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24.01.2012, PhysicsTrinationaler Schülerkongress
Le caroussel de iones, le physique d’un pic en bois et la baisse debateaux dans le triangle de bermudas . Das waren die Themen mit denen 6
Schüler des phaenovums sich bei dem 4. Trinationaler Schülerkongress der
Naturwissenschaften & Technik in Freiburg (19.Januar bis 20 . Januar 2012)
beteiligten.
Die beiden "boat-people" Lukas Wieg und Leonard Bauersfeld durften zum
Auftakt des Wettbewerbs vor über 100 Zuhörern in einem 15 min Vortrag ihr
preisgekrönten Vortrag "Sinkende Schiffe im Bermuda-Dreieck" präsentieren.
Im Plakatwettbewerb stellte Tobias Schemmelmann die Physik eines
speziellen Spechts vor und die drei "Chlorjungs" Christoph Vierke, Anton
Ziegler, Jan-Michael Franz liessen Ionen rotieren.
Die Veranstaltung in der Universität Freiburg war sehr gut organsiert und
durch die Vorträge des Rahmenprogramms (z.B. Soziale Robotik) äusserst
interressant und informativ
29.11.2011, PhysicsBaden-Württembergisches Schülerteam gewinnt unter Beteiligung zweier phaenovum- Schüler naturwissenschaftlichen Quanta-Wettbewerb
Der 17. Internationale Quanta-Wettbewerb 2011 endete mit einer faustdicken Überraschung: 7 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg errangen den Gesamtsieg bei diesem anspruchsvollen naturwissen schaftlichen Wettbewerb, an dem 65 Teams aus aller Welt teilnahmen. Gastgeber war wir jedes Jahr die größte Privatschule der Welt, die City Montessori School, CMS, in Lucknow/Indien mit über 30.000 Schülern.Vom 17.11. bis 22.11. fanden die Wettkämpfe in unterschiedlichen Sparten statt:Kognitiver Leistungstest, Mathematik, Naturwissenschaften und Astronomie, Bootsrenne, Skulpturenbau aus Computerschrott, DebatteSchon zum 5. Mal nominierten drei kooperierende außerschulische Institutionen aus Baden-Württemberg die Schülerinnen und Schüler für diesen Wettbewerb, bei dem sie dann gemeinsam unter dem Namen „Student Research Centers Baden-Württemberg“ antraten:Das Schülerforschungszentrum Süd-Württemberg (SFZ), das phænovum Lörrach und das Stuttgarter Kepler-Seminar (KS). Diese drei Zentren setzen sich mit vielfältigen außerschulischen Programmen für den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs im Ländle ein. Betreut wurde das Team von OStR. Hermann Klein (phænovum Lörrach und Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach) und Dr. Alexander Urban (Kepler-Seminar Stuttgart). Die deutschen Schüler gewannen gleich 3 der 6 Wettkämpfe:- Skulpturenbau aus Computerschrott:
Sebastian Heni und Nicolas Müller entschieden sich dafür, ein Flugzeug modell zu bauen, das aussah als könne es sich gleich in die Lüfte erheben. Der erste Platz war das Ergebnis ihrer fünfstündigen kreativen Aufgabe. - Für das Bootsrennen haben Florian Belschner , Marcel Schantz und Nicolas Müller
über mehrere Wochen ein batteriebetriebenes Boot entwickelt und gebaut,
das eine 25-m-Bahn durchpflügte, am Ende selbsttätig wendete und nach
weiteren 25 Metern als erstes Boot am Ziel „anschlug“. Nur 3 der 65
startenden Boote schafften es überhaupt – ohne Fernsteuerung, so war die
Regel - das Ziel zu erreichen.
- Debatte: Simren Herm-Singh
brachte ihre rhetorischen Fähigkeiten und ihre Debattier kunst
beindruckend zur Geltung in ihrem Beitrag zur Aussage "Science has
achieved the contentment that man desires" zu Deutsch etwa: „Die (Natur)
Wissen schaft hat für die Zufriedenheit gesorgt, nach der die
Menschheit strebt." Für ihr leidenschaftliches Plädoyer für diese
Aussage und ihre Schlagfertigkeit in der anschließenden Diskussion
wurde sie mit dem 1. Preis belohnt.
- Höchst anspruchsvoll war der Wettkampf in „Science and Astronomy“, bei dem zunächst eine Multiple-Choice-Klausur mit 50 Fragen überstanden werden musste. Die zweite Runde und die Finalrunde fanden dann als Quiz vor großem Publikum statt. Für die 2. Runde hatten sich 24 Teams aus der Klausur qualifiziert. Vor allem die Buzzer-Runden jeweils zur Physik, Chemie, Biologie und Astronomie mit schwierigen Fragen und dem Risiko, entweder zu spät den Buzzer zu drücken oder im Gegenteil zu voreilig ohne genügendes Nachdenken, waren für die Teilnehmer und die Zuschauer Nervenkitzel pur. Carina Lämmle und Lorenz Eberhardt schlugen sich mit Bravour und erreichten nach dem Einzug ins Finale den 3. Platz.
Weitere Infos zu den Erlebnissen der beiden phaenovum-Schüler gibt es in den vom Team während des Wettbewerbes verfassten newsletters, die man hier downloaden kann.
Bilder finden sie in der Quanta Fotogalerie.
15.10.2011, PhysicsErster Phaenovum Astrofotokurs an der Sternwarte Metzerlen
Vom 30. September bis zum 02. Oktober 2011 war ein Teil der Physiker des phaenovums in der nahegelegenen Schweiz unterwegs, um die Geheimnisse des Universums zu erforschen. Sieben Schüler hatten sich für den Wochenendkurs Astrofotografie bei Herrn Dr. Trefzger von der Universität Basel angemeldet. Der Kurs fand in der ehemaligen Sternwarte „Metzerlen“ der Universität Basel (ca. 20 km südlich von Basel) statt, mit einer Übernachtung in der Jugendherberge Mariastein. Am Freitagabend fuhren die Jugendlichen mit den Begleitern Herr Klein und Herrn Göbel zunächst zur Jugendherberge. Diese war recht stimmungsvoll, da es sich um eine richtige alte Burg handelte, mit Burghof und Rittersaal, der als Esszimmer diente. An der Sternwarte angekommen, gab Herr Dr. Trefzger eine kurze Einführung in den nächtlichen Abendhimmel. Mit Unterstützung eines äußerst leistungsstarken Laserpointers (der „Star-Aimer“ mit einer Leistung von 5 mW ) zielte er genau auf einzelne Sternbilder, so dass man deren Standpunkte exakt erfassen konnte. Jeder Teilnehmer wusste nach dieser Einführung beispielsweise, wo sich bei dem im Moment sichtbaren Sternenhimmel der Schwan, die Andromedagalaxie oder auch Altair befinden. Im Anschluss wurden zwei Interessengruppen gebildet. Die erste Gruppe fotografierte selbständig Sternbilder mit Spiegelreflex- und anlogen Kameras. Sehr hilfreich waren hierbei die zahlreichen technischen Tipps, die Herr Dr. Trefzger beispielsweise hinsichtlich Belichtung oder Nachführung der Kameras gab. Die andere Gruppe ging mit Herrn Dr. Trefzger in die Sternwarte, um kleinere, mit bloßen Auge nicht mehr erkennbare Objekte zu fotografieren. So wurden mit Hilfe einer 40cm-Schmidtkamera unter anderem der wunderschöne Kugelhaufen M15 und der im Sternbild der Leier befindliche Ringnebel M57 abgelichtet. Während der einzelnen Aufnahmen erläuterte Herr Dr.Trefzger, der sich als leidenschaftlicher und exzellenter Kenner der Astronomie erwies, der Gruppe den physikalischen Hintergrund der jeweiligen Objekte. Nach Mitternacht kehrten alle Teilnehmer zufrieden und mit tollen Aufnahmen in ihre „Burg“ zurück. Am nächsten Tag wurde das schöne Herbstwetter genutzt, um gegen Mittag zunächst die Sonne näher zu betrachten. Mit Hilfe eines Sonnenfilters konnten die momentanen Sonnenflecken und mit Hilfe eines H-Alpha-Filters einzelne Protuberanzen im Licht des Wasserstoffs beobachtet werden. Am Nachmittag stieß noch Herr Dr. Glatzel zum Astroteam dazu. Nach einer kurzen Wanderung zur Burg „Landskron“ fotografierten die Teilnehmer in der Sternwarte den Kometen Garat und weitere Himmelsobjekte, darunter auch den Hantelnebel M27, der als sterbender Stern von einer schönen Gaswolke umgeben ist.
Die in den zwei Nächten unmittelbar erlebte Faszination des Sternenhimmels hat bei allen Phaenoveranern - hoffentlich bleibende - Begeisterung ausgelöst, so dass sie sich schon jetzt auf die Nachbesprechung des Astrofotokurses mit Herrn Dr. Trefzger am Freitag, den 14.10.2011, um 17:00 Uhr im phaenovum freuen.
Katherina Ohm und Hermann Klein
Hier finden Sie die Bildgalerie des Ausflugs.
14.10.2011, PhysicsNetzwerk Teilchenphysik Workshop: 3 Schüler des Phaenovums sind dabei
3 Schülerinnen und Schüler des phaenovums werden an einem vom Netzwerk Teilchenphysik organisierten 4-tägigen workshop am CERN teilzunehmen. Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier
11.10.2011, PhysicsAktuelles
Quarks, Elektronen & Co. hautnah ! WELTMASCHINE-Guides besuchen das CERN!Am Montag, den 6. Juni 2011 besuchten die Guides der geplanten Weltmaschine-Ausstellung (http://www.phaenovum.de/de/teilchenphysik.php) in Lörrach den größten Teilchenbeschleuniger der Welt, den LHC am CERN in Genf.
Mit einer ganz neuen Definition des Akronyms CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) überraschte uns Konrad Jende (er wird auch vom 4.7.bis 6.7. die masterclasses im phaenovum leiten) in seinem einführenden Vortrag. Das C steht für ihn für die Fähigkeit, in dieser Großforschungseinrichtung mit anderen Wissenschaftlern innerhalb von internationalen Collaborationen (bei ATLAS, eines der großen LHC-Experimente sind mehr als 2500 Wissenschaftler tätig) zusammenzuarbeiten zu können. Das E für die zahllosen Doktorarbeiten, die im Bereich der Education am CERN realisiert werden. R für die physikalische Grundlagenforschung d.h. Research, die hier Teilchenphysiker seit 1954 mit großem Erfolg durchführen, und das N für New Technologies, die häufig als sog. „Spin-offs“ das CERN verlassen. Beispiele solcher spin-offs sind das World Wide Web, oder auch die Positonen-Emissions-Tomographen, die im Bereich der medizinischen Diagnostik von großer Bedeutung sind. Mit seiner lockeren und humorvollen Art führte Konrad die Schüler anschließend durch die Welt der Quarks, Leptonen und Hadronen, mit denen sich die Teilchenphysiker heute den Aufbau der Welt erklären. Dass es auch für zukünftige Physiker-Generationen noch viel zu erforschen gibt, erläuterte Konrad an noch ungeklärten Fragenstellungen, wie dem „heissgesuchten“ Higgsteilchen, der „Dunkle Materie“, oder auch der „Dunkle Energie“, die unser Universum beschleunigt expandieren lässt.
Nach diesem Vortrag besuchte das 29köpfige Team zunächst die Protonenquelle des LHCs. Direkt hinter der Quelle bringt man die Protonen mit Hilfe elektrischer Felder in dem Linearbeschleuniger LINEAC 2 auf eine Energie von 50 MeV, bevor sie über 4 weitere Beschleuniger im LHC auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, um dann in den Detektoren zur Kollision gebracht zu werden. Sascha Schmeling erläuterte den Schülern den Low Energy Antiproton Ring (LEAR), der durch die Abbremsung von Antiprotonen dieses Teilchen verschiedenen Antimaterieexperimenten zur Verfügung stellt. In solchen Experimenten untersuchen die Physiker z.B. die Fragestellung, ob sich Antimaterie in einem Gravitationsfeld genauso verhält wie „normale“ Materie.
Nach dem Mittagessen in der neu errichteten Cafeteria, bei der die lockere Atmosphäre und das internationale Sprachengewirr auffielen, ging es mit dem Bus zu SM18, der großen Magnet-Testhalle. Ein Freiburger ATLAS-Doktorand erläuterte die technologischen Herausforderungen, die bei dem Bau der 8-Tesla starken, supraleitenden Dipolmagnete zu bewältigen waren. Mit einem Blick in den ATLAS-Controlroom endete diese eindrückliche phaenovum-Exkursion, bei der die guides vieles über Quarks, den Big Bang und das größte jemals von der Menschheit durchgeführte physikalische Experiment erfuhren.
An dieser Stelle mal wieder ein herzliches Dankeschön Richtung Genf.
Alle Ansprechpartner, die solche Führungen stets neben ihren eigentlichen Aufgaben am CERN realisieren, gingen mit viel Geduld und Freundlichkeit auf unsere Fragen ein – und die Faszination und Begeisterung, mit der sie über ihre Arbeit am CERN und die Forschung im Allgmeinen berichteten, ist stets ansteckend und trägt wesentlich zur einmaligen Atmosphäre am CERN bei.
Carolin Lachner holt 3. Platz
Bei dem Bundeswettbewerb von Jugend forscht hat Carolin Lachner einen ausgezeichneten Preis erhalten. In Anwesenheit des Bundespräsidenten Christian Wulff und des Ministerpräsidenten Carstensen wurden auf der Bühne im Kieler Schloss der Preis und die Urkunde übergeben. Der Preis von 500 € wurde von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gestiftet.
phaenovum-Schüler beim ICYS-Wettbewerb in Moskau erfolgreich
Vom 24. bis 29. April 2011 fand in Moskau die 18te Internationalen Konferenz junger Wissenschaftler (International Conference for Young Scientists, ICYS) statt. In dem fünftägigen Wettbewerb präsentierten die 15- bis 19-jährigen Schüler ihre Projekte in einem Vortrag und stellten sich anschließend einer fachlichen Diskussion – beides natürlich auf Englisch. Eine international besetzte Jury bewertete die Arbeiten nach Originalität des Themas, inhaltlicher Qualität und Expertise des Vortragenden sowie Rhetorik. Insgesamt nahmen 160 Schüler aus 16 Ländern an der von der Moscow State University organisierten Konferenz teil. 1994 von einer ungarischen Physikerin und einem weißrussischen Physiker gegründet, soll sie die Schüler zum einen mit wissenschaftlichem Arbeiten vertraut machen, zum anderen soll sie Freundschaften ermöglichen und einen Einblick in fremde Kulturen geben.
Das deutsche Team bestand aus insgesamt 10 Schülern. Das Kepler-Seminar Stuttgart schickte vier, das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ®), Bad Saulgau, sowie das phænovum in Lörrach je drei Teilnehmer ins Rennen. Für die Wissenschaftskonferenz schlossen sich die drei Förderzentren zu den „Student Research Centers Baden-Württemberg“ (Schülerforschungszentren Baden-Württemberg) zusammen.
Die Projekte der phaenovum-Schüler im Einzelnen:
„Ökonomische und ökologische Prävention von Phytophtera infestans“ so lautete der Vortrag von Yannik Schneider. Phytophtera infestans, ein Pilz, den jeder Hobbygärtner von seinen Tomatenpflanzen her kennt, führt in der Landwirtschaft zu großen ökonomischen Schäden und erfordert den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Yannick Schneider, der im Fachbereich life sciences am phænovum aktiv ist, stellte in Moskau zwei umweltschonende und kostengünstige Möglichkeiten vor, diesen Pilz zu bekämpfen: Allicin, ein Wirkstoffe aus dem Knoblauch und Bacillus subtilis, ein Bodenbakterium. Dies überzeugte die Jury und er erhielt in der section „life sciences“ eine Silbermedaille.
Kann man mit Klebebändern röntgen? Russische Wissenschaftler haben bereits vor 50 Jahren, nachdem sie ein blaues Leuchten beim Abrollen eines Klebebands beobachteten, einen Zusammenhang vorhergesagt. Wird nun das Abrollen eines Klebebands im Vakuum durchgeführt, so können damit tatsächlich Röntgenbilder erstellt werden. Susanne Beitinger aus dem Fachbereich Physik präsentierte dies vor einer internationalen Jury (section experimenatal physics) so überzeugend, dass sie ebenfalls eine Silbermedaille erhielt.
Carolin Lachner, Landessiegerin bei Jugend forscht 2011, zeigte auch in Moskau ihre Art, Brücken zu bauen. Mit Hilfe einer Hochspannungsquelle, zwei Gläsern mit destilliertem Wasser und zwei Platinelektroden lassen sich mit Carolins Methode bis zu 3 cm lange Brücken aus Wasser bauen. Belohnt wurde ihre Vortrag im Bereich „experimental physics“ mit einer Bronzemedaille.
Insgesamt war das zehnköpfige deutsche Schülerteam des „Students Research Centres- Baden-Württemberg“ sehr erfolgreich. Ein wahrer Medaillenregen ergoss sich über das Team: dreimal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze. Umrahmt wurde der zweitägige Wettbewerb von Ausflügen nach Moskau mit einem Besuch von Kreml und Rotem Platz. Aus der Distanz konnte das Team sogar einen Blick auf den zufällig vorbeifahrenden Regierungschef Putin werfen. Obwohl die Prognose vor Antritt der Reise winterliche Temperaturen in Aussicht gestellt hatte, trug das strahlende Frühlingswetter dazu bei, dass diese Reise nach Moskau für das Schülerteam zu einem gigantischen Erfolg wurde.
Phaenovum-jugend-forscht-Team goes Go-Kart
Eine tolle Überraschung hatte das Patenschaftsunternehmen Endress+Hauser für die Teilnehmer des diesjährigen jugend-forscht-Wettbewerbs parat. Auf den Spuren von Vettel & Co. durften die phaenovum-Schüler am Dienstag, dem 5.April 2011, im Kartraceland (Weil) auf Einladung von Endress+Hauser erneut ihre Wettbewerbsfähigkeiten unter Beweis stellen.
Wie bei Ihren jufo-Projekten gingen sie auch hier ans Werk: reinsetzen, zunächst vorsichtig ein paar Runden drehen, dann richtig Gas geben und hinterher feiern. Ihre stärksten Konkurrenten hierbei waren : Herr Steinhoff (Endress+Hauser Flowtec AG), Herr Dr. Olaf (Endress+Hauser InfoServe), Herr Dr. h.c. Kretschmer und Herr Klein. Auch ohne die bei Motorsportveranstaltungen übliche Champagner-Dusche wurden bei einem anschließenden Abendessen Zukunftspläne für weitere gemeinsame Projekte geschmiedet.
Phaenovum-Schüler beim Landeswettbewerb „Schüex“ erfolgreich
Drei Schüler vom phaenovum nahmen in der vergangenen Woche (7.4 und 8.4.2011) am Landeswettbewerb „Schüler Experimentieren“ in Balingen teil.
Im Fachbereich Physik habe die beiden „Bermuda people“ Leonard Bauersfeld und Lukas Wieg mit Ihrer Arbeit „Sinkende Schiffe im Bermuda-Dreieck“ den ersten Platz belegt.
Im Fachbereich Arbeitswelt gewann Tobias Spanke mit seiner Arbeit „Zieh-den-Stecker-aus-der-Steckdose“ den ersten Platz
MNU-Kongress am 8. und 9. April 2011 in Mainz
Dieses Jahr besuchte das phaenovum zum ersten Mal mit einer Schülergruppe den Jahreskongress für mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht (MNU) in Mainz. Dabei konnten wir uns am Donnerstag, den 8.4. und Freitag, den 9.4.2011 in verschiedenen Vorträgen mit einer enormen Bandbreite an Themen beschäftigen. Von den Möglichkeiten der Spektroskopie im Physikunterricht, über verschiedene Themenbereiche der Mathematik, wie die Eulerschen Bewegungsgleichungen oder die Veranschaulichung von Analysisaufgaben, bis zu Biologiethemen, wo Fischembryonen präpariert und verschiedene Zusammenhänge rund um das Thema Wein untersucht wurden. Da meistens mehrere Vorträge gleichzeitig stattfanden, war für jeden etwas dabei, jedoch war die Entscheidung zwischen den verschiedenen Vorträgen nicht immer einfach. Zu Ende gingen die beiden Tage jeweils mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem die verschiedenen Erfahrungen des Tages ausgetauscht wurden. Insgesamt ein sehr interessanter Ausflug, bei dem nur der Schlaf etwas zu kurz kam, dies wurde jedoch von den meisten auf der Heimfahrt bereits nachgeholt.
Stefan Vierke
30.03.2011
Schüler vom phaenovum beim Landeswettbewerb in Stuttgart erfolgreich
Carolin Lachner Landessieger
Legt man zwischen zwei Gläser mit entionisertem Wasser eine Hochspannung an und zieht die Becher auseinander, so entsteht dort eine sogenannte Wasserbrücke. Mithilfe selbst entwickelter Versuche und Analyseverfahren untersuchte Carolin Lachner (17) vom Hans-Thoma-Gymnasium/phaenovum in Lörrach dieses aktuelle physikalische Phänomen. Für ihre Arbeit wurde die Jungforscherin mit dem ersten Preis im Fach Physik ausgezeichnet. (Betreuer Dr. h.c. Kretschmer)
Patrick Schäfer, Lavrenti Frobeen und Max Ewert unteruchten einen Homopolarmotor, einen besonders einfachen einfachen Elektromotor. Für ihre theoretischen und experimentellen Forschungenwurden sie mit dem dritten Preis belohnt. (Betreuer Hermann Klein)
siehe Galerie Landeswettbewerb Jugend forscht 2011
Schülerpreis der DPG für Stefan Vierke
Bei der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Dresden zeichnete der Präsident der DPG Prof. Dr. Sandner das deutsche Team für das Erreichen einer Silbermedaille beim Internationalen Turnier Junger Physiker in Wien aus. Neben einer Urkunde erhielten die Schüler je 500 €. Stefan Vierke, phaenovum/Hans-Thoma-Gymnasium, konnte wegen der schriftlichen Abiturprüfung nicht an dieser Feierstunde teilnehmen. Dr. Bernd Kretschmer nahm bei dem festlichen Abendessen für ihn die Urkunde entgegen. An diesem Abend wurden noch zahlreiche hohe Physik-Preise verliehen.
Jugend forscht 2011 Regionalwettbewerb in Freiburg
Sechs Gruppen des phaenovum/Physik beteiligten sich dieses Jahr an dem Regionalwettbewerb.
Tobias Spanke (SchüEx 1. Preis Arbeitswelt) konstruierte eine Steckerziehmaschine um Energie zu sparen.
Leonard Bauer und Lukas Wieg (SchüEx 1.Preis Physik) untersuchten, warum Schiffe im Bermudadreieck manchmal spurlos verschwinden.
Carolin Lachner (Jufo 1. Preis Physik) beschäftigte sich mit einem aktuellen Thema der Forschung: Wie kann man mit Wasser Brücken bauen.
Das Team Patrick Schäfer, Lavrenti Frobeen , Max Ewert (Jufo ebenfalls 1. Preis Physik) konstruierten und erforschten einen Homopolarmotor.
Das Team Oliver Höcklin, Niclas Dohrn, Patrick Diewald (2. Preis Physik) untersuchten ein Levitron, das Schweben eines Kreisels im Magnetfeld.
Das Team Laura Günther, Olga Chernina analysierte, wann ein Klebeband am besten klebt.
siehe Bildergalerie Jugend forscht 2011 Freiburg
Michael Schramm, Schüler am phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck (Fachbereich Physik) erhielt für seine Arbeit über „Röntgen mit Tesa?“ am 28. Januar 2011 den 1. Preis beim Schülerwettbewerb des Deutsch-Schweizerischen Fachverbands für Strahlenschutz. Bild siehe Facebook
Start von nanoyou in NWT am 15.12.2010
Mit einer 10. Klassen im Fach NWT von Jacqueline Weiler startete heute das Nanoyouprojekt im phaenovum.Das Projekt wurde am 2. März mit der Arbeit an Simulationsprogrammen für das ST und AFM beendet.
siehe Galerie nanoyoustart
Ehemaligen Treffen IYPT
Am Freitag, den 10. Dezember fand im SFZ Bad Saulgau ein Alumni-Treffen von Ehemaligen aus dem SFZ (Bad Saulgau) und der Physik-AG (Lörrach) statt. Die weiteste Anreise hatten wohl Natalie Kaifler-Müller und Bernd Kaifler, die aus dem IAP in der Nähe von Rostock kamen. Acht Vorträge gaben uns einen spannenden Einblick in das Studium und in das Berufsleben der jungen Wissenschaftler. Die Palette der Vorträge ging von Tunesischen Wüstenameisen und ihren Wegen, theoretische Festkörperforschung in Stuttgart, Unternehmensberatung (nach einem Physik Studium), Fragen aus der Wissenschaftsphilosophie, ein Praktikum bei IBM Rüschlikon, Ist unsere Welt ein Hologramm (String Theorie und Gravitation), granulare Materie und neuartige Greifarme, bis zur Atmosphärenforschung mit dem Lidarverfahren. Bernd Kaifler wird Anfang Januar in die Antarktis aufbrechen, um dort Messungen in der Atmosphäre mit einem selbstentwickelten Laser durchzuführen. Für den November 2011 ist seine Rückkehr geplant. Neben solch faszinierenden Aspekten erhielten wir auch einen Einblick , wie schwer es für junge Wissenschaftler ist , heute in ihrem Gebiet eine dauerhafte Anstellung zu erhalten.
Abends klang der Abend bei einem schönen Abendessen aus.
Bernd Kretschmer
siehe auch Bildergalerie IYPT Treffen
Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für Dr. Bernd Kretschmer
Im Physikzentrum Bad Honnef wurde Dr. Bernd Kretschmer vom Präsidenten der DPG Prof. Dr. Sandner die Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen. In diesem Jahr wurde die Ehrennadel zum ersten Mal vergeben. Bernd Kretschmer erhielt die Auszeichnung für sein Engagement bei der Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern und die Initiierung des Schülerforschungszentrums phaenovum.
Einweihung der trinationalen Forschungsstätte - Verleihung des Forschungspreises am 16. 10. 2010
Verleihung des Forschungspreises für Physik
Bei der festlichen Einweihung der Erweiterung des Schülerforschungszentrums phaenovum wurde zum zweiten Mal der von dem Rotary Club gestiftete Forschungspreis für Physik vergeben. Dr. Schlusche, (Rotary Club) lobte im Namen der Jury das hohe Niveau aller Arbeiten.
Den 1. Preis 1000 € erhielt Carolin Lachner mit ihrer Arbeit „Mit Wasser Brücken bauen – Wasserbrücke“. Der 2. Preis (2x 300 €) ging an Stefan Vierke und Matthias Richter für „Mit Hibiscusblütentee und Brombeersaft zur grünen Energie“. Dritte Preise erhielten Michael Schramm und Christian Späte für „Röntgen mit Klebeband?“, Maximilian Wiessner und Tobias Wetzel mit “Die Gausskanone“, Heike Merkert mit „Eis schneiden, ohne dass es kaputt geht“.
Nachwuchspreise gingen an den 12 jährigen Tobias Spanke (Beleuchtung von Zeltschschnüren und Hundeleinen) und seine 10 jährige Schwester Ronja Spanke (Wieso schmecken die Dampfnudeln meiner Mutter anders als die von der Mutter meiner Freundin?)
Fotogalerie Forschungspreis
Bei der Veranstaltung wurde Dr. Bernd Kretschmer vom Verein Schülerforschungszentrum Lörrach- Dreiländereck die Auszeichnung Ehrenpräsident verliehen.
Nanoyou Konferenz in Brüssel
Von den 560 Schulen, die sich als Pilotschule beworben hatten, wurden 26 nach Brüssel (3. bis 6. Oktober) eingeladen. Darunter das phaenovum mit Bernd Kretschmer. An drei spannenden Tagen erhielten wir viele Informationen, Beispiele für Experimente, pädagogische Hinweise und viel Material aus dem Internet und in gedruckter Form. Schulen aus Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Italien, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, der Türkei, Ungarn haben ihre Vertreter entsandt.
Ein großer Dank geht an Patricia, Janos, Joel, Dov, Luisa, Katharina, Alexa und die anderen Helfer.
Bilder und Präsentationen von Schülern/Innen des phaenovums findet man bei nanoyou unter
http://blog.eun.org/nanoyou/2010/09/with_cherries_and_blackberries_1.html
http://blog.eun.org/nanoyou/2010/10/post_4.html
Für die Tagung siehe auch Fotogalerie Nanoyou
Forschungspreis
Am 29. September fand die Jury-Sitzung für den Rotary Forschungspreis statt. Neun Schüler/Innen präsentierten ihre Projekte. Die Entscheidung der Jury wird am 16.10. 2010 anlässlich der Eröffnung des phaenovum-Neubaus bekannt gegeben.
siehe Bildergalerie Rotary-Forschungspreis 2010
Das phaenovum ist Pilot Schule für Nanoyou
Die Bewerbung bei Nanoyou (siehe http://nanoyou.eu/de/ueber-nano.html) war erfolgreich.
NANOYOU bietet ein Schulprogramm zur Nanotechnologie für SchülerInnen von 11 bis 18 Jahren. Nanoyou bietet Schulen und LehrerInnen eine großartige Möglichkeit, aus erster Hand Informationen zur Nanotechnologie zu erhalten, die in erstklassigen europäischen Nanotechnologieforschungszentren aufbereitet wurden. Gleichzeitig können sie die Möglichkeiten entdecken, die die Nanotechnologie bietet, und dabei über mögliche ethische, sicherheitstechnische und gesellschaftliche Auswirkungen nachdenken, sowie über mögliche Grenzen in der derzeitigen und zukünftigen Wissenschaftsentwicklung.
Nanowissenschaften bezeichnen die Forschung, die sich mit den Phänomenen und dem Umgang mit Materialien im Nanometer-Maßstab beschäftigt, in dem sich die Eigenschaften deutlich von denen in einem größeren Maßstab unterscheiden. Der Nanomaßstab reicht von 100 Nanometern hinab bis zur atomaren Ebene, auf der ein Nanometer ein Millionstel Teil eines Millimeters ist.
Nanotechnologen bearbeiten die Form und Größe der Materialien im Nanobereich und erzeugen damit eine ganze Reihe von Anwendungen, die von den Eigenschaften der Materialien bei diesem Maßstab profitieren. Tausende von Forschern weltweit erforschen die Vorteile der NT, indem sie neue Strukturen, Geräte und Systeme designen, beschreiben und entwickeln.
In diesem Teil bietet Nanoyou LehrerInnen Schulungskits für verschiedene Altersstufen sowie für Wissenschaftszentren. Die Module stehen allen LehrerInnen zur Verfügung, die daran Interesse haben, pädagogische Aktivitäten zur NT in ihrer Schule zu organisieren und enthalten Hintergrundmaterial, Literatur sowie spezifische Fallstudien zu den Inhalten anderer Tools und Workshops, die in Nanoyou entwickelt werden.
Das Schulprogramm konzentriert sich auf drei Teilbereiche: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Energie und Umwelt sowie Medizin. Es gibt Ressourcen und Schulungsmaterialien für LehrerInnen sowie ein Webportal, auf dem SchülerInnen aktiv an virtuellen Dialogen, Experimenten und Spielen teilnehmen können.
Bei der Sitzung des IOC Ende Juli wurden auch die neuen Aufgabenstellungen formuliert.
Bei dieser Sitzung des IOC wurde beschlossen, dass das nächste Turnier in Teheran/Iran stattfinden wird. Andere Bewerber für die Ausrichtung im nächsten Jahr gab es nicht.
Weitere Austragungsorte werden sein
2012 Cheb /Eger in der Czech Republic und
2013 Taipeh in Taiwan
Finale am Donnerstag, 16. 07.
Beim Finalwettkampf konnte Singapur mit einem brillianten Vortrag vor dem österreichischen Team, Korea und Neu Zealand sich die höchste Wertung sichern. Alle vier Teams erhalten nach den neuen Regeln (entsprechend denen der Physik Olympiade ) eine Goldmedaille. Das deutsche Team mit Stefan Vierke und Bernd Kretschmer vom phaenovum als Teamleader erhielt eine Silbermedaille.
Am Dienstag fand der letzte der fünf Physics Fights statt, bei dem das deutsche Team ganz knapp das Finale verpasste und so eine Silbermedaille erreichte. Morgen im Finale stehen sich Singapur, Österreich und New Zealand gegenüber.
Am Mittwoch, stand ein Besuch des Klosters Melk und der Schallaburg auf dem Programm.
8. Juli
Am Donnerstag ist das deutsche Team für das IYPT , darunter Stefan Vierke und Bernd Kretschmer vom phaenovum in Wien eingetroffen.
24 Teams aus aller Welt kämpfen in den nächsten Tagen um den Physik-Weltcup. Die Eröffnungsfeier und der erste Physics Fight fand am Samstag statt.
Nach den ersten beiden heißen Wettkampftagen hat sich das deutsche Team auf den dritten Platz vorgeschoben. Überraschend sind die Plätze 1 und 2. Singapore führt vor dem Iran und Deutschland. Dicht gefolgt werden diese Teams von Chinese Taipeh , Österreich, New Zealand und Korea . Montag ist der vierte Wettkampf, bei dem sich wegen der kleinen Punktdifferenzen wieder alles ändern kann.
12. Juli
Am dritten Wettkampftag ist das Team auf den 5. Platz zurückgefallen, es bleibt also spannend!
siehe Galerie IYPT2010
SPS Jahrestagung
Auf Einladung von Dr. Tibor Gyalog, Swiss Nanoscience Institute, nahmen anlässlich der Jahrestagung der Schweizerischen Physikalischen Gesellschaft Schüler und Lehrer des phaenovums an einem Schülerinnen- und Schülernachmittag der Physik-Tagung 2010 in Basel teil.
Drei etablierte Forscher aus Industrie und Wissenschaft präsentieren ihre Arbeit und ihren Werdegang in der Physik: Dr. Kai Hencken, ABB Baden, Dr. Urs Staub, PSI Villigen, Prof. Dr. Klaus Kirch, ETH Zürich. Die Schülerinnen und Schüler wurden eingeladen, nach kurzen Einführungsvorträgen, mit den Forschern zu diskutieren.
siehe Galerie Schülerinnen- und Schülertag der SPS
Forschungspreis Physik für Schülerinnen und Schüler – Gestiftet vom Rotary Club Lörrach
Mit dem „Forschungspreis Physik für Schülerinnen und Schüler“ sollen Schüler oder ehemalige Schüler an Forschungs- oder Bildungseinrichtungen des Landkreises Lörrach für herausragende Forschungs-Leistungen im Bereich Physik ausgezeichnet werden. Der Preis wurde vom Rotary Club Lörrach gestiftet und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert.
Anmeldeschluss 15. Mai.
Siehe auch http://www.phaenovum.eu/de/aktuell.php
Goldmedaille für Stefan Vierke
Bei der Internationalen Konferenz junger Wissenschaftler ICYS auf Bali erhielt Stefan Vierke mit seinem Thema "With cherries and blackberries to green energy" eine Goldmedaille im Fach Physik.
phaenovum, Bali und die Aschewolke
Vom 12. bis 17. April wurde die 17. „Internationale Konferenz junger Wissenschaftler“ (ICYS) im Urlaubsparadies Bali (Indonesien) ausgetragen. Die Konferenz fand damit zum ersten Mal in ihrer Geschichte außerhalb von Europa statt. In diesem Jahr beteiligten sich Teams ausinsgesamt 11 Ländern an dem Wettbewerb. Wir drei , Heike Merkert, Stefan Vierke und Tonio Schaffert,drei Schüler vom phaenovum hatten das Glück die Reise als Teil des deutschen Teams mitmachen zu können. Sieben weitere Schüler des Kepler-Seminars in Stuttgart und des SFZ in Bad Saulgau komplettierten die deutsche Mannschaft. Die 3 Schülerforschungszentren traten als gemeinsames „Student Research Center Baden-Württemberg“ an.
Am 9. April ging es für uns alle von Lörrach aus mit dem Zug zum Frankfurter Flughafen. Nach 13 Stunden reiner Flugzeit - mit einem Zwischenstopp in Kuala Lumpur- wurden wir auf Bali herzlich von dem indonesischen Team mit Blumenkränzen begrüßt. Dann ging es bei schwüler Hitze ins direkt am Meer gelegene Hotel, um dort die Präsentationen vorzubereiten. Am Montag den 12. April wurde die Konferenz mit einer feierlichen Opening Ceremony, in Anwesenheit des Bildungsministers von Indonesien, eröffnet. In den anschließenden zwei Tagen stellten die Teilnehmer ihre Forschungsprojekte in 15 minütigen Präsentationen einer internationalen Jury und dem Publikum vor. Jedem Vortrag schloss sich eine fünfminütige Befragung der Jury an.
Heike brachte für ihre Präsentation extra ein Kugelbahnmodell aus Deutschland mit, um den eindrucksvollen Versuch vor Ort vorführen zu können. Bei diesem Experiment rollt eine Kugel in einer Rinne auf eine Reihe von scheinbar identischen Kugeln zu und wird nach dem Stoß aufgrund eines Magneten mit überraschend hoher Geschwindigkeit weggeschossen. Stefan optimierte in seinem Projekt selbstgebaute Farbstoffsolarzellen, die mit dem Prinzip der Photosynthese aus Sonnenlicht Strom erzeugen. Mit dieser Art von Solarzellen können in Zukunft vielleicht die herkömmlichen Siliziumsolarzellen ersetzt werden. Tonio untersuchte warum in Indien eine geringere Anzahl von Multiple Sklerose Erkrankungen vorliegen. Nach den Präsentationen warteten wir gespannt auf die Ergebnisse, die am Freitag den 16. April, bei der Siegerehrung bekannt gegeben wurden. Stefan wurde mit einer Gold Medaille, Tonio mit eine Silber Medaille ausgezeichnet.
Nach dem anstrengenden Wettbewerbsteil durften wir dann ein von den indonesischen Gastgebern perfekt organisiertes Ausflugs- und Kulturprogramm genießen. So fuhren wir unter Polizeischutz zum Abendessen beim Govener, lernten auf balinesischen Märkten die Kunst des „Bargains“ (handeln auf balinesisch) und bewunderten die landschaftlich unglaublich schön gelegenen Tempelanlagen Tanah Lot und Uluwatu. Bei diesen Ausflügen entdeckten wir auch die beeindruckende Religiosität der Balinesen. Jedes Haus auf Bali hat seinen eigenen Tempel und überall und zu jeder Zeit sieht man kleine Opfergaben vor den Häusern. Zudem konnten wir in dieser Woche viele Freundschaften mit Jugendlichen aus 11 verschiedenen Ländern schließen.
Nach einer Woche Bali sollten wir eigentlich unseren Rückflug nach Deutschland antreten, doch die isländische Aschewolke über Europa machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Nachdem wir Bali noch verlassen konnten, saßen wir eine komplette Woche in einem Hotel in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur fest. Neben den Bemühungen unserer Betreuer den Alltag in dieser Handelsmetropole zu organisieren und einen Rückflug aufzutreiben ergaben sich auch viele Möglichkeiten, diese Muli-Kulti-Stadt näher kennenzulernen. Wir besichtigten unter anderem den mit 421 m viert höchsten Fernsehturm der Welt, die berühmten Petronas Twin Towers, schlenderten durch die Stadtviertel Little India und China Town und genossen das vorzügliche Essen der Malaisen. Um unsere Eltern über diese außergewöhnliche Situation auf dem Laufenden zu halten erstellten wir jeden Abend die sog. Kuala-news und schickten sie per mail nach Hause. Dabei wurde Starbucks Coffee zu der wichtigsten Anlaufstelle für uns, da dort freies W-LAN zur Verfügung stand. So empfingen uns schon am zweiten Tag die Angestellten mit einem breiten Lächeln.
Wir möchten unseren Betreuern herzlich für die aufregenden zwei Wochen danken und daß sie immer versucht haben, guter Laune zu sein, obwohl sie in dieser Ausnahmesituation wohl den meisten Stress hatten. Ein ganz besonderer Dank geht an die Heidehofstiftung, die uns finanziell nicht im Stich gelassen hat, obwohl wir einezusätzliche Woche aus deren Tasche speisten und ohne die wir heute noch in Kuala Lumpur säßen.
Am Schluss noch einen Tipp für alle naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen: Lasst euch diese einmalige Chance, die euch das phaenovum in Lörrach hier bieten kann,nicht entgehen! Für uns wurden diese zwei Wochen, nicht zuletzt wegen der Aschewolke, zu einem unvergesslich tollen Erlebnis
siehe ICYS Bali
Heike Merkert, Tonio Schaffert, Stefan Vierke, Hermann Klein
Der geheimnissvolle Kugelbeschleuniger hat den Sprung aufs Treppchen geschafft.
Tobias Wetzel, Schüler der Klasse 11 e am Hans-Thoma-Gymnasium, wurde am vergangenen Freitag beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Stuttgart mit dem dritten Platz im Fachbereich Physik ausgezeichnet.
Bei seinem „geheimnisvollen Kugelbeschleuniger“ rollt eine Stahlkugel in einer Rinne ganz langsam und sachte auf eine Anordnung von drei scheinbar gleichen, aneinandergereihten Kugeln zu. Die letzte Kugel wird dann nach dem Stoß mit hoher Geschwindigkeit weggeschossen. Der Trick dieses Beschleunigers liegt nun darin, dass eine der Kugeln ein sehr starker Magnet ist. Bei seinen Untersuchungen zu dieser auch als Gausskanone bezeichneten Anordnung hatte er nun eine Möglichkeit gefunden, die Geschwindigkeit der weggeschossenen Kugel exakt zu berechnen. Durch vielfältige Experimente gelang es ihm, seine Theorie zu bestätigen.
Der Einstieg in dieses Thema begann für Tobias vor 7 Monaten, als er im Rahmen des Faches Naturwissenschaft und Technik die Möglichkeit hatte, eine jugend-forscht-Arbeit zu erstellen. Im Schülerforschungszentrum „phaenovum“ fand er dann optimale Bedingungen, um diese Arbeit zu verwirklichen.
Nach seinem Regionalsieg vor 4 Wochen in Denzlingen steckten Tobias und sein Betreuer H.Klein etliche Wochenenden und Spätschichten in die Vorbereitung des Landeswettbewerbs.
Dabei hat sich Tobias viele Fähigkeiten angeeignet, die ihm unabhängig von der Physik bei seinem weiteren Schul- und Bildungsweg weiterhelfen (z.B. Präsentationstechniken, Durchhaltevermögen, selbständiges Arbeiten).
In Anwesenheit von Bildungsminsterin Schick fand nun am vergangenen Freitag in Stuttgart im Haus der Wirtschaft die Preisverleihung statt. Tobias war hierbei mit 16 Jahren einer der jüngsten Teilnehmer des Landeswettbewerbs. Den Einzug ins Bundesfinale verpasste er dabei nur knapp. Der Schüler musste sich nur einem Team vom Kepler-Seimar in Stuttgart, das einen kostengünstigen Detektor für radioaktive Strahlung entwickelte, und einem Team aus Mannheim, das sich mit dem sog. Teekanneneffekt beschäftigte, den Vortritt lassen.
Der Erfolg hat Tobias so motiviert, dass er nächstes Jahr mit einer Seminararbeit ein neues physikalisches Thema im Rahmen des jugend-forscht-Wettbewerbs angehen möchte. Die Planungen für den nächsten jufo-Wettbewerb 2011 haben im phaenovum bereits begonnen. Interessenten können gerne an den jufo-Projekttagen Donnerstag und Freitag- Nachmittag im phaenovum vorbeischauen
Nationales Finale des Schülerwettbewerbs der Siemens Stiftung
Vom 20.3. bis 22. 3. fand in München das nationale Finale des Schülerwettbewerbs der Siemens Stiftung statt. Insgesamt haben 350 Schülerinnen und Schüler Forschungsarbeiten zum Thema „Energie-Genies der Zukunft – Ideen für mehr Effizienz“ angemeldet. 102 Arbeiten wurden eingereicht. Die Siemens Stiftung richtet den Wettbewerb in Kooperation mit den Technischen Universitäten in Aachen, Berlin und München aus. Vom phaenovum nahm Stefan Vierke mit dem Thema Mit Hibiscusblüten und Kirschsaft zur grünen Energie
teil.
Kern dieses Projekts ist die Herstellung von Farbstoff-Solarzellen, sogenannten Graetzel-Zellen. Dabei werden verschiedene Beschichtungen und unterschiedliche Farbstoffe verwendet, z.B. Hibiscusblütentee oder Kirsch- und Brombeersaft. Nach der Messung von Kenndaten wie Spannung, Stromstärke, Leistung und Temperatur werden in einem nächsten Schritt die für die Leistung ausschlaggebenden Parameter identifiziert und optimiert. In diesem Zusammenhang kommt auch ein Rasterkraftmikroskop (AFM) zu Einsatz, das Rückschlüsse auf mögliche Zusammenhänge zwischen der Beschaffenheit der Oberflächen und der resultierenden Leistungen erlaubt.
Stefan Vierke erreichte den dritten Platz. Als Preisgeld für sein zukünftiges Studium erhält er 10 000 € und für das phaenovum gab es auch 1 000 €.
siehe Galerie Finale Siemens
DPG SchülerpreisBei der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in
Bonn zeichnete der Präsident der DPG Prof. Litfin das deutsche Team für
das Erreichen einer Bronzemedaille beim Internationalen Turnier Junger
Physiker in Tjentin (China) aus. Neben einer Urkunde erhielten die
Schüler je 500 €. Vom phaenovum waren Dominic Dold (Hebel Gymnsium) und
Lukas Kaiser (Hans-Thoma-Gymnasium) unter den Preisträgern.
Die Schülerpreise wurden im Rahmen eines Abendessens zu Ehren der DPG-Preisträger vergeben.
siehe Galerie Schülerinnen- und Schülerpreis
Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung
Am 3. März 2010 fand das regionale Finale des Schülerwettbewerbs 2010 der Siemens Stiftung an der TU München statt. Thema des Wettbewerbs in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik war „Energie-Genies der Zukunft – Ideen für mehr Effizienz.“ Von den insgesamt 350 Teilnehmern hatten 28 die regionalen Finalrunden in Aachen, Berlin und München erreicht. Neben Stefan Vierke vom Hans-Thoma-Gymnasium/phaenovum stellten sich an der Technischen Universität München sieben Schüler den kritischen Fragen der Jury. Nach einem 10 minütigen Vortrag wurden dann die Teilnehmer von einer hochrangigen Jury aus Hochschulprofessoren befragt. Schon das Erreichen der regionalen Finalrunde stellte einen großen Erfolg dar. Durch seinen ausgezeichneten Vortrag und die gründliche wissenschaftliche Vorgehensweise bei seiner Arbeit zu Farbstoffsolarzellen (Mit Hibiscusblütentee und Kirschsaft zur grünen Energie) konnte Stefan die Jury überzeugen und sich für die nationale Finalrunde am 20. März, die ebenfalls in München stattfindet, qualifizieren. Als Preis erhielt er eine Medaille und ein Preisgeld von 3000 €. Für das phaenovum gab es zusätzlich 2000 € Preisgeld. Bei seinem Vortrag dankte Stefan Vierke dem phaenovum für die Arbeitsmöglichkeiten, seinem Betreuer, Herrn Dr. Bernd Kretschmer und seinem Mitschüler Matthias Richter, (Hebel-Gymnasium/phaenovum), die ihn bei der Erstellung der Arbeit unterstützt haben.
siehe Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung
Am 25. Und 26. Februar fand im Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen der Regionalwettbewerb von Jugend forscht Südbaden statt.
Die Ergebnisse des Fachbereiches Physik :
1. Sonderpreis: Tim Wagner, Yannik Kaiser mit dem Thema "Springende Kugeln" (Betreuer : Hermann Klein) 2. Sonderpreis: Lukas Lörracher, Maximilian Lossen, Heike Merkert mit dem Thema " Eis schneiden, ohne dass es kaputt geht "(Betreuer : Hermann Klein) 3. Sonderpreis: Mathias Richter, Stefan Vierke mit dem Thema "Mit Hibiscusblütentee und Kirschsaft zur grünen Energie" (Betreuer : Bernd Kretschmer)
4. Dritter Platz im Fachbereich Chemie :Katharina Lindenblatt, Lars Bechtle, Benedikt Nickel mit dem Thema "Kalte Hände + Natriumsalz + Wasser = Warme Hände und ein Feststoff" (Betreuerin: Claudia Kaiser) 5. Dritter Platz im Fachbereich Physik: Christian Späte, Michael Schramm, Mathilde Leibfried mit dem Thema "Röntgen mit Klebeband ? " (Betreuer Hermann Klein) 6. Erster Platz im Fachbereich Physik und damit Weiterreichung zum Landeswettbewerb in Stuttgart: Tobias Wetzel mit dem Thema "Der geheimnisvolle Kugelbeschleuniger" (Betreuer: Hermann Klein)
Zusätzlich hat das phaenovum bzw. das HTG einen Schulpreis in Höhe von 250 Euro erhalten, da die Schule mit 7 Arbeiten ( die Arbeit von Tobias Spanke - ebenfalls ein HTG-Schüler wurde hier
mitgezählt) beim Regionalwettbewerb vertreten war.
siehe Fotogalerie Jugend forscht 2010
Am dritten Tag der Saturday Morning Physics zeigten Vertreter des phaenovums wieder kleine Forschungs-Projekte des phaenovums.(siehe Fotogalerie Saturday Morning Physics).
Am 30. Januar fand das erste Vorbereitungsseminar für das IYPT 2010 (Wien) im phaenovum statt. (siehe Fotogalerie)
Bei den Saturday Morning Physics (siehe Fotogalerie) am 23. Januar in Basel zeigten Schüler und Lehrer des phaenovums Projekte von Jugend forscht.
Am 22. Januar besuchte eine Klasse aus Altkirch (siehe Fotogalerie) das phaenovum.
Am 15. Januar nahmen Vertreter des phanovums auf Einladung der Landesregierung und von Jugend forscht am Neujahrsempfang (siehe Fotogalerie) im Neuen Schloss in Stuttgart teil.
Am 23. Januar, 30. Januar und 6. Februar finden wieder im Rahmen von Saturday Morning Physics Vorträge und Führungen am Physikalischen Institut in Basel statt.
Beginn jeweils 10 Uhr.
Am 22. 1 und 6.2. werden wir auch Versuche zeigen.
Anmeldungen unter
http://www.surveymonkey.com/s/6TVV7ZK
I
A
Im Physikzentrum Bad Honnef wurde Dr. Bernd Kretschmer vom Präsidenten der DPG Prof. Dr. Sandner die Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen. In diesem Jahr wurde die Ehrennadel zum ersten Mal vergeben. Bernd Kretschmer erhielt die Auszeichnung für sein Engagement bei der Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern und die Initiierung des Schülerforschungszentrums phaenovum.
Im Physikzentrum Bad Honnef wurde Dr. Bernd Kretschmer vom Präsidenten der DPG Prof. Dr. Sandner die Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen. In diesem Jahr wurde die Ehrennadel zum ersten Mal vergeben. Bernd Kretschmer erhielt die Auszeichnung für sein Engagement bei der Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern und die Initiierung des Schülerforschungszentrums phaenovum.
Ehemaligen Treffen IYPT
Am Freitag, den 10. Dezember fand im SFZ Bad Saulgau ein Alumni-Treffen von Ehemaligen aus dem SFZ (Bad Saulgau)und der Physik-AG (Lörrach) statt. Die weiteste Anreise hatten wohl Natalie Kaifler-Müller und Bernd Kaifler, die aus dem IAP in der Nähe von Rostock kamen. Acht Vorträge gaben uns einen spannenden Einblick in das Studium und in das Berufsleben der jungen Wissenschaftler. Die Palette der Vorträge ging von Tunesischen Wüstenameisen und ihren Wegen, theoretische Festkörperforschung in Stuttgart, Unternehmensberatung (nach einem Physik Studium), Fragen aus der Wissenschaftsphilosophie, ein Praktikum bei IBM Rüschlikon, Ist unsere Welt ein Hologramm(String Theorie und Gravitation), granulare Materie und neuartige Greifarme, bis zur Atmosphärenforschung mit dem Lidarverfahren. Bernd Kaifler wird Anfang Januar in die Antarktis aufbrechen, um dort Messungen in der Atmosphäre mit einem selbstentwickelten Laser durchzuführen. Für den November 2011 ist seine Rückkehr geplant. Neben solch faszinierenden Aspekten erhielten wir auch einen Einblick , wie schwer es für junge Wissenschaftlerist heute in ihrem Gebiet eine dauerhafte Anstellung zu erhalten.
Bernd Kretschmer
27.11.2009, PhysicsPhysik am phaenovum
Ehrendoktorwürde
Am Freitag, den 27. November hat Bernd Kretschmer, Präsident des phaenovums, die Ehrendoktorwürde der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel erhalten. Die Verleihung fand im festlichen Rahmen in der Martins Kirche statt. Die Laudatio von Prof. Dr. Parlow, Dekan der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, kann man auf der Homepage der Unibasel (siehe Link Ehrendoktorwürde) nachlesen.
Am 23. Oktober 2009 fand in die Bibliothek des Hans-Thoma-Gymnasiums die Preisverleihung des Innovationspreises statt. Mit dem "Innovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler" sollen Schülerinnen und Schüler oder ehemalige Schülerinnen und Schüler an Forschungs- oder Bildungseinrichtungen des Landreises Lörrach für herausragende Forschungsleistungen im Bereich Physik ausgezeichnet werden. Der Preis wird vom Rotary Club Lörrach gestiftet und ist mit einem Preisgeld in Höhe von Euro 1.000,00 dotiert. Die sieben eingereichten Arbeiten wurden der hochrangig besetzten Jury am 30. September vorgetragen.
Mitglieder der Jury waren:
• Dr. Dr. Konrad Lang für den Rotary Club Lörrach
• Prof. Dr. Hans-Joachim Güntherodt, Departement Physik, Universität Basel
• Dr. Ulrich Kaiser, Director Technology, Endress+Hauser Consult AG, Reinach
• Dr. Matthias Kaiserswerth, Director IBM Zurich Research, Laboratory, Rüschlikon
• Prof. Dr. Gerald Urban, Institut für Mikrosystemtechnik, Universität Freiburg im Breisgau
Nach einer Begrüßung durch Dr. J.M. Olaf, Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG und 2.Vorstand phaenovum, stellten alle Teilnehmer ihre Themen vor.
Prof. Güntherodt betonte in seiner Ansprache, dass alle Arbeiten preiswürdig waren. Das hohe Niveau aller Beiträge lasse darauf hoffen, dass der Wettbewerb auch im nächsten Jahr wieder fortgesetzt wird.
Für den Rotary Club Lörrach gab Dr. K. Lang die Entscheidung der Jury bekannt. Der Preis wurde geteilt.
Je 500 € erhalten die Gruppe mit dem Thema „Geysir“ (Uli Beitinger, Felix Lorenz, Marco Zimmermann) und Dominic Dold mit dem Thema „Selbsterzeugte Schwingung eines stromdurchflossenen Drahtes“.
Tobias Spanke erhielt für „Sicherheitsbeleuchtung für einen Schulranzen“ einen Sonderpreis in Höhe von 250 €.
Alle Beiträge wurden in einem Heft zusammengefasst und den Teilnehmern der Preisverleihung zur Verfügung gestellt.
siehe auch Galerie
Am Samstag, 17. Oktober 2009 fand im phaenovum eine Veranstaltung mit Vorträgen zum Thema "Einsatz der Nanotechnologie in der Forschung und in der Industrie" und Gesprächen mit Schülern des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck statt.
Prof. Dr. Hans-Joachim Güntherodt referierte zum Thema "Nanotechnologien und ihre Anwendungen heute und in der Zukunft". Dr. Ayla Busch und Dr. Sami Busch sprachen zum Thema "Einsatz von Nanotechnologie in der Industrie am Beispiel der Busch GmbH" und über Lebenswege von Naturwissenschaftlern in der Wissenschaft, Forschung und Industrie. Dr. Hendrik Bluhm hielt einen Vortrag zum Thema "Nanowissenschaft für die Computertechnologie von Übermorgen". Die Moderation des Vormittages übernahm Wolf Zinkl, Technologiefeldleiter Nanotechnologie von der Schweizer Initiative i-net Basel. In dem überfüllten Vortragssaal des phaenovum ließen sich die Zuhörer von den vielseitigen Ausführungen begeistern.
Am 27./28.September nahmen David Bohrmann, Michael Schramm und Bernd Kretschmer an dem NaT-Working Symposium "Naturwissenschaften und Technik: Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich" in Berlin teil.
Die neuen "problems" für das IYPT 2010 in Wien sind da
siehe
Sommerkurs Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie 2010
Vom 2. bis 6. August wird wieder ein Sommerkurs " Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie" stattfinden.
Anmeldung unter kretschmer at phaenovum de.
Sommerkurs Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie 2009
Vom 3. bis 7. August fand am phaenovum ein Sommerkurs Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie statt. 11 Schüler/Innen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz machten sich mit den Grundlagen der Quantenphysik und der Funktionsweise der Rastersondenmikroskope vertraut. Weite Teile des theoretischen und praktischen Teils werden in
Partnerarbeit an Laptops oder in Realexperimenten erschlossen. Bei einem Besuch am Physikalischen Institut der Universität Basel führte Dr. Thilo Glatzel in aktuelle Probleme der Forschung auf diesem Gebiet ein.
siehe auch Fotogalerie
Sommerkurs Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie 2009
IYPT in China
In diesem Jahr wurde das Reich der Mitte zur Mitte der jungen Physiker aus aller Welt. In Tianjin, der "Himmelsfurt", versuchten auch zwei Lörracher im IYPT (International Young Physicists’ Tournament) den Olymp der Physikerwelt zu erklimmen. So mischten sich Lukas Kaiser und Dominic Dold vom Schülerforschungszentrum "phaenovum" mit drei weiteren deutschen Teamkollegen, die dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg in Bad Saulgau angehören, unter die 27 Mannschaften unterschiedlichster Nationen. Im Wettbewerb errang Deutschland eine Bronzemedaille. Sieger des Turniers wurde Korea.
In der einjährigen Vorbereitung auf dieses Turnier mussten 17 physikalische Probleme bearbeitet werden. Betreut wurden die oben genannten Schüler von Hermann Klein und Bernd Kretschmer.
Diese angenehm fordernde Begegnung mit der fremden Kultur wurde auch bereichert durch Exkursionen, deren eine zur Großen Mauer nach Badaling führte, wobei auch eine gewisse Verbindung von Tianjin mit Deutschland festgestellt werden konnte. So besuchten die Wettbewerbsteilnehmer eine Schule, die vor etwa 100 Jahren von einem Deutschen gegründet und mit physikalischen Geräten ausgestattet wurde, die heute in einem nur ausgewählten Gästen zugänglichen Museum ausgestellt sind. Auch bot das IYPT Raum für internationale Kontakte, indem Bekanntschaften zwischen den Teammitgliedern unterschiedlichster Nationen geknüpft wurden und so beispielsweise Deutschland und Schweden selbst nach Beendigung des Turniers sich noch über ihre physikalischen Ideen und Lösungen unterhalten konnten.
siehe auch Galerie
Internationale Konferenz junger Wissenschaftler, 24-29 April, 2009
Vom
24.April bis zum 29.April fand die 16te Internationale Konferenz junger
Wissenschaftler ( ICYS) in Polen statt, bei der Jugendliche aus 18
Ländern (darunter Länder wie USA, Niederlande, Iran, Indonesien,
Brasilien, Georgien) ihre Forschungsergebnisse in den Fachbereichen
Informatik, Mathematik, Physik und Umwelttechnik präsentieren konnten.
Die Gesamtzahl der Teilnehmer an dieser Konferenz betrug weit über 100.
Im Unterschied zum IYPT ist dieser Wettbewerb kein Team-, sondern ein
Einzelwettbewerb. Zudem gibt es hier keine vorgegebenen Aufgaben,
wodurch eine große Bandbreite von Themen entsteht, die den Wettbewerb
sehr interessant macht.
Das Team aus Deutschland setzte sich aus 10 Schülern zusammen, die vom SFZ in Bad Saulgau, dem Kepler-Seminar in Stuttgart, dem Gauss-Gymnasium Frankfurt(Oder) und dem Schülerforschungszentrum Phaenovum Lörrach Dreiländereck stammten. Die Auswahl der Schüler organisierte Dr. Alexander Urban, Geschäftsführer der Heidehof-Stiftung
Nach einer feierlichen Eröffnung im Spiegelsaal des Schlosses von Pszczyna (Oberschlesien) wurden an 2 Tagen zehn- bis fünfzehnminütige Präsentationen auf Englisch vorgetragen. Ein fünfminütiges Kolloquium schloss sich dem Vortrag an. Anschließend bewertete eine Jury die Originalität der Arbeit, deren Eigenständigkeit , Theorie und Rhetorik , sowie den Gesamteindruck und die Vortragssprache Englisch.
Die drei Lörracher Teilnehmer präsentierten nun bei diesem Wettbewerb auf internationalem Parkett ihre jugend-forscht-Arbeiten:
Lukas
Neuhaus, der seit Jahren ein großes Interesse an der Bionik hat,
entwickelte im letzten Jahr einen künstlichen Muskel mit Hilfe von
Magnetfeldern. Damit er sein Modell dem Publikum in Polen präsentieren
konnte, hatte er extra vor dem Abflug bei der Fluggesellschaft
angerufen, um trotz der extrem starken Magnetfelder seiner
Konstruktionen eine Beförderungserlaubnis zu erhalten.
Martin
Strittmatter, der seit etlichen Jahren an europäischen Rennen für
funkgesteuerte Modellautos teilnimmt, hatte über ein Jahr lang im
Lörracher Windkanal sein Rennauto verbessert. Dank dieser
physikalischen Forschungen gelang es ihm insbesondere, eine optimale
Stellung des Heckspoilers zu erreichen, sodass er die Rennzeiten seines
Autos deutlich verbessern konnte.
David Bohrman untersuchte den
Einfluss des Zähneputzens auf die Rauheit von Zähnen. Dank der Hilfe
eines Lörracher Zahnarztes konnte er anhand von Weisheitszähnen die
Wirkung verschiedener Zahnpasten, insbesondere von
Weissmacher-Zahnpasten, mit einem Rasterkraftmikroskop nachweisen.
Eine
ausgezeichnete Gelegenheit, Freundschaften zwischen den Jugendlichen
der verschiedenen Länder zu knüpfen, bot das Sportprogramm und die in
Pszczyna durchgeführte Stadtrallye.
Bei einem feierlichen Bankett
erfolgte die Bekanntgabe der Preisträger. Martin und David wurden mit
Silber, Lukas mit einer Goldmedaille bedacht. Insgesamt war das
deutsche Team äußerst erfolgreich und gewann 3 Gold-, 4 Silber- und 3
Bronzemedaillen. Am Dienstag erfolgte ein Ausflug ins schöne Krakau, mit der nach Prag
zweitältesten Universität der Welt. An dieser lehrten schon Kopernikus
und der frühere Papst Johannes Paul II. Mit dem eindrücklichen Besuch
der Gedenkstätten in Auschwitz und Birkenau endete dieser Wettbewerb
für das deutsche Team.
Nächstes Jahr findet der Wettbewerb in Bali / Indonesien statt, was hoffentlich vielen jugendlichen Forschern als Ansporn dient.
siehe auch Galerie ICYS Andere Aktivitäten
Innovationspreis
hat einen Innovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler gestiftet. Neben dem Preisgeld ist besonders die hochrangige Jury bemerkenswert.
In den Sommerferien wird es zu Beginn für Schülerinnen und Schüler einen Ferienkurs
„Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie“
vom 3. August bis 7. Augst 2009 geben.
Anmeldung siehe auch
Jugend forscht Erfolge beim Landeswettbewerb
Der Landeswettbewerb von Jugend forscht fand vom 17. bis 19. März 2009 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt,
Christian Späte und Sebastian Wagner ereichten mit einer von allen Juroren sehr gelobten Arbeit "Dünen und Sandrippel" in Geo- und Raumwissenschaften den Landessieg und damit die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb im Mai in Osnabrück.
Uli Beitinger, Felix Lorenz, Marco Zimmermann erhielten in Physik mit dem Thema "Geysir" im Fach Physik den dritten Preis.
Michael Schramm und David Bohrmann beteilgten sich mit ihrer Arbeit "Einfluss von Putzen auf die Rauheit von Zähnen" in Biologie, dem Fachbereich mit der größten Teilnehmerzahl. Auch sie erhielten einen dritten Preis.
Wir gratulieren!
Regionalwettbewerb Jugend forscht in Freiburg
Am 5. Und 6. März fand in der Messe Freiburg der Regionalwettbewerb von Jugend forscht statt. Gruppen vom phaenovum waren dabei sehr erfolgreich: Drei erste Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, zwei zweite Preise und Sonderpreise waren das hervorragende Ergebnis.
Das phaenovum erhielt aufgrund der 6 Projekte, die teilgenommen hatten, einen Schulpreis.
Im Einzelnen:
Regionalsieger wurden
Physik: Geysir (Uli Beitinger, Felix Lorenz, Marco Zimmermann)
Geo- und Raumwissenschaften: Dünen und Sandrippel (Christian Späte, Sebastian Wagner)
Biologie: Einfluss des Putzens auf die Rauheit von Zähnen. ( Michael Schramm)
Einen zweiten Preis erhielten:
Technik: Optimierung meines Modellrennautos (Martin Strittmatter)
Technik: Künstlicher Muskel mit Magnetfeldern (Lukas Neuhaus, Alexander Ziegler)
Einen Sonderpreis erhielten
Physik: Wie trocknet eigentlich mein Physikbuch (Caroline Lachner, Laura Günter , Dominik Wodrich)
iehe auch Galerie
DPG Schülerpreis
Vom 2. bis 5. März fand in Hamburg die 3. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft statt. Bei dem traditionellen Abendessen zu Ehren der DPG-Preisträger wurden auch die Schülerpreise vergeben. Jeder Schüler des deutschen IYPT-Teams, darunter Uli Beitinger vom phaenovum in Lörrach, erhielt vom Präsidenten der DPG Prof. Litfin eine Urkunde und 500 € für das hervorragende Abschneiden beim Internationalen Turnier Junger Physiker in Kroatien. Am Mittwoch wurden dann in einer Festsitzung die Max Planck und Stern-Gerlach-Medaille vergeben.
siehe auch Galerie DPG Preis
Am 31. Januar und am 7. Februar beteilgten sich Schüler und Lehrer des phaenovums auf Einladung des Physikalischen Instituts mit Experimenten und Postern an den Saturday Morning Physics in Basel. Großes Interesse der Zuschauer fanden der Geysir, das Rasterkraftmikroskop und die Untersuchung der Rauheit von Zähnen sowie der Cappuccino-Effekt. Besonders die Ausbrüche des Geysirs fanden große Beachtung.
siehe auch Galerie Saturday Morning Physics
Es war so möglich einer interessierten Öffentlichkeit die Arbeit des phaenovums/Physik-Nanoscience nahe zu bringen. Auch für den Ferienkurs Rasterkraft -und Rastertunnelmikroskopie zu Beginn der Sommerferien konnte so Werbung gemacht werden.
Wettbewerbe
Zahlreiche Gruppen beteiligten sich an Wettbewerben Beim Siemens Schülerwettbewerb 2009 „Auf H2Ochtouren forschen“ beteiligten sich drei Gruppen mit den Themen Geysire, Dünen und Sandrippel und Umwandlung von thermischer in mechanische Energie. Für Jugend forscht haben sechs Gruppen Arbeiten eingereicht. Die Themen reichen von „Optimierung eines Modellrennautos im Windkanal“, „Wie trocknet mein Physikbuch -Trocknungsprozesse von nassem Papier“, „Dünen und Sandrippel“, „Geysire“, „Entwicklung eines künstlichen Muskels mit Magneten“ bis zum „Einfluss von Putzen auf die Rauheit von Zähnen“. Sparten in denen die Projekte eingereicht wurden sind Technik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften und Biologie.
Windkanal
Am 22. Dezember besuchten Schüler und Lehrer vom phaenovum und dem SFZ Südwürttemberg den Windkanal der RUAG in Emmen. Dr. Zimmermann führte zunächst in die Struktur der RUAG und die dort verwendeten Messgeräte ein. Dann wurden in den beiden Windkanälen viele interessante Details geklärt. siehe auch Galerie ICYS ICYS Andere Aktivitäten
Das phaenovum bietet für physikinteressierte Schülerinnen und Schüler gute Möglichkeiten zum selbständigen und angeleiteten Arbeiten in vielen Bereichen der Physik.
In unserem Schülerforschungszentrum haben wir unter anderem einen Windkanal, Rastertunnelmikroskop, Rasterkraftmikroskop, Szintillationszähler, Halbleiterdetektor, Zählrohre, Speicheroszilloskop, 10 Cassys und 4 Powercassys, Videomikroskop. In jedem Raum stehen zahlreiche Internetanschlüsse zur Verfügung und von jedem Laptop aus kann gedruckt werden.
Wir bereiten auf Wettbewerbe vor und bieten durch unsere Ausstattung die Möglichkeit sich intensiv mit Physik-Projekten zu beschäftigen. Oft werden die kleinen Forschungsvorhaben auch als Seminarfach (manchmal auch im Bereich Gesellschaftswissenschaften) im Rahmen der Abiturprüfung angerechnet. Wir führen Ferien
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Physics
24.01.2012Trinationaler Schülerkongress
Le caroussel de iones, le physique d’un pic en bois et la baisse debateaux dans le triangle de bermudas . Das waren die Themen mit denen 6
29.11.2011Baden-Württembergisches Schülerteam gewinnt unter Beteiligung zweier phaenovum- Schüler naturwissenschaftlichen Quanta-Wettbewerb
Der 17. Internationale Quanta-Wettbewerb 2011 endete mit einer faustdicken Überraschung: 7 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg...15.10.2011Erster Phaenovum Astrofotokurs an der Sternwarte Metzerlen
Vom 30. September bis zum 02. Oktober 2011 war ein Teil der Physiker des phaenovums in der nahegelegenen Schweiz unterwegs, um die Geheimnisse...