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29.11.2011, PhysiqueBaden-Württembergisches Schülerteam gewinnt unter Beteiligung zweier phaenovum- Schüler naturwissenschaftlichen Quanta-Wettbewerb

Der 17. Internationale Quanta-Wettbewerb 2011 endete mit einer faustdicken Überraschung: 7 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg errangen den Gesamtsieg bei diesem anspruchsvollen naturwissen schaftlichen Wettbewerb, an dem 65 Teams aus aller Welt teilnahmen. Gastgeber war wir jedes Jahr die größte Privatschule der Welt, die City Montessori School, CMS, in Lucknow/Indien mit über 30.000 Schülern.Vom 17.11. bis 22.11. fanden die Wettkämpfe in unterschiedlichen Sparten statt:Kognitiver Leistungstest, Mathematik, Naturwissenschaften und Astronomie, Bootsrenne, Skulpturenbau aus Computerschrott, DebatteSchon zum 5. Mal nominierten drei kooperierende außerschulische Institutionen aus Baden-Württemberg die Schülerinnen und Schüler für diesen Wettbewerb, bei dem sie dann gemeinsam unter dem Namen „Student Research Centers Baden-Württemberg“ antraten:Das Schülerforschungszentrum Süd-Württemberg (SFZ), das phænovum Lörrach und das Stuttgarter Kepler-Seminar (KS). Diese drei Zentren setzen sich mit vielfältigen außerschulischen Programmen für den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs im Ländle ein. Betreut wurde das Team von OStR. Hermann Klein (phænovum Lörrach und Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach) und Dr. Alexander Urban (Kepler-Seminar Stuttgart). Die deutschen Schüler gewannen gleich 3 der 6 Wettkämpfe:
  • Skulpturenbau aus Computerschrott:
    Sebastian Heni und Nicolas Müller entschieden sich dafür, ein Flugzeug modell zu bauen, das aussah als könne es sich gleich in die Lüfte erheben. Der erste Platz war das Ergebnis ihrer fünfstündigen kreativen Aufgabe.
  • Für das Bootsrennen haben Florian Belschner , Marcel Schantz und Nicolas Müller über mehrere Wochen ein batteriebetriebenes Boot entwickelt und gebaut, das eine 25-m-Bahn durchpflügte, am Ende selbsttätig wendete und nach weiteren 25 Metern als erstes Boot am Ziel „anschlug“. Nur 3 der 65 startenden Boote schafften es überhaupt – ohne Fernsteuerung, so war die Regel - das Ziel zu erreichen.
  • Debatte: Simren Herm-Singh brachte ihre rhetorischen Fähigkeiten und ihre Debattier kunst beindruckend zur Geltung in ihrem Beitrag zur Aussage "Science has achieved the contentment that man desires" zu Deutsch etwa: „Die (Natur) Wissen schaft hat für die Zufriedenheit gesorgt, nach der die Menschheit strebt." Für ihr leidenschaftliches Plädoyer für diese Aussage und ihre Schlagfertigkeit in der  anschließenden Diskussion wurde sie mit dem 1. Preis belohnt.
  • Höchst anspruchsvoll war der Wettkampf in „Science and Astronomy“, bei dem zunächst eine Multiple-Choice-Klausur mit 50 Fragen überstanden werden musste. Die zweite Runde und die Finalrunde fanden dann als Quiz vor großem Publikum statt. Für die 2. Runde hatten sich 24 Teams aus der Klausur qualifiziert. Vor allem die Buzzer-Runden jeweils zur Physik, Chemie, Biologie und Astronomie mit schwierigen Fragen und dem Risiko, entweder zu spät den Buzzer zu drücken oder im Gegenteil zu voreilig ohne genügendes Nachdenken, waren für die Teilnehmer und die Zuschauer Nervenkitzel pur. Carina Lämmle und Lorenz Eberhardt schlugen sich mit Bravour und erreichten nach dem Einzug ins Finale den 3. Platz.

Weitere Infos zu den Erlebnissen der beiden phaenovum-Schüler gibt es in den vom Team während des Wettbewerbes verfassten newsletters, die man hier downloaden kann.

Bilder finden sie in der Quanta Fotogalerie.