News
28.05.2008, phaenovum1. Platz beim IYPT-Worldcup für Uli Beitinger
Deutsches Team holt IYPT-Worldcup
Vom 21. bis 28. Mai fand in Trogir/Kroatien das 21. International Young Physicists' Tournament (IYPT) statt. Beim IYPT handelt es sich im Gegensatz zur Physik-Olympiade um einen Teamwettbewerb in Physik für Schüler der Oberstufe. 21 Teams aus aller Welt waren nach Trogir gekommen, um sich im wissenschaftlichen Wettstreit miteinander zu messen. Je fünf Teilnehmer einer Nation bilden dabei ein Team. Schüler/innen unter anderem aus Australien, China, Neuseeland,Korea, Österreich, Schweiz, Indonesien und Deutschland nahmen in diesem Jahr an dem Turnier teil. Mitglied der fünfköpfigen deutschen Mannschaft, die aus Schülern der Schülerforschungszentren Lörrach und Bad Saulgau gebildet wurde, war auch Uli Beitinger vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach.
Der IYPT-Wettbewerb läuft in sogenannten Physics Fights (PF) ab. Dies hört sich kriegerisch an. Physics Fights sind jedoch friedvolle intellektuelle Wettbewerbe zwischen Jugendlichen. Bei einem PF trägt ein Team seine Lösung zu einem von 17 ungelösten wissenschaftlichen Problemen vor. Nach diesem sog. Report muss der Lösungsvorschlag in einer Diskussionsrunde mit dem Opponent, einer zweiten Mannschaft, verteidigt werden, bevor der Reviewer einer dritten Mannschaft beide Präsentationen beurteilt.
Nach monatelanger Vorbereitung in den beiden Schülerforschungszentren ging es am 21.Mai mit dem Turnier los. Gleich im ersten Fight musste Uli Beitinger als Reviewer Vor- und Nachteile einer Lösung zum Problem „spinnig ice“ beurteilen. Bei diesem Problem sollte die Rotation eines Eiswürfels auf einer sich drehenden Wasseroberfläche untersucht werden. Souverän meisterte Uli Beitinger den Review und verhalf damit dem deutschen Team zu einem guten Einstieg in das Turnier. Bereits hier zeigte sich, dass Uli Beitinger durch sein freundliches, eloquentes und sicheres Auftreten die gegnerischen Teams und die Juroren für sich gewinnen konnte. Dies sollte sich im Laufe des Turniers noch mehrmals ausbezahlen. Hilfreich waren auch seine guten Englischkenntnisse; schließlich ist Englisch die Konferenzsprache des Turniers.
Während des Turniers wurden interessante Forschungsprojekte präsentiert z.b. die periodischen Ausbrüche eines Geysirs oder wie man mit einer einfachen Lochkamera eine optimale Bildqualität erreicht. Durch diese Vielfalt von Fragestellungen ist das IYPT eine wahre Fundgrube für naturwissenschaftliche Projekte, die sowohl für andere Wettbewerbe wie z.B. Jugend Forscht, oder auch für Seminararbeiten geeignet sind. So waren auch in diesem Jahr bei der Bearbeitung der Forschungsprojekte viele weitere Schüler des Phaenovums in Lörrach integriert.
Nach 5 spannenden Fights erreichte das deutsche Team mit der höchsten Punktzahl das Finale. Dort trafen sie auf die Teams aus Neuseeland und Kroatien. Im Finale setzte sich dann erneut auf hervorragende Weise der Teamgeist und die ausgezeichnete Zusammenarbeit der deutschen Mannschaft durch. Trotz großer Anspannung unterstützen sich die Teammitglieder in jeder Phase des Wettkampfs. Dieser Teamspirit zeichnete das deutsche Team bereits in den 5 vorausgegangen Fights und in der Vorbereitung auf das Turnier aus. Nach der ersten Runde des Finales warten die Juroren mit der Wertung für den deutschen Report noch etwas zurückhaltend. Uli Beitingers Review in der zweiten Runde würdigten die Juroren mit einer ausserordentlich hohen Wertung. Das machte dem deutschen Team Mut und nach einer erfolgreichen dritten Runde wurden die Deutschen mit einem Punkt Vorsprung vor Kroatien Sieger des Turniers.
News
phaenovum
17.07.2009Neue Homepage-Oberfläche
25.06.2009Interreg-Förderantrag wurde bewilligt
phaenovum – Schülerforschungsnetzwerk Dreiländereck: Schüler forschen grenzüberschreitend
„Grenzenlose Möglichkeiten“ zum Forschen und Entdecken im...
21.05.2009Hier gibts Antworten zu unseren Forschungsfragen der bundesweiten Flaggen-Aktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
phaenovum - Wissenschaftstage Lörrach am 19. und 20. Mai2009
„Gibt es Sinne ohne Grenzen?“
Die sprichwörtlichen fünf menschlichen Sinne sind stark...