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16.05.2008, phaenovum

Hallo zusammen,
wir freuen uns, Euch mit dem ersten Newsletter des phaenovums über die Aktivitäten des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck informieren zu können. Seit Gründung des Vereins am 30. April letzten Jahres ist bereits vieles erreicht worden. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Übersicht:
1. „Richtfest“ am 28. Januar 2008
2. Eröffnung am 13. März 2008
3. Verein arbeitet an EU-INTERREG IV-Antrag
4. Robert Bosch Stiftung fördert Projekt „Nanotechnologie“
5. Fachbereich Informationstechnik/Robotik
6. Fachbereich Physik/NanoSciences
7. Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences
8. phaenovum® beim Bildungskongress didacta in Stuttgart

1. „Richtfest“ am 28. Januar 2008
Am 28. Januar wurde der fertig gestellte Umbau des phaenovum® – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. mit mehr als 40 Personen gefeiert. Anwesend waren Handwerksbetriebe, Architekt, Planer, IT- und Büroausstat-tungsfirmen und Vorstandsmitglieder. Die Vorsitzende Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, Architekt Jürgen Moser und Präsident Bernd Kretschmer freuten sich in den Grußworten über den zügigen Baufortschritt von September 2007 bis Januar 2008 und die gelungene Ausführung: „Aus einem abgelebten Haus ist ein kleines Juwel entstanden.“ Den „Richtspruch“ verlas ein Zimmermanns-Azubi des SAK Lörrach.

2. Eröffnung am 13. März 2008
Am 13. März 2008 wurde mit mehr als 150 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Universitäten und Schulen aus dem Dreiländereck das phaenovum-Gebäude für den Fachbereich Physik/NanoSciences feierlich eröff-net. Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau beglückwünschte die Stadt Lörrach sowie den Trägerverein und outete sich als Fan des landesweit einmaligen Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck. Zum abwechslungsreichen Programm mit Jungforscher-Vorträgen spielte das Salon-Orchester des Hans-Thoma-Gymnasiums. Für die Patenunternehmen sprach Dr. Jan M. Olaf im Namen von Dr. Georg H. Endress und übergab eine Spende in Höhe von € 4.000.

3. Verein arbeitet an EU-INTERREG IV-Antrag
Das phaenovum-Gebäude soll in abseh-barer Zeit auch die Fachbereiche Biologie/Chemie/Life Sciences und IT/Robotik unter einem Dach vereinen. Aktuell finden die Aktivitäten dieser Fachbereiche in Waldshut-Tiengen an der Justus-von-Liebig-Schule (JLS) und an der Berufs-akademie Lörrach (BA) statt. Das phaenoum steht SchülerInnen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz offen und basiert auf dem Konzept von Stützpunktschulen. Beides ist Bestandteil eines Inter-reg-Antrages, an dem gerade gearbeitet wird.

4. Robert Bosch Stiftung fördert Projekt „Nanotechnologie“
Die Robert Bosch Stiftung finanziert die Anschaffung eines Rasterkraft-Mikroskops im Wert von € 23.000. Mit dem Projekt „Nanotechnologie“ des phaenovums wird das erfolgreiche NaT-Working-Projekt „Anschauliche Quantenphysik“ der Physik AG am Hans-Thoma Gymnasium (HTG) fortgeführt. Weiter können mit dem Rasterkaft-Mikroskop zusammen mit der Industrie, Untersuchungen über Oberflä-chenbeschaffenheiten und damit eigenständige Projektarbeiten mit Ernstcharak-ter durchgeführt werden.

5. Fachbereich Informationstechnik/Robotik
Lukas Probst, HTG, nahm erstmals für den Fachbereich IT/Robotik am Robocup in Fürstenfeldbruck teil. Obwohl die meisten anderen Teams diesen Wettbewerb schon seit vielen Jahren besuchen, konnte der komplett selbst gebaute Erstling einen dritten Platz in der Gruppenwertung der „secondary league“ erreichen. Dies ist umso erfreulicher, als viele der Randbedingungen des Wettbewerbs vorab nicht bekannt waren, worunter die Sensoren zur Selbstlokalisierung erheblich litten. Dies ist eine schöne Motivation für die anderen 16 SchülerInnen, aus 8 Schulen aus den Landkreisen Lörrach, Säckingen und Freiburg, die seit vergangenem Montag die ersten Schritte für die „entry league“ bearbeiten und dort versuchen, das „Runde in das Eckige zu bringen“.

6. Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences
Der Fachbereich startete sein Forschungsprogramm mit acht Schülerinnen und Schülern aus drei Gymnasien. Beim Wettbewerb Jugend forscht gelang mit der Arbeit von Eva Kremp, JLS, ein erster Platz im Regionalwettbewerb. Alina-Mareike Stärk, Thorsten Kaltenbacher, beide JLS, und Tim Wölfle, HTG, konnten in Boston-Cambridge US-amerikanischen SchülerInnen und LehrerInnen ihre Projek-te vorstellen. Dies wurde den SchülerIn-nen durch einen mit US$ 6000 von Novartis und dem Bostoner Museum of Science geförderten Forschungsaufenthalt ermöglicht. Neben der Molekularbiologie und der Bioinformatik bildet die biogene Energieerzeugung einen Forschungsschwerpunkt des Fachbereichs. www.biotechnet-waldshut.de/forschungsbericht.pdf .

7. Fachbereich Physik/NanoSciences
Bei Jugend forscht erreichte Lukas Neuhaus, Realschule FES Lörrach, mit seinem Roboter nach Spannerraupenart im Fach Technik einen zweiten Preis, Markus Krysiak (9 Jahre, Hochbegabtenzug HTG) bei Schüler experimentieren mit seiner Unter-suchung von Papierhelikoptern/ Lindenblü-tensamen ebenfalls einen zweiten Preis. Für das Internationale Turnier Junger Physiker IYPT schaffte Uli Beitinger, HTG, den Sprung von den Auswahlseminaren in das deutsche Team, welches ab dem 22.5. 2008 in Split (Kroatien) am 21. IYPT teilnehmen wird. Felix Lorenz, HTG, qualifizierte sich mit dem Thema Geysire für das ICYS (International Conference for Young Scientists) in Weißrussland.

8. phaenovum® beim Bildungskongress didacta in Stuttgart “
Am 20.02.2008 präsentierten sich die Stadt Lörrach und das phaenovum® – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck auf der didacta in Stuttgart. Sie luden die Besucher ein zum „Cappuccino-Effekt – Trinken Sie an unserem Stand einen Cappuccino und lernen Sie etwas Physik dabei“. Ebenfalls Thema waren Messungen zur radioaktiven Belas-tung unseres Ökosystems 20 Jahre nach Tschernobyl, welche von den Jungfor-scherInnen vorgestellt wurden. Der Bildungskongress ist die erste gemeinsame Großveranstaltung der drei Kommunalen Landesverbände zur Bildungspolitik und Bildungspraxis, welche erstmals als Tagesveranstaltung bei der didacta stattfand.