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26.06.2007, phaenovumBauarbeiten am „phaenovum“ - Schülerforschungszentrum gestartet

Windkanal der Wieland-Werke eingebaut / Unternehmenspatenschaften willkommen

Mit dem Einbau des Windkanals der Wieland-Werke AG aus Ulm, wurden die Umbauarbeiten des ehemaligen Hausmeisterhauses auf dem Campus des Hans-Thoma-Gym-nasiums zum phaenovum - Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck gestartet.  

Der von den Auszubildenden der Wieland-Werke AG selbstgebaute Windkanal wird derzeit unter Betreuung des Projektingenieurs und zwei Ausbildern der Wieland-Werke AG im Kellergeschoss des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck eingebaut. Der Windkanal hat einen Wert von 100.000€ und wurde von der Wieland-Werke AG gespendet. Die Wieland-Gruppe ist einer der weltweit führenden Hersteller von Halbfabrikaten und Sondererzeugnissen aus Kupferwerkstoffen. Von der Siemens AG wurde zusätzlich der für den Betrieb des Windkanals notwendige Axialventilator gespendet.  

Der auf den Namen Philipp-Jakob-Wieland getaufte Windkanal lässt sich für verschiedene Versuche verwenden, wie beispielsweise zur Messung des Luftwiderstands oder zum Testen industrieller Produkte wie Flugzeugflügel oder Autos. Die Konstruktion basiert auf Plänen der Universität Erlangen, welche diese erneut kostenlos zur Verfügung stellte. 2006 hatten die Wieland-Werke den gleichen Windkanal an das Schülerforschungszentrum Bad Saulgau gespendet.

  Der Windkanal wurde heute offiziell dem Verein übergeben. In Anwesenheit des Architekten Jürgen Moser und der Vorstandsmitglieder Gudrun Heute-Bluhm, Dr. Jan Olaf, Rainer Liebenow, Diana Stöcker-Unnerstall, Dr. Axel Sikora, Hermann Klein, Dr. Thomas Wiederkehr und dem Präsidenten Bernd Kretschmer wurde somit am 26. Juni 2007 symbolisch der Grundstein für den Umbau zum Schülerforschungszentrum gelegt. Gleichzeitig wurde die Öffentlichkeit von der Namensgebung des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck e.V. informiert. Ausgewählt wurde als Markenname nun „phaenovum“ und der Slogan „Wer sucht, erfindet!“.  

Die Finanzierung des Schülerforschungszentrums erfolgt in großem Umfang mittels Patenschaften von Unternehmen aus der Region. Die Unternehmen übernehmen ein- oder mehrjährige Schülerpatenschaften und stellen Praktikumplätze zur Verfügung. Dabei fördert ein Unternehmen einen oder mehrere Schüler mit je 2.500,00 € pro Vereinsjahr. Die Stadt Lörrach stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung und übernimmt im Wert von ca. Euro 120.000 die Gebäudesanierung und Umbau für das Schülerforschungszentrum. Die Erstausstattung in Höhe von mindestens 100.000€ wird durch Stiftungs- und Spendenmittel finanziert wird, u.a. der Sparkassen-Stiftung für Jugend.Bildung.Umwelt. 

Für die schulischen Lehrkräfte stellt das Oberschulamt Freiburg eine erhebliche Anzahl Lehrerstunden bereit. Hinzu kommen eine halbe Lehrerstelle vom Land Baden-Württemberg für die Geschäftsführerin des Schülerforschungszentrums Frau Uta Hopperdietzel. 

Bis Anfang 2008 werden die Umbauarbeiten nun zügig vorangehen, sodass die Schüler in den Bereichen Physik/NanoSciences und Informationstechnologie/Robotik ab kommendem Jahr in den neuen Räumlichkeiten außerhalb des normalen Schulunterrichts nach Herzenslust experimentieren und forschen können.