundert Schüler einen eigenen Eindruck davon bekommen können, wie viel Spaß Technik macht.

Der Leitgedanke des Schülerforschungszentrums ist, hoch motivierten interessierten und talentierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich ohne jeglichen Unter-richtsdruck sowie ohne starren Lehrplan kreativ zu entfalten und ungelösten wissenschaftlichen Rätseln des Alltags interdisziplinär selbstständig nachzuspüren. Die Jugendlichen wer-den so inspiriert, selbstständig Theorien und entsprechende Experimente zu entwickeln. Dieser Erfolg und jener der Teamkollegen spornen zu neuen Abenteuern an und rufen oftmals Fähigkeiten in den Jugendlichen wach, derer sie sich bisher oftmals selbst nicht bewusst waren. Ziel ist Begeisterung und Spaß an Naturwissenschaften und Technik frühzeitig zu wecken. Dabei sind nicht nur Forschen lernen, sondern auch zielgerichtetes Projekt- und Zeitmanagement, die Präsentation von Projekten, Ergebnissen und das Arbeiten im Team Lernziele, die grundlegend für ein späteres erfolgreiches Berufsleben sind.

Ein Team aus Lehrkräften mit unterschiedlicher wissenschaftlicher Ausbildung schafft die Grundlage für ein interdisziplinäres Arbeiten in den inhaltlichen Schwerpunkten Physik/NanoSciences, Biologie/Chemie/LifeSciences und Informationstechnik/Robotik.

Die Aktivitäten des Fachbereichs Physik/NanoSciences findet im phaenovum-Gebäude auf dem Rosenfels-Campus statt. Bis zur Fertigstellung weiterer Räumlichkeiten finden die Aktivitäten der Fachbereiche Biologie/Chemie/LifeSciences und Informationstechnik/Robotik u.a. am Biotechnolgie-Gymnasium in Waldshut-Tiengen und an der Berufsakademie in Lörrach statt.

Lörrach, den 11. Juni 2008

Kontakt
phænovum
Prof. Dr. Axel Sikora
Informationstechnik / Robotik Berufsakademie Lörrach
Hangstraße 46-50
79539 Lörrach
Telefon: 07621/2071-441
Telefax: 07621/2071-495
Mail: sikora at ba-loerrach de

oder

Innocel Innovations-Center Lörrach GmbH
Diana Stöcker-Unnerstall
Geschäftsführerin
Marie-Curie-Str. 8
79539 Lörrach
Telefon: 07621 / 5500-100
Telefax: 07621 / 5500-111
Mail: stoecker at innocel de


13.06.2008, phaenovumphaenovum - Fachbereich LifeSciences

Laborbesichtigung an der Justus-von-Liebig-Schule

Badische Zeitung vom Freitag, 13. Juni 2008

Life-Science am "phaenovum" : Wohin die Reise geht

Der Verein Schülerforschungszentrum besuchte die Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut und deren Biotechnologie-Labors

Von unserem Mitarbeiter Niklas Ehrentreich

LÖRRACH. Talent fördern und Basistechnik vermitteln — das soll im neu entstehenden Life-Science-Komplex des Schülerforschungszentrums "phaenovom" geschehen. Wie das funktionieren könnte, macht die Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut vor, die mit dem Schülerforschungszentrum eng kooperiert.

Der hochmoderne Labortrakt des Biotechnologie-Zweiges der Waldshuter Schule dient als Vorbild für die Einrichtung und Ausstattung des Zentrums, das auf dem Gelände des Hans-Thoma-Gymnasiums im Kern seit ein paar Monaten existiert und ausgebaut werden soll. Die Laborräume der Waldshuter Schule waren am Mittwoch Ziel einer Exkursion von Vertretern des Vereins Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck, der das "phaenovum" trägt. Diana Stöcker-Unnerstall von der Innocel GmbH, ihre Kollegin Cornelia Flury und Jan Olaf von Endress+Hauser ließen sich den großen Komplex vorführen, der mit hochmodernem Gerät und 26 großzügig mit Forschungsutensilien bestückten Arbeitsplätzen aufwartet. "Natürlich werden in Lörrach einige Apparaturen etwas kleiner ausfallen, schon aus Platzgründen" , stellt Thomas Wiederkehr klar und verweist damit etwa auf die beiden Steril-Arbeitsplätze, die die hintere Hälfte des ersten Labors einnehmen. Der Biotechnologe, der als Lehrer an der Justus-von-Liebig Schule tätig ist, wird in Lörrach einen großen Part bei der Anleitung der Schülerinnen und Schüler übernehmen.

Durch die Vernetzung der Schulen und die Einbindung der Lehrer erhoffen sich die Planer großen Zulauf für das Lörracher Zentrum. Das Thema ist jedenfalls spannend für den Forscher-Nachwuchs. Die Waldshuter Schule hat für die 52 Plätze in ihren Biotechnologie-Klassen in diesem Jahr immerhin 137 Bewerber gehabt, wie Schulleiter Wolfram Kremp berichtet. Auch wenn die Planung voranschreitet, inhaltlich hat Wiederkehr noch keine Schwerpunkte gesetzt. Die Schüler sollen schließlich eigene Interessen benennen und aus diesen heraus Experimente und Forschungsschwerpunkte erarbeiten.

Dabei gibt es natürlich Einschränkungen. Etwa die Klassifizierung von Forschungsobjekten in Stufen, die vorgeben, wer damit hantieren darf. Auch die Gesetzgebung setzt Grenzen. "Wenn da einer menschliche Zellen klonieren will, dann geht das halt einfach nicht" , bringt Wiederkehr diese Limitierung trocken auf den Punkt. Wichtig ist bei aller Lust am Ausprobieren das handwerkliche Know-how, sind sauber ausgeführte Experimente, penibel erfasste Daten. Und: "Klar, es fällt eine Menge Abwasch an" . Petrischalen und Reagenzgläser spülen sich eben genauso wenig von selbst wie ihre Verwandten für Müsli und Saft. Am Ende ist der Rundgang ein Blick in die Zukunft des "phaenovum" gewesen — auch wenn das mit 15 Plätzen kleiner sein wird als der Pate aus dem Nachbar-Landkreis.


28.05.2008, phaenovum1. Platz beim IYPT-Worldcup für Uli Beitinger

Deutsches Team holt IYPT-Worldcup

Vom 21. bis 28. Mai fand in Trogir/Kroatien das 21. International Young Physicists' Tournament (IYPT) statt. Beim IYPT handelt es sich im Gegensatz zur Physik-Olympiade um einen Teamwettbewerb in Physik für Schüler der Oberstufe. 21 Teams aus aller Welt waren nach Trogir gekommen, um sich im wissenschaftlichen Wettstreit miteinander zu messen. Je fünf Teilnehmer einer Nation bilden dabei ein Team. Schüler/innen unter anderem aus Australien, China, Neuseeland,Korea, Österreich, Schweiz, Indonesien und Deutschland nahmen in diesem Jahr an dem Turnier teil. Mitglied der fünfköpfigen deutschen Mannschaft, die aus Schülern der Schülerforschungszentren Lörrach und Bad Saulgau gebildet wurde, war auch Uli Beitinger vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach.

Der IYPT-Wettbewerb läuft in sogenannten Physics Fights (PF) ab. Dies hört sich kriegerisch an. Physics Fights sind jedoch friedvolle intellektuelle Wettbewerbe zwischen Jugendlichen. Bei einem PF trägt ein Team seine Lösung zu einem von 17 ungelösten wissenschaftlichen Problemen vor. Nach diesem sog. Report muss der Lösungsvorschlag in einer Diskussionsrunde mit dem Opponent, einer zweiten Mannschaft, verteidigt werden, bevor der Reviewer einer dritten Mannschaft beide Präsentationen beurteilt.

Nach monatelanger Vorbereitung in den beiden Schülerforschungszentren ging es am 21.Mai mit dem Turnier los. Gleich im ersten Fight musste Uli Beitinger als Reviewer Vor- und Nachteile einer Lösung zum Problem „spinnig ice“ beurteilen. Bei diesem Problem sollte die Rotation eines Eiswürfels auf einer sich drehenden Wasseroberfläche untersucht werden. Souverän meisterte Uli Beitinger den Review und verhalf damit dem deutschen Team zu einem guten Einstieg in das Turnier. Bereits hier zeigte sich, dass Uli Beitinger durch sein freundliches, eloquentes und sicheres Auftreten die gegnerischen Teams und die Juroren für sich gewinnen konnte. Dies sollte sich im Laufe des Turniers noch mehrmals ausbezahlen. Hilfreich waren auch seine guten Englischkenntnisse; schließlich ist Englisch die Konferenzsprache des Turniers.

Während des Turniers wurden interessante Forschungsprojekte präsentiert z.b. die periodischen Ausbrüche eines Geysirs oder wie man mit einer einfachen Lochkamera eine optimale Bildqualität erreicht. Durch diese Vielfalt von Fragestellungen ist das IYPT eine wahre Fundgrube für naturwissenschaftliche Projekte, die sowohl für andere Wettbewerbe wie z.B. Jugend Forscht, oder auch für Seminararbeiten geeignet sind. So waren auch in diesem Jahr bei der Bearbeitung der Forschungsprojekte viele weitere Schüler des Phaenovums in Lörrach integriert.

Nach 5 spannenden Fights erreichte das deutsche Team mit der höchsten Punktzahl das Finale. Dort trafen sie auf die Teams aus Neuseeland und Kroatien. Im Finale setzte sich dann erneut auf hervorragende Weise der Teamgeist und die ausgezeichnete Zusammenarbeit der deutschen Mannschaft durch. Trotz großer Anspannung unterstützen sich die Teammitglieder in jeder Phase des Wettkampfs. Dieser Teamspirit zeichnete das deutsche Team bereits in den 5 vorausgegangen Fights und in der Vorbereitung auf das Turnier aus. Nach der ersten Runde des Finales warten die Juroren mit der Wertung für den deutschen Report noch etwas zurückhaltend. Uli Beitingers Review in der zweiten Runde würdigten die Juroren mit einer ausserordentlich hohen Wertung. Das machte dem deutschen Team Mut und nach einer erfolgreichen dritten Runde wurden die Deutschen mit einem Punkt Vorsprung vor Kroatien Sieger des Turniers.


19.05.2008, phaenovumPresseartikel der Badischen Zeitung

Auf dem Weg zum Zentrum

Badische Zeitung vom Montag, 19. Mai 2008

Auf dem Weg zum Zentrum
Mit Interreg-Mitteln soll das "phaenovum" auf dem künftigen Campus zusammengefasst werden

Von unserer Redakteurin Sabine Ehrentreich

LÖRRACH. Das Schülerforschungszentrum "phaenovum" ist eröffnet, aber noch lange nicht "fertig" . Noch arbeiten die drei Bereiche — Physik, Life Sciences, IT — an drei Orten. Damit sich das ändert und alles auf dem künftigen Campus zusam-mengefasst werden kann, braucht es Mittel für einen Erweiterungsbau nebst Labor. Zurzeit wird mit Hochdruck an einem Interreg-Antrag gearbeitet. Wird der positiv beschieden, ist man einen gehörigen Schritt weiter. Der Bau für die Bereiche IT (noch in der Berufsakademie angesiedelt) und Chemie/Biologie/Life Sciences (an der Waldshuter Justus-von-Liebig-Schule zu Hause) soll entstehen, wo bisher die Umkleideräume für die HTG-Turnhalle sind. Die Halle selbst ist denkmalgeschützt, das ehemalige Hausmeisterhaus und jetzige "phaenovum" auch, der Umkleidetrakt nicht, weil er später angebaut wurde — also steht dem Bauvorhaben nichts im Weg, es muss nur finanzierbar sein. Der Interreg-Antrag, den das Projektmanagement beim Innocel derzeit formuliert, beläuft sich auf ein Gesamtvolumen von etwa einer halben Million Euro — freilich nicht allein für die Baumaßnahme in Lörrach. Finanziert werden sollen auch Laborgeräte für Stützpunktschulen in ganz Südbaden, der Nordwestschweiz und dem Elsass, die mit dem "phaenovum" im engen Kontakt stehen und die Auswahl künftiger Jungforscher erleichtern sollen. Das Ziel ist ein dichtes Schülernetzwerk über Grenzen hinweg mit den Stützpunktschulen als Knotenpunkten und dem "phaenovum" als Mitte. Damit würde auch die mehrsprachige Kommunikation entscheidend gefördert. Rege Kontakte vor allem zu Schulen in der Nordwestschweiz und dort in den Kantonen Aargau und den beiden Basler Halbkantonen bestehen bereits, sagt Projektmanagerin Cornelia Flury. Aber auch zu französischen Schulen hat man erfolgreich die Fühler ausgestreckt. Bis Ende Juli soll der Antrag für die Interreg-Behörde ausgearbeitet sein, bis zum Jahresende rechnet Flury mit einem Bescheid. Sie ist optimistisch — schließlich seien persönliche Kontakte zur Behörde längst hergestellt. Man müsse sich mit Nachdruck für seine Sache einsetzen, damit man eine Chance bekomme, betont sie. Ge-nau das tue das Innocel. Bei der Stadt kümmert sich Carola Müller als Europabeauftragte um das Projekt. Eine Zusage der Mittel, betont Cornelia Flury, sei sehr wichtig für den weiteren Fortgang des Projekts. Ohne die halbe Million, etwa die Hälfte dessen, was benötigt wird, sei der Ausbau des Schülerforschungszentrums am zentralen Standort kurzfristig kaum zu stämmen.


16.05.2008, phaenovum

Hallo zusammen,
wir freuen uns, Euch mit dem ersten Newsletter des phaenovums über die Aktivitäten des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck informieren zu können. Seit Gründung des Vereins am 30. April letzten Jahres ist bereits vieles erreicht worden. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Übersicht:
1. „Richtfest“ am 28. Januar 2008
2. Eröffnung am 13. März 2008
3. Verein arbeitet an EU-INTERREG IV-Antrag
4. Robert Bosch Stiftung fördert Projekt „Nanotechnologie“
5. Fachbereich Informationstechnik/Robotik
6. Fachbereich Physik/NanoSciences
7. Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences
8. phaenovum® beim Bildungskongress didacta in Stuttgart

1. „Richtfest“ am 28. Januar 2008
Am 28. Januar wurde der fertig gestellte Umbau des phaenovum® – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. mit mehr als 40 Personen gefeiert. Anwesend waren Handwerksbetriebe, Architekt, Planer, IT- und Büroausstat-tungsfirmen und Vorstandsmitglieder. Die Vorsitzende Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, Architekt Jürgen Moser und Präsident Bernd Kretschmer freuten sich in den Grußworten über den zügigen Baufortschritt von September 2007 bis Januar 2008 und die gelungene Ausführung: „Aus einem abgelebten Haus ist ein kleines Juwel entstanden.“ Den „Richtspruch“ verlas ein Zimmermanns-Azubi des SAK Lörrach.

2. Eröffnung am 13. März 2008
Am 13. März 2008 wurde mit mehr als 150 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Universitäten und Schulen aus dem Dreiländereck das phaenovum-Gebäude für den Fachbereich Physik/NanoSciences feierlich eröff-net. Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau beglückwünschte die Stadt Lörrach sowie den Trägerverein und outete sich als Fan des landesweit einmaligen Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck. Zum abwechslungsreichen Programm mit Jungforscher-Vorträgen spielte das Salon-Orchester des Hans-Thoma-Gymnasiums. Für die Patenunternehmen sprach Dr. Jan M. Olaf im Namen von Dr. Georg H. Endress und übergab eine Spende in Höhe von € 4.000.

3. Verein arbeitet an EU-INTERREG IV-Antrag
Das phaenovum-Gebäude soll in abseh-barer Zeit auch die Fachbereiche Biologie/Chemie/Life Sciences und IT/Robotik unter einem Dach vereinen. Aktuell finden die Aktivitäten dieser Fachbereiche in Waldshut-Tiengen an der Justus-von-Liebig-Schule (JLS) und an der Berufs-akademie Lörrach (BA) statt. Das phaenoum steht SchülerInnen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz offen und basiert auf dem Konzept von Stützpunktschulen. Beides ist Bestandteil eines Inter-reg-Antrages, an dem gerade gearbeitet wird.

4. Robert Bosch Stiftung fördert Projekt „Nanotechnologie“
Die Robert Bosch Stiftung finanziert die Anschaffung eines Rasterkraft-Mikroskops im Wert von € 23.000. Mit dem Projekt „Nanotechnologie“ des phaenovums wird das erfolgreiche NaT-Working-Projekt „Anschauliche Quantenphysik“ der Physik AG am Hans-Thoma Gymnasium (HTG) fortgeführt. Weiter können mit dem Rasterkaft-Mikroskop zusammen mit der Industrie, Untersuchungen über Oberflä-chenbeschaffenheiten und damit eigenständige Projektarbeiten mit Ernstcharak-ter durchgeführt werden.

5. Fachbereich Informationstechnik/Robotik
Lukas Probst, HTG, nahm erstmals für den Fachbereich IT/Robotik am Robocup in Fürstenfeldbruck teil. Obwohl die meisten anderen Teams diesen Wettbewerb schon seit vielen Jahren besuchen, konnte der komplett selbst gebaute Erstling einen dritten Platz in der Gruppenwertung der „secondary league“ erreichen. Dies ist umso erfreulicher, als viele der Randbedingungen des Wettbewerbs vorab nicht bekannt waren, worunter die Sensoren zur Selbstlokalisierung erheblich litten. Dies ist eine schöne Motivation für die anderen 16 SchülerInnen, aus 8 Schulen aus den Landkreisen Lörrach, Säckingen und Freiburg, die seit vergangenem Montag die ersten Schritte für die „entry league“ bearbeiten und dort versuchen, das „Runde in das Eckige zu bringen“.

6. Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences
Der Fachbereich startete sein Forschungsprogramm mit acht Schülerinnen und Schülern aus drei Gymnasien. Beim Wettbewerb Jugend forscht gelang mit der Arbeit von Eva Kremp, JLS, ein erster Platz im Regionalwettbewerb. Alina-Mareike Stärk, Thorsten Kaltenbacher, beide JLS, und Tim Wölfle, HTG, konnten in Boston-Cambridge US-amerikanischen SchülerInnen und LehrerInnen ihre Projek-te vorstellen. Dies wurde den SchülerIn-nen durch einen mit US$ 6000 von Novartis und dem Bostoner Museum of Science geförderten Forschungsaufenthalt ermöglicht. Neben der Molekularbiologie und der Bioinformatik bildet die biogene Energieerzeugung einen Forschungsschwerpunkt des Fachbereichs. www.biotechnet-waldshut.de/forschungsbericht.pdf .

7. Fachbereich Physik/NanoSciences
Bei Jugend forscht erreichte Lukas Neuhaus, Realschule FES Lörrach, mit seinem Roboter nach Spannerraupenart im Fach Technik einen zweiten Preis, Markus Krysiak (9 Jahre, Hochbegabtenzug HTG) bei Schüler experimentieren mit seiner Unter-suchung von Papierhelikoptern/ Lindenblü-tensamen ebenfalls einen zweiten Preis. Für das Internationale Turnier Junger Physiker IYPT schaffte Uli Beitinger, HTG, den Sprung von den Auswahlseminaren in das deutsche Team, welches ab dem 22.5. 2008 in Split (Kroatien) am 21. IYPT teilnehmen wird. Felix Lorenz, HTG, qualifizierte sich mit dem Thema Geysire für das ICYS (International Conference for Young Scientists) in Weißrussland.

8. phaenovum® beim Bildungskongress didacta in Stuttgart “
Am 20.02.2008 präsentierten sich die Stadt Lörrach und das phaenovum® – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck auf der didacta in Stuttgart. Sie luden die Besucher ein zum „Cappuccino-Effekt – Trinken Sie an unserem Stand einen Cappuccino und lernen Sie etwas Physik dabei“. Ebenfalls Thema waren Messungen zur radioaktiven Belas-tung unseres Ökosystems 20 Jahre nach Tschernobyl, welche von den Jungfor-scherInnen vorgestellt wurden. Der Bildungskongress ist die erste gemeinsame Großveranstaltung der drei Kommunalen Landesverbände zur Bildungspolitik und Bildungspraxis, welche erstmals als Tagesveranstaltung bei der didacta stattfand.


08.04.2008, phaenovumFB LifeSciences in Boston/USA

Schüler-Symposium und Lehrer-Workshop

phænovum-Schüler am Museum of Science in Boston/USA

Schüler vom Schülerforschungszentrum phænovum in Lörrach assistierten bei einem Workshop des LifeScience Symposium in Boston. Zusätzlich nahmen sie an einem Seminar mit Schülerinnen und Schülern aus Boston-Cambridge teil.

Bereits zum 13. Mal in Folge fand dieses Jahr das LifeScience-Symposium für Lehrerfortbildung in Boston am dortigen Museum of Science statt. Dieses Jahr gab es dort eine Premiere: Über das Programm „Innovations in Biotechnology“ von Novartis und dem Museum of Science gelang es Dr. Thomas Wiederkehr, Leiter des LifeScience Bereichs am Schülerfor-schungszentrum phænovum e.V. in Lörrach, 6.000 US-Dollar einzuwerben. So konnten Alina-Mareike Stärk, Thorsten Kaltenbacher (beide Justus-von-Liebig-Schule Waldshut-Tiengen) und Tim Wölfle (Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach) zusammen mit Thomas Wiederkehr für vier Tage in die USA reisen. Die drei Schüler arbeiten im phænovum auf dem Gebiet der LifeSciences und wurden aus acht Teilnehmern ausgewählt.

Alina-Mareike, Thorsten und Tim assistierten am Museum of Science in Boston bei einem Workshop für US-amerikanische Lehrer, der von Thomas Wiederkehr geleitet wurde. Mit Schülerinnen und Schülern der Cambridge Rindge and Latin School präsentierten die Schüler am folgenden Tag die Ergebnisse, die sie seit Beginn des Schuljahres mit ihren For-schungen erreicht hatten. Anschließend wurde intensiv über eine weitere Vernetzung von US-amerikanischen und phænovums-Forschungsarbeiten diskutiert. Am Nachmittag konnte die Gruppe am Museum des Massachusetts Institute of Technology (MIT) einen Workshop zum Einsatz von Legomodellen in der Biologiedidaktik durchführen. Am letzten Tag der Reise stand eine Führung am Broad Institute (getragen von Harvard, MIT und Whitehead-Institute), das auf dem Gebiet der Genomforschung weltweit eine Spitzenposition einnimmt, auf dem Programm. Dort gab es den neuesten Stand der Technik beim Lesen der Erbinformation (DNS) zu sehen. Einige der Maschinen können pro Tag ca. eine Milliarde Basen entziffern, das entspricht ca. einem sechstel des Erbguts einer menschlichen Zelle. Wissenschaftler versuchen dort, DNS-Abschnitte zu identifizieren, die für die Entstehung und die gezielte Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wichtig sind.

Das Programm dieses Schüleraustausches, der im Besuch in Boston nur seinen sichtbaren Höhepunkt findet, soll weiter ausgebaut werden. US-amerikanische Schülerinnen und Schü-ler bleiben mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des phænovum-Programms weiterhin in Kontakt. Neben der denkbar intensivsten Förderung der Sprachkompetenz, nicht nur im fachsprachlichen Bereich, war vor allen Dingen die direkte Kommunikation und das Herstellen von Kontakten mit Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern ein großes Plus dieses Forschungsaufenthalts.


14.03.2008, phaenovumphaenovum-Gebäude feierlich eröffnet

Kultusminister Rau ist vom phaenovum begeistert

Eröffnungsfeier des phaenovum® –
Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck

Am 13. März 2008 wurde in Anwesenheit von Kultusminister Helmut Rau, MdL, das phaenovum feierlich eröffnet

Über 150 Personen aus Politik, Wirtschaft, Universitäten und Schulen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz eröffneten gestern das phaenovum – Schülerfor-schungszentrum Lörrach-Dreiländereck. Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau beglückwünschte die Stadt Lörrach und den Trägerverein zum offiziellen Start des Modell-Projektes und hob die Bedeutung von naturwissenschaftlicher und technischer Förderung von Jugendlichen hervor. Das Modell solle Schule machen. In beispielhafter Weise würden Schulen und Schulträger, Wirtschaftsunternehmen und Universitäten im Dreiländereck kooperieren.

Gudrun Heute-Bluhm, Oberbürgermeisterin der Stadt Lörrach und 1. Vorsitzende des Trä-gervereins des phaenovums hob die Bedeutung des Schülerforschungszentrums für den Standort hervor: „Die Zeit war reif für diese Idee. Bei unseren Gesprächen mit Unternehmen in der Region haben wir offene Türen und eine große Bereitschaft zur Unterstützung des Projekts vorgefunden.“ Sie gab zudem bekannt, dass die Robert-Bosch-Stiftung letzte Wo-che zugesagt hat, ein Rasterkraft-Mikroskop, Zusatzgeräte und spezielle Schulungen mit 23.000€ zu unterstützen.
Als Vertreter der aktuell 13 Patenschaftsunternehmen sprach Dr. Jan M. Olaf, Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG in Vertretung für Georg H. Endress, der aus ge-sundheitlichen Gründen kurzfristig absagen musste, zum Thema „Weshalb engagiert sich Endress+Hauser als Privatunternehmen an diesem grenzüberschreitenden gemeinnützigen Projekt?“. Er übergab zudem von der Endress+Hauser-Gruppe 4.000€ für die weitere Sach-ausstattung an den Verein. 

Weitere Highlights stellten die Vorträge der Jungforscher dar:
Vortrag 1: Fachbereich Physik/NanoSciences zum Thema „Flugkurven von Tischtennisbäl-len“ der Jugend forscht - Bundessieger 2006 Johannes Burkhardt und Alexander Joos; zuvor 2minütiges Tischtennisspiel von Christian Switjaski gegen Marius Riesterer

Vortrag 2: Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences zum Thema „Apoptose in Hefe“ durch Tim Wölfle oder Florian Peter
Vortrag 3: Fachbereich Informationstechnik/Robotik zum Thema „„Navigationsstrategien in der Robotik“ des 2ten Siegers der Klasse „Autonome Roboter“ beim Robocup-Wettbewerb in Offenburg 2007 durch Lukas Probst und Julian Viereck

In einem Schlusswort betonte Bernd Kretschmer, Präsident des Trägervereins und Impuls-geber für die Idee des Schülerforschungszentrum, den hohen Qualitätsanspruch des phae-novums und zeichnete die bisherigen Erfolge bei internationalen Schülerforschungswettbe-werben nach. Im Anschluss daran konnten die Gäste das phaenovum®-Gebäude besichti-gen, in welchem die drei Fachbereiche verschiedene Präsentationen vorbereitet hatten und ihre pädagogischen Leiter und Jungforscherinnen und Jungforschern Rede und Antwort standen.

Die Finanzierung des phaenovum steht auf 5 Säulen:
1.Die Lehrerstunden werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
2.Die Stadt Lörrach stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung.
3.Die wissenschaftliche (Erst-)Ausstattung wird durch Stiftungs- und Spendenmitteln finan-ziert.
4.Der Sachkostenanteil in den Betriebskosten wird durch Partner aus der Wirtschaft in Form von Schülerpatenschaften zu je 2.500 € / pro Jahr getragen.
5.Die Mitgliedsbeiträge der nutzenden, fördernden und institutionellen Mitglieder.

Der Leitgedanke des Schülerforschungszentrums ist, hoch motivierten interessierten und talentierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich ohne jeglichen Unter-richtsdruck sowie ohne starren Lehrplan kreativ zu entfalten und ungelösten wissenschaftli-chen Rätseln des Alltags interdisziplinär selbstständig nachzuspüren. Die Jugendlichen wer-den so inspiriert, selbstständig Theorien und entsprechende Experimente zu entwickeln. Dieser Erfolg und jener der Teamkollegen spornen zu neuen Abenteuern an und rufen oft-mals Fähigkeiten in den Jugendlichen wach, derer sie sich bisher oftmals selbst nicht be-wusst waren. Ziel ist Begeisterung und Spaß an Naturwissenschaften und Technik frühzeitig zu wecken. Dabei sind nicht nur Forschen lernen, sondern auch zielgerichtetes Projekt- und Zeitmanagement, die Präsentation von Projekten, Ergebnissen und das Arbeiten im Team Lernziele, die grundlegend für ein späteres erfolgreiches Berufsleben sind.
Ein Team aus Lehrkräften mit unterschiedlicher wissenschaftlicher Ausbildung schafft die Grundlage für ein interdisziplinäres Arbeiten in den inhaltlichen Schwerpunkten Phy-sik/NanoSciences, Biologie/Chemie/LifeSciences und Informationstechnik/Robotik.

Im September 2007 wurde begonnen, das unter Denkmalschutz stehende phaenovum® - Gebäude mit Mitteln der Stadt Lörrach umzubauen. Die Arbeiten wurden größtenteils durch Auszubildende der regionalen Handwerksbetriebe, zusammen mit ihren Ausbildungsleitern verrichtet. Des Weiteren unterstützten die Handwerkerfirmen, Architekten und Planer das Projekt durch Spenden in Form von erheblichen Preisnachlässen.
Dadurch konnten die durch den Architekten Jürgen Moser geplanten Baukosten in Höhe von Euro 120.000 eingehalten werden.

Das nun fertig gestellte Gebäude beherbergt den Fachbereich Physik/NanoSciences. Die Räumlichkeiten beinhalten u.a Labore, eine Werkstatt, Serverraum sowie große und kleine  Unterrichtsräume.

Im Untergeschoss befindet sich der von den Wieland-Werken AG in Ulm gespendete Wind-kanal und der von der Siemens AG gespendete Axialventilator. Des Weiteren wird eine Drehstrom-Werkstatt und ein Raum mit Werkbänken eingerichtet. Im 1.Obergeschoss ist ein großer Unterrichtsraum, eine kleine Teeküche und ein Geschäftsbüro. Weitere Labore, unter anderem für Radioaktivität und Nanotechnologie befinden sich im 2.Obergeschoss. 
Die Räumlichkeiten werden mit der 100.000€-Spende der Sparkassenstiftung Jugend l Um-welt l Bildung ausgestattet. Von diesem Betrag konnten nicht nur Büromöbel und die EDV-Ausstattung, sondern auch zahlreiche Basis-Geräte für physikalische Versuche mitfinanziert werden.

Der nächste Schritt ist der II. Bauabschnitt für den Fachbereich Biolo-gie/Chemie/LifeSciences und Informationstechnik/Robotik. Diesbezüglich wird ein INTER-REG-Antrag gestellt. Bis zur Fertigstellung finden die Aktivitäten dieser zwei Fachbereiche u.a. am Biotechnolgie-Gymnasium in Waldshut-Tiengen und an der Berufsakademie in Lör-rach statt.


13.03.2008, phaenovumOffizielle Eröffnungsfeier des phaenovum-Gebäudes

Kultusminister Helmut Rau outet sich als phaenovum-Fan

Am 13. März 2008 wird das phaenovum®–Gebäude feierlich eröffnet.

Im April 2007 wurde der Verein Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck gegründet mit dem Ziel, interessierte und begabte Schülerinnen und Schülern aus der Region in Naturwissenschaften und Technik besonders zu fördern.

Mit innovativen pädagogischen Konzepten und einem starken Netzwerk zu wissenschaftlichen Einrichtungen, Schulträgern und Industrieunternehmen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz wollen wir das phaenovum® zu einem grenzüberschreitendes Bildungs- und Schülerforschungszentrum mit den Schwerpunkten Physik / NanoSciences, IT / Robotik und Biologie / Chemie / LifeSciences entwickeln.

Nach sechsmonatiger Bauphase ist nun das Gebäude des phaenovum® fertig gestellt. In Anwesenheit von Minister Helmut Rau, Kultusminister des Landes Baden-Württemberg, Unternehmenspaten, Projektpartnern, den Vereinsmitgliedern und Schülerinnen und Schülern wird das Gebäude im Rahmen einer offiziellen Feier am 13. März 2008 um 14:00 Uhr in der Aula des Hans-Thoma-Gymnasiums, Campus Rosenfels; Baumgartnerstr. 26 in Lörrach eröffnet.


05.03.2008, phaenovumDer Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences informiert

über Erfolge und laufende Projekte

Erfolge der phaenovum-Jungforscherinnen und Jungforscher

Jahr 2007

1. Preis Biovalley College Day Award

1., 2. und 3. Platz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ mit Weiterleitung des  Erstplatzierten nach Stuttgart; dort 4. Platz beim Landeswettbewerb

Eine Arbeit mit zu hohem wissenschaftlichen Anspruch für Schülerwettbewerbe wurde zur Veröffentlichung in der Zeitschrift „Biologie in unserer Zeit“ akzeptiert.

Teilnahme am Beo-Wettbewerb & der Ausschreibung „EXPO-Nate“ der Landesstiftung Baden-Württemberg

Jahr 2008

1. Platz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ mit Weiterleitung zum LandeswettbewerbFörderung eines internationalen Austausches Boston-Waldshut im Rahmen des Programms „Innovations in Biotechnology“ in Höhe von US$ 6000.Beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" haben Teilnehmer aus dem Kreis Waldshut zwei Siege errungen. Verbunden damit ist die Qualifikation für das Landesfinale in Stuttgart: Eva-Maria Kremp (19, Ühlingen-Birkendorf) von der Justus-von-Liebig-Schule Waldshut wurde ausgezeichnet für ein Computerprogramm, das Strukturen von Eiweiß sichtbar macht. Das Team Manuel Blatter (18, Birkendorf) und Christof Ebner (19, Waldshut- Tiengen) gewann mit seinem "Flugzeugträger", einer neuartigen Rangier-Vorrichtung für Segelflugzeuge am Boden. Beide sind Schüler des Technischen Gymnasiums Waldshut.

Teilnahme am Wettbewerb „Jugend-testet“

Teilnahme an der Konferenz „Form-it-conference“ in Wien

Teilnahme an der Ausschreibung zum Ideenwettbewerb „Evolution heute“  

Laufende Projekte der phaenovum-Jungforscherinnen und Jungforscher

  • Heterologe Expression eines Hefeproteins und Überprüfung seiner Rolle beim programmierten Zelltod (Apoptose)
  • Bau einer Grätzelzelle
  • Komplementationstest in Hefe
  • Heterologe Expression eines Fusionsproteins von CD4 und hCHIP in E. coli

21.02.2008, phaenovumBildungskongress Stuttgart

Stadt Lörrach und phaenovum® -Teilnehmer am Bildungskongress

Der Bildungskongress ist die erste gemeinsame Großveranstaltung der drei Kommunalen Landesverbände zur Bildungspolitik und Bildungspraxis, welche erstmals am 20.02.2008 als Tagesveranstaltung im Rahmen der fünftätigen didacta auf der neuen Messe Stuttgart stattfand.
Bildung ist ein lebenslanger Prozess. Für jede Lebensphase und Wissensstufe unterbreitet die Bildungswirtschaft die passenden Angebote. So haben sich Unternehmen, Organisationen und Verbände aller Bildungsbereiche und Branchen im Didacta Verband zusammengeschlossen, um ihr gesamtes Fachwissen einzubringen und gemeinsam am Markt aufzutreten.

Die Stadt Lörrach und das phaenovum® – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. luden die Besucher der didacta mit dem von Jungforscherinnen und Jungforschern vorgestellten „Cappuccino-Effekt – Trinken Sie an unserem Stand einen Cappuccino und lernen Sie etwas Physik dabei“ zum Verweilen ein. Ebenfalls Thema waren Messungen zur radioaktiven Belastung unseres Ökosystems – 20 Jahre nach Tschernobyl

Teilnehmer:

  • Cornelia Flury, Projektmanagerin Innocel GmbH
  • Hermann Klein, Fachbereichsleiter Physik phaenovum®
  • Uta Hopperdietzel, Geschäftsführerin phaenovum®
  • Ursula Sojc, Jungforscherin phaenovum®
  • Bernd Kretschmer, Präsident phaenovum®
  • Uli Beitinger, Jungforscher phaenovum®
  • Felix Lorenz, Jungforscher phaenovum®
  • Thomas Wipf, Fachbereichsleiter Jugend/Schulen/Sport Stadt Lörrach

28.01.2008, phaenovumphaenovum feiert "Richtfest"

Presseartikel der Badischen Zeitung

LÖRRACH. In knapp drei Wochen sollen an den rund 30 Arbeitsplätzen im neuen Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck "Phaenovum" die ersten Experimente und Berechnungen gemacht werden. Gestern wurde quasi "Richtfest" gefeiert, da das Haus nach dem Umbau nun für die neue Aufgabe bereitet ist. Jetzt fehlen nur noch die Geräte.  

Ende Februar 2007 fand das erste Planungsgespräch statt. Ende Januar 2008 sollte Inbetriebnahme sein. Das ehrgeizige Ziel ist beinah’ punktgenau eingehalten worden. Und das, obwohl, wie OB Heute-Bluhm andeutete, bei dem Umbau des denkmalgeschützten Altbaus auch Unvorhergesehenes zu bewältigen war. Sie nannte den Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung des Hans-Thoma-Gymnasiums zum Schülerforschungszentrum ein "kleines, mittlerweile feines, nicht ganz einfaches Objekt" .

Die Rathauschefin dankte den beteiligten 18 Planungsbüros und Firmen, dass sie mit "günstigen Angeboten" den guten Zweck unterstützt hätten. Einzuhalten war ein Budget von 120 000 Euro, wie Architekt Jürgen Moser, erläuterte. Bei den Baukosten hätten die Baufirmen rund 17 000 Euro eingebracht, um den Kostenrahmen einzuhalten und auch die Planer hätten sich durch Honorarverzicht eingebracht. An der Technikausstattung sei der Rotstift angesetzt worden.  

So ist, wie es Bernhard Kretschmer, der Leiter der Physik-AG und Vater dieser Idee, formulierte, "aus einem abgewohnten Haus ein kleines Juwel geworden" . Dafür dankte er den Architekten, den beteiligten Büros und Firmen, der Stadt Lörrach, dem Innocel und der Sparkassenstiftung. Träger der Einrichtung ist der Verein Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck Phaenovum. Hier sollen nun Aktivitäten entfaltet werden, "die diesen Namen rechtfertigen" , sagte Bernd Kretschmer. Der nach wie vor engagierte Physiklehrer im Ruhestand und sein aktiver Kollege Hermann Klein vom HTG leiten die Schülerarbeiten. Für 30 Schüler haben Firmen aus dem Dreiland bereits einjährige Patenschaften für 2500 Euro übernommen. Üblicherweise arbeiten hier Gymnasiasten der 10. bis 13. Klasse, erläutert Kretschmer am Rande des "Richtfestes" . Aber man sei nicht auf die benachbarten Schulen festgelegt. Unterdessen seien auch Schüler der FES-Realschule dabei und sogar ein Neunjähriger vom Hochbegabtenzug. Und überdies sollen auch Schweizer Schüler am Phaenovum lernen und forschen, denn "Schweizer Firmen unterstützen uns sehr" , so Kretschmer.  

Bis in wenigen Wochen der Betrieb beginnen wird, müssen noch die Geräte eingebaut werden. Das Phaenovum wird neu ausgestattet, so dass im HTG-Physiksaal die Geräte dem Unterricht zur Verfügung stehen.

Übrigens, damit das "Richtfest" , das eher eine Fertigstellungsfeier mit den am Bau Beteiligten war, seinen Namen auch verdiente, gab’s auch einen "Richtspruch" , den ein junge Handwerker vorlas.  

KOMMENTAR:

Ein Traum wird Wirklichkeit - SchülerforschungszentrumDas Bildungsquartier "Campus Rosenfels" gewinnt Profil: jetzt also das Schülerforschungszentrum Phaenovum. In nicht mal einem Jahr wurde aus der ehemaligen Hausmeisterwohnung neben der HTG-Turnhalle ein schmuckes, kleines Institut. Die Vision, die der passionierte Physiklehrer Bernd Kretschmer hatte, ist mit Unterstützung vieler — von der Oberbürgermeisterin bis zu den Handwerkern — Wirklichkeit geworden. "Einen Floh hat er uns ins Ohr gesetzt" , meinte dazu die Rathauschefin augenzwinkernd, die den möglichst facettenreiche Ausbau des Lörracher Bildungsangebots zum kommunalpolitischen Programm gemacht hat. Für Bernd Kretschmer wird hier auch ein Traum wahr, dessen erfolgreiches Vorbild in Bad Saulgau längst zu besichtigen ist. Zwar waren die Jungphysiker aus Kretschmers AG bei nationalen und internationalen Jungforscher-Wettbewerben bisher schon überaus erfolgreich, aber sie hatten nicht die Arbeitsmöglichkeiten wie ihre württembergischen Mitbewerber. Das wird jetzt anders werden. Und mehr noch: Aus der Physik-AG des Hans-Thoma-Gymnasiums wird das Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck Phaenovum. Dieser Name ist Programm. Das Phaenovum ist ein regionales Projekt, das auch mit Berufsakademie und Uni Basel kooperiert. Nicht nur das neue Domizil ist ein "Juwel" , die ganze Einrichtung verspricht ein solches zu werden.  

Nikolaus Trenz 


15.01.2008, phaenovumphaenovum Website online

Wer sucht, erfindet !

Endlich ist es soweit:

Nicht ganz ohne Stolz präsentieren wir unsere neue Website www.phaenovum.de. Sie soll allen Interessierten  einen ersten Eindruck über das Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. vermitteln.

Folgende Fachbereiche regen zum Forschen lernen an: 

  1. Physik/NanoSciences
  2. Informationstechnik/Robotik
  3. Biologie/Chemie/LifeSciences

Schaut einfach mal rein...!

Wir freuen uns über jegliches Feetback und nehmen gerne Anregungen entgegen.

Viel Spaß beim Serven wünscht Euch
Euer phaenovum-Team und die Innocel GmbH


19.11.2007, phaenovumSparkassenstiftung Jugend • Umwelt • Bildung spendet 100.000 Euro an phaenovum

Über 30 Patenschaften von Unternehmen eingeworben

Die Sparkassenstiftung Jugend • Umwelt • Bildung übergab dem Verein Schülerfor-schungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. am 19. November anlässlich der Mitgliederversammlung einen Spenden-Scheck in Höhe von 100.000 Euro.

Mit der Spende wird die Erstausstattung des phaenovums finanziert. Eine Gerätebestellung in Höhe von rund 51.000 Euro wurde davon bereits in Auftrag gegeben.

Die Sparkassenstiftung fördert seit 1996 Projekte und Maßnahmen, die unter Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen stattfinden oder die diesen zugute kommen aus den Bereichen Umwelt, Bildungsförderung und Heranführen an den Einsatz von Medien. „Diesem Projekt messen wir eine hohe Bedeutung bei und stehen voll und ganz hinter dem Konzept und dessen Akteuren“, sagte Rainer Liebenow, Sparkassendirektor und Vorstand der Sparkasse bei der Übergabe des Schecks. Unsere Förderziele, nämlich die nachhaltige Vermittlung von Schlüsselkompetenzen zum Beispiel im naturwissenschaftlichen Bereich werden hier in idealer Weise erfüllt. Daher ist die Spende über 100.000 Euro seit der Gründung der Sparkassenstiftung die größte Einzelförderung eines Projekts.


26.06.2007, phaenovumBauarbeiten am „phaenovum“ - Schülerforschungszentrum gestartet

Windkanal der Wieland-Werke eingebaut / Unternehmenspatenschaften willkommen

Mit dem Einbau des Windkanals der Wieland-Werke AG aus Ulm, wurden die Umbauarbeiten des ehemaligen Hausmeisterhauses auf dem Campus des Hans-Thoma-Gym-nasiums zum phaenovum - Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck gestartet.  

Der von den Auszubildenden der Wieland-Werke AG selbstgebaute Windkanal wird derzeit unter Betreuung des Projektingenieurs und zwei Ausbildern der Wieland-Werke AG im Kellergeschoss des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck eingebaut. Der Windkanal hat einen Wert von 100.000€ und wurde von der Wieland-Werke AG gespendet. Die Wieland-Gruppe ist einer der weltweit führenden Hersteller von Halbfabrikaten und Sondererzeugnissen aus Kupferwerkstoffen. Von der Siemens AG wurde zusätzlich der für den Betrieb des Windkanals notwendige Axialventilator gespendet.  

Der auf den Namen Philipp-Jakob-Wieland getaufte Windkanal lässt sich für verschiedene Versuche verwenden, wie beispielsweise zur Messung des Luftwiderstands oder zum Testen industrieller Produkte wie Flugzeugflügel oder Autos. Die Konstruktion basiert auf Plänen der Universität Erlangen, welche diese erneut kostenlos zur Verfügung stellte. 2006 hatten die Wieland-Werke den gleichen Windkanal an das Schülerforschungszentrum Bad Saulgau gespendet.

  Der Windkanal wurde heute offiziell dem Verein übergeben. In Anwesenheit des Architekten Jürgen Moser und der Vorstandsmitglieder Gudrun Heute-Bluhm, Dr. Jan Olaf, Rainer Liebenow, Diana Stöcker-Unnerstall, Dr. Axel Sikora, Hermann Klein, Dr. Thomas Wiederkehr und dem Präsidenten Bernd Kretschmer wurde somit am 26. Juni 2007 symbolisch der Grundstein für den Umbau zum Schülerforschungszentrum gelegt. Gleichzeitig wurde die Öffentlichkeit von der Namensgebung des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck e.V. informiert. Ausgewählt wurde als Markenname nun „phaenovum“ und der Slogan „Wer sucht, erfindet!“.  

Die Finanzierung des Schülerforschungszentrums erfolgt in großem Umfang mittels Patenschaften von Unternehmen aus der Region. Die Unternehmen übernehmen ein- oder mehrjährige Schülerpatenschaften und stellen Praktikumplätze zur Verfügung. Dabei fördert ein Unternehmen einen oder mehrere Schüler mit je 2.500,00 € pro Vereinsjahr. Die Stadt Lörrach stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung und übernimmt im Wert von ca. Euro 120.000 die Gebäudesanierung und Umbau für das Schülerforschungszentrum. Die Erstausstattung in Höhe von mindestens 100.000€ wird durch Stiftungs- und Spendenmittel finanziert wird, u.a. der Sparkassen-Stiftung für Jugend.Bildung.Umwelt. 

Für die schulischen Lehrkräfte stellt das Oberschulamt Freiburg eine erhebliche Anzahl Lehrerstunden bereit. Hinzu kommen eine halbe Lehrerstelle vom Land Baden-Württemberg für die Geschäftsführerin des Schülerforschungszentrums Frau Uta Hopperdietzel. 

Bis Anfang 2008 werden die Umbauarbeiten nun zügig vorangehen, sodass die Schüler in den Bereichen Physik/NanoSciences und Informationstechnologie/Robotik ab kommendem Jahr in den neuen Räumlichkeiten außerhalb des normalen Schulunterrichts nach Herzenslust experimentieren und forschen können.