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19.05.2008, phaenovumPresseartikel der Badischen Zeitung
Auf dem Weg zum Zentrum
Badische Zeitung vom Montag, 19. Mai 2008
Auf dem Weg zum Zentrum
Mit Interreg-Mitteln soll das "phaenovum" auf dem künftigen Campus zusammengefasst werden
Von unserer Redakteurin Sabine Ehrentreich
LÖRRACH. Das Schülerforschungszentrum "phaenovum" ist eröffnet, aber noch lange nicht "fertig" . Noch arbeiten die drei Bereiche — Physik, Life Sciences, IT — an drei Orten. Damit sich das ändert und alles auf dem künftigen Campus zusam-mengefasst werden kann, braucht es Mittel für einen Erweiterungsbau nebst Labor. Zurzeit wird mit Hochdruck an einem Interreg-Antrag gearbeitet. Wird der positiv beschieden, ist man einen gehörigen Schritt weiter. Der Bau für die Bereiche IT (noch in der Berufsakademie angesiedelt) und Chemie/Biologie/Life Sciences (an der Waldshuter Justus-von-Liebig-Schule zu Hause) soll entstehen, wo bisher die Umkleideräume für die HTG-Turnhalle sind. Die Halle selbst ist denkmalgeschützt, das ehemalige Hausmeisterhaus und jetzige "phaenovum" auch, der Umkleidetrakt nicht, weil er später angebaut wurde — also steht dem Bauvorhaben nichts im Weg, es muss nur finanzierbar sein. Der Interreg-Antrag, den das Projektmanagement beim Innocel derzeit formuliert, beläuft sich auf ein Gesamtvolumen von etwa einer halben Million Euro — freilich nicht allein für die Baumaßnahme in Lörrach. Finanziert werden sollen auch Laborgeräte für Stützpunktschulen in ganz Südbaden, der Nordwestschweiz und dem Elsass, die mit dem "phaenovum" im engen Kontakt stehen und die Auswahl künftiger Jungforscher erleichtern sollen. Das Ziel ist ein dichtes Schülernetzwerk über Grenzen hinweg mit den Stützpunktschulen als Knotenpunkten und dem "phaenovum" als Mitte. Damit würde auch die mehrsprachige Kommunikation entscheidend gefördert. Rege Kontakte vor allem zu Schulen in der Nordwestschweiz und dort in den Kantonen Aargau und den beiden Basler Halbkantonen bestehen bereits, sagt Projektmanagerin Cornelia Flury. Aber auch zu französischen Schulen hat man erfolgreich die Fühler ausgestreckt. Bis Ende Juli soll der Antrag für die Interreg-Behörde ausgearbeitet sein, bis zum Jahresende rechnet Flury mit einem Bescheid. Sie ist optimistisch — schließlich seien persönliche Kontakte zur Behörde längst hergestellt. Man müsse sich mit Nachdruck für seine Sache einsetzen, damit man eine Chance bekomme, betont sie. Ge-nau das tue das Innocel. Bei der Stadt kümmert sich Carola Müller als Europabeauftragte um das Projekt. Eine Zusage der Mittel, betont Cornelia Flury, sei sehr wichtig für den weiteren Fortgang des Projekts. Ohne die halbe Million, etwa die Hälfte dessen, was benötigt wird, sei der Ausbau des Schülerforschungszentrums am zentralen Standort kurzfristig kaum zu stämmen.
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