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17.07.2009, phaenovumNeue Homepage-Oberfläche
Aktuelle News künftig auf der Startseite "Schülerforschungsnetzwerk" eingestellt
Das phaenovum – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck erhält EU-INTERREG Fördergelder für den Neubau der Fachbereiche Informationstechnik/Robotik und Biologie/Chemie/LifeSciences und den trinationalen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche.
Deshalb haben wir auch eine neue Homepage-Oberfläche geschaffen, die auf der Startseite über das trinationale Schülerforschungsnetz-
werk informiert.
Die Vereins-Homepage und auch die drei Fachbereiche kann man auf der neuen Homepage-Oberfläche bequem über die untere Menüleiste ansteuern.
Um Euch weiterhin über die Aktivitäten des Vereins und des trinationalen Schülerforschungsnetzwerks zu informieren, werden künftig die Texte auf der neuen Startseite unter AKTUELLES eingestellt.
Auf dieser Seite findet Ihr weiterhin alle Texte von
Juni 2007 bis Juni 2009:
25.06.2009, phaenovumInterreg-Förderantrag wurde bewilligt
phaenovum erhält EU-Gelder für Neubau und trinationale Aktivitäten
phaenovum – Schülerforschungsnetzwerk Dreiländereck: Schüler forschen grenzüberschreitend
„Grenzenlose Möglichkeiten“ zum Forschen und Entdecken im Bereich Naturwissenschaften und Technik möchte die Stadt Lörrach gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft in der Regio TriRhena für Kinder und Jugendliche eröffnen. Dazu bringt sie in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit 35 Partnern im Oberelsass, den Kantonen Basel und Basel Landschaft und in Südbaden ein spezielles Projekt auf den Weg, um dem auch in der Region festgestellten Fachkräftemangel in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen zu begegnen. Unter dem Titel „phaenovum – trinationales Schülerforschungsnetzwerk Dreiländereck“ sollen für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 19 Jahren umfangreiche Angebote in den Bereichen Physik/Nanosciences, Biologie/Chemie/Life Sciences sowie Informationstechnik/Robotik entwickelt und in Kooperation genutzt werden. Gemeinsam entwickelten die Partner auf trinationaler Ebene innerhalb eines Jahres ein Konzept mit Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Ausbau des Schülerforschungszentrums in Lörrach, außerschulischen Unterrichtsangeboten an Schulen im Dreiländereck sowie Verbesserung der Frühförderung. Das Projekt mit einem Volumen von 2,3 Mio € wird aus dem Programm der Europäischen Union (EU) INTERREG IV Oberrhein mit über einer Million Euro gefördert und soll bis Februar 2012 vollständig realisiert werden. Projektträger und maßgeblicher Kofinanzierer ist die Stadt Lörrach.
Die Idee eines trinational aufgestellten Schülerforschungsnetzwerks beschäftigte Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm und Diana Stöcker, Geschäftsführerin der städtischen Wirtschaftsförderung Innocel, bereits seit langem. Nachdem im März 2008 der Fachbereich Physik/Nanosciences des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck die umgebauten Räume in einem eigenen Gebäude neben dem Hans-Thoma-Gymnasium beziehen konnte, entstand die Idee die zwei noch dezentral gelegenen Fachbereiche Biologie/Chemie/Life Sciences sowie Informationstechnik/Robotik unter einem Dach zu vereinen und trinational aufzustellen. „Durch die Förderung der Europäischen Union können nun sowohl die drei Fachbereiche in Lörrach zusammengeführt, als auch interdisziplinäres Forschen und Experimentieren für die Kinder und Jugendlichen auf trinationaler Ebene an weiteren Schulstandorten in Frankreich und der Schweiz ermöglicht werden“, freut sich Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm.
Wesentliche Voraussetzung für diese EU-Förderung ist die trinationale Partnerschaft innerhalb des Projekts. „Bereits in ersten Gesprächen und Anfragen haben Präsident Charles Buttner vom Conseil Général du Haut-Rhin, Maire-Député Jean Ueberschlag aus Saint-Louis sowie die zuständigen Regierungsräte Dr. Christoph Eymann vom Erziehungsdepartement Basel und Urs Wüthrich-Pelloli vom Erziehungsdepartement Basel Landschaft Unterstützung für dieses Projekt signalisiert“, betont Lörrachs Oberbürgermeisterin. Im Ergebnis beteiligen sich der Conseil Général du Haut-Rhin mit 40.000 €, die Stadt Saint-Louis mit 10.000 € sowie die Kantone Basel und Basel Landschaft und der Schweizer Bund über die Regio Basiliensis Basel mit zusammen 120.000 €.
Projektleiterin Diana Stöcker entwickelte in einem Projektteam gemeinsam mit den Partnern in den drei Ländern ein detailliertes Konzept, das in Inhalt wie Umsetzung den zum Teil sehr unterschiedlichen Anforderungen aller drei Seiten angepasst sein musste. „Uns geht es grundsätzlich darum, einen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes hier am südlichen Oberrhein zu leisten“, so Stöcker. Ein zentrales Ziel sei dabei, Kinder und Jugendliche, speziell auch Mädchen, für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, sie gut auszubilden und als potentielle Fachkräfte an die Region zu binden.
Entstanden ist ein Projekt, das die Frühförderung von Kindern, die Qualifizierung von Vorschulerziehern und Lehrern, zahlreiche trinationale Unterrichtsangebote für interessierte Schüler bis hin zu Kursen für besonders begabte Kinder und Jugendliche und zahlreichen Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit beinhaltet.
Die Stadt Lörrach baut dazu das Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck in Höhe von 795.000€ aus und schafft Raum für naturwissenschaftliche Labore für die Bereiche Biologie/Chemie/Life Sciences und Informationstechnik/Robotik. Die Fertigstellung ist für September 2010 geplant. Viele Workshops und Experimentalkurse werden dem trinationalen Nachwuchs ermöglichen, mit Neugierde und Begeisterung zuforschen. Exkursionen zu Universitäten und Unternehmen sowie Vorträge von Wissenschaftlern und Führungskräften geben zudem Einblicke ins Berufsleben. Ebenso werden mehrwöchige Praktika in der Industrie vermittelt. Möglich ist dies auch durch die Unterstützung des Schülerforschungszentrum-Vereins durch Unternehmen aus der Region und zusätzlicher Lehrerstunden vom Land Baden-Württemberg.
Zur Anbahnung und Festigung der Kooperation aller Projektpartner wird es an den beteiligten Schulen außerhalb des regulären Unterrichts ebenfalls zahlreiche naturwissenschaftliche und technische Kurse geben. Über das Netzwerk tauschen sich die Lehrer grenzüberschreitend zu ihren Erfahrungen mit den jeweiligen Unterrichtsmodellen aus. Für den interkulturellen Austausch werden sich Schüler und Lehrer der teilnehmenden Schulen gegenseitig besuchen. Die motiviertesten Schüler erhalten ein Stipendium am Schülerforschungszentrum in Lörrach. Notwendige Investitionen für speziell benötigte Ausstattung der Laborräume können die Schulen Dank der Förderung durch EU-Mittel tätigen.
Als Ko-Finanzierer teilnehmende Schulen sind das Lycée Jean Mermoz und das Collège George Forlen in Saint-Louis in Frankreich, das Bäumlihof-Gymnasium in Riehen in der Schweiz und das Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach. Weitere Schulpartnerschaften gibt es in Frankreich mit dem Lycée Polyvalent Théodore Deck in Guebwiller, der Groupe Scolaire Sarrasin-Widemann, der École primaire Galilée in Saint-Louis; in der Schweiz das Gymnasium Muttenz, das Gymnasium Liestal und das Gymnasium Oberwil; in Deutschland das Kant-Gymnasium in Weil/Rhein und die Hebel-Grundschule in Lörrach.
Schließlich sollen bereits Grund- und Vorschüler Impulse für naturwissenschaftliche und technische Themen erhalten. In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz, der Justus-von-Liebig-Schule Waldshut-Tiengen, der Volkshochschule Lörrach und vier Kindergärten (Evangelische Kindertagesstätte Guter Hirte, Überbetriebliche Kindertagesstätte Lörrach e.V., Kindergarten Sonnenschein in Wittlingen, Evangelisches Kinderhaus Regenbogen in Rheinfelden) wird ein bologna-zertifizierter Grund- und Aufbaukurs für Lehrer und Erzieher entwickelt und durchgeführt. Die jeweils einjährige Ausbildung ist berufsbegleitend konzipiert.
Nach Ende der offiziellen Projektförderung im Februar 2012 soll das Schülerforschungsnetzwerk in jedem Fall fortgeführt werden. Eine optimale und finanziell tragfähige Plattform dafür gibt es bereits mit dem bestehenden und am Projekt beteiligten Verein phaenovum – Schülerforschungsnetzwerk Lörrach–Dreiländereck e.V. „Bereits während der Projektentwicklung habe ich von allen Beteiligten sehr viel Engagement und Begeisterung erlebt. Von Anfang an war unsere Zusammenarbeit getragen von dem starken Wunsch nach einer trinationalen Kooperation“ sieht Projektleiterin Stöcker die Zukunft des Schülerforschungsnetzwerks Dreiländereck optimistisch.
21.05.2009, phaenovumHier gibts Antworten zu unseren Forschungsfragen der bundesweiten Flaggen-Aktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Anlässlich "Städte im Wissenschaftsjahr 2009 - Forschungsexpedition Deutschland"
phaenovum - Wissenschaftstage Lörrach am 19. und 20. Mai2009
„Gibt es Sinne ohne Grenzen?“
Die sprichwörtlichen fünf menschlichen Sinne sind stark eingeschränkt. Viele Tiere hören, sehen, riechen, fühlen oder schmecken besser als wir. Allerdings kann der Mensch Technik benutzen, um seine Sinne zu erweitern.
In die Welt des Kleinen stoßen wir mit Mikroskopen vor, oder wir können mit Sensoren Ultra-schall- und Infrarotsignale aufzeichnen. Radioaktive und ultraviolette Strahlung kann nach-gewiesen werden. Seismometer nehmen feinste Erschütterungen wahr. Die Verarbeitung der Signale und die Umsetzung in Bilder übernehmen schließlich Computer.
In der Medizintechnik wird ein Ersatz ausgefallener Sinnesleistungen beim Menschen durch Implantate von Sensoren angestrebt. Durchaus vorstellbar ist aber auch, dass wir für Men-schen oder Roboter mithilfe dieser Technik den Bereich der Wahrnehmung erweitern, um so vor gefährlichen Umwelteinflüssen gewarnt zu werden, oder um eine bessere Orientierung zu ermöglichen.
Sensoren übernehmen in allen Bereichen der Automatisierung die Aufgaben der Sinne, indem sie physikalische Größen meist in elektrische Signale wandeln, so dass diese dann von den Prozessrechnern ausgewertet werden und Entscheidungen vorbereitet werden können. Hierbei erreichen die heutigen Sensoren Bereiche, die deutlich jenseits der menschlichen Wahrneh-mung liegen.
Dies gilt sowohl für die Genauigkeit, als auch für die Messgrößen, aber auch für die Reichweite:
- Genauigkeiten bis in den Bereich von 10-12, z.B. bei Drucksensoren
- Messen von Größen, für die die meisten Lebewesen keine Sinne haben (Radioaktivität)
- "Schauen um die Ecke" z.B. bei Sensoren der Umfelderfassung von Automobilen
- Wahrnehmung von Infrarotsignalen auch im Dunkeln
„Sind Nanobots Chirurgen der Zukunft?“
Unter Nanobots oder Nanorobotern versteht man (noch hypothetische) autonome Roboter. Solchen Maschinen wird eine große Zukunft in der Medizin vorausgesagt, da sie selbsttätig z.B. im menschlichen Organismus auf der Suche nach Krankheitsherden (wie Krebszellen) zu deren Beseitigung unterwegs sein können. Dadurch wäre es möglich von außen den Pa-tienten Energie, Information und Material zuzuführen. Diese Anwendung der Nanobots wäre eine direkte Weiterentwicklung der minimal-invasiven Chirurgie.
Im LifeSciences Bereich am phaenovum plant ein Schüler Nanokugeln aus DNA-Molekülen herzustellen, um darin Wirkstoffe und einen Zellrezeptor einzubauen.
Die Herstellung dieser Nanobots können wir dann mit dem Rastertunnel- und Rasterkraftmik-roskop überprüfen – wofür es beim phaenovum einen speziellen Ferienkurs gibt.
19.05.2009, phaenovumphaenovum - Wissenschaftstage Lörrach
"Die Physikanten" -Show kostenlos im Burghof Lörrach
Am 19. Mai lädt der Verein Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. um 18:00 Uhr in den Burghof Lörrach zur spektakulären Experimentiershow „Best Of“ der Physikanten (www.physikanten.de) ein. Der Eintritt ist durch die finanzielle Unterstützung der Endress+Hauser - Firmen Flowtec, InfoServe und Messtechnik für die Besucher kostenlos. In der großen Themenshow beleuchten „die Physikanten“ Bereiche wie Elektrizität, Klima, Mechanik oder Wasser. Das Publikum darf staunen, lachen oder mitmachen und bekommt jedes Phänomen einleuchtend erklärt.
Im Foyer des Burghofes werden die Agentur für Arbeit, die Industrie und Handelskammer Hochrhein-Bodensee und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (Lörrach) über Ausbildungsmöglichkeiten in Naturwissenschaften und Technik informieren.
Wir freuen uns über euren zahlreichen Besuch!
14.05.2009, phaenovumWöchentliche Kurse 2009
Wöchentliche Kurse:
Die Schülerinnen und Schüler können zwischen drei Angeboten wählen:
1. „Mathematische und physikalische Werkstätten für Grundschüler“: Kooperation mit Hebel-Grundschule Lörrach, welche auf weitere Grundschulen erweitert werden soll.
Termin: Dienstag, 15:00 – 17:00 Uhr
Zielgruppe: Interessierte Schülerinnen und Schüler der Grundschule (Alter 7 – 10)
Kursleiter: Hermann Klein, Fachbereichsleiter Physik/NanoSciences
Zwei Blöcke à 6 Nachmittage à 2 Stunden Unterricht und teilweise Erarbeitung des Mate-rials durch 6 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Hans-Thoma-Gymnasium so-wie
sowie
5 x 2 Tage à 3h/Tag Mathe-Werkstätten für 5 Grundschulklassen: Unterricht und Er-arbeitung des Materials durch Abiturienten des Hans-Thoma-Gymnasiums nach dem schriftlichen Abitur (Juni/Juli).
2. „Zaubern mit Physik“: Hierbei geht es um die Entwicklung und den Aufbau von Zau-berkunststücken, bzw. verblüffenden Experimenten, die einen physikalischen Hintergrund haben. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei die zugrundeliegenden physikalischen Zusammenhänge erforschen und verstehen und das Experiment auch präsentieren kön-nen. Am Abschluss eines Schuljahres soll gemeinsam eine Physik-Show durchgeführt werden.
Termin: Mittwoch, 15:00 – 17:00 Uhr
Zielgruppe: Interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Unter- und Mittelstufe (Alter 10 – 14)
Kursleiter: Martin Löw, Fachbereich Physik/NanoSciences
Benötigte Materialien richten sich nach der Themenauswahl durch die Kinder:
· Messgeräte jeglicher Art: Temperatur-, Schallpegel-, Lichtstärke-, Kraft-,
Beschleunigungs-, Geschwindigkeits-, magnetische und elektrische Feldstärke-
Sensoren; dazugehörige Messwerterfassungssysteme;
· unterschiedliche Lichtquellen;
· verschiedene Dauermagnete;
· Stativmaterial;
· Glasgefäße in unterschiedlichen Größen;
· Kleinmaterialien wie Isolierband, Klebstoff, usw.
3. Physik im Alltag: Die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, Phänomene genau zu beobachten und zu hinterfragen, die sie im Alltag ohne technische Hilfsmittel wahrnehmen können. Dabei sollen sie lernen, worauf sie achten müssen und wie sie die beobachteten Phänomene mit Hilfe von Experimenten simulieren und verstehen können.
Termin: Freitag, 14:00 – 16:00 Uhr
Zielgruppe: Interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Mittel- und Oberstufe
Kursleiter: Bernd Kretschmer, Fachbereich Physik/NanoSciences und Präsident
14.05.2009, phaenovumSommer-/Ferienkurse 2009
Sommer- / Ferienkurse:
In den Sommerferien (August) findet am phaenovum ein Ferienkurs zur Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie unter der Leitung von Bernd Kretschmer statt. Interessierte Oberstufenschüler aus dem Dreiländereck Frankreich, Deutschland und der Schweiz lernen unter Leitung von Bernd Kretschmer Grundlagen der Quantenphysik und der Rastersondenmikroskopie kennen. Mit Simulationsprogrammen kann zunächst der Umgang geübt und anschließend mit den realen Geräten experimentiert werden. Weite Teile des the-oretischen und praktischen Teils werden in Partnerarbeit an Labtops oder in Realexperimen-ten erschlossen (keine Vorlesung!).
Ebenfalls in den Sommerferien findet durch den Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences (August) in den Laboren der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut-Tiengen ein Ferienkurs/Experimentalwoche zur Einführung in die Genetik statt. Interessierte Schüler aus dem Dreiländereck Frankreich, Deutschland und der Schweiz lernen unter Leitung von Dr. Thomas Wiederkehr Grundlagen der Genetik kennen.
Das phaenovum unter der Leitung von Hermann Klein und mit dem Sozialen Arbeitskreis Lörrach unter der Leitung von Birgitt Kiefer bietet einen Ferienkurs für Grundschüler durch: Auf der Suche nach Mister X - Als Meisterdetektiv mit Mathe und Physik Rätsel lösen- werden u.a Zahlenrätsel gelöst, Fingerabdrücke genommen und Spuren gesammelt, Lochkameras gebastelt und deren Filme entwickelt. Der Ferienkurs richtet sich an Grundschüler im Alter von 6 - 10 Jahre und findet im September am Alten Wasserwerk, SAK in Lörrach statt.
Der Fachbereich Informationstechnik/Robotik führt in den Sommerferien (September) im Rahmen der Summer University einen Ferienkurs/Experimentalwoche zur Einführung in den Aufbau mobiler Roboter durch. Interessierte Schüler der Mittel- und Oberstufe aus dem Dreiländereck Frankreich, Deutschland und der Schweiz lernen unter Leitung von Prof. Dr. Axel Sikora Grundlagen des Entwurf und der Programmierung mobiler Roboter kennen.
Die Flyer zu den Ferienkursen indet man unter den Downloads
14.05.2009, phaenovumphaenovum - Wissenschaftstage Lörrach 19. u. 20. Mai 2009
Wer sucht, erfindet! - Alter Markplatz Lörrach
Am 19. und 20. Mai werden zum ersten Mal die "phaenovum - Wissenschaftstage Lörrach" stattfinden. Für zwei Tage wird das phaenovum – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck in die Innenstadt Lörrach kommen. In Infozelten bieten die drei Fachbereiche des Zentrums Biologie/Chemie/LifeSciences, Physik/NanoSciences und Informationstechnik/Robotik Informationen rund um naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen, insbesondere zu den Themen: „Gibt es Sinne ohne Grenzen?“ und „Sind Nanobots Chirurgen der Zukunft?“.
Ebenso stellen Schülerinnen und Schüler am 19. Mai von 10:00 – 17:30 Uhr und am 20. Mai von 10:00 – 14:00 Uhr an Experimentierstationen ihre Forschungen vor.
Die Besucher können mittels einem Fragebogen prüfen, ob sie alles verstanden haben. Bei richtiger Beantwortung und Glück bei der Auslosung winken interessante Preise.
Gleichzeitig wird auf dem Marktplatz der BioTechnikum-Truck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (www.biotechnikum.eu) für wissensbegierige Schülerinnen und Schülern und interessierten Bürgern offen stehen. Das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug BioTechnikum ist Labor, Ausstellung, Multimedia-Raum und Dialogforum zugleich. Begleitet von erfahrenen Wissenschaftlern bringt es auf seiner Tour durch Deutschland die Forschung in der modernen Biotechnologie direkt zu den Menschen vor Ort.
Die Öffnungszeiten sind:
19. Mai: 12:30 Uhr - 16:00 und 17:15 - 19:00 Uhr;
20. Mai: 11:00 Uhr - 14:00.
Am 19. Mai kann von 16:30 Uhr - 17:30 Uhr der Truck im Rahmen eines Pressegesprächs von Vertretern der Presse besichtigt werden.
Der Biologie-Neigungskurs (Klassenstufe 12) vom Hans-Thoma-Gymnasium und die zwei-jährige Berufsfachschule Gesundheit und Pflege der Justus-von-Liebig-Schule absolvieren zudem an den zwei Vormittagen im Truck ein (nicht-öffentliches) Biotechnik-Praktikum zu Technische Verfahren und Experimente mit DNA. Im Anschluss besichtigen die Schulklassen die Betriebe GP Grenzach Produktions GmbH und die Kraft Foods Lörrach.
Am 19. Mai lädt der Verein Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. um 18:00 Uhr in den Burghof Lörrach zur spektakulären Experimentiershow „Best Of“ der Physikanten (www.physikanten.de) ein. Der Eintritt ist durch die finanzielle Unterstützung der Endress+Hauser - Firmen Flowtec, InfoServe und Messtechnik für die Besucher kostenlos. In der großen Themenshow beleuchten „die Physikanten“ Bereiche wie Elektrizität, Klima, Mechanik oder Wasser. Das Publikum darf staunen, lachen oder mitmachen und bekommt jedes Phänomen einleuchtend erklärt.
Im Foyer des Burghofes werden die Agentur für Arbeit, die Industrie und Handelskammer Hochrhein-Bodensee und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (Lörrach) über Ausbildungsmöglichkeiten in Naturwissenschaften und Technik informieren.
Mit den „phaenovum – Wissenschaftstagen Lörrach“ ist Lörrach Teil der bundesweiten Aktion „Städte im Wissenschaftsjahr 2009 – Forschungsexpedition Deutschland“. Unter diesem Motto lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Bürgerinnen und Bürger ein, den Wissenschafterinnen und Wissenschaftlern bei der Arbeit über die Schultern zu schauen; vor allem Kinder und Jugendliche sollen für das Abenteuer Forschung begeis-tert werden (www.forschungsexpedition.de).
Als Zeichen der Kooperation mit der Bundesinitiative wurden im Rahmen des Pressege-sprächs am 28. April zwei Flaggen mit wissenschaftlichen Fragen gehisst und zwar am Rathausplatz mit der Frage „Gibt es Sinne ohne Grenzen?“ und am Burghof Lörrach mit der Frage „Sind Nanobots Chirurgen der Zukunft?“
Die vielfältigen Antworten auf die Flaggenfragen werden an den zwei Wissenschaftstagen durch die drei phaenovum – Fachbereiche auf dem Alten Marktplatz gegeben. Danach wer-den sie zudem auf der phaenovum-Homepage veröffentlicht.
29.04.2009, phaenovumGroßer phaenovum - Erfolg beim ICYS in Polen
Eine Goldmedaille und zwei Silbermedaillen
Eine Goldmedaille und zwei Silbermedaillen sind die herausragenden Erfolge der phaeno-vum – Jungforscher am 16. ICYS (International Conference of Young Scientists),das vom 24. – 29. April 2009 in Pszczyna/Polen stattfand.
Lukas Neuhaus bekam bei der gestrigen Preisverleihung die physikalische Goldmedaille für seinen Muskelarm, Martin Strittmatter eine silberne für sein Projekt mit dem Windkanal und David Bohrmann ebenfalls eine silberne mit seinem Zähne-Projekt.
Begleitet wurde das deutsche Team von dem Fachbereichsleiter für Physik und NanoScien-ces Hermann Klein.
Das ICYS führt Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen, um ihre Forschungsergebnisse in Naturwissenschaft, Mathematik und Informatik in einem spannenden Wettbewerb auszu-tauschen. Außerdem bietet dieser Wettbewerb eine ausgezeichnete Gelegenheit, Freund-schaften zwischen den Jugendlichen verschiedenster Länder zu knüpfen.
21.04.2009, phaenovumInnovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler
Rotary Club schreibt Preis aus
Neuer Physikpreis für Jungforscher
Ein neuer "Physik-Innovationspreis" soll die Jugend im Landkreis Lörrach weiter zum Forschen anspornen. Dabei sollen eine Fachjury, das Schülerforschungszentrum "phaenovum" und ein Preisgeld von 1000 Euro helfen...
Lesen Sie weiter im Presseartikel der Badischen Zeitung unter:
http://www.badische-zeitung.de/loerrach/neuer-physikpreis-fuer-jungforscher--14041431.html
08.04.2009, phaenovumWissenschaftsjahr 2009 – Forschungsexpedition Deutschland
Lörrach ist Stadt im Wissenschaftsjahr 2009
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und von Wissenschaft im Dialog. Das Wissenschaftsjahr 2009 – Forschungsexpedition Deutschland wird gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Robert Bosch Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgerichtet.
Im Jahr der Jubiläen – Deutschland feiert 60 Jahre Gründung der Bundesrepublik und den 20. Jahrestag des Mauerfalls – soll auch das Bewusstsein über die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in der jüngeren deutschen Geschichte geschärft werden.
Forscherinnen und Forscher überwinden täglich die Grenzen des Bekannten und sind mit ihren Erkenntnissen Wegbereiter der Welt von morgen. Das Wissenschaftsjahr 2009 stellt mit dem Thema Forschungsexpedition Deutschland diesen Pioniergeist der Forschung in den Mittelpunkt – und lädt die Bürgerinnen und Bürger selbst zu einer Entdeckungsreise durch die deutsche Wissenschaftslandschaft ein.
Das phaenovum hat sich in Kooperation mit der Stadt Lörrach mit den „phaenovum - Wissenschaftstage Lörrach“ als Stadt im Wissenschaftsjahr – Forschungsexpedition angemeldet.
Die Eintragung im Veranstaltungskalender ersehen Sie unter: www.forschungsexpedition.de
20.03.2009, phaenovumBadische Zeitung: Jugend forscht
Landessieg für Jungforscher
LÖRRACH (BZ). Erfolge feierten die Vertreter des Schülerforschungszentrums phaenovum Lörrach beim Landesfinale "Jugend forscht" in Stuttgart.
Landessieger wurden Sebastian Wagner und Christian Späte (Betreuer Hermann Klein) im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaft mit ihrer Antwort auf die Frage, wie Wasser und Wind Wellen im Sand hervorbringen. Die beiden dürfen im Mai zum Bundesfinale nach Osnabrück.
Dritte Plätze erreichten im Fachgebiet Physik Uli Beitinger, Felix Lorenz (beide Lörrach) und Marco Zimmermann (Betreuer Hermann Klein) sowie in Biologie Michael Schramm (Lörrach) und David Bohrmann (Riehen), betreut von Bernd Kretschmer.
Wir gratulieren allen Jungforschern und den Betreuern zu diesem weiteren großartigen Erfolg !
06.03.2009, phaenovumJugend forscht / Schüler experimentieren am 05./06.März 2009, Rothaus Arena Freiburg
Junge Forscher des phaeovums räumen ab - vier erste Plätze
Badische Zeitung, 06.März 2009
Die jungen Forscher aus Lörrach haben bei "Jugend forscht" abgeräumt. Mit vier ersten Plätzen im jeweiligen Fachgebiet, zwei zweiten, einem dritten und einem Geldpreis konnte jeder Lörracher Teilnehmer etwas aus Freiburg mit nach Hause nehmen.
LÖRRACH (sar). "Wir haben uns wahnsinnig gefreut", sagt Felix Lorenz. Besonders, dass so viele aus Lörrach gewonnen hätten, hat die Gruppe stolz gemacht. In der Freiburger Messehalle wurden gestern vor mehr als 300 Zuschauern die Gewinner bekannt gegeben: Mit seinen beleuchteten Schulranzen schaffte der efljährige Tobias Spanke den Regionalsieg im Fachgebiet Arbeitswelt. Regionalsieger "Biologie" wurden Michael Schramm und David Bohrmann (beide 18) mit ihren Untersuchungen über den Einfluss von verschiedenen Zahnpasten auf die Rauheit von Zähnen. Auf Platz drei folgten Tim Wölfle (18) und Florian Peter (19) mit ihrer Arbeit zum Zellen-Selbstmord, der sogenannten Apoptose, in Hefe. Sebastian Wagner und Christian Späte (beide 18) überzeugten mit ihren "Dünen-Anlagen" und den Ergebnissen zu Dünen und Sandrippeln und wurden Regionalmeister in den Geo- und Raumwissenschaften. Der Geysir und ihre Forschungsergebnisse zum Thema verschafften Uli Beitinger (20), Marco Zimmermann (19) und Felix Lorenz (18) (Bild hier uploaden) den Regionalsieg bei den Physikern. Im gleichen Fachgebiet bekamen Carolin Lachner (15), Laura Günther und Dominik Wodrich (beide 16) für ihre Arbeit zum Verhältnis von Papier und Wasser einen Geldpreis.
Auf Platz zwei im Fachgebiet Technik trafen sich Lukas Neuhaus und Alexander Ziegler (beide 17; Bild hier uploaden) mit Martin Strittmatter (18). Der Verband Deutscher Ingenieure (VDI) hatte Lukas und Alexander für ihren künstlichen Muskel und Martin für die Testergebnisse zur Optimierung seines Modell-Rennautos zusätzlich mit einem Geldpreis gewürdigt.
Alle Regionalsieger bekamen 75 Euro Preisgeld und werden vom 17. bis 19. März am Landeswettbewerb in Stuttgart teilnehmen. Mit einer Ausnahme haben die Gewinner hauptsächlich im Phaenovum gearbeitet. "Es war wirklich krass, wir sind heute Morgen so schlecht aus den Federn gekommen, trotzdem ist die Präsentation gut gelaufen", erzählt Felix Lorenz. Physik war als letztes dran bei der Preisverleihung, und dann gab es keinen 2. Platz. Die Anspannung bei den drei Lörrachern stieg. Um so mehr haben sie sich dann über den ersten Platz gefreut: "Wir sind wirklich froh, dass es so gut geklappt hat", sagt Felix.
06.03.2009, phaenovumWie man dem Aids-Virus zu Leibe rückt
phaenovum-Thema am Regionalwettbewerb Südbaden von Jugend forscht
Mit dem Thema „Praktische Herstellung eines Aids-Medikaments“ machen Thorsten Kaltenbacher (links) und Alina Stärk bei Jugend forscht mit.
In einem Labor der Justus-von-Liebig-Schule entwickelten sie ihren Wirkstoff (Bild hier uploaden).
Lehrer Thomas Wiederkehr (rechts) betreut ihr Projekt. | BZ-Foto: Freudig
WALDSHUT-TIENGEN . (ufr).
"Praktische Herstellung eines Aids-Medikaments" heißt es auf der Themenliste des 44. Wettbewerbs Jugend forscht. Mit diesem Thema nehmen Thorsten Kaltenbacher (18) aus Schönenbach-Schluchsee und Alina Stärk (18) aus Gurtweil an dem Nachwuchswettbewerb für junge Forscher teil.
Sie besuchen das Biotechnologische Gymnasium der Waldshuter Justus-von-Liebig Schule und gehen in drei Wochen in die Abiturprüfungen. Alina Stärk möchte Humanmedizin studieren und Thorsten Kaltenbacher molekulare Medizin. Die beiden sind eines von insgesamt elf Teams aus dem Kreis Waldshut, die bei Jugend forscht mitmachen.
Thomas Wiederkehr betreut ihr Forschungsprojekt. Er leitet die Abteilung Biologie/Chemie/Life-Sciences des Schülerforschungszentrums "phaenovum" in Lörrach, das die Möglichkeit gibt, in Laboren zu forschen und zu entdecken. Im Bereich Life-Sciences dient das Labor der Justus-von-Liebig-Schule als Forschungsstätte.
Die Anregung, mit diesem Thema bei Jugend forscht mitzumachen, kam von Thomas Wiederkehr. "Unser Ziel war es, ein Protein herzustellen, das spezifisch gegen Aids wirken soll", berichtet Thorsten Kaltenbacher. Fusionshemmende Medikamente verhindern, dass der HI-Virus an die Zelle andockt, sie zerstören den Virus aber nicht.
Thorstens und Alinas Wirkstoff soll den Virus aber nicht nur abhalten, an eine Zelle anzudocken, sondern sie auch vernetzen und im Idealfall zerstören. "Wir haben zwei Proteine zusammengebracht, die eine ähnliche Struktur wie Antikörper haben", erklärt Alina Stärk. Offen ist, ob ihr Wirkstoff tatsächlich in der Lage ist, an den HI-Virus zu binden. Weitere Forschungen mit HI-Viren wären für den Nachweis nötig.
Thorsten Kaltenbachers und Alina Stärks Forschungen könnten ein wichtiger Entwicklungsschritt in Richtung eines neuen Aids-Medikaments sein. Fachleute beurteilen heute ihr Projekt in Freiburg beim Regionalwettbewerb Südbaden von Jugend forscht.
05.03.2009, phaenovumDas Interesse ist ansteckend
Badische Zeitung, 05.März 2009
Beim Autorennen, am Strand und beim Roboter-Bauen kommen manchen die interessantesten Geistesblitze – wie den Mitgliedern der sieben Lörracher Forscher-Gruppen, die seit gestern an "Jugend forscht" in der Freiburger Messehalle teilnehmen.
Die Einen legen zur Entspannung die Beine hoch, andere bauen Roboter. Wie Lukas Neuhaus und Alexander Ziegler (beide 17 Jahre alt). Lukas kann sich gar nicht mehr genau erinnern, wann er angefangen hat, sich für Bionik, die Mischung aus Biologie und Elektronik, zu interessieren. "Das ist meine Welt", schwärmt er. Bei seiner fünften "Jugend forscht"-Teilnahme in diesem Jahr zeigt er einen künstlichen Muskel, der sich mit Hilfe von Magnetfeldern bewegt. Gemeinsam mit Alexander hat er sich diesen "Muskel" zum Beispiel für den Einsatz in Prothesen ausgedacht. "Lukas hat mich da reingezogen", sagt Alexander und lacht. Sein Vater ist Elektroniker, das hat auch ihn geprägt. Alexander und Lukas haben sich bei einer Federfabrik eigens für den Betrieb des Muskels Federn anfertigen lassen, die genau an die Kräfte der Magnetfelder angepasst sind: sechs Stück für 125 Euro. Den großen Rest der Arbeit haben sie im Lörracher Phaenovum (siehe Infobox unten) selber machen können. Dort gehen sie regelmäßig hin. Aufgeregt erzählen sie, was es dort alles gibt: Mikroskope, eine Werkstatt – und vor allem Freiraum.
"Die haben ihren Muskel ganz eigenständig entwickelt", beteuert Bernd Kretschmer, Leiter des Phaenovums. "Hier läuft alles ohne Zwang und Noten, aber die Einrichtung gibt den Schülern einen Ansporn", erzählt Kretschmer. Die Schüler würden sich auch gegenseitig anspornen, das Interesse sei auf jeden Fall ansteckend. Zwischen 15 und 20 Jahren sind die Tüftler und Experimentierer alt und kommen aus allen möglichen Schulen in Lörrach. Lukas zum Beispiel war auf der Realschule und macht jetzt eine Ausbildung zum Elektriker.
Ein Großteil kommt ursprünglich vom Hans-Thoma-Gymnasium, wie Uli Beitinger (20), Marco Zimmermann (19) und Felix Lorenz (18). Für ihren Geysir wurde eigens ein Bus von der Stadt organisiert. Der Rest der Lörracher ist auf drei oder vier Autos verteilt gefahren. "Ich hatte nicht so viel Zeit, alles zu betrachten, aber der Geysir ist sehr hochwertig", sagt Kretschmer. Ungezählte Stunden haben die drei im vergangenen Jahr daran gearbeitet, um die Intervalle zwischen den Ausbrüchen eines Geysirs zu berechnen: 200 bis 250 Stunden überschlägt Felix grob seinen Arbeitsanteil.
Dabei sind die Bastler keine Schüler "mit Scheuklappen", sagt Kretschmer. Felix nehme zum Beispiel an Breakdance-Wettbewerben teil. Michael Schramm, der mit David Bohrmann (beide 18) den Einfluss von Zahnpasta auf die Rauheit von Zähnen überprüft hat, will sich bald für die Europameisterschaft im Laufen qualifizieren und Martin Strittmatter (19) kam seine Idee zur Optimierung seines Modell-Rennautos in einem Windkanal überhaupt nur, weil er als halber Profi damit sowieso regelmäßig Rennen fährt.
Christian Späte und Sebastian Wagner kam der Gedankenblitz sogar im Urlaub: "Wir saßen am Strand in Sylt und haben uns überlegt, woher die Dünen kommen", erzählt Sebastian. Riesige Apparate, um Wasserströmungen zu imitieren haben sie mit in die Freiburger Messehalle gebracht. Der elfjährige Tobias Spanke, als einziger nicht im Phaenovum, hatte die Idee für den beleuchteten Schulranzen auf dem Schulweg. Den Vorsatz, bei Jugend forscht mitzumachen, hat er aber schon vor zwei Jahren von seinem Nachbarn übernommen: Muskel-Lukas. "Ich wollte unbedingt auch hierher", schwärmt Tobias. Vielleicht könnte er in ein paar Jahren mal erforschen, ob es ein ansteckendes Forschervirus gibt.
09.02.2009, phaenovumDeutsch-Französiche Kooperation im Bereich LifeSciences
Straßburg: erster Wissenschaftskongress für Schüler aus dem Elsass und Baden-Württemberg
Badische Zeitung: 07. Februar 2009, von: Bärbel Nückles
Von Hefe- und Lernkulturen
STRASSBURG. In Straßburg hat der erste Wissenschaftskongress für Schüler aus dem Elsass und Baden-Württemberg stattgefunden. Und gleich hätte man Preise für Originalität vergeben können. Denn sie tauschten sich nicht nur aus und gewannen Einblick ins Berufsleben von Forschern. Sondern sie präsentierten auch eigene Arbeiten: etwa den selbst gebauten Roboter Carrotbot, dessen junger Konstrukteur eine Schwäche für Mikroelektronik und Karotten hat; oder Hefen als ideale Modellorganismen, um Vorgänge im Körper besser verstehen zu können.
Allein um Originalität ging es nicht beim Zusammentreffen der Schülerinnen und Schüler, sondern auch um den Austausch zwischen Elsass und Baden-Württemberg. Mit 70 von 100 Teilnehmern waren die Deutschen allerdings in der Mehrheit. Das lag nicht am mangelnden Interesse im Elsass, sondern an der größeren Flexibilität des deutschen Schulsystems. Zu wenig Zeit hatten die elsässischen Schulen, um für mehr Klassen die Genehmigung von oben einzuholen; in Baden-Württemberg entscheidet so etwas der Schulleiter. Letztlich nahm je ein Gymnasium aus Saint-Louis und Guebwiller teil, die ohnehin gute Kontakte nach Südbaden haben.
Ein viel versprechender Auftakt ist dennoch gelungen, und den Abiturienten Tim Wölfle und Florian Peter aus Lörrach, ging es neben der eigenen Arbeit auch um das Treffen selbst. "Es ist ja nicht so, dass wir in der Schule nur von Gleichgesinnten umgeben sind." Mehr als ein Jahr haben sie über der Apoptose – dem programmierten Zelltod – der Hefe gebrütet. Zweimal im Monat fuhren sie nach Waldshut, wo sie im Labor des biotechnologischen Gymnasiums experimentierten. Ihr Vortrag vor dem Plenum im Straßburger "Le Vaisseau" gelang souverän.
Ein Anreiz, ein Vorbild für die französischen Teilnehmer? "Unsere Schüler haben es nicht gelernt, sich und ihre Arbeit wirkungsvoll darzustellen", sagte Bernadette Walter vom Lycée Mermoz in Saint-Louis, aus deren Klasse der einzige französische Referatsbeitrag kam. "Eine Lernkultur mit Projektarbeit fehlt uns leider", beklagte auch Christophe Hug, Lehrer am Lycée Théodore Deck in Guebwiller.
Außer dem Austausch gewährte der zweitägige Kongress den Jugendlichen auch Einblick in das Berufsleben von Wissenschaftlern. "Dass Industrievertreter aus ihrem Berufsleben erzählen, war uns genauso wichtig", sagt Carsten Hansen, der für das Regierungspräsidium Freiburg die Veranstaltung organisiert hat und jener Fachgruppe angehört, die das 2007 im Land eingeführte Schulfach "Naturwissenschaft und Technik" entwickelte.
Das Fach stand für die Deutschen im Fokus des Kongresses mit Schülerinnen und Schülern überwiegend ab Klasse 10 aus Lörrach, Karlsruhe, Stuttgart, Leonberg und Holzgerlingen (Kreis Böblingen). Die Schulen mussten sich bewerben, und zumindest auf baden-württembergischer Seite war der Andrang groß. Wie stark Forschung inzwischen von Sponsoren abhängt, dafür ist der Kongress ein Beispiel im Kleinen. Drei Viertel der Kosten übernahm die Eisele-Stiftung, die Schüler- und Studentenaustausch zwischen Deutschland und Frankreich fördert, den kleineren Teil das baden-württembergische Kultusministerium.
30.01.2009, phaenovumSaturday Morning Physics 2009
am Departement Physik - Universität Basel
Der Fachbereich Physik/NanoSciences wird bei den "Saturday Morning Physics" Vorträge und Versuche präsentieren.
An diesen Samstagen werden Themen aus der Physik anschaulich vorgestellt. Die "Saturday Morning Physics" richtet sich an Schüler und Schülerinnen von Gymnasien (ab 14 Jahren), und ist offen für alle:
Samstag, 31. Januar 2009 - Auf dem Weg zum Quantenrechner
Samstag, 07. Februar 2009 - Bausteine der Materie: die wundersame Welt der Elementarteilchen
Am Samstag, 7. Februar, findet anschliessend an Saturday Morning Physics zusätzlich ein Info-Nachmittag für Schülerinnen und Schüler über das Physik- und Mathematikstudium in Basel statt, organisiert von den Studenten der Uni Basel.
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 10:00 Uhr mit einem Vortrag zu dem angekündigten Thema. Anschliessend haben Sie Gelegenheit Fragen zu stellen. Eine Kaffeepause und ein praktischer Teil (Demonstrationsexperimente, Laborbesichtigungen und/oder Computersimulationen) ergänzen das Programm. Gegen 12:00 Uhr enden die Veranstaltungen.
Weitere Infos über die diesjährigen Themen und das Anmeldungsformular unter:
http://www.physik.unibas.ch/dept/pages/de/schule/smp2009.htm
17.01.2009, phaenovumInterview der BZ mit Klaus Endress
Verantwortung muss gelebt werden
Inhabergeführte Betriebe sehen sich traditionell in der gesellschaftlichen Verantwortung und engagieren sich. Wie ein erfolgreiches soziales Engagement aussehen kann, erläutert Klaus Endress, Chef der Endress + Hauser-Gruppe in Reinach und Präsident des WVIB, im Gespräch mit BZ-Mitarbeiterin Bettina Schaller.
BZ: Unternehmen wollen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Wie soll diese aussehen?
Endress: Die wichtigste Aufgabe eines Unternehmens ist es, Beschäftigung zu schaffen. Beschäftigung bedeutet Einkommen, und Einkommen bedeutet Wohlstand, für den Einzelnen, für die Gesellschaft. Zugleich ist das Unternehmen aber auch Teil eines größeren Ganzen. Es muss Sorge dafür tragen, dass die Umwelt geschützt wird, dass die Lebensgrundlagen bewahrt bleiben, dass unser Gemeinwesen gedeiht.
BZ: Welche Strategien halten Sie für praktikabel für den Mittelstand?
Endress: Es gibt keinen Weg, der für alle der richtige ist. Die Unternehmen der Endress + Hauser-Gruppe haben viele Freiheiten, sie nehmen ihre Verantwortung unterschiedlich wahr. Die Bedürfnisse und Sorgen der Menschen im Dreiländereck sind andere als in China. Was wir tun, baut auf unserer gemeinsamen Firmenkultur auf, und es passt zu unseren Zielen, Werten und Überzeugungen, die wir in Vision und Mission, Credo und Spirit formuliert habenen. Darin bekennen wir uns zu unserer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Umwelt und Gesellschaft.
BZ: Muss soziales Engagement altruistisch geprägt sein, oder darf es wirtschaftlichen Zwecken dienen?
Endress: Sozial zu sein, bedeutet gut für eine Gemeinschaft zu sein. Anerkennung, respektvoller und guter Umgang miteinander bewirken ein Klima im Unternehmen, in dem sich die Menschen wohlfühlen, viel besser arbeiten und damit direkt auch bessere Resultate für das Unternehmen erzielen. Die Unterstützung einer Institution, die sich der Gewaltprävention bei jungen Menschen annimmt, wirkt sich sicher weit weniger direkt auf das Unternehmen aus. Ich halte es da aber mit dem Gründer der Migros, Gottlieb Duttweiler, der gesagt hat: Man muss geben, geben, geben – und man kann es nicht verhindern, dass alles wieder zurückkommt.
BZ: Wo sollten sich Unternehmen engagieren – vor Ort oder über Landesgrenzen hinweg?
Endress: Soziale Projekte müssen immer begleitet und gepflegt werden, insoweit sind lokale Projekte von Vorteil. Von Reinach aus gesehen endet das Lokale aber nicht an der Landesgrenze. Wir haben beispielsweise den Aufbaus eines Dorfes in Sri Lanka unterstützt – nach dem Tsunami im Dezember 2005. Wir hatten verlässliche Partner vor Ort, und nach einem Jahr war das Dorf teilweise schon bewohnt und noch bereit für andere.
BZ: Unternehmen, die sich sozial engagieren, ergreifen die Chance, ihr Umfeld mitzugestalten. Brauchen sie dafür große Etats?
Endress: Auch kleine Schritte führen zum Ziel. Jeder sollte das tun, was in seinen Möglichkeiten liegt. Wenn viele Menschen ihre Verantwortung wahrnehmen würden, wäre es um unsere Welt besser bestellt.
BZ: Sollten sich mittelständische Unternehmen am Standort zu einem Netzwerk zusammenschließen, um effektiver zu sein?
Endress: Jedes Unternehmen muss den eigenen Weg finden. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist ein enger Bezug zum geförderten Projekt wichtig. Natürlich kann es sinnvoll sein, sich mit anderen Unternehmen zusammenzuschließen. Ich denke etwa an das Phaenovum in Lörrach, ein Schülerforschungszentrum, das talentierte junge Menschen an die Wissenschaft heranführt. Hier sind viele Unternehmen des Dreiländerecks engagiert.
BZ: Gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltiges Wirtschaften liegen häufig in der DNA eines Familienunternehmens. Haben Sie Tipps aus der Praxis für den Mittelstand?
Endress: Verantwortung, das habe ich schon gesagt, hat viele Facetten. Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft ist ein Teil der ganzheitlichen Verantwortung, die man als Unternehmer und eben besonders als Familienunternehmer hat. Man will der nächsten Generation ein gesundes, florierendes Unternehmen übergeben – damit auch sie wieder ihrer Verantwortung gerecht werden kann.
01.01.2009, phaenovumFerienkalender der Region Oberrhein
Für das Schuljahr 2008/2009
Hier finden Sie den Link zur trinationlen Internetplattform des neuen Interreg IV Projekts "TriProCom" für den Oberrhein und des Ferienkalenders:
http://www.triprocom.de/ferienkalender_oberrhein.html
30.12.2008, phaenovumDominic Dold wurde Landessieger
Artikel der Badischen Zeitung
LÖRRACH.. Bei den internationalen Schüler-Olympiaden in Physik müssen Aufgaben theoretisch und experimentell gelöst werden. Die Auswahl der deutschen Mannschaft geschieht in vier Runden. 20 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg, die am besten die Aufgaben der zweiten Runde in Heimarbeit gelöst hatten, wurden vom Landesinstitut für Schulentwicklung zu einem Vorbereitungsseminar nach Stuttgart eingeladen. Dort konnten sie Praktikumsexperimente und Aufgaben, wie sie bei den Klausuren der dritten Runde gefordert werden unter Anleitung von Lehrern von Schülerforschungszentren in Baden-Württem-berg, darunter Bernd Kretschmer vom Phaenovum in Lörrach, ausführen. Von einem Vertreter des Kultusministeriums wurde Dominic Dold vom Hebel-Gymnasium Lörrach bei der Abschlussveranstaltung als Landessieger ausgezeichnet.
19.12.2008, phaenovumHerzliche Weihnachtsgrüße
wünscht das phaenovum-Team
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Jahr neigt sich dem Ende zu und gibt uns Anlass, einmal innezuhalten, um Vergangenes und Zukünftiges, Erinnerung und Erwartung, Vorhandenes und Neues nachzudenken, aber auch Gemeinsames zu planen.
Wir bedanken uns bei all unseren Patenschaftsunternehmen, Spendern, Gönnern, Mitgliedern und Interessierten für das ereignisreiche, spannende und erfolgreiche Jahr 2008 und freuen uns auf die Herausforderungen und Zusammenarbeit im Jahr 2009.
Ihnen und Ihrer Familie wünschen wir schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
gesamtes phaenovum-Team
16.12.2008, phaenovumphaenovum-Homepage erweitert
Die drei Fachbereiche informieren nun detailierter
Sehr geehrte Damen und Herren,
hallo Schülerinnen und Schüler,
wir haben unsere phaenovum-Homepage nun erweitert, sodass sich die drei Fachbereiche Physik/NanoSciences, Biologie/Chemie/LifeSciences und IT/Robotik in den Unternavigationspunkten:
- Aktuelles
- Projekte
- Bewerbung
- Unternehmen
- FAQ
- Galerien
- Links
- Downloads
detaillierter und mit Bildern vorstellen und informieren können.
Für Anregungen und Fragen stehen wir Euch immer gerne zur Verfügung und wünschen viel Spaß beim serven.
Euer
phaenovum-Team
25.11.2008, phaenovumSchülerpreis der Physikalischen Gesellschaft
Die Oberbadische, 25.11.2008
Großer Erfolg für das Phaenovum
Preis der Physikalischen Gesellschaft
Lörrach. Der Schülerpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft geht an fünf Jugendliche aus Baden-Württemberg. Zum Siegerteam gehört Uli Beitinger vom Lörracher Hans-Thoma-Gymnasium. Weitere Mitglieder des Teams sind Florian Ostermaier, Wilhelmsdorf; Andreas Landig, Bad Saulgau; Vera Schäfer, Biberach, und Jan Binder, ebenfalls Biberach. Sie hatten im Mai 2008 den Physik-Weltcup im kroatischen Trogir gewonnen und sich damit gegen 23 weitere Teams aus Europa und Übersee durchgesetzt.
Vor dem Turnier hatten die Teilnehmer rund ein halbes Jahr Zeit, um 17 physikalische Fragestellungen zu bearbeiten. Ihre Ergebnisse präsentieren sie während des Turniers. In diesem Jahr ging es dabei unter anderem um das Fließverhalten von Shampoo und um die Flugeigenschaften des propellerförmigen Ahornsamens.
Die Aufgaben sind jedes Jahr anspruchsvoll, Lösungen von der Stange gibt es nicht. Die monatelange Vorbereitung wird von den Teilnehmern deshalb für Experimente und Computersimulationen genutzt. In Teamarbeit entstehen so regelrechte Forschungsprojekte, die beim Turnier vorgestellt werden. Hier diskutieren die Kontrahenten ihre Ergebnisse miteinander und vor den Augen einer Fachjury. Wettkampfsprache bei diesen Physics Fights ist Englisch. Insofern benötigen die Nachwuchsforscher nicht nur fachliches Knowhow, sondern auch sprachliches Geschick.
Betreut wurde das Team von Fachleuten des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg in Bad Saulgau und des Schülerforschungszentrums phaenovum in Lörrach. In diesen Zentren hatte die Gruppe auch geforscht und sich auf das Turnier vorbereitet.
04.08.2008, phaenovum"Summer University" an der Berufsakademie gewährt Schülern Einblick ins technische Studium
Das Ziel: falsches Berufsbild korrigieren
LÖRRACH. Ingenieure arbeiten als einsame Tüftler im Labor und sitzen über mathematischen Formeln: Dieses Vorurteil ist weit verbreitet und mitverantwortlich für zu wenige Einschreibungen in den technischen Studiengängen. Im Rahmen der "Summer University" können sich Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse in diesem Jahr erstmals eine ganze Woche, vom 4. bis zum 8. August, über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an der BA Lörrach informieren.
Der südbadische Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) und die Berufsakademie (BA) Lörrach wollen mit der Veranstaltung das falsche Berufsbild korrigieren. Erstmals ist auch das 2007 gegründete Schülerforschungszentrum "phaenovum" als Kooperationspartner mit dabei.
"Wir wollen vermitteln, dass Technik Spaß machen kann" , sagt BA-Professor Axel Sikora. Oftmals werde übersehen, dass sich das Berufsbild stark gewandelt habe. Der moderne Ingenieur ist als Manager mit vielen organisatorischen und menschlich herausfordernden Aufgaben tätig.
Hintergrund der Bildungsveranstaltung sind massive Nachwuchssorgen der Industrie. Zahlreiche Studien prognostizieren den steigenden Bedarf an technischen Fachkräften. Die Chancen, eine Anstellung zu finden, seien darum ausgesprochen gut. "Vor allem Abiturientinnen entscheiden sich aber trotzdem selten für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium" , berichtet der stellvertretende Direktor der BA, Karl-Heinz Dröge. Gerade einmal zehn Prozent der Bewerber seien Frauen. Die "Summer University" ist ein Schnupperstudium mit Vorlesungen und praktischen Übungen. Der Bau von Lego-Robotern soll zum Beispiel zeigen, wie viel Spaß Technik macht. Außerdem erhalten die Teilnehmer von Firmenvertretern konkrete Bewerbungstipps und Berufspraktiker schildern ihre Aufgaben im Alltag. In einer lockeren Atmosphäre können die Schüler so das Leben an einer Hochschule kennen lernen.
Bereits zum achten Mal in Folge findet die Veranstaltung nun statt. "Das spricht für den Erfolg des Konzeptes" , stellte Axel Sikora fest. Für etwa 30 Teilnehmer ist Platz an der "Summer University".
01.08.2008, phaenovumSchüler forschen
Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie
LÖRRACH. Von Montag, den 28. Juli bis Freitag, 1. August fand am phaenovum, dem Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck, ein Ferienkurs zur Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie statt. Neun Schülerinnen und Schüler aus der Schweiz, Friedrichshafen, Bad Saulgau, Freiburg, Dachsberg und natürlich Lörrach lernten unter Leitung von Bernd Kretschmer Grundlagen der Quantenphysik und der Rastersondenmikroskopie kennen. Mit Simulationsprogrammen konnte zunächst der Umgang geübt und anschließend mit den realen Geräten experimentiert werden.
31.07.2008, phaenovumDem Fachkräftemangel entgegenwirken
Schülerforschungszentrum mit IT-Seminar in der Gewerbeschule Rheinfelden
RHEINFELDEN (BZ). Das Schülerforschungszentrum "Phänovum" , in dem als eines von drei Standbeinen das IT-Seminar der Berufsakademie (BA) Lörrach aufgegangen ist, führte an der Gewerbeschule Rheinfelden dieser Tage ein Seminar durch. Die Klassen Berufskolleg "Technik und Medien" und die zweijährige Berufsfachschule "Labortechnik" erhielten dabei Einblick in die Arbeit des IT-Seminars, mit dem die Schule seit Jahren enge Kontakte pflegt. Nun war die Idee, Schülern die Robotik vor Ort näher zu bringen. "Jugendlichen auf diese Weise für die IT-Technik zu begeistern, ist sicher der richtige Weg um zukünftigem Fachkräftemangel entgegenzuwirken" , betonte Schulleiter Holger Lange und bestärkte alle, derartige Veranstaltungen fortzusetzen.
Professor Axel Sikora und Thomas Gubisch vom Steinbeis-Transferzentrum für Embedded Design und Networking (stzedn) von der BA hatte deshalb mehrere Lego-Roboter und die dazugehörige Software im Gepäck und ließen die Schüler die Roboter programmieren und Aufgaben lösen. Eine bestand zum Beispiel darin, einen Roboter so zu steuern, dass er einem vorgegebenen Weg genau folgen kann Die Schüler merkten sehr schnell, dass die Programmierung viel komplizierter ist, als ein Computerspiel zu bedienen. "Es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir die Gewerbeschule Rheinfelden mit unserem IT-Seminar" , besuchen versprach Professor Sikora zum Abschluss .
09.07.2008, phaenovumUli Beitinger bei der Nobelpreisträgertagung
Badische Zeitung vom Dienstag, 8. Juli 2008
LÖRRACH (BZ). Baden-Württemberg war Gastgeber für die Abschlussveranstaltung der jährlichen Nobelpreisträgertagung. Am wissenschaftlichen Dialog am Bodensee nahmen auch Nachwuchswissenschafler teil, darunter die Gewinner des Physik-Weltcups der Schülerforschungszentren Bad Saulgau und Lörrach. Vom "phaenovum" hatte Uli Beitinger Gelegenheit, mit Spitzenwissenschaftlern zusammen zu treffen und am Gedankenaustausch der Generationen teilzunehmen.
03.07.2008, phaenovumFerienkurs für Schülerinnen und Schüler
Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie
Termin: 28. Juli bis 1. August 2008, jeweils von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Vorgesehene Themen:Einführung in die Quantenphysik
Grundlegende Experimente und Simulationssoftware zur Quantenphysik
Tunneleffekt mit Mikrowellen und in der Quantenphysik
Atome sehen mit dem Rastertunnelmikroskop STM
Funktionsweise - Aufbau
Simulationssoftware zum STM easyscan
Rasterkraftmikroskop AFM
Funktionsweise - Aufbau
Simulationssoftware zum Rasterkraftmikroskop
Erster realer Kontakt mit den Geräten AFM und STM
Untersuchung von Oberflächen – Projektplanung
Ausblick in die Nanotechnologie
Weite Teile des theoretischen und praktischen Teils werden in Partnerarbeit an Labtops oder in Realexperimenten erschlossen (keine Vorlesung!)
Teilnehmer:
Der Kurs wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe aus Deutschland, Frank-reich und der Schweiz.
Maximal können 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen werden.
Bewerbungen mit Anschreiben, letztem Zeugnis, Lebenslauf und, wenn möglich, einem Lehrergutachten bis 15. Juni an die untenstehende Adresse.
In Zusammenarbeit mit der Universität Basel (Prof. Ernst Meyer) sind im folgenden Schuljahr Praktika am Physikalischen Institut geplant. Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Praktika und dem späteren selbständigen Arbeiten an Projekten mit dem STM und AFM im phaenovum ist der Besuch dieses Einführungskurses.
Kursleiter:
Bernd Kretschmer, Präsident phaenovum
(in Zusammenarbeit mit der Universität Basel, Physikalisches Institut)
Veranstalter:
phaenovum – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V.
Fachbereich Physik/NanoSciences
Baumgartnerstr. 26 a, 79540 Lörrach
Tel. Nr.: +49 (0) 7621 / 1610040 www.phaenovum.de
Fax Nr.: +49 (0) 7621 / 1610039 info at phaenovum de
16.06.2008, phaenovumFachbereich IT/Robotik
Eine Robotertournee durch die Schulen
Fachbereich Informationstechnik / Robotik besucht Schulen der Region
Der Fachbereich Informationstechnik/Robotik am phaenovum ist als IT-Seminar im fünften Jahrgang aktiv. Im regulären Angebot experimentieren, basteln und programmieren sech-zehn Schülerinnen und Schüler in den Laborräumen der Berufsakademie Lörrach. Ihr Ziel ist der Bau von Legorobotern, die Fußball spielen können. Hierzu arbeiten die Schüler in festen Teams, um anschließend gegeneinander anzutreten – und lernen spielerisch eine Menge über Programmiertechniken, Trigonometrie, Strategieplanung und Teamarbeit.
Um eine größere Anzahl von Schülerinnen und Schülern zu erreichen, hat sich das Team um Prof. Dr. Axel Sikora, der den Fachbereich leitet, auf den Weg an die Schulen gemacht, um die Schüler an die Thematik Programmierung und Robotik heranzuführen. „Wir bieten drei Pakete an“, berichtet Sikora. „Von einem Vortrag mit Präsentation im Rahmen einer Schul-stunde, über eine Einführung in die Programmierung mit Hands-On-Session für die Schüler, die ca. 3 Schulstunden beansprucht, bis hin zur Unterstützung auch mehrtägiger Projekttage, so dass wir für jede Schule ein passendes Angebot haben.“
Thomas Gubisch, der am Steinbeis-Transferzentrum Embedded Design und Networking angestellt ist und dort den Fachbereich mit betreut, freut sich: „Auch wenn die Schüler bisher noch überhaupt keine Programmierkenntnisse haben, ist es möglich, innerhalb von ein bis zwei Stunden autonome Roboter so zu programmieren, das diese auf Ihre Umgebung reagieren können und vorgegebene kleine Aufgaben erfüllen können.“
Die Aktivität wird u.a ermöglicht durch eine Unterstützung durch die Agentur für Arbeit Lörrach im Rahmen des Förderprogramms „Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung“. Die Berührung mit Technik ist für viele Schülerinnen und Schüler neu, aber entscheidend zum Beispiel für die Wahl eines Ingenieurberufes. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Begeisterung des spielerischen Umgangs hilft, Scheu abzubauen und Neugier zu entwickeln.
Bis zu den Sommerferien stehen sechs Termine in den Schulen zwischen Wiesental und Markgräfler Land an, so dass mehr als hundert Schüler einen eigenen Eindruck davon bekommen können, wie viel Spaß Technik macht.
Der Leitgedanke des Schülerforschungszentrums ist, hoch motivierten interessierten und talentierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich ohne jeglichen Unter-richtsdruck sowie ohne starren Lehrplan kreativ zu entfalten und ungelösten wissenschaftlichen Rätseln des Alltags interdisziplinär selbstständig nachzuspüren. Die Jugendlichen wer-den so inspiriert, selbstständig Theorien und entsprechende Experimente zu entwickeln. Dieser Erfolg und jener der Teamkollegen spornen zu neuen Abenteuern an und rufen oftmals Fähigkeiten in den Jugendlichen wach, derer sie sich bisher oftmals selbst nicht bewusst waren. Ziel ist Begeisterung und Spaß an Naturwissenschaften und Technik frühzeitig zu wecken. Dabei sind nicht nur Forschen lernen, sondern auch zielgerichtetes Projekt- und Zeitmanagement, die Präsentation von Projekten, Ergebnissen und das Arbeiten im Team Lernziele, die grundlegend für ein späteres erfolgreiches Berufsleben sind.
Ein Team aus Lehrkräften mit unterschiedlicher wissenschaftlicher Ausbildung schafft die Grundlage für ein interdisziplinäres Arbeiten in den inhaltlichen Schwerpunkten Physik/NanoSciences, Biologie/Chemie/LifeSciences und Informationstechnik/Robotik.
Die Aktivitäten des Fachbereichs Physik/NanoSciences findet im phaenovum-Gebäude auf dem Rosenfels-Campus statt. Bis zur Fertigstellung weiterer Räumlichkeiten finden die Aktivitäten der Fachbereiche Biologie/Chemie/LifeSciences und Informationstechnik/Robotik u.a. am Biotechnolgie-Gymnasium in Waldshut-Tiengen und an der Berufsakademie in Lörrach statt.
Lörrach, den 11. Juni 2008
Kontakt
phænovum
Prof. Dr. Axel Sikora
Informationstechnik / Robotik Berufsakademie Lörrach
Hangstraße 46-50
79539 Lörrach
Telefon: 07621/2071-441
Telefax: 07621/2071-495
Mail: sikora at ba-loerrach de
oder
Innocel Innovations-Center Lörrach GmbH
Diana Stöcker-Unnerstall
Geschäftsführerin
Marie-Curie-Str. 8
79539 Lörrach
Telefon: 07621 / 5500-100
Telefax: 07621 / 5500-111
Mail: stoecker at innocel de
13.06.2008, phaenovumphaenovum - Fachbereich LifeSciences
Laborbesichtigung an der Justus-von-Liebig-Schule
Badische Zeitung vom Freitag, 13. Juni 2008
Life-Science am "phaenovum" : Wohin die Reise geht
Der Verein Schülerforschungszentrum besuchte die Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut und deren Biotechnologie-Labors
Von unserem Mitarbeiter Niklas Ehrentreich
LÖRRACH. Talent fördern und Basistechnik vermitteln — das soll im neu entstehenden Life-Science-Komplex des Schülerforschungszentrums "phaenovom" geschehen. Wie das funktionieren könnte, macht die Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut vor, die mit dem Schülerforschungszentrum eng kooperiert.
Der hochmoderne Labortrakt des Biotechnologie-Zweiges der Waldshuter Schule dient als Vorbild für die Einrichtung und Ausstattung des Zentrums, das auf dem Gelände des Hans-Thoma-Gymnasiums im Kern seit ein paar Monaten existiert und ausgebaut werden soll. Die Laborräume der Waldshuter Schule waren am Mittwoch Ziel einer Exkursion von Vertretern des Vereins Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck, der das "phaenovum" trägt. Diana Stöcker-Unnerstall von der Innocel GmbH, ihre Kollegin Cornelia Flury und Jan Olaf von Endress+Hauser ließen sich den großen Komplex vorführen, der mit hochmodernem Gerät und 26 großzügig mit Forschungsutensilien bestückten Arbeitsplätzen aufwartet. "Natürlich werden in Lörrach einige Apparaturen etwas kleiner ausfallen, schon aus Platzgründen" , stellt Thomas Wiederkehr klar und verweist damit etwa auf die beiden Steril-Arbeitsplätze, die die hintere Hälfte des ersten Labors einnehmen. Der Biotechnologe, der als Lehrer an der Justus-von-Liebig Schule tätig ist, wird in Lörrach einen großen Part bei der Anleitung der Schülerinnen und Schüler übernehmen.
Durch die Vernetzung der Schulen und die Einbindung der Lehrer erhoffen sich die Planer großen Zulauf für das Lörracher Zentrum. Das Thema ist jedenfalls spannend für den Forscher-Nachwuchs. Die Waldshuter Schule hat für die 52 Plätze in ihren Biotechnologie-Klassen in diesem Jahr immerhin 137 Bewerber gehabt, wie Schulleiter Wolfram Kremp berichtet. Auch wenn die Planung voranschreitet, inhaltlich hat Wiederkehr noch keine Schwerpunkte gesetzt. Die Schüler sollen schließlich eigene Interessen benennen und aus diesen heraus Experimente und Forschungsschwerpunkte erarbeiten.
Dabei gibt es natürlich Einschränkungen. Etwa die Klassifizierung von Forschungsobjekten in Stufen, die vorgeben, wer damit hantieren darf. Auch die Gesetzgebung setzt Grenzen. "Wenn da einer menschliche Zellen klonieren will, dann geht das halt einfach nicht" , bringt Wiederkehr diese Limitierung trocken auf den Punkt. Wichtig ist bei aller Lust am Ausprobieren das handwerkliche Know-how, sind sauber ausgeführte Experimente, penibel erfasste Daten. Und: "Klar, es fällt eine Menge Abwasch an" . Petrischalen und Reagenzgläser spülen sich eben genauso wenig von selbst wie ihre Verwandten für Müsli und Saft. Am Ende ist der Rundgang ein Blick in die Zukunft des "phaenovum" gewesen — auch wenn das mit 15 Plätzen kleiner sein wird als der Pate aus dem Nachbar-Landkreis.
28.05.2008, phaenovum1. Platz beim IYPT-Worldcup für Uli Beitinger
Deutsches Team holt IYPT-Worldcup
Vom 21. bis 28. Mai fand in Trogir/Kroatien das 21. International Young Physicists' Tournament (IYPT) statt. Beim IYPT handelt es sich im Gegensatz zur Physik-Olympiade um einen Teamwettbewerb in Physik für Schüler der Oberstufe. 21 Teams aus aller Welt waren nach Trogir gekommen, um sich im wissenschaftlichen Wettstreit miteinander zu messen. Je fünf Teilnehmer einer Nation bilden dabei ein Team. Schüler/innen unter anderem aus Australien, China, Neuseeland,Korea, Österreich, Schweiz, Indonesien und Deutschland nahmen in diesem Jahr an dem Turnier teil. Mitglied der fünfköpfigen deutschen Mannschaft, die aus Schülern der Schülerforschungszentren Lörrach und Bad Saulgau gebildet wurde, war auch Uli Beitinger vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach.
Der IYPT-Wettbewerb läuft in sogenannten Physics Fights (PF) ab. Dies hört sich kriegerisch an. Physics Fights sind jedoch friedvolle intellektuelle Wettbewerbe zwischen Jugendlichen. Bei einem PF trägt ein Team seine Lösung zu einem von 17 ungelösten wissenschaftlichen Problemen vor. Nach diesem sog. Report muss der Lösungsvorschlag in einer Diskussionsrunde mit dem Opponent, einer zweiten Mannschaft, verteidigt werden, bevor der Reviewer einer dritten Mannschaft beide Präsentationen beurteilt.
Nach monatelanger Vorbereitung in den beiden Schülerforschungszentren ging es am 21.Mai mit dem Turnier los. Gleich im ersten Fight musste Uli Beitinger als Reviewer Vor- und Nachteile einer Lösung zum Problem „spinnig ice“ beurteilen. Bei diesem Problem sollte die Rotation eines Eiswürfels auf einer sich drehenden Wasseroberfläche untersucht werden. Souverän meisterte Uli Beitinger den Review und verhalf damit dem deutschen Team zu einem guten Einstieg in das Turnier. Bereits hier zeigte sich, dass Uli Beitinger durch sein freundliches, eloquentes und sicheres Auftreten die gegnerischen Teams und die Juroren für sich gewinnen konnte. Dies sollte sich im Laufe des Turniers noch mehrmals ausbezahlen. Hilfreich waren auch seine guten Englischkenntnisse; schließlich ist Englisch die Konferenzsprache des Turniers.
Während des Turniers wurden interessante Forschungsprojekte präsentiert z.b. die periodischen Ausbrüche eines Geysirs oder wie man mit einer einfachen Lochkamera eine optimale Bildqualität erreicht. Durch diese Vielfalt von Fragestellungen ist das IYPT eine wahre Fundgrube für naturwissenschaftliche Projekte, die sowohl für andere Wettbewerbe wie z.B. Jugend Forscht, oder auch für Seminararbeiten geeignet sind. So waren auch in diesem Jahr bei der Bearbeitung der Forschungsprojekte viele weitere Schüler des Phaenovums in Lörrach integriert.
Nach 5 spannenden Fights erreichte das deutsche Team mit der höchsten Punktzahl das Finale. Dort trafen sie auf die Teams aus Neuseeland und Kroatien. Im Finale setzte sich dann erneut auf hervorragende Weise der Teamgeist und die ausgezeichnete Zusammenarbeit der deutschen Mannschaft durch. Trotz großer Anspannung unterstützen sich die Teammitglieder in jeder Phase des Wettkampfs. Dieser Teamspirit zeichnete das deutsche Team bereits in den 5 vorausgegangen Fights und in der Vorbereitung auf das Turnier aus. Nach der ersten Runde des Finales warten die Juroren mit der Wertung für den deutschen Report noch etwas zurückhaltend. Uli Beitingers Review in der zweiten Runde würdigten die Juroren mit einer ausserordentlich hohen Wertung. Das machte dem deutschen Team Mut und nach einer erfolgreichen dritten Runde wurden die Deutschen mit einem Punkt Vorsprung vor Kroatien Sieger des Turniers.
19.05.2008, phaenovumPresseartikel der Badischen Zeitung
Auf dem Weg zum Zentrum
Badische Zeitung vom Montag, 19. Mai 2008
Auf dem Weg zum Zentrum
Mit Interreg-Mitteln soll das "phaenovum" auf dem künftigen Campus zusammengefasst werden
Von unserer Redakteurin Sabine Ehrentreich
LÖRRACH. Das Schülerforschungszentrum "phaenovum" ist eröffnet, aber noch lange nicht "fertig" . Noch arbeiten die drei Bereiche — Physik, Life Sciences, IT — an drei Orten. Damit sich das ändert und alles auf dem künftigen Campus zusam-mengefasst werden kann, braucht es Mittel für einen Erweiterungsbau nebst Labor. Zurzeit wird mit Hochdruck an einem Interreg-Antrag gearbeitet. Wird der positiv beschieden, ist man einen gehörigen Schritt weiter. Der Bau für die Bereiche IT (noch in der Berufsakademie angesiedelt) und Chemie/Biologie/Life Sciences (an der Waldshuter Justus-von-Liebig-Schule zu Hause) soll entstehen, wo bisher die Umkleideräume für die HTG-Turnhalle sind. Die Halle selbst ist denkmalgeschützt, das ehemalige Hausmeisterhaus und jetzige "phaenovum" auch, der Umkleidetrakt nicht, weil er später angebaut wurde — also steht dem Bauvorhaben nichts im Weg, es muss nur finanzierbar sein. Der Interreg-Antrag, den das Projektmanagement beim Innocel derzeit formuliert, beläuft sich auf ein Gesamtvolumen von etwa einer halben Million Euro — freilich nicht allein für die Baumaßnahme in Lörrach. Finanziert werden sollen auch Laborgeräte für Stützpunktschulen in ganz Südbaden, der Nordwestschweiz und dem Elsass, die mit dem "phaenovum" im engen Kontakt stehen und die Auswahl künftiger Jungforscher erleichtern sollen. Das Ziel ist ein dichtes Schülernetzwerk über Grenzen hinweg mit den Stützpunktschulen als Knotenpunkten und dem "phaenovum" als Mitte. Damit würde auch die mehrsprachige Kommunikation entscheidend gefördert. Rege Kontakte vor allem zu Schulen in der Nordwestschweiz und dort in den Kantonen Aargau und den beiden Basler Halbkantonen bestehen bereits, sagt Projektmanagerin Cornelia Flury. Aber auch zu französischen Schulen hat man erfolgreich die Fühler ausgestreckt. Bis Ende Juli soll der Antrag für die Interreg-Behörde ausgearbeitet sein, bis zum Jahresende rechnet Flury mit einem Bescheid. Sie ist optimistisch — schließlich seien persönliche Kontakte zur Behörde längst hergestellt. Man müsse sich mit Nachdruck für seine Sache einsetzen, damit man eine Chance bekomme, betont sie. Ge-nau das tue das Innocel. Bei der Stadt kümmert sich Carola Müller als Europabeauftragte um das Projekt. Eine Zusage der Mittel, betont Cornelia Flury, sei sehr wichtig für den weiteren Fortgang des Projekts. Ohne die halbe Million, etwa die Hälfte dessen, was benötigt wird, sei der Ausbau des Schülerforschungszentrums am zentralen Standort kurzfristig kaum zu stämmen.
16.05.2008, phaenovumNewsletter 01-2008
Hallo zusammen,
wir freuen uns, Euch mit dem ersten Newsletter des phaenovums über die Aktivitäten des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck informieren zu können. Seit Gründung des Vereins am 30. April letzten Jahres ist bereits vieles erreicht worden. Hier ein kleiner Ausschnitt:
Übersicht:
1. „Richtfest“ am 28. Januar 2008
2. Eröffnung am 13. März 2008
3. Verein arbeitet an EU-INTERREG IV-Antrag
4. Robert Bosch Stiftung fördert Projekt „Nanotechnologie“
5. Fachbereich Informationstechnik/Robotik
6. Fachbereich Physik/NanoSciences
7. Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences
8. phaenovum® beim Bildungskongress didacta in Stuttgart
1. „Richtfest“ am 28. Januar 2008
Am 28. Januar wurde der fertig gestellte Umbau des phaenovum® – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. mit mehr als 40 Personen gefeiert. Anwesend waren Handwerksbetriebe, Architekt, Planer, IT- und Büroausstat-tungsfirmen und Vorstandsmitglieder. Die Vorsitzende Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, Architekt Jürgen Moser und Präsident Bernd Kretschmer freuten sich in den Grußworten über den zügigen Baufortschritt von September 2007 bis Januar 2008 und die gelungene Ausführung: „Aus einem abgelebten Haus ist ein kleines Juwel entstanden.“ Den „Richtspruch“ verlas ein Zimmermanns-Azubi des SAK Lörrach.
2. Eröffnung am 13. März 2008
Am 13. März 2008 wurde mit mehr als 150 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Universitäten und Schulen aus dem Dreiländereck das phaenovum-Gebäude für den Fachbereich Physik/NanoSciences feierlich eröff-net. Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau beglückwünschte die Stadt Lörrach sowie den Trägerverein und outete sich als Fan des landesweit einmaligen Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck. Zum abwechslungsreichen Programm mit Jungforscher-Vorträgen spielte das Salon-Orchester des Hans-Thoma-Gymnasiums. Für die Patenunternehmen sprach Dr. Jan M. Olaf im Namen von Dr. Georg H. Endress und übergab eine Spende in Höhe von € 4.000.
3. Verein arbeitet an EU-INTERREG IV-Antrag
Das phaenovum-Gebäude soll in abseh-barer Zeit auch die Fachbereiche Biologie/Chemie/Life Sciences und IT/Robotik unter einem Dach vereinen. Aktuell finden die Aktivitäten dieser Fachbereiche in Waldshut-Tiengen an der Justus-von-Liebig-Schule (JLS) und an der Berufs-akademie Lörrach (BA) statt. Das phaenoum steht SchülerInnen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz offen und basiert auf dem Konzept von Stützpunktschulen. Beides ist Bestandteil eines Inter-reg-Antrages, an dem gerade gearbeitet wird.
4. Robert Bosch Stiftung fördert Projekt „Nanotechnologie“
Die Robert Bosch Stiftung finanziert die Anschaffung eines Rasterkraft-Mikroskops im Wert von € 23.000. Mit dem Projekt „Nanotechnologie“ des phaenovums wird das erfolgreiche NaT-Working-Projekt „Anschauliche Quantenphysik“ der Physik AG am Hans-Thoma Gymnasium (HTG) fortgeführt. Weiter können mit dem Rasterkaft-Mikroskop zusammen mit der Industrie, Untersuchungen über Oberflä-chenbeschaffenheiten und damit eigenständige Projektarbeiten mit Ernstcharak-ter durchgeführt werden.
5. Fachbereich Informationstechnik/Robotik
Lukas Probst, HTG, nahm erstmals für den Fachbereich IT/Robotik am Robocup in Fürstenfeldbruck teil. Obwohl die meisten anderen Teams diesen Wettbewerb schon seit vielen Jahren besuchen, konnte der komplett selbst gebaute Erstling einen dritten Platz in der Gruppenwertung der „secondary league“ erreichen. Dies ist umso erfreulicher, als viele der Randbedingungen des Wettbewerbs vorab nicht bekannt waren, worunter die Sensoren zur Selbstlokalisierung erheblich litten. Dies ist eine schöne Motivation für die anderen 16 SchülerInnen, aus 8 Schulen aus den Landkreisen Lörrach, Säckingen und Freiburg, die seit vergangenem Montag die ersten Schritte für die „entry league“ bearbeiten und dort versuchen, das „Runde in das Eckige zu bringen“.
6. Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences
Der Fachbereich startete sein Forschungsprogramm mit acht Schülerinnen und Schülern aus drei Gymnasien. Beim Wettbewerb Jugend forscht gelang mit der Arbeit von Eva Kremp, JLS, ein erster Platz im Regionalwettbewerb. Alina-Mareike Stärk, Thorsten Kaltenbacher, beide JLS, und Tim Wölfle, HTG, konnten in Boston-Cambridge US-amerikanischen SchülerInnen und LehrerInnen ihre Projek-te vorstellen. Dies wurde den SchülerIn-nen durch einen mit US$ 6000 von Novartis und dem Bostoner Museum of Science geförderten Forschungsaufenthalt ermöglicht. Neben der Molekularbiologie und der Bioinformatik bildet die biogene Energieerzeugung einen Forschungsschwerpunkt des Fachbereichs. www.biotechnet-waldshut.de/forschungsbericht.pdf .
7. Fachbereich Physik/NanoSciences
Bei Jugend forscht erreichte Lukas Neuhaus, Realschule FES Lörrach, mit seinem Roboter nach Spannerraupenart im Fach Technik einen zweiten Preis, Markus Krysiak (9 Jahre, Hochbegabtenzug HTG) bei Schüler experimentieren mit seiner Unter-suchung von Papierhelikoptern/ Lindenblü-tensamen ebenfalls einen zweiten Preis. Für das Internationale Turnier Junger Physiker IYPT schaffte Uli Beitinger, HTG, den Sprung von den Auswahlseminaren in das deutsche Team, welches ab dem 22.5. 2008 in Split (Kroatien) am 21. IYPT teilnehmen wird. Felix Lorenz, HTG, qualifizierte sich mit dem Thema Geysire für das ICYS (International Conference for Young Scientists) in Weißrussland.
8. phaenovum® beim Bildungskongress didacta in Stuttgart “
Am 20.02.2008 präsentierten sich die Stadt Lörrach und das phaenovum® – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck auf der didacta in Stuttgart. Sie luden die Besucher ein zum „Cappuccino-Effekt – Trinken Sie an unserem Stand einen Cappuccino und lernen Sie etwas Physik dabei“. Ebenfalls Thema waren Messungen zur radioaktiven Belas-tung unseres Ökosystems 20 Jahre nach Tschernobyl, welche von den Jungfor-scherInnen vorgestellt wurden. Der Bildungskongress ist die erste gemeinsame Großveranstaltung der drei Kommunalen Landesverbände zur Bildungspolitik und Bildungspraxis, welche erstmals als Tagesveranstaltung bei der didacta stattfand.
08.04.2008, phaenovumFB LifeSciences in Boston/USA
Schüler-Symposium und Lehrer-Workshop
phænovum-Schüler am Museum of Science in Boston/USA
Schüler vom Schülerforschungszentrum phænovum in Lörrach assistierten bei einem Workshop des LifeScience Symposium in Boston. Zusätzlich nahmen sie an einem Seminar mit Schülerinnen und Schülern aus Boston-Cambridge teil.
Bereits zum 13. Mal in Folge fand dieses Jahr das LifeScience-Symposium für Lehrerfortbildung in Boston am dortigen Museum of Science statt. Dieses Jahr gab es dort eine Premiere: Über das Programm „Innovations in Biotechnology“ von Novartis und dem Museum of Science gelang es Dr. Thomas Wiederkehr, Leiter des LifeScience Bereichs am Schülerfor-schungszentrum phænovum e.V. in Lörrach, 6.000 US-Dollar einzuwerben. So konnten Alina-Mareike Stärk, Thorsten Kaltenbacher (beide Justus-von-Liebig-Schule Waldshut-Tiengen) und Tim Wölfle (Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach) zusammen mit Thomas Wiederkehr für vier Tage in die USA reisen. Die drei Schüler arbeiten im phænovum auf dem Gebiet der LifeSciences und wurden aus acht Teilnehmern ausgewählt.
Alina-Mareike, Thorsten und Tim assistierten am Museum of Science in Boston bei einem Workshop für US-amerikanische Lehrer, der von Thomas Wiederkehr geleitet wurde. Mit Schülerinnen und Schülern der Cambridge Rindge and Latin School präsentierten die Schüler am folgenden Tag die Ergebnisse, die sie seit Beginn des Schuljahres mit ihren For-schungen erreicht hatten. Anschließend wurde intensiv über eine weitere Vernetzung von US-amerikanischen und phænovums-Forschungsarbeiten diskutiert. Am Nachmittag konnte die Gruppe am Museum des Massachusetts Institute of Technology (MIT) einen Workshop zum Einsatz von Legomodellen in der Biologiedidaktik durchführen. Am letzten Tag der Reise stand eine Führung am Broad Institute (getragen von Harvard, MIT und Whitehead-Institute), das auf dem Gebiet der Genomforschung weltweit eine Spitzenposition einnimmt, auf dem Programm. Dort gab es den neuesten Stand der Technik beim Lesen der Erbinformation (DNS) zu sehen. Einige der Maschinen können pro Tag ca. eine Milliarde Basen entziffern, das entspricht ca. einem sechstel des Erbguts einer menschlichen Zelle. Wissenschaftler versuchen dort, DNS-Abschnitte zu identifizieren, die für die Entstehung und die gezielte Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wichtig sind.
Das Programm dieses Schüleraustausches, der im Besuch in Boston nur seinen sichtbaren Höhepunkt findet, soll weiter ausgebaut werden. US-amerikanische Schülerinnen und Schü-ler bleiben mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des phænovum-Programms weiterhin in Kontakt. Neben der denkbar intensivsten Förderung der Sprachkompetenz, nicht nur im fachsprachlichen Bereich, war vor allen Dingen die direkte Kommunikation und das Herstellen von Kontakten mit Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern ein großes Plus dieses Forschungsaufenthalts.
14.03.2008, phaenovumphaenovum-Gebäude feierlich eröffnet
Kultusminister Rau ist vom phaenovum begeistert
Eröffnungsfeier des phaenovum® –
Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck
Am 13. März 2008 wurde in Anwesenheit von Kultusminister Helmut Rau, MdL, das phaenovum feierlich eröffnet
Über 150 Personen aus Politik, Wirtschaft, Universitäten und Schulen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz eröffneten gestern das phaenovum – Schülerfor-schungszentrum Lörrach-Dreiländereck. Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau beglückwünschte die Stadt Lörrach und den Trägerverein zum offiziellen Start des Modell-Projektes und hob die Bedeutung von naturwissenschaftlicher und technischer Förderung von Jugendlichen hervor. Das Modell solle Schule machen. In beispielhafter Weise würden Schulen und Schulträger, Wirtschaftsunternehmen und Universitäten im Dreiländereck kooperieren.
Gudrun
Heute-Bluhm, Oberbürgermeisterin der Stadt Lörrach und 1. Vorsitzende
des Trä-gervereins des phaenovums hob die Bedeutung des
Schülerforschungszentrums für den Standort hervor: „Die Zeit war reif
für diese Idee. Bei unseren Gesprächen mit Unternehmen in der Region
haben wir offene Türen und eine große Bereitschaft zur Unterstützung
des Projekts vorgefunden.“ Sie gab zudem bekannt, dass die
Robert-Bosch-Stiftung letzte Wo-che zugesagt hat, ein
Rasterkraft-Mikroskop, Zusatzgeräte und spezielle Schulungen mit
23.000€ zu unterstützen.
Als Vertreter der aktuell 13
Patenschaftsunternehmen sprach Dr. Jan M. Olaf, Endress+Hauser
InfoServe GmbH+Co. KG in Vertretung für Georg H. Endress, der aus
ge-sundheitlichen Gründen kurzfristig absagen musste, zum Thema
„Weshalb engagiert sich Endress+Hauser als Privatunternehmen an diesem
grenzüberschreitenden gemeinnützigen Projekt?“. Er übergab zudem von
der Endress+Hauser-Gruppe 4.000€ für die weitere Sach-ausstattung an
den Verein.
Weitere Highlights stellten die Vorträge der Jungforscher dar:
Vortrag
1: Fachbereich Physik/NanoSciences zum Thema „Flugkurven von
Tischtennisbäl-len“ der Jugend forscht - Bundessieger 2006 Johannes
Burkhardt und Alexander Joos; zuvor 2minütiges Tischtennisspiel von
Christian Switjaski gegen Marius Riesterer
Vortrag 2: Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences zum Thema „Apoptose in Hefe“ durch Tim Wölfle oder Florian Peter
Vortrag
3: Fachbereich Informationstechnik/Robotik zum Thema
„„Navigationsstrategien in der Robotik“ des 2ten Siegers der Klasse
„Autonome Roboter“ beim Robocup-Wettbewerb in Offenburg 2007 durch
Lukas Probst und Julian Viereck
In einem Schlusswort betonte Bernd Kretschmer, Präsident des Trägervereins und Impuls-geber für die Idee des Schülerforschungszentrum, den hohen Qualitätsanspruch des phae-novums und zeichnete die bisherigen Erfolge bei internationalen Schülerforschungswettbe-werben nach. Im Anschluss daran konnten die Gäste das phaenovum®-Gebäude besichti-gen, in welchem die drei Fachbereiche verschiedene Präsentationen vorbereitet hatten und ihre pädagogischen Leiter und Jungforscherinnen und Jungforschern Rede und Antwort standen.
Die Finanzierung des phaenovum steht auf 5 Säulen:
1.Die Lehrerstunden werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
2.Die Stadt Lörrach stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung.
3.Die wissenschaftliche (Erst-)Ausstattung wird durch Stiftungs- und Spendenmitteln finan-ziert.
4.Der
Sachkostenanteil in den Betriebskosten wird durch Partner aus der
Wirtschaft in Form von Schülerpatenschaften zu je 2.500 € / pro Jahr
getragen.
5.Die Mitgliedsbeiträge der nutzenden, fördernden und institutionellen Mitglieder.
Der
Leitgedanke des Schülerforschungszentrums ist, hoch motivierten
interessierten und talentierten Schülerinnen und Schülern die
Möglichkeit zu geben, sich ohne jeglichen Unter-richtsdruck sowie ohne
starren Lehrplan kreativ zu entfalten und ungelösten
wissenschaftli-chen Rätseln des Alltags interdisziplinär selbstständig
nachzuspüren. Die Jugendlichen wer-den so inspiriert, selbstständig
Theorien und entsprechende Experimente zu entwickeln. Dieser Erfolg und
jener der Teamkollegen spornen zu neuen Abenteuern an und rufen
oft-mals Fähigkeiten in den Jugendlichen wach, derer sie sich bisher
oftmals selbst nicht be-wusst waren. Ziel ist Begeisterung und Spaß an
Naturwissenschaften und Technik frühzeitig zu wecken. Dabei sind nicht
nur Forschen lernen, sondern auch zielgerichtetes Projekt- und
Zeitmanagement, die Präsentation von Projekten, Ergebnissen und das
Arbeiten im Team Lernziele, die grundlegend für ein späteres
erfolgreiches Berufsleben sind.
Ein Team aus Lehrkräften mit
unterschiedlicher wissenschaftlicher Ausbildung schafft die Grundlage
für ein interdisziplinäres Arbeiten in den inhaltlichen Schwerpunkten
Phy-sik/NanoSciences, Biologie/Chemie/LifeSciences und
Informationstechnik/Robotik.
Im September 2007 wurde begonnen,
das unter Denkmalschutz stehende phaenovum® - Gebäude mit Mitteln der
Stadt Lörrach umzubauen. Die Arbeiten wurden größtenteils durch
Auszubildende der regionalen Handwerksbetriebe, zusammen mit ihren
Ausbildungsleitern verrichtet. Des Weiteren unterstützten die
Handwerkerfirmen, Architekten und Planer das Projekt durch Spenden in
Form von erheblichen Preisnachlässen.
Dadurch konnten die durch den Architekten Jürgen Moser geplanten Baukosten in Höhe von Euro 120.000 eingehalten werden.
Das nun fertig gestellte Gebäude beherbergt den Fachbereich Physik/NanoSciences. Die Räumlichkeiten beinhalten u.a Labore, eine Werkstatt, Serverraum sowie große und kleine Unterrichtsräume.
Im
Untergeschoss befindet sich der von den Wieland-Werken AG in Ulm
gespendete Wind-kanal und der von der Siemens AG gespendete
Axialventilator. Des Weiteren wird eine Drehstrom-Werkstatt und ein
Raum mit Werkbänken eingerichtet. Im 1.Obergeschoss ist ein großer
Unterrichtsraum, eine kleine Teeküche und ein Geschäftsbüro. Weitere
Labore, unter anderem für Radioaktivität und Nanotechnologie befinden
sich im 2.Obergeschoss.
Die Räumlichkeiten werden mit der
100.000€-Spende der Sparkassenstiftung Jugend l Um-welt l Bildung
ausgestattet. Von diesem Betrag konnten nicht nur Büromöbel und die
EDV-Ausstattung, sondern auch zahlreiche Basis-Geräte für physikalische
Versuche mitfinanziert werden.
Der nächste Schritt ist der II. Bauabschnitt für den Fachbereich Biolo-gie/Chemie/LifeSciences und Informationstechnik/Robotik. Diesbezüglich wird ein INTER-REG-Antrag gestellt. Bis zur Fertigstellung finden die Aktivitäten dieser zwei Fachbereiche u.a. am Biotechnolgie-Gymnasium in Waldshut-Tiengen und an der Berufsakademie in Lör-rach statt.
13.03.2008, phaenovumOffizielle Eröffnungsfeier des phaenovum-Gebäudes
Kultusminister Helmut Rau outet sich als phaenovum-Fan
Am 13. März 2008 wird das phaenovum®–Gebäude feierlich eröffnet.
Im April 2007 wurde der Verein Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck gegründet mit dem Ziel, interessierte und begabte Schülerinnen und Schülern aus der Region in Naturwissenschaften und Technik besonders zu fördern.
Mit innovativen pädagogischen Konzepten und einem starken Netzwerk zu wissenschaftlichen Einrichtungen, Schulträgern und Industrieunternehmen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz wollen wir das phaenovum® zu einem grenzüberschreitendes Bildungs- und Schülerforschungszentrum mit den Schwerpunkten Physik / NanoSciences, IT / Robotik und Biologie / Chemie / LifeSciences entwickeln.
Nach sechsmonatiger Bauphase ist nun das Gebäude des phaenovum® fertig gestellt. In Anwesenheit von Minister Helmut Rau, Kultusminister des Landes Baden-Württemberg, Unternehmenspaten, Projektpartnern, den Vereinsmitgliedern und Schülerinnen und Schülern wird das Gebäude im Rahmen einer offiziellen Feier am 13. März 2008 um 14:00 Uhr in der Aula des Hans-Thoma-Gymnasiums, Campus Rosenfels; Baumgartnerstr. 26 in Lörrach eröffnet.
05.03.2008, phaenovumDer Fachbereich Biologie/Chemie/LifeSciences informiert
über Erfolge und laufende Projekte
Erfolge der phaenovum-Jungforscherinnen und Jungforscher
Jahr 2007
1. Preis Biovalley College Day Award
1., 2. und 3. Platz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ mit Weiterleitung des Erstplatzierten nach Stuttgart; dort 4. Platz beim Landeswettbewerb
Eine Arbeit mit zu hohem wissenschaftlichen Anspruch für Schülerwettbewerbe wurde zur Veröffentlichung in der Zeitschrift „Biologie in unserer Zeit“ akzeptiert.
Teilnahme am Beo-Wettbewerb & der Ausschreibung „EXPO-Nate“ der Landesstiftung Baden-Württemberg
Jahr 2008
1. Platz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ mit Weiterleitung zum LandeswettbewerbFörderung eines internationalen Austausches Boston-Waldshut im Rahmen des Programms „Innovations in Biotechnology“ in Höhe von US$ 6000.Beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" haben Teilnehmer aus dem Kreis Waldshut zwei Siege errungen. Verbunden damit ist die Qualifikation für das Landesfinale in Stuttgart: Eva-Maria Kremp (19, Ühlingen-Birkendorf) von der Justus-von-Liebig-Schule Waldshut wurde ausgezeichnet für ein Computerprogramm, das Strukturen von Eiweiß sichtbar macht. Das Team Manuel Blatter (18, Birkendorf) und Christof Ebner (19, Waldshut- Tiengen) gewann mit seinem "Flugzeugträger", einer neuartigen Rangier-Vorrichtung für Segelflugzeuge am Boden. Beide sind Schüler des Technischen Gymnasiums Waldshut.
Teilnahme am Wettbewerb „Jugend-testet“
Teilnahme an der Konferenz „Form-it-conference“ in Wien
Teilnahme an der Ausschreibung zum Ideenwettbewerb „Evolution heute“
Laufende Projekte der phaenovum-Jungforscherinnen und Jungforscher
- Heterologe Expression eines Hefeproteins und Überprüfung seiner Rolle beim programmierten Zelltod (Apoptose)
- Bau einer Grätzelzelle
- Komplementationstest in Hefe
- Heterologe Expression eines Fusionsproteins von CD4 und hCHIP in E. coli
21.02.2008, phaenovumBildungskongress Stuttgart
Stadt Lörrach und phaenovum® -Teilnehmer am Bildungskongress
Der Bildungskongress ist die erste gemeinsame Großveranstaltung der
drei Kommunalen Landesverbände zur Bildungspolitik und Bildungspraxis,
welche erstmals am 20.02.2008 als Tagesveranstaltung im Rahmen der
fünftätigen didacta auf der neuen Messe Stuttgart stattfand.
Bildung
ist ein lebenslanger Prozess. Für jede Lebensphase und Wissensstufe
unterbreitet die Bildungswirtschaft die passenden Angebote. So haben
sich Unternehmen, Organisationen und Verbände aller Bildungsbereiche
und Branchen im Didacta Verband zusammengeschlossen, um ihr gesamtes
Fachwissen einzubringen und gemeinsam am Markt aufzutreten.
Die Stadt Lörrach und das phaenovum® – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. luden die Besucher der didacta mit dem von Jungforscherinnen und Jungforschern vorgestellten „Cappuccino-Effekt – Trinken Sie an unserem Stand einen Cappuccino und lernen Sie etwas Physik dabei“ zum Verweilen ein. Ebenfalls Thema waren Messungen zur radioaktiven Belastung unseres Ökosystems – 20 Jahre nach Tschernobyl
Teilnehmer:
- Cornelia Flury, Projektmanagerin Innocel GmbH
- Hermann Klein, Fachbereichsleiter Physik phaenovum®
- Uta Hopperdietzel, Geschäftsführerin phaenovum®
- Ursula Sojc, Jungforscherin phaenovum®
- Bernd Kretschmer, Präsident phaenovum®
- Uli Beitinger, Jungforscher phaenovum®
- Felix Lorenz, Jungforscher phaenovum®
- Thomas Wipf, Fachbereichsleiter Jugend/Schulen/Sport Stadt Lörrach
28.01.2008, phaenovumphaenovum feiert "Richtfest"
Presseartikel der Badischen Zeitung
LÖRRACH. In knapp drei Wochen sollen an den rund 30 Arbeitsplätzen im neuen Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck "Phaenovum" die ersten Experimente und Berechnungen gemacht werden. Gestern wurde quasi "Richtfest" gefeiert, da das Haus nach dem Umbau nun für die neue Aufgabe bereitet ist. Jetzt fehlen nur noch die Geräte.
Ende Februar 2007 fand das erste Planungsgespräch statt. Ende Januar 2008 sollte Inbetriebnahme sein. Das ehrgeizige Ziel ist beinah’ punktgenau eingehalten worden. Und das, obwohl, wie OB Heute-Bluhm andeutete, bei dem Umbau des denkmalgeschützten Altbaus auch Unvorhergesehenes zu bewältigen war. Sie nannte den Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung des Hans-Thoma-Gymnasiums zum Schülerforschungszentrum ein "kleines, mittlerweile feines, nicht ganz einfaches Objekt" .
Die Rathauschefin dankte den beteiligten 18 Planungsbüros und Firmen, dass sie mit "günstigen Angeboten" den guten Zweck unterstützt hätten. Einzuhalten war ein Budget von 120 000 Euro, wie Architekt Jürgen Moser, erläuterte. Bei den Baukosten hätten die Baufirmen rund 17 000 Euro eingebracht, um den Kostenrahmen einzuhalten und auch die Planer hätten sich durch Honorarverzicht eingebracht. An der Technikausstattung sei der Rotstift angesetzt worden.
So ist, wie es Bernhard Kretschmer, der Leiter der Physik-AG und Vater dieser Idee, formulierte, "aus einem abgewohnten Haus ein kleines Juwel geworden" . Dafür dankte er den Architekten, den beteiligten Büros und Firmen, der Stadt Lörrach, dem Innocel und der Sparkassenstiftung. Träger der Einrichtung ist der Verein Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck Phaenovum. Hier sollen nun Aktivitäten entfaltet werden, "die diesen Namen rechtfertigen" , sagte Bernd Kretschmer. Der nach wie vor engagierte Physiklehrer im Ruhestand und sein aktiver Kollege Hermann Klein vom HTG leiten die Schülerarbeiten. Für 30 Schüler haben Firmen aus dem Dreiland bereits einjährige Patenschaften für 2500 Euro übernommen. Üblicherweise arbeiten hier Gymnasiasten der 10. bis 13. Klasse, erläutert Kretschmer am Rande des "Richtfestes" . Aber man sei nicht auf die benachbarten Schulen festgelegt. Unterdessen seien auch Schüler der FES-Realschule dabei und sogar ein Neunjähriger vom Hochbegabtenzug. Und überdies sollen auch Schweizer Schüler am Phaenovum lernen und forschen, denn "Schweizer Firmen unterstützen uns sehr" , so Kretschmer.
Bis in wenigen Wochen der Betrieb beginnen wird, müssen noch die Geräte eingebaut werden. Das Phaenovum wird neu ausgestattet, so dass im HTG-Physiksaal die Geräte dem Unterricht zur Verfügung stehen.
Übrigens, damit das "Richtfest" , das eher eine Fertigstellungsfeier mit den am Bau Beteiligten war, seinen Namen auch verdiente, gab’s auch einen "Richtspruch" , den ein junge Handwerker vorlas.
KOMMENTAR:
Ein Traum wird Wirklichkeit - SchülerforschungszentrumDas Bildungsquartier "Campus Rosenfels" gewinnt Profil: jetzt also das Schülerforschungszentrum Phaenovum. In nicht mal einem Jahr wurde aus der ehemaligen Hausmeisterwohnung neben der HTG-Turnhalle ein schmuckes, kleines Institut. Die Vision, die der passionierte Physiklehrer Bernd Kretschmer hatte, ist mit Unterstützung vieler — von der Oberbürgermeisterin bis zu den Handwerkern — Wirklichkeit geworden. "Einen Floh hat er uns ins Ohr gesetzt" , meinte dazu die Rathauschefin augenzwinkernd, die den möglichst facettenreiche Ausbau des Lörracher Bildungsangebots zum kommunalpolitischen Programm gemacht hat. Für Bernd Kretschmer wird hier auch ein Traum wahr, dessen erfolgreiches Vorbild in Bad Saulgau längst zu besichtigen ist. Zwar waren die Jungphysiker aus Kretschmers AG bei nationalen und internationalen Jungforscher-Wettbewerben bisher schon überaus erfolgreich, aber sie hatten nicht die Arbeitsmöglichkeiten wie ihre württembergischen Mitbewerber. Das wird jetzt anders werden. Und mehr noch: Aus der Physik-AG des Hans-Thoma-Gymnasiums wird das Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck Phaenovum. Dieser Name ist Programm. Das Phaenovum ist ein regionales Projekt, das auch mit Berufsakademie und Uni Basel kooperiert. Nicht nur das neue Domizil ist ein "Juwel" , die ganze Einrichtung verspricht ein solches zu werden.
Nikolaus Trenz
15.01.2008, phaenovumphaenovum Website online
Wer sucht, erfindet !
Endlich ist es soweit:
Nicht ganz ohne Stolz präsentieren wir unsere neue Website www.phaenovum.de. Sie soll allen Interessierten einen ersten Eindruck über das Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. vermitteln.
Folgende Fachbereiche regen zum Forschen lernen an:
- Physik/NanoSciences
- Informationstechnik/Robotik
- Biologie/Chemie/LifeSciences
Schaut einfach mal rein...!
Wir freuen uns über jegliches Feetback und nehmen gerne Anregungen entgegen.
Viel Spaß beim Serven wünscht Euch
Euer phaenovum-Team und die Innocel GmbH
19.11.2007, phaenovumSparkassenstiftung Jugend • Umwelt • Bildung spendet 100.000 Euro an phaenovum
Über 30 Patenschaften von Unternehmen eingeworben
Die Sparkassenstiftung Jugend • Umwelt • Bildung übergab dem Verein Schülerfor-schungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. am 19. November anlässlich der Mitgliederversammlung einen Spenden-Scheck in Höhe von 100.000 Euro.
Mit der Spende wird die Erstausstattung des phaenovums finanziert. Eine Gerätebestellung in Höhe von rund 51.000 Euro wurde davon bereits in Auftrag gegeben.
Die Sparkassenstiftung fördert seit 1996 Projekte und Maßnahmen, die unter Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen stattfinden oder die diesen zugute kommen aus den Bereichen Umwelt, Bildungsförderung und Heranführen an den Einsatz von Medien. „Diesem Projekt messen wir eine hohe Bedeutung bei und stehen voll und ganz hinter dem Konzept und dessen Akteuren“, sagte Rainer Liebenow, Sparkassendirektor und Vorstand der Sparkasse bei der Übergabe des Schecks. Unsere Förderziele, nämlich die nachhaltige Vermittlung von Schlüsselkompetenzen zum Beispiel im naturwissenschaftlichen Bereich werden hier in idealer Weise erfüllt. Daher ist die Spende über 100.000 Euro seit der Gründung der Sparkassenstiftung die größte Einzelförderung eines Projekts.
26.06.2007, phaenovumBauarbeiten am „phaenovum“ - Schülerforschungszentrum gestartet
Windkanal der Wieland-Werke eingebaut / Unternehmenspatenschaften willkommen
Mit dem Einbau des Windkanals der Wieland-Werke AG aus Ulm, wurden die Umbauarbeiten des ehemaligen Hausmeisterhauses auf dem Campus des Hans-Thoma-Gym-nasiums zum phaenovum - Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck gestartet.
Der von den Auszubildenden der Wieland-Werke AG selbstgebaute Windkanal wird derzeit unter Betreuung des Projektingenieurs und zwei Ausbildern der Wieland-Werke AG im Kellergeschoss des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck eingebaut. Der Windkanal hat einen Wert von 100.000€ und wurde von der Wieland-Werke AG gespendet. Die Wieland-Gruppe ist einer der weltweit führenden Hersteller von Halbfabrikaten und Sondererzeugnissen aus Kupferwerkstoffen. Von der Siemens AG wurde zusätzlich der für den Betrieb des Windkanals notwendige Axialventilator gespendet.
Der auf den Namen Philipp-Jakob-Wieland getaufte Windkanal lässt sich für verschiedene Versuche verwenden, wie beispielsweise zur Messung des Luftwiderstands oder zum Testen industrieller Produkte wie Flugzeugflügel oder Autos. Die Konstruktion basiert auf Plänen der Universität Erlangen, welche diese erneut kostenlos zur Verfügung stellte. 2006 hatten die Wieland-Werke den gleichen Windkanal an das Schülerforschungszentrum Bad Saulgau gespendet.
Der Windkanal wurde heute offiziell dem Verein übergeben. In Anwesenheit des Architekten Jürgen Moser und der Vorstandsmitglieder Gudrun Heute-Bluhm, Dr. Jan Olaf, Rainer Liebenow, Diana Stöcker-Unnerstall, Dr. Axel Sikora, Hermann Klein, Dr. Thomas Wiederkehr und dem Präsidenten Bernd Kretschmer wurde somit am 26. Juni 2007 symbolisch der Grundstein für den Umbau zum Schülerforschungszentrum gelegt. Gleichzeitig wurde die Öffentlichkeit von der Namensgebung des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck e.V. informiert. Ausgewählt wurde als Markenname nun „phaenovum“ und der Slogan „Wer sucht, erfindet!“.
Die Finanzierung des Schülerforschungszentrums erfolgt in großem Umfang mittels Patenschaften von Unternehmen aus der Region. Die Unternehmen übernehmen ein- oder mehrjährige Schülerpatenschaften und stellen Praktikumplätze zur Verfügung. Dabei fördert ein Unternehmen einen oder mehrere Schüler mit je 2.500,00 € pro Vereinsjahr. Die Stadt Lörrach stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung und übernimmt im Wert von ca. Euro 120.000 die Gebäudesanierung und Umbau für das Schülerforschungszentrum. Die Erstausstattung in Höhe von mindestens 100.000€ wird durch Stiftungs- und Spendenmittel finanziert wird, u.a. der Sparkassen-Stiftung für Jugend.Bildung.Umwelt.
Für die schulischen Lehrkräfte stellt das Oberschulamt Freiburg eine erhebliche Anzahl Lehrerstunden bereit. Hinzu kommen eine halbe Lehrerstelle vom Land Baden-Württemberg für die Geschäftsführerin des Schülerforschungszentrums Frau Uta Hopperdietzel.
Bis Anfang 2008 werden die Umbauarbeiten nun zügig vorangehen, sodass die Schüler in den Bereichen Physik/NanoSciences und Informationstechnologie/Robotik ab kommendem Jahr in den neuen Räumlichkeiten außerhalb des normalen Schulunterrichts nach Herzenslust experimentieren und forschen können.
24.01.2012, PhysicsTrinationaler Schülerkongress
Le caroussel de iones, le physique d’un pic en bois et la baisse debateaux dans le triangle de bermudas . Das waren die Themen mit denen 6
Schüler des phaenovums sich bei dem 4. Trinationaler Schülerkongress der
Naturwissenschaften & Technik in Freiburg (19.Januar bis 20 . Januar 2012)
beteiligten.
Die beiden "boat-people" Lukas Wieg und Leonard Bauersfeld durften zum
Auftakt des Wettbewerbs vor über 100 Zuhörern in einem 15 min Vortrag ihr
preisgekrönten Vortrag "Sinkende Schiffe im Bermuda-Dreieck" präsentieren.
Im Plakatwettbewerb stellte Tobias Schemmelmann die Physik eines
speziellen Spechts vor und die drei "Chlorjungs" Christoph Vierke, Anton
Ziegler, Jan-Michael Franz liessen Ionen rotieren.
Die Veranstaltung in der Universität Freiburg war sehr gut organsiert und
durch die Vorträge des Rahmenprogramms (z.B. Soziale Robotik) äusserst
interressant und informativ
29.11.2011, PhysicsBaden-Württembergisches Schülerteam gewinnt unter Beteiligung zweier phaenovum- Schüler naturwissenschaftlichen Quanta-Wettbewerb
Der 17. Internationale Quanta-Wettbewerb 2011 endete mit einer faustdicken Überraschung: 7 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg errangen den Gesamtsieg bei diesem anspruchsvollen naturwissen schaftlichen Wettbewerb, an dem 65 Teams aus aller Welt teilnahmen. Gastgeber war wir jedes Jahr die größte Privatschule der Welt, die City Montessori School, CMS, in Lucknow/Indien mit über 30.000 Schülern.Vom 17.11. bis 22.11. fanden die Wettkämpfe in unterschiedlichen Sparten statt:Kognitiver Leistungstest, Mathematik, Naturwissenschaften und Astronomie, Bootsrenne, Skulpturenbau aus Computerschrott, DebatteSchon zum 5. Mal nominierten drei kooperierende außerschulische Institutionen aus Baden-Württemberg die Schülerinnen und Schüler für diesen Wettbewerb, bei dem sie dann gemeinsam unter dem Namen „Student Research Centers Baden-Württemberg“ antraten:Das Schülerforschungszentrum Süd-Württemberg (SFZ), das phænovum Lörrach und das Stuttgarter Kepler-Seminar (KS). Diese drei Zentren setzen sich mit vielfältigen außerschulischen Programmen für den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs im Ländle ein. Betreut wurde das Team von OStR. Hermann Klein (phænovum Lörrach und Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach) und Dr. Alexander Urban (Kepler-Seminar Stuttgart). Die deutschen Schüler gewannen gleich 3 der 6 Wettkämpfe:- Skulpturenbau aus Computerschrott:
Sebastian Heni und Nicolas Müller entschieden sich dafür, ein Flugzeug modell zu bauen, das aussah als könne es sich gleich in die Lüfte erheben. Der erste Platz war das Ergebnis ihrer fünfstündigen kreativen Aufgabe. - Für das Bootsrennen haben Florian Belschner , Marcel Schantz und Nicolas Müller
über mehrere Wochen ein batteriebetriebenes Boot entwickelt und gebaut,
das eine 25-m-Bahn durchpflügte, am Ende selbsttätig wendete und nach
weiteren 25 Metern als erstes Boot am Ziel „anschlug“. Nur 3 der 65
startenden Boote schafften es überhaupt – ohne Fernsteuerung, so war die
Regel - das Ziel zu erreichen.
- Debatte: Simren Herm-Singh
brachte ihre rhetorischen Fähigkeiten und ihre Debattier kunst
beindruckend zur Geltung in ihrem Beitrag zur Aussage "Science has
achieved the contentment that man desires" zu Deutsch etwa: „Die (Natur)
Wissen schaft hat für die Zufriedenheit gesorgt, nach der die
Menschheit strebt." Für ihr leidenschaftliches Plädoyer für diese
Aussage und ihre Schlagfertigkeit in der anschließenden Diskussion
wurde sie mit dem 1. Preis belohnt.
- Höchst anspruchsvoll war der Wettkampf in „Science and Astronomy“, bei dem zunächst eine Multiple-Choice-Klausur mit 50 Fragen überstanden werden musste. Die zweite Runde und die Finalrunde fanden dann als Quiz vor großem Publikum statt. Für die 2. Runde hatten sich 24 Teams aus der Klausur qualifiziert. Vor allem die Buzzer-Runden jeweils zur Physik, Chemie, Biologie und Astronomie mit schwierigen Fragen und dem Risiko, entweder zu spät den Buzzer zu drücken oder im Gegenteil zu voreilig ohne genügendes Nachdenken, waren für die Teilnehmer und die Zuschauer Nervenkitzel pur. Carina Lämmle und Lorenz Eberhardt schlugen sich mit Bravour und erreichten nach dem Einzug ins Finale den 3. Platz.
Weitere Infos zu den Erlebnissen der beiden phaenovum-Schüler gibt es in den vom Team während des Wettbewerbes verfassten newsletters, die man hier downloaden kann.
Bilder finden sie in der Quanta Fotogalerie.
15.10.2011, PhysicsErster Phaenovum Astrofotokurs an der Sternwarte Metzerlen
Vom 30. September bis zum 02. Oktober 2011 war ein Teil der Physiker des phaenovums in der nahegelegenen Schweiz unterwegs, um die Geheimnisse des Universums zu erforschen. Sieben Schüler hatten sich für den Wochenendkurs Astrofotografie bei Herrn Dr. Trefzger von der Universität Basel angemeldet. Der Kurs fand in der ehemaligen Sternwarte „Metzerlen“ der Universität Basel (ca. 20 km südlich von Basel) statt, mit einer Übernachtung in der Jugendherberge Mariastein. Am Freitagabend fuhren die Jugendlichen mit den Begleitern Herr Klein und Herrn Göbel zunächst zur Jugendherberge. Diese war recht stimmungsvoll, da es sich um eine richtige alte Burg handelte, mit Burghof und Rittersaal, der als Esszimmer diente. An der Sternwarte angekommen, gab Herr Dr. Trefzger eine kurze Einführung in den nächtlichen Abendhimmel. Mit Unterstützung eines äußerst leistungsstarken Laserpointers (der „Star-Aimer“ mit einer Leistung von 5 mW ) zielte er genau auf einzelne Sternbilder, so dass man deren Standpunkte exakt erfassen konnte. Jeder Teilnehmer wusste nach dieser Einführung beispielsweise, wo sich bei dem im Moment sichtbaren Sternenhimmel der Schwan, die Andromedagalaxie oder auch Altair befinden. Im Anschluss wurden zwei Interessengruppen gebildet. Die erste Gruppe fotografierte selbständig Sternbilder mit Spiegelreflex- und anlogen Kameras. Sehr hilfreich waren hierbei die zahlreichen technischen Tipps, die Herr Dr. Trefzger beispielsweise hinsichtlich Belichtung oder Nachführung der Kameras gab. Die andere Gruppe ging mit Herrn Dr. Trefzger in die Sternwarte, um kleinere, mit bloßen Auge nicht mehr erkennbare Objekte zu fotografieren. So wurden mit Hilfe einer 40cm-Schmidtkamera unter anderem der wunderschöne Kugelhaufen M15 und der im Sternbild der Leier befindliche Ringnebel M57 abgelichtet. Während der einzelnen Aufnahmen erläuterte Herr Dr.Trefzger, der sich als leidenschaftlicher und exzellenter Kenner der Astronomie erwies, der Gruppe den physikalischen Hintergrund der jeweiligen Objekte. Nach Mitternacht kehrten alle Teilnehmer zufrieden und mit tollen Aufnahmen in ihre „Burg“ zurück. Am nächsten Tag wurde das schöne Herbstwetter genutzt, um gegen Mittag zunächst die Sonne näher zu betrachten. Mit Hilfe eines Sonnenfilters konnten die momentanen Sonnenflecken und mit Hilfe eines H-Alpha-Filters einzelne Protuberanzen im Licht des Wasserstoffs beobachtet werden. Am Nachmittag stieß noch Herr Dr. Glatzel zum Astroteam dazu. Nach einer kurzen Wanderung zur Burg „Landskron“ fotografierten die Teilnehmer in der Sternwarte den Kometen Garat und weitere Himmelsobjekte, darunter auch den Hantelnebel M27, der als sterbender Stern von einer schönen Gaswolke umgeben ist.
Die in den zwei Nächten unmittelbar erlebte Faszination des Sternenhimmels hat bei allen Phaenoveranern - hoffentlich bleibende - Begeisterung ausgelöst, so dass sie sich schon jetzt auf die Nachbesprechung des Astrofotokurses mit Herrn Dr. Trefzger am Freitag, den 14.10.2011, um 17:00 Uhr im phaenovum freuen.
Katherina Ohm und Hermann Klein
Hier finden Sie die Bildgalerie des Ausflugs.
14.10.2011, PhysicsNetzwerk Teilchenphysik Workshop: 3 Schüler des Phaenovums sind dabei
3 Schülerinnen und Schüler des phaenovums werden an einem vom Netzwerk Teilchenphysik organisierten 4-tägigen workshop am CERN teilzunehmen. Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier
11.10.2011, PhysicsAktuelles
Quarks, Elektronen & Co. hautnah ! WELTMASCHINE-Guides besuchen das CERN!Am Montag, den 6. Juni 2011 besuchten die Guides der geplanten Weltmaschine-Ausstellung (http://www.phaenovum.de/de/teilchenphysik.php) in Lörrach den größten Teilchenbeschleuniger der Welt, den LHC am CERN in Genf.
Mit einer ganz neuen Definition des Akronyms CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) überraschte uns Konrad Jende (er wird auch vom 4.7.bis 6.7. die masterclasses im phaenovum leiten) in seinem einführenden Vortrag. Das C steht für ihn für die Fähigkeit, in dieser Großforschungseinrichtung mit anderen Wissenschaftlern innerhalb von internationalen Collaborationen (bei ATLAS, eines der großen LHC-Experimente sind mehr als 2500 Wissenschaftler tätig) zusammenzuarbeiten zu können. Das E für die zahllosen Doktorarbeiten, die im Bereich der Education am CERN realisiert werden. R für die physikalische Grundlagenforschung d.h. Research, die hier Teilchenphysiker seit 1954 mit großem Erfolg durchführen, und das N für New Technologies, die häufig als sog. „Spin-offs“ das CERN verlassen. Beispiele solcher spin-offs sind das World Wide Web, oder auch die Positonen-Emissions-Tomographen, die im Bereich der medizinischen Diagnostik von großer Bedeutung sind. Mit seiner lockeren und humorvollen Art führte Konrad die Schüler anschließend durch die Welt der Quarks, Leptonen und Hadronen, mit denen sich die Teilchenphysiker heute den Aufbau der Welt erklären. Dass es auch für zukünftige Physiker-Generationen noch viel zu erforschen gibt, erläuterte Konrad an noch ungeklärten Fragenstellungen, wie dem „heissgesuchten“ Higgsteilchen, der „Dunkle Materie“, oder auch der „Dunkle Energie“, die unser Universum beschleunigt expandieren lässt.
Nach diesem Vortrag besuchte das 29köpfige Team zunächst die Protonenquelle des LHCs. Direkt hinter der Quelle bringt man die Protonen mit Hilfe elektrischer Felder in dem Linearbeschleuniger LINEAC 2 auf eine Energie von 50 MeV, bevor sie über 4 weitere Beschleuniger im LHC auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, um dann in den Detektoren zur Kollision gebracht zu werden. Sascha Schmeling erläuterte den Schülern den Low Energy Antiproton Ring (LEAR), der durch die Abbremsung von Antiprotonen dieses Teilchen verschiedenen Antimaterieexperimenten zur Verfügung stellt. In solchen Experimenten untersuchen die Physiker z.B. die Fragestellung, ob sich Antimaterie in einem Gravitationsfeld genauso verhält wie „normale“ Materie.
Nach dem Mittagessen in der neu errichteten Cafeteria, bei der die lockere Atmosphäre und das internationale Sprachengewirr auffielen, ging es mit dem Bus zu SM18, der großen Magnet-Testhalle. Ein Freiburger ATLAS-Doktorand erläuterte die technologischen Herausforderungen, die bei dem Bau der 8-Tesla starken, supraleitenden Dipolmagnete zu bewältigen waren. Mit einem Blick in den ATLAS-Controlroom endete diese eindrückliche phaenovum-Exkursion, bei der die guides vieles über Quarks, den Big Bang und das größte jemals von der Menschheit durchgeführte physikalische Experiment erfuhren.
An dieser Stelle mal wieder ein herzliches Dankeschön Richtung Genf.
Alle Ansprechpartner, die solche Führungen stets neben ihren eigentlichen Aufgaben am CERN realisieren, gingen mit viel Geduld und Freundlichkeit auf unsere Fragen ein – und die Faszination und Begeisterung, mit der sie über ihre Arbeit am CERN und die Forschung im Allgmeinen berichteten, ist stets ansteckend und trägt wesentlich zur einmaligen Atmosphäre am CERN bei.
Carolin Lachner holt 3. Platz
Bei dem Bundeswettbewerb von Jugend forscht hat Carolin Lachner einen ausgezeichneten Preis erhalten. In Anwesenheit des Bundespräsidenten Christian Wulff und des Ministerpräsidenten Carstensen wurden auf der Bühne im Kieler Schloss der Preis und die Urkunde übergeben. Der Preis von 500 € wurde von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gestiftet.
phaenovum-Schüler beim ICYS-Wettbewerb in Moskau erfolgreich
Vom 24. bis 29. April 2011 fand in Moskau die 18te Internationalen Konferenz junger Wissenschaftler (International Conference for Young Scientists, ICYS) statt. In dem fünftägigen Wettbewerb präsentierten die 15- bis 19-jährigen Schüler ihre Projekte in einem Vortrag und stellten sich anschließend einer fachlichen Diskussion – beides natürlich auf Englisch. Eine international besetzte Jury bewertete die Arbeiten nach Originalität des Themas, inhaltlicher Qualität und Expertise des Vortragenden sowie Rhetorik. Insgesamt nahmen 160 Schüler aus 16 Ländern an der von der Moscow State University organisierten Konferenz teil. 1994 von einer ungarischen Physikerin und einem weißrussischen Physiker gegründet, soll sie die Schüler zum einen mit wissenschaftlichem Arbeiten vertraut machen, zum anderen soll sie Freundschaften ermöglichen und einen Einblick in fremde Kulturen geben.
Das deutsche Team bestand aus insgesamt 10 Schülern. Das Kepler-Seminar Stuttgart schickte vier, das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ®), Bad Saulgau, sowie das phænovum in Lörrach je drei Teilnehmer ins Rennen. Für die Wissenschaftskonferenz schlossen sich die drei Förderzentren zu den „Student Research Centers Baden-Württemberg“ (Schülerforschungszentren Baden-Württemberg) zusammen.
Die Projekte der phaenovum-Schüler im Einzelnen:
„Ökonomische und ökologische Prävention von Phytophtera infestans“ so lautete der Vortrag von Yannik Schneider. Phytophtera infestans, ein Pilz, den jeder Hobbygärtner von seinen Tomatenpflanzen her kennt, führt in der Landwirtschaft zu großen ökonomischen Schäden und erfordert den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Yannick Schneider, der im Fachbereich life sciences am phænovum aktiv ist, stellte in Moskau zwei umweltschonende und kostengünstige Möglichkeiten vor, diesen Pilz zu bekämpfen: Allicin, ein Wirkstoffe aus dem Knoblauch und Bacillus subtilis, ein Bodenbakterium. Dies überzeugte die Jury und er erhielt in der section „life sciences“ eine Silbermedaille.
Kann man mit Klebebändern röntgen? Russische Wissenschaftler haben bereits vor 50 Jahren, nachdem sie ein blaues Leuchten beim Abrollen eines Klebebands beobachteten, einen Zusammenhang vorhergesagt. Wird nun das Abrollen eines Klebebands im Vakuum durchgeführt, so können damit tatsächlich Röntgenbilder erstellt werden. Susanne Beitinger aus dem Fachbereich Physik präsentierte dies vor einer internationalen Jury (section experimenatal physics) so überzeugend, dass sie ebenfalls eine Silbermedaille erhielt.
Carolin Lachner, Landessiegerin bei Jugend forscht 2011, zeigte auch in Moskau ihre Art, Brücken zu bauen. Mit Hilfe einer Hochspannungsquelle, zwei Gläsern mit destilliertem Wasser und zwei Platinelektroden lassen sich mit Carolins Methode bis zu 3 cm lange Brücken aus Wasser bauen. Belohnt wurde ihre Vortrag im Bereich „experimental physics“ mit einer Bronzemedaille.
Insgesamt war das zehnköpfige deutsche Schülerteam des „Students Research Centres- Baden-Württemberg“ sehr erfolgreich. Ein wahrer Medaillenregen ergoss sich über das Team: dreimal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze. Umrahmt wurde der zweitägige Wettbewerb von Ausflügen nach Moskau mit einem Besuch von Kreml und Rotem Platz. Aus der Distanz konnte das Team sogar einen Blick auf den zufällig vorbeifahrenden Regierungschef Putin werfen. Obwohl die Prognose vor Antritt der Reise winterliche Temperaturen in Aussicht gestellt hatte, trug das strahlende Frühlingswetter dazu bei, dass diese Reise nach Moskau für das Schülerteam zu einem gigantischen Erfolg wurde.
Phaenovum-jugend-forscht-Team goes Go-Kart
Eine tolle Überraschung hatte das Patenschaftsunternehmen Endress+Hauser für die Teilnehmer des diesjährigen jugend-forscht-Wettbewerbs parat. Auf den Spuren von Vettel & Co. durften die phaenovum-Schüler am Dienstag, dem 5.April 2011, im Kartraceland (Weil) auf Einladung von Endress+Hauser erneut ihre Wettbewerbsfähigkeiten unter Beweis stellen.
Wie bei Ihren jufo-Projekten gingen sie auch hier ans Werk: reinsetzen, zunächst vorsichtig ein paar Runden drehen, dann richtig Gas geben und hinterher feiern. Ihre stärksten Konkurrenten hierbei waren : Herr Steinhoff (Endress+Hauser Flowtec AG), Herr Dr. Olaf (Endress+Hauser InfoServe), Herr Dr. h.c. Kretschmer und Herr Klein. Auch ohne die bei Motorsportveranstaltungen übliche Champagner-Dusche wurden bei einem anschließenden Abendessen Zukunftspläne für weitere gemeinsame Projekte geschmiedet.
Phaenovum-Schüler beim Landeswettbewerb „Schüex“ erfolgreich
Drei Schüler vom phaenovum nahmen in der vergangenen Woche (7.4 und 8.4.2011) am Landeswettbewerb „Schüler Experimentieren“ in Balingen teil.
Im Fachbereich Physik habe die beiden „Bermuda people“ Leonard Bauersfeld und Lukas Wieg mit Ihrer Arbeit „Sinkende Schiffe im Bermuda-Dreieck“ den ersten Platz belegt.
Im Fachbereich Arbeitswelt gewann Tobias Spanke mit seiner Arbeit „Zieh-den-Stecker-aus-der-Steckdose“ den ersten Platz
MNU-Kongress am 8. und 9. April 2011 in Mainz
Dieses Jahr besuchte das phaenovum zum ersten Mal mit einer Schülergruppe den Jahreskongress für mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht (MNU) in Mainz. Dabei konnten wir uns am Donnerstag, den 8.4. und Freitag, den 9.4.2011 in verschiedenen Vorträgen mit einer enormen Bandbreite an Themen beschäftigen. Von den Möglichkeiten der Spektroskopie im Physikunterricht, über verschiedene Themenbereiche der Mathematik, wie die Eulerschen Bewegungsgleichungen oder die Veranschaulichung von Analysisaufgaben, bis zu Biologiethemen, wo Fischembryonen präpariert und verschiedene Zusammenhänge rund um das Thema Wein untersucht wurden. Da meistens mehrere Vorträge gleichzeitig stattfanden, war für jeden etwas dabei, jedoch war die Entscheidung zwischen den verschiedenen Vorträgen nicht immer einfach. Zu Ende gingen die beiden Tage jeweils mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem die verschiedenen Erfahrungen des Tages ausgetauscht wurden. Insgesamt ein sehr interessanter Ausflug, bei dem nur der Schlaf etwas zu kurz kam, dies wurde jedoch von den meisten auf der Heimfahrt bereits nachgeholt.
Stefan Vierke
30.03.2011
Schüler vom phaenovum beim Landeswettbewerb in Stuttgart erfolgreich
Carolin Lachner Landessieger
Legt man zwischen zwei Gläser mit entionisertem Wasser eine Hochspannung an und zieht die Becher auseinander, so entsteht dort eine sogenannte Wasserbrücke. Mithilfe selbst entwickelter Versuche und Analyseverfahren untersuchte Carolin Lachner (17) vom Hans-Thoma-Gymnasium/phaenovum in Lörrach dieses aktuelle physikalische Phänomen. Für ihre Arbeit wurde die Jungforscherin mit dem ersten Preis im Fach Physik ausgezeichnet. (Betreuer Dr. h.c. Kretschmer)
Patrick Schäfer, Lavrenti Frobeen und Max Ewert unteruchten einen Homopolarmotor, einen besonders einfachen einfachen Elektromotor. Für ihre theoretischen und experimentellen Forschungenwurden sie mit dem dritten Preis belohnt. (Betreuer Hermann Klein)
siehe Galerie Landeswettbewerb Jugend forscht 2011
Schülerpreis der DPG für Stefan Vierke
Bei der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Dresden zeichnete der Präsident der DPG Prof. Dr. Sandner das deutsche Team für das Erreichen einer Silbermedaille beim Internationalen Turnier Junger Physiker in Wien aus. Neben einer Urkunde erhielten die Schüler je 500 €. Stefan Vierke, phaenovum/Hans-Thoma-Gymnasium, konnte wegen der schriftlichen Abiturprüfung nicht an dieser Feierstunde teilnehmen. Dr. Bernd Kretschmer nahm bei dem festlichen Abendessen für ihn die Urkunde entgegen. An diesem Abend wurden noch zahlreiche hohe Physik-Preise verliehen.
Jugend forscht 2011 Regionalwettbewerb in Freiburg
Sechs Gruppen des phaenovum/Physik beteiligten sich dieses Jahr an dem Regionalwettbewerb.
Tobias Spanke (SchüEx 1. Preis Arbeitswelt) konstruierte eine Steckerziehmaschine um Energie zu sparen.
Leonard Bauer und Lukas Wieg (SchüEx 1.Preis Physik) untersuchten, warum Schiffe im Bermudadreieck manchmal spurlos verschwinden.
Carolin Lachner (Jufo 1. Preis Physik) beschäftigte sich mit einem aktuellen Thema der Forschung: Wie kann man mit Wasser Brücken bauen.
Das Team Patrick Schäfer, Lavrenti Frobeen , Max Ewert (Jufo ebenfalls 1. Preis Physik) konstruierten und erforschten einen Homopolarmotor.
Das Team Oliver Höcklin, Niclas Dohrn, Patrick Diewald (2. Preis Physik) untersuchten ein Levitron, das Schweben eines Kreisels im Magnetfeld.
Das Team Laura Günther, Olga Chernina analysierte, wann ein Klebeband am besten klebt.
siehe Bildergalerie Jugend forscht 2011 Freiburg
Michael Schramm, Schüler am phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck (Fachbereich Physik) erhielt für seine Arbeit über „Röntgen mit Tesa?“ am 28. Januar 2011 den 1. Preis beim Schülerwettbewerb des Deutsch-Schweizerischen Fachverbands für Strahlenschutz. Bild siehe Facebook
Start von nanoyou in NWT am 15.12.2010
Mit einer 10. Klassen im Fach NWT von Jacqueline Weiler startete heute das Nanoyouprojekt im phaenovum.Das Projekt wurde am 2. März mit der Arbeit an Simulationsprogrammen für das ST und AFM beendet.
siehe Galerie nanoyoustart
Ehemaligen Treffen IYPT
Am Freitag, den 10. Dezember fand im SFZ Bad Saulgau ein Alumni-Treffen von Ehemaligen aus dem SFZ (Bad Saulgau) und der Physik-AG (Lörrach) statt. Die weiteste Anreise hatten wohl Natalie Kaifler-Müller und Bernd Kaifler, die aus dem IAP in der Nähe von Rostock kamen. Acht Vorträge gaben uns einen spannenden Einblick in das Studium und in das Berufsleben der jungen Wissenschaftler. Die Palette der Vorträge ging von Tunesischen Wüstenameisen und ihren Wegen, theoretische Festkörperforschung in Stuttgart, Unternehmensberatung (nach einem Physik Studium), Fragen aus der Wissenschaftsphilosophie, ein Praktikum bei IBM Rüschlikon, Ist unsere Welt ein Hologramm (String Theorie und Gravitation), granulare Materie und neuartige Greifarme, bis zur Atmosphärenforschung mit dem Lidarverfahren. Bernd Kaifler wird Anfang Januar in die Antarktis aufbrechen, um dort Messungen in der Atmosphäre mit einem selbstentwickelten Laser durchzuführen. Für den November 2011 ist seine Rückkehr geplant. Neben solch faszinierenden Aspekten erhielten wir auch einen Einblick , wie schwer es für junge Wissenschaftler ist , heute in ihrem Gebiet eine dauerhafte Anstellung zu erhalten.
Abends klang der Abend bei einem schönen Abendessen aus.
Bernd Kretschmer
siehe auch Bildergalerie IYPT Treffen
Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für Dr. Bernd Kretschmer
Im Physikzentrum Bad Honnef wurde Dr. Bernd Kretschmer vom Präsidenten der DPG Prof. Dr. Sandner die Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen. In diesem Jahr wurde die Ehrennadel zum ersten Mal vergeben. Bernd Kretschmer erhielt die Auszeichnung für sein Engagement bei der Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern und die Initiierung des Schülerforschungszentrums phaenovum.
Einweihung der trinationalen Forschungsstätte - Verleihung des Forschungspreises am 16. 10. 2010
Verleihung des Forschungspreises für Physik
Bei der festlichen Einweihung der Erweiterung des Schülerforschungszentrums phaenovum wurde zum zweiten Mal der von dem Rotary Club gestiftete Forschungspreis für Physik vergeben. Dr. Schlusche, (Rotary Club) lobte im Namen der Jury das hohe Niveau aller Arbeiten.
Den 1. Preis 1000 € erhielt Carolin Lachner mit ihrer Arbeit „Mit Wasser Brücken bauen – Wasserbrücke“. Der 2. Preis (2x 300 €) ging an Stefan Vierke und Matthias Richter für „Mit Hibiscusblütentee und Brombeersaft zur grünen Energie“. Dritte Preise erhielten Michael Schramm und Christian Späte für „Röntgen mit Klebeband?“, Maximilian Wiessner und Tobias Wetzel mit “Die Gausskanone“, Heike Merkert mit „Eis schneiden, ohne dass es kaputt geht“.
Nachwuchspreise gingen an den 12 jährigen Tobias Spanke (Beleuchtung von Zeltschschnüren und Hundeleinen) und seine 10 jährige Schwester Ronja Spanke (Wieso schmecken die Dampfnudeln meiner Mutter anders als die von der Mutter meiner Freundin?)
Fotogalerie Forschungspreis
Bei der Veranstaltung wurde Dr. Bernd Kretschmer vom Verein Schülerforschungszentrum Lörrach- Dreiländereck die Auszeichnung Ehrenpräsident verliehen.
Nanoyou Konferenz in Brüssel
Von den 560 Schulen, die sich als Pilotschule beworben hatten, wurden 26 nach Brüssel (3. bis 6. Oktober) eingeladen. Darunter das phaenovum mit Bernd Kretschmer. An drei spannenden Tagen erhielten wir viele Informationen, Beispiele für Experimente, pädagogische Hinweise und viel Material aus dem Internet und in gedruckter Form. Schulen aus Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Italien, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, der Türkei, Ungarn haben ihre Vertreter entsandt.
Ein großer Dank geht an Patricia, Janos, Joel, Dov, Luisa, Katharina, Alexa und die anderen Helfer.
Bilder und Präsentationen von Schülern/Innen des phaenovums findet man bei nanoyou unter
http://blog.eun.org/nanoyou/2010/09/with_cherries_and_blackberries_1.html
http://blog.eun.org/nanoyou/2010/10/post_4.html
Für die Tagung siehe auch Fotogalerie Nanoyou
Forschungspreis
Am 29. September fand die Jury-Sitzung für den Rotary Forschungspreis statt. Neun Schüler/Innen präsentierten ihre Projekte. Die Entscheidung der Jury wird am 16.10. 2010 anlässlich der Eröffnung des phaenovum-Neubaus bekannt gegeben.
siehe Bildergalerie Rotary-Forschungspreis 2010
Das phaenovum ist Pilot Schule für Nanoyou
Die Bewerbung bei Nanoyou (siehe http://nanoyou.eu/de/ueber-nano.html) war erfolgreich.
NANOYOU bietet ein Schulprogramm zur Nanotechnologie für SchülerInnen von 11 bis 18 Jahren. Nanoyou bietet Schulen und LehrerInnen eine großartige Möglichkeit, aus erster Hand Informationen zur Nanotechnologie zu erhalten, die in erstklassigen europäischen Nanotechnologieforschungszentren aufbereitet wurden. Gleichzeitig können sie die Möglichkeiten entdecken, die die Nanotechnologie bietet, und dabei über mögliche ethische, sicherheitstechnische und gesellschaftliche Auswirkungen nachdenken, sowie über mögliche Grenzen in der derzeitigen und zukünftigen Wissenschaftsentwicklung.
Nanowissenschaften bezeichnen die Forschung, die sich mit den Phänomenen und dem Umgang mit Materialien im Nanometer-Maßstab beschäftigt, in dem sich die Eigenschaften deutlich von denen in einem größeren Maßstab unterscheiden. Der Nanomaßstab reicht von 100 Nanometern hinab bis zur atomaren Ebene, auf der ein Nanometer ein Millionstel Teil eines Millimeters ist.
Nanotechnologen bearbeiten die Form und Größe der Materialien im Nanobereich und erzeugen damit eine ganze Reihe von Anwendungen, die von den Eigenschaften der Materialien bei diesem Maßstab profitieren. Tausende von Forschern weltweit erforschen die Vorteile der NT, indem sie neue Strukturen, Geräte und Systeme designen, beschreiben und entwickeln.
In diesem Teil bietet Nanoyou LehrerInnen Schulungskits für verschiedene Altersstufen sowie für Wissenschaftszentren. Die Module stehen allen LehrerInnen zur Verfügung, die daran Interesse haben, pädagogische Aktivitäten zur NT in ihrer Schule zu organisieren und enthalten Hintergrundmaterial, Literatur sowie spezifische Fallstudien zu den Inhalten anderer Tools und Workshops, die in Nanoyou entwickelt werden.
Das Schulprogramm konzentriert sich auf drei Teilbereiche: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Energie und Umwelt sowie Medizin. Es gibt Ressourcen und Schulungsmaterialien für LehrerInnen sowie ein Webportal, auf dem SchülerInnen aktiv an virtuellen Dialogen, Experimenten und Spielen teilnehmen können.
Bei der Sitzung des IOC Ende Juli wurden auch die neuen Aufgabenstellungen formuliert.
Bei dieser Sitzung des IOC wurde beschlossen, dass das nächste Turnier in Teheran/Iran stattfinden wird. Andere Bewerber für die Ausrichtung im nächsten Jahr gab es nicht.
Weitere Austragungsorte werden sein
2012 Cheb /Eger in der Czech Republic und
2013 Taipeh in Taiwan
Finale am Donnerstag, 16. 07.
Beim Finalwettkampf konnte Singapur mit einem brillianten Vortrag vor dem österreichischen Team, Korea und Neu Zealand sich die höchste Wertung sichern. Alle vier Teams erhalten nach den neuen Regeln (entsprechend denen der Physik Olympiade ) eine Goldmedaille. Das deutsche Team mit Stefan Vierke und Bernd Kretschmer vom phaenovum als Teamleader erhielt eine Silbermedaille.
Am Dienstag fand der letzte der fünf Physics Fights statt, bei dem das deutsche Team ganz knapp das Finale verpasste und so eine Silbermedaille erreichte. Morgen im Finale stehen sich Singapur, Österreich und New Zealand gegenüber.
Am Mittwoch, stand ein Besuch des Klosters Melk und der Schallaburg auf dem Programm.
8. Juli
Am Donnerstag ist das deutsche Team für das IYPT , darunter Stefan Vierke und Bernd Kretschmer vom phaenovum in Wien eingetroffen.
24 Teams aus aller Welt kämpfen in den nächsten Tagen um den Physik-Weltcup. Die Eröffnungsfeier und der erste Physics Fight fand am Samstag statt.
Nach den ersten beiden heißen Wettkampftagen hat sich das deutsche Team auf den dritten Platz vorgeschoben. Überraschend sind die Plätze 1 und 2. Singapore führt vor dem Iran und Deutschland. Dicht gefolgt werden diese Teams von Chinese Taipeh , Österreich, New Zealand und Korea . Montag ist der vierte Wettkampf, bei dem sich wegen der kleinen Punktdifferenzen wieder alles ändern kann.
12. Juli
Am dritten Wettkampftag ist das Team auf den 5. Platz zurückgefallen, es bleibt also spannend!
siehe Galerie IYPT2010
SPS Jahrestagung
Auf Einladung von Dr. Tibor Gyalog, Swiss Nanoscience Institute, nahmen anlässlich der Jahrestagung der Schweizerischen Physikalischen Gesellschaft Schüler und Lehrer des phaenovums an einem Schülerinnen- und Schülernachmittag der Physik-Tagung 2010 in Basel teil.
Drei etablierte Forscher aus Industrie und Wissenschaft präsentieren ihre Arbeit und ihren Werdegang in der Physik: Dr. Kai Hencken, ABB Baden, Dr. Urs Staub, PSI Villigen, Prof. Dr. Klaus Kirch, ETH Zürich. Die Schülerinnen und Schüler wurden eingeladen, nach kurzen Einführungsvorträgen, mit den Forschern zu diskutieren.
siehe Galerie Schülerinnen- und Schülertag der SPS
Forschungspreis Physik für Schülerinnen und Schüler – Gestiftet vom Rotary Club Lörrach
Mit dem „Forschungspreis Physik für Schülerinnen und Schüler“ sollen Schüler oder ehemalige Schüler an Forschungs- oder Bildungseinrichtungen des Landkreises Lörrach für herausragende Forschungs-Leistungen im Bereich Physik ausgezeichnet werden. Der Preis wurde vom Rotary Club Lörrach gestiftet und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert.
Anmeldeschluss 15. Mai.
Siehe auch http://www.phaenovum.eu/de/aktuell.php
Goldmedaille für Stefan Vierke
Bei der Internationalen Konferenz junger Wissenschaftler ICYS auf Bali erhielt Stefan Vierke mit seinem Thema "With cherries and blackberries to green energy" eine Goldmedaille im Fach Physik.
phaenovum, Bali und die Aschewolke
Vom 12. bis 17. April wurde die 17. „Internationale Konferenz junger Wissenschaftler“ (ICYS) im Urlaubsparadies Bali (Indonesien) ausgetragen. Die Konferenz fand damit zum ersten Mal in ihrer Geschichte außerhalb von Europa statt. In diesem Jahr beteiligten sich Teams ausinsgesamt 11 Ländern an dem Wettbewerb. Wir drei , Heike Merkert, Stefan Vierke und Tonio Schaffert,drei Schüler vom phaenovum hatten das Glück die Reise als Teil des deutschen Teams mitmachen zu können. Sieben weitere Schüler des Kepler-Seminars in Stuttgart und des SFZ in Bad Saulgau komplettierten die deutsche Mannschaft. Die 3 Schülerforschungszentren traten als gemeinsames „Student Research Center Baden-Württemberg“ an.
Am 9. April ging es für uns alle von Lörrach aus mit dem Zug zum Frankfurter Flughafen. Nach 13 Stunden reiner Flugzeit - mit einem Zwischenstopp in Kuala Lumpur- wurden wir auf Bali herzlich von dem indonesischen Team mit Blumenkränzen begrüßt. Dann ging es bei schwüler Hitze ins direkt am Meer gelegene Hotel, um dort die Präsentationen vorzubereiten. Am Montag den 12. April wurde die Konferenz mit einer feierlichen Opening Ceremony, in Anwesenheit des Bildungsministers von Indonesien, eröffnet. In den anschließenden zwei Tagen stellten die Teilnehmer ihre Forschungsprojekte in 15 minütigen Präsentationen einer internationalen Jury und dem Publikum vor. Jedem Vortrag schloss sich eine fünfminütige Befragung der Jury an.
Heike brachte für ihre Präsentation extra ein Kugelbahnmodell aus Deutschland mit, um den eindrucksvollen Versuch vor Ort vorführen zu können. Bei diesem Experiment rollt eine Kugel in einer Rinne auf eine Reihe von scheinbar identischen Kugeln zu und wird nach dem Stoß aufgrund eines Magneten mit überraschend hoher Geschwindigkeit weggeschossen. Stefan optimierte in seinem Projekt selbstgebaute Farbstoffsolarzellen, die mit dem Prinzip der Photosynthese aus Sonnenlicht Strom erzeugen. Mit dieser Art von Solarzellen können in Zukunft vielleicht die herkömmlichen Siliziumsolarzellen ersetzt werden. Tonio untersuchte warum in Indien eine geringere Anzahl von Multiple Sklerose Erkrankungen vorliegen. Nach den Präsentationen warteten wir gespannt auf die Ergebnisse, die am Freitag den 16. April, bei der Siegerehrung bekannt gegeben wurden. Stefan wurde mit einer Gold Medaille, Tonio mit eine Silber Medaille ausgezeichnet.
Nach dem anstrengenden Wettbewerbsteil durften wir dann ein von den indonesischen Gastgebern perfekt organisiertes Ausflugs- und Kulturprogramm genießen. So fuhren wir unter Polizeischutz zum Abendessen beim Govener, lernten auf balinesischen Märkten die Kunst des „Bargains“ (handeln auf balinesisch) und bewunderten die landschaftlich unglaublich schön gelegenen Tempelanlagen Tanah Lot und Uluwatu. Bei diesen Ausflügen entdeckten wir auch die beeindruckende Religiosität der Balinesen. Jedes Haus auf Bali hat seinen eigenen Tempel und überall und zu jeder Zeit sieht man kleine Opfergaben vor den Häusern. Zudem konnten wir in dieser Woche viele Freundschaften mit Jugendlichen aus 11 verschiedenen Ländern schließen.
Nach einer Woche Bali sollten wir eigentlich unseren Rückflug nach Deutschland antreten, doch die isländische Aschewolke über Europa machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Nachdem wir Bali noch verlassen konnten, saßen wir eine komplette Woche in einem Hotel in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur fest. Neben den Bemühungen unserer Betreuer den Alltag in dieser Handelsmetropole zu organisieren und einen Rückflug aufzutreiben ergaben sich auch viele Möglichkeiten, diese Muli-Kulti-Stadt näher kennenzulernen. Wir besichtigten unter anderem den mit 421 m viert höchsten Fernsehturm der Welt, die berühmten Petronas Twin Towers, schlenderten durch die Stadtviertel Little India und China Town und genossen das vorzügliche Essen der Malaisen. Um unsere Eltern über diese außergewöhnliche Situation auf dem Laufenden zu halten erstellten wir jeden Abend die sog. Kuala-news und schickten sie per mail nach Hause. Dabei wurde Starbucks Coffee zu der wichtigsten Anlaufstelle für uns, da dort freies W-LAN zur Verfügung stand. So empfingen uns schon am zweiten Tag die Angestellten mit einem breiten Lächeln.
Wir möchten unseren Betreuern herzlich für die aufregenden zwei Wochen danken und daß sie immer versucht haben, guter Laune zu sein, obwohl sie in dieser Ausnahmesituation wohl den meisten Stress hatten. Ein ganz besonderer Dank geht an die Heidehofstiftung, die uns finanziell nicht im Stich gelassen hat, obwohl wir einezusätzliche Woche aus deren Tasche speisten und ohne die wir heute noch in Kuala Lumpur säßen.
Am Schluss noch einen Tipp für alle naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen: Lasst euch diese einmalige Chance, die euch das phaenovum in Lörrach hier bieten kann,nicht entgehen! Für uns wurden diese zwei Wochen, nicht zuletzt wegen der Aschewolke, zu einem unvergesslich tollen Erlebnis
siehe ICYS Bali
Heike Merkert, Tonio Schaffert, Stefan Vierke, Hermann Klein
Der geheimnissvolle Kugelbeschleuniger hat den Sprung aufs Treppchen geschafft.
Tobias Wetzel, Schüler der Klasse 11 e am Hans-Thoma-Gymnasium, wurde am vergangenen Freitag beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Stuttgart mit dem dritten Platz im Fachbereich Physik ausgezeichnet.
Bei seinem „geheimnisvollen Kugelbeschleuniger“ rollt eine Stahlkugel in einer Rinne ganz langsam und sachte auf eine Anordnung von drei scheinbar gleichen, aneinandergereihten Kugeln zu. Die letzte Kugel wird dann nach dem Stoß mit hoher Geschwindigkeit weggeschossen. Der Trick dieses Beschleunigers liegt nun darin, dass eine der Kugeln ein sehr starker Magnet ist. Bei seinen Untersuchungen zu dieser auch als Gausskanone bezeichneten Anordnung hatte er nun eine Möglichkeit gefunden, die Geschwindigkeit der weggeschossenen Kugel exakt zu berechnen. Durch vielfältige Experimente gelang es ihm, seine Theorie zu bestätigen.
Der Einstieg in dieses Thema begann für Tobias vor 7 Monaten, als er im Rahmen des Faches Naturwissenschaft und Technik die Möglichkeit hatte, eine jugend-forscht-Arbeit zu erstellen. Im Schülerforschungszentrum „phaenovum“ fand er dann optimale Bedingungen, um diese Arbeit zu verwirklichen.
Nach seinem Regionalsieg vor 4 Wochen in Denzlingen steckten Tobias und sein Betreuer H.Klein etliche Wochenenden und Spätschichten in die Vorbereitung des Landeswettbewerbs.
Dabei hat sich Tobias viele Fähigkeiten angeeignet, die ihm unabhängig von der Physik bei seinem weiteren Schul- und Bildungsweg weiterhelfen (z.B. Präsentationstechniken, Durchhaltevermögen, selbständiges Arbeiten).
In Anwesenheit von Bildungsminsterin Schick fand nun am vergangenen Freitag in Stuttgart im Haus der Wirtschaft die Preisverleihung statt. Tobias war hierbei mit 16 Jahren einer der jüngsten Teilnehmer des Landeswettbewerbs. Den Einzug ins Bundesfinale verpasste er dabei nur knapp. Der Schüler musste sich nur einem Team vom Kepler-Seimar in Stuttgart, das einen kostengünstigen Detektor für radioaktive Strahlung entwickelte, und einem Team aus Mannheim, das sich mit dem sog. Teekanneneffekt beschäftigte, den Vortritt lassen.
Der Erfolg hat Tobias so motiviert, dass er nächstes Jahr mit einer Seminararbeit ein neues physikalisches Thema im Rahmen des jugend-forscht-Wettbewerbs angehen möchte. Die Planungen für den nächsten jufo-Wettbewerb 2011 haben im phaenovum bereits begonnen. Interessenten können gerne an den jufo-Projekttagen Donnerstag und Freitag- Nachmittag im phaenovum vorbeischauen
Nationales Finale des Schülerwettbewerbs der Siemens Stiftung
Vom 20.3. bis 22. 3. fand in München das nationale Finale des Schülerwettbewerbs der Siemens Stiftung statt. Insgesamt haben 350 Schülerinnen und Schüler Forschungsarbeiten zum Thema „Energie-Genies der Zukunft – Ideen für mehr Effizienz“ angemeldet. 102 Arbeiten wurden eingereicht. Die Siemens Stiftung richtet den Wettbewerb in Kooperation mit den Technischen Universitäten in Aachen, Berlin und München aus. Vom phaenovum nahm Stefan Vierke mit dem Thema Mit Hibiscusblüten und Kirschsaft zur grünen Energie
teil.
Kern dieses Projekts ist die Herstellung von Farbstoff-Solarzellen, sogenannten Graetzel-Zellen. Dabei werden verschiedene Beschichtungen und unterschiedliche Farbstoffe verwendet, z.B. Hibiscusblütentee oder Kirsch- und Brombeersaft. Nach der Messung von Kenndaten wie Spannung, Stromstärke, Leistung und Temperatur werden in einem nächsten Schritt die für die Leistung ausschlaggebenden Parameter identifiziert und optimiert. In diesem Zusammenhang kommt auch ein Rasterkraftmikroskop (AFM) zu Einsatz, das Rückschlüsse auf mögliche Zusammenhänge zwischen der Beschaffenheit der Oberflächen und der resultierenden Leistungen erlaubt.
Stefan Vierke erreichte den dritten Platz. Als Preisgeld für sein zukünftiges Studium erhält er 10 000 € und für das phaenovum gab es auch 1 000 €.
siehe Galerie Finale Siemens
DPG SchülerpreisBei der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in
Bonn zeichnete der Präsident der DPG Prof. Litfin das deutsche Team für
das Erreichen einer Bronzemedaille beim Internationalen Turnier Junger
Physiker in Tjentin (China) aus. Neben einer Urkunde erhielten die
Schüler je 500 €. Vom phaenovum waren Dominic Dold (Hebel Gymnsium) und
Lukas Kaiser (Hans-Thoma-Gymnasium) unter den Preisträgern.
Die Schülerpreise wurden im Rahmen eines Abendessens zu Ehren der DPG-Preisträger vergeben.
siehe Galerie Schülerinnen- und Schülerpreis
Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung
Am 3. März 2010 fand das regionale Finale des Schülerwettbewerbs 2010 der Siemens Stiftung an der TU München statt. Thema des Wettbewerbs in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik war „Energie-Genies der Zukunft – Ideen für mehr Effizienz.“ Von den insgesamt 350 Teilnehmern hatten 28 die regionalen Finalrunden in Aachen, Berlin und München erreicht. Neben Stefan Vierke vom Hans-Thoma-Gymnasium/phaenovum stellten sich an der Technischen Universität München sieben Schüler den kritischen Fragen der Jury. Nach einem 10 minütigen Vortrag wurden dann die Teilnehmer von einer hochrangigen Jury aus Hochschulprofessoren befragt. Schon das Erreichen der regionalen Finalrunde stellte einen großen Erfolg dar. Durch seinen ausgezeichneten Vortrag und die gründliche wissenschaftliche Vorgehensweise bei seiner Arbeit zu Farbstoffsolarzellen (Mit Hibiscusblütentee und Kirschsaft zur grünen Energie) konnte Stefan die Jury überzeugen und sich für die nationale Finalrunde am 20. März, die ebenfalls in München stattfindet, qualifizieren. Als Preis erhielt er eine Medaille und ein Preisgeld von 3000 €. Für das phaenovum gab es zusätzlich 2000 € Preisgeld. Bei seinem Vortrag dankte Stefan Vierke dem phaenovum für die Arbeitsmöglichkeiten, seinem Betreuer, Herrn Dr. Bernd Kretschmer und seinem Mitschüler Matthias Richter, (Hebel-Gymnasium/phaenovum), die ihn bei der Erstellung der Arbeit unterstützt haben.
siehe Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung
Am 25. Und 26. Februar fand im Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen der Regionalwettbewerb von Jugend forscht Südbaden statt.
Die Ergebnisse des Fachbereiches Physik :
1. Sonderpreis: Tim Wagner, Yannik Kaiser mit dem Thema "Springende Kugeln" (Betreuer : Hermann Klein) 2. Sonderpreis: Lukas Lörracher, Maximilian Lossen, Heike Merkert mit dem Thema " Eis schneiden, ohne dass es kaputt geht "(Betreuer : Hermann Klein) 3. Sonderpreis: Mathias Richter, Stefan Vierke mit dem Thema "Mit Hibiscusblütentee und Kirschsaft zur grünen Energie" (Betreuer : Bernd Kretschmer)
4. Dritter Platz im Fachbereich Chemie :Katharina Lindenblatt, Lars Bechtle, Benedikt Nickel mit dem Thema "Kalte Hände + Natriumsalz + Wasser = Warme Hände und ein Feststoff" (Betreuerin: Claudia Kaiser) 5. Dritter Platz im Fachbereich Physik: Christian Späte, Michael Schramm, Mathilde Leibfried mit dem Thema "Röntgen mit Klebeband ? " (Betreuer Hermann Klein) 6. Erster Platz im Fachbereich Physik und damit Weiterreichung zum Landeswettbewerb in Stuttgart: Tobias Wetzel mit dem Thema "Der geheimnisvolle Kugelbeschleuniger" (Betreuer: Hermann Klein)
Zusätzlich hat das phaenovum bzw. das HTG einen Schulpreis in Höhe von 250 Euro erhalten, da die Schule mit 7 Arbeiten ( die Arbeit von Tobias Spanke - ebenfalls ein HTG-Schüler wurde hier
mitgezählt) beim Regionalwettbewerb vertreten war.
siehe Fotogalerie Jugend forscht 2010
Am dritten Tag der Saturday Morning Physics zeigten Vertreter des phaenovums wieder kleine Forschungs-Projekte des phaenovums.(siehe Fotogalerie Saturday Morning Physics).
Am 30. Januar fand das erste Vorbereitungsseminar für das IYPT 2010 (Wien) im phaenovum statt. (siehe Fotogalerie)
Bei den Saturday Morning Physics (siehe Fotogalerie) am 23. Januar in Basel zeigten Schüler und Lehrer des phaenovums Projekte von Jugend forscht.
Am 22. Januar besuchte eine Klasse aus Altkirch (siehe Fotogalerie) das phaenovum.
Am 15. Januar nahmen Vertreter des phanovums auf Einladung der Landesregierung und von Jugend forscht am Neujahrsempfang (siehe Fotogalerie) im Neuen Schloss in Stuttgart teil.
Am 23. Januar, 30. Januar und 6. Februar finden wieder im Rahmen von Saturday Morning Physics Vorträge und Führungen am Physikalischen Institut in Basel statt.
Beginn jeweils 10 Uhr.
Am 22. 1 und 6.2. werden wir auch Versuche zeigen.
Anmeldungen unter
http://www.surveymonkey.com/s/6TVV7ZK
I
A
Im Physikzentrum Bad Honnef wurde Dr. Bernd Kretschmer vom Präsidenten der DPG Prof. Dr. Sandner die Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen. In diesem Jahr wurde die Ehrennadel zum ersten Mal vergeben. Bernd Kretschmer erhielt die Auszeichnung für sein Engagement bei der Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern und die Initiierung des Schülerforschungszentrums phaenovum.
Im Physikzentrum Bad Honnef wurde Dr. Bernd Kretschmer vom Präsidenten der DPG Prof. Dr. Sandner die Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen. In diesem Jahr wurde die Ehrennadel zum ersten Mal vergeben. Bernd Kretschmer erhielt die Auszeichnung für sein Engagement bei der Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern und die Initiierung des Schülerforschungszentrums phaenovum.
Ehemaligen Treffen IYPT
Am Freitag, den 10. Dezember fand im SFZ Bad Saulgau ein Alumni-Treffen von Ehemaligen aus dem SFZ (Bad Saulgau)und der Physik-AG (Lörrach) statt. Die weiteste Anreise hatten wohl Natalie Kaifler-Müller und Bernd Kaifler, die aus dem IAP in der Nähe von Rostock kamen. Acht Vorträge gaben uns einen spannenden Einblick in das Studium und in das Berufsleben der jungen Wissenschaftler. Die Palette der Vorträge ging von Tunesischen Wüstenameisen und ihren Wegen, theoretische Festkörperforschung in Stuttgart, Unternehmensberatung (nach einem Physik Studium), Fragen aus der Wissenschaftsphilosophie, ein Praktikum bei IBM Rüschlikon, Ist unsere Welt ein Hologramm(String Theorie und Gravitation), granulare Materie und neuartige Greifarme, bis zur Atmosphärenforschung mit dem Lidarverfahren. Bernd Kaifler wird Anfang Januar in die Antarktis aufbrechen, um dort Messungen in der Atmosphäre mit einem selbstentwickelten Laser durchzuführen. Für den November 2011 ist seine Rückkehr geplant. Neben solch faszinierenden Aspekten erhielten wir auch einen Einblick , wie schwer es für junge Wissenschaftlerist heute in ihrem Gebiet eine dauerhafte Anstellung zu erhalten.
Bernd Kretschmer
27.11.2009, PhysicsPhysik am phaenovum
Ehrendoktorwürde
Am Freitag, den 27. November hat Bernd Kretschmer, Präsident des phaenovums, die Ehrendoktorwürde der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel erhalten. Die Verleihung fand im festlichen Rahmen in der Martins Kirche statt. Die Laudatio von Prof. Dr. Parlow, Dekan der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, kann man auf der Homepage der Unibasel (siehe Link Ehrendoktorwürde) nachlesen.
Am 23. Oktober 2009 fand in die Bibliothek des Hans-Thoma-Gymnasiums die Preisverleihung des Innovationspreises statt. Mit dem "Innovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler" sollen Schülerinnen und Schüler oder ehemalige Schülerinnen und Schüler an Forschungs- oder Bildungseinrichtungen des Landreises Lörrach für herausragende Forschungsleistungen im Bereich Physik ausgezeichnet werden. Der Preis wird vom Rotary Club Lörrach gestiftet und ist mit einem Preisgeld in Höhe von Euro 1.000,00 dotiert. Die sieben eingereichten Arbeiten wurden der hochrangig besetzten Jury am 30. September vorgetragen.
Mitglieder der Jury waren:
• Dr. Dr. Konrad Lang für den Rotary Club Lörrach
• Prof. Dr. Hans-Joachim Güntherodt, Departement Physik, Universität Basel
• Dr. Ulrich Kaiser, Director Technology, Endress+Hauser Consult AG, Reinach
• Dr. Matthias Kaiserswerth, Director IBM Zurich Research, Laboratory, Rüschlikon
• Prof. Dr. Gerald Urban, Institut für Mikrosystemtechnik, Universität Freiburg im Breisgau
Nach einer Begrüßung durch Dr. J.M. Olaf, Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG und 2.Vorstand phaenovum, stellten alle Teilnehmer ihre Themen vor.
Prof. Güntherodt betonte in seiner Ansprache, dass alle Arbeiten preiswürdig waren. Das hohe Niveau aller Beiträge lasse darauf hoffen, dass der Wettbewerb auch im nächsten Jahr wieder fortgesetzt wird.
Für den Rotary Club Lörrach gab Dr. K. Lang die Entscheidung der Jury bekannt. Der Preis wurde geteilt.
Je 500 € erhalten die Gruppe mit dem Thema „Geysir“ (Uli Beitinger, Felix Lorenz, Marco Zimmermann) und Dominic Dold mit dem Thema „Selbsterzeugte Schwingung eines stromdurchflossenen Drahtes“.
Tobias Spanke erhielt für „Sicherheitsbeleuchtung für einen Schulranzen“ einen Sonderpreis in Höhe von 250 €.
Alle Beiträge wurden in einem Heft zusammengefasst und den Teilnehmern der Preisverleihung zur Verfügung gestellt.
siehe auch Galerie
Am Samstag, 17. Oktober 2009 fand im phaenovum eine Veranstaltung mit Vorträgen zum Thema "Einsatz der Nanotechnologie in der Forschung und in der Industrie" und Gesprächen mit Schülern des Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck statt.
Prof. Dr. Hans-Joachim Güntherodt referierte zum Thema "Nanotechnologien und ihre Anwendungen heute und in der Zukunft". Dr. Ayla Busch und Dr. Sami Busch sprachen zum Thema "Einsatz von Nanotechnologie in der Industrie am Beispiel der Busch GmbH" und über Lebenswege von Naturwissenschaftlern in der Wissenschaft, Forschung und Industrie. Dr. Hendrik Bluhm hielt einen Vortrag zum Thema "Nanowissenschaft für die Computertechnologie von Übermorgen". Die Moderation des Vormittages übernahm Wolf Zinkl, Technologiefeldleiter Nanotechnologie von der Schweizer Initiative i-net Basel. In dem überfüllten Vortragssaal des phaenovum ließen sich die Zuhörer von den vielseitigen Ausführungen begeistern.
Am 27./28.September nahmen David Bohrmann, Michael Schramm und Bernd Kretschmer an dem NaT-Working Symposium "Naturwissenschaften und Technik: Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich" in Berlin teil.
Die neuen "problems" für das IYPT 2010 in Wien sind da
siehe
Sommerkurs Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie 2010
Vom 2. bis 6. August wird wieder ein Sommerkurs " Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie" stattfinden.
Anmeldung unter kretschmer at phaenovum de.
Sommerkurs Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie 2009
Vom 3. bis 7. August fand am phaenovum ein Sommerkurs Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie statt. 11 Schüler/Innen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz machten sich mit den Grundlagen der Quantenphysik und der Funktionsweise der Rastersondenmikroskope vertraut. Weite Teile des theoretischen und praktischen Teils werden in
Partnerarbeit an Laptops oder in Realexperimenten erschlossen. Bei einem Besuch am Physikalischen Institut der Universität Basel führte Dr. Thilo Glatzel in aktuelle Probleme der Forschung auf diesem Gebiet ein.
siehe auch Fotogalerie
Sommerkurs Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie 2009
IYPT in China
In diesem Jahr wurde das Reich der Mitte zur Mitte der jungen Physiker aus aller Welt. In Tianjin, der "Himmelsfurt", versuchten auch zwei Lörracher im IYPT (International Young Physicists’ Tournament) den Olymp der Physikerwelt zu erklimmen. So mischten sich Lukas Kaiser und Dominic Dold vom Schülerforschungszentrum "phaenovum" mit drei weiteren deutschen Teamkollegen, die dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg in Bad Saulgau angehören, unter die 27 Mannschaften unterschiedlichster Nationen. Im Wettbewerb errang Deutschland eine Bronzemedaille. Sieger des Turniers wurde Korea.
In der einjährigen Vorbereitung auf dieses Turnier mussten 17 physikalische Probleme bearbeitet werden. Betreut wurden die oben genannten Schüler von Hermann Klein und Bernd Kretschmer.
Diese angenehm fordernde Begegnung mit der fremden Kultur wurde auch bereichert durch Exkursionen, deren eine zur Großen Mauer nach Badaling führte, wobei auch eine gewisse Verbindung von Tianjin mit Deutschland festgestellt werden konnte. So besuchten die Wettbewerbsteilnehmer eine Schule, die vor etwa 100 Jahren von einem Deutschen gegründet und mit physikalischen Geräten ausgestattet wurde, die heute in einem nur ausgewählten Gästen zugänglichen Museum ausgestellt sind. Auch bot das IYPT Raum für internationale Kontakte, indem Bekanntschaften zwischen den Teammitgliedern unterschiedlichster Nationen geknüpft wurden und so beispielsweise Deutschland und Schweden selbst nach Beendigung des Turniers sich noch über ihre physikalischen Ideen und Lösungen unterhalten konnten.
siehe auch Galerie
Internationale Konferenz junger Wissenschaftler, 24-29 April, 2009
Vom
24.April bis zum 29.April fand die 16te Internationale Konferenz junger
Wissenschaftler ( ICYS) in Polen statt, bei der Jugendliche aus 18
Ländern (darunter Länder wie USA, Niederlande, Iran, Indonesien,
Brasilien, Georgien) ihre Forschungsergebnisse in den Fachbereichen
Informatik, Mathematik, Physik und Umwelttechnik präsentieren konnten.
Die Gesamtzahl der Teilnehmer an dieser Konferenz betrug weit über 100.
Im Unterschied zum IYPT ist dieser Wettbewerb kein Team-, sondern ein
Einzelwettbewerb. Zudem gibt es hier keine vorgegebenen Aufgaben,
wodurch eine große Bandbreite von Themen entsteht, die den Wettbewerb
sehr interessant macht.
Das Team aus Deutschland setzte sich aus 10 Schülern zusammen, die vom SFZ in Bad Saulgau, dem Kepler-Seminar in Stuttgart, dem Gauss-Gymnasium Frankfurt(Oder) und dem Schülerforschungszentrum Phaenovum Lörrach Dreiländereck stammten. Die Auswahl der Schüler organisierte Dr. Alexander Urban, Geschäftsführer der Heidehof-Stiftung
Nach einer feierlichen Eröffnung im Spiegelsaal des Schlosses von Pszczyna (Oberschlesien) wurden an 2 Tagen zehn- bis fünfzehnminütige Präsentationen auf Englisch vorgetragen. Ein fünfminütiges Kolloquium schloss sich dem Vortrag an. Anschließend bewertete eine Jury die Originalität der Arbeit, deren Eigenständigkeit , Theorie und Rhetorik , sowie den Gesamteindruck und die Vortragssprache Englisch.
Die drei Lörracher Teilnehmer präsentierten nun bei diesem Wettbewerb auf internationalem Parkett ihre jugend-forscht-Arbeiten:
Lukas
Neuhaus, der seit Jahren ein großes Interesse an der Bionik hat,
entwickelte im letzten Jahr einen künstlichen Muskel mit Hilfe von
Magnetfeldern. Damit er sein Modell dem Publikum in Polen präsentieren
konnte, hatte er extra vor dem Abflug bei der Fluggesellschaft
angerufen, um trotz der extrem starken Magnetfelder seiner
Konstruktionen eine Beförderungserlaubnis zu erhalten.
Martin
Strittmatter, der seit etlichen Jahren an europäischen Rennen für
funkgesteuerte Modellautos teilnimmt, hatte über ein Jahr lang im
Lörracher Windkanal sein Rennauto verbessert. Dank dieser
physikalischen Forschungen gelang es ihm insbesondere, eine optimale
Stellung des Heckspoilers zu erreichen, sodass er die Rennzeiten seines
Autos deutlich verbessern konnte.
David Bohrman untersuchte den
Einfluss des Zähneputzens auf die Rauheit von Zähnen. Dank der Hilfe
eines Lörracher Zahnarztes konnte er anhand von Weisheitszähnen die
Wirkung verschiedener Zahnpasten, insbesondere von
Weissmacher-Zahnpasten, mit einem Rasterkraftmikroskop nachweisen.
Eine
ausgezeichnete Gelegenheit, Freundschaften zwischen den Jugendlichen
der verschiedenen Länder zu knüpfen, bot das Sportprogramm und die in
Pszczyna durchgeführte Stadtrallye.
Bei einem feierlichen Bankett
erfolgte die Bekanntgabe der Preisträger. Martin und David wurden mit
Silber, Lukas mit einer Goldmedaille bedacht. Insgesamt war das
deutsche Team äußerst erfolgreich und gewann 3 Gold-, 4 Silber- und 3
Bronzemedaillen. Am Dienstag erfolgte ein Ausflug ins schöne Krakau, mit der nach Prag
zweitältesten Universität der Welt. An dieser lehrten schon Kopernikus
und der frühere Papst Johannes Paul II. Mit dem eindrücklichen Besuch
der Gedenkstätten in Auschwitz und Birkenau endete dieser Wettbewerb
für das deutsche Team.
Nächstes Jahr findet der Wettbewerb in Bali / Indonesien statt, was hoffentlich vielen jugendlichen Forschern als Ansporn dient.
siehe auch Galerie ICYS Andere Aktivitäten
Innovationspreis
hat einen Innovationspreis Physik für Schülerinnen und Schüler gestiftet. Neben dem Preisgeld ist besonders die hochrangige Jury bemerkenswert.
In den Sommerferien wird es zu Beginn für Schülerinnen und Schüler einen Ferienkurs
„Einführung in die Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie“
vom 3. August bis 7. Augst 2009 geben.
Anmeldung siehe auch
Jugend forscht Erfolge beim Landeswettbewerb
Der Landeswettbewerb von Jugend forscht fand vom 17. bis 19. März 2009 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt,
Christian Späte und Sebastian Wagner ereichten mit einer von allen Juroren sehr gelobten Arbeit "Dünen und Sandrippel" in Geo- und Raumwissenschaften den Landessieg und damit die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb im Mai in Osnabrück.
Uli Beitinger, Felix Lorenz, Marco Zimmermann erhielten in Physik mit dem Thema "Geysir" im Fach Physik den dritten Preis.
Michael Schramm und David Bohrmann beteilgten sich mit ihrer Arbeit "Einfluss von Putzen auf die Rauheit von Zähnen" in Biologie, dem Fachbereich mit der größten Teilnehmerzahl. Auch sie erhielten einen dritten Preis.
Wir gratulieren!
Regionalwettbewerb Jugend forscht in Freiburg
Am 5. Und 6. März fand in der Messe Freiburg der Regionalwettbewerb von Jugend forscht statt. Gruppen vom phaenovum waren dabei sehr erfolgreich: Drei erste Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, zwei zweite Preise und Sonderpreise waren das hervorragende Ergebnis.
Das phaenovum erhielt aufgrund der 6 Projekte, die teilgenommen hatten, einen Schulpreis.
Im Einzelnen:
Regionalsieger wurden
Physik: Geysir (Uli Beitinger, Felix Lorenz, Marco Zimmermann)
Geo- und Raumwissenschaften: Dünen und Sandrippel (Christian Späte, Sebastian Wagner)
Biologie: Einfluss des Putzens auf die Rauheit von Zähnen. ( Michael Schramm)
Einen zweiten Preis erhielten:
Technik: Optimierung meines Modellrennautos (Martin Strittmatter)
Technik: Künstlicher Muskel mit Magnetfeldern (Lukas Neuhaus, Alexander Ziegler)
Einen Sonderpreis erhielten
Physik: Wie trocknet eigentlich mein Physikbuch (Caroline Lachner, Laura Günter , Dominik Wodrich)
iehe auch Galerie
DPG Schülerpreis
Vom 2. bis 5. März fand in Hamburg die 3. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft statt. Bei dem traditionellen Abendessen zu Ehren der DPG-Preisträger wurden auch die Schülerpreise vergeben. Jeder Schüler des deutschen IYPT-Teams, darunter Uli Beitinger vom phaenovum in Lörrach, erhielt vom Präsidenten der DPG Prof. Litfin eine Urkunde und 500 € für das hervorragende Abschneiden beim Internationalen Turnier Junger Physiker in Kroatien. Am Mittwoch wurden dann in einer Festsitzung die Max Planck und Stern-Gerlach-Medaille vergeben.
siehe auch Galerie DPG Preis
Am 31. Januar und am 7. Februar beteilgten sich Schüler und Lehrer des phaenovums auf Einladung des Physikalischen Instituts mit Experimenten und Postern an den Saturday Morning Physics in Basel. Großes Interesse der Zuschauer fanden der Geysir, das Rasterkraftmikroskop und die Untersuchung der Rauheit von Zähnen sowie der Cappuccino-Effekt. Besonders die Ausbrüche des Geysirs fanden große Beachtung.
siehe auch Galerie Saturday Morning Physics
Es war so möglich einer interessierten Öffentlichkeit die Arbeit des phaenovums/Physik-Nanoscience nahe zu bringen. Auch für den Ferienkurs Rasterkraft -und Rastertunnelmikroskopie zu Beginn der Sommerferien konnte so Werbung gemacht werden.
Wettbewerbe
Zahlreiche Gruppen beteiligten sich an Wettbewerben Beim Siemens Schülerwettbewerb 2009 „Auf H2Ochtouren forschen“ beteiligten sich drei Gruppen mit den Themen Geysire, Dünen und Sandrippel und Umwandlung von thermischer in mechanische Energie. Für Jugend forscht haben sechs Gruppen Arbeiten eingereicht. Die Themen reichen von „Optimierung eines Modellrennautos im Windkanal“, „Wie trocknet mein Physikbuch -Trocknungsprozesse von nassem Papier“, „Dünen und Sandrippel“, „Geysire“, „Entwicklung eines künstlichen Muskels mit Magneten“ bis zum „Einfluss von Putzen auf die Rauheit von Zähnen“. Sparten in denen die Projekte eingereicht wurden sind Technik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften und Biologie.
Windkanal
Am 22. Dezember besuchten Schüler und Lehrer vom phaenovum und dem SFZ Südwürttemberg den Windkanal der RUAG in Emmen. Dr. Zimmermann führte zunächst in die Struktur der RUAG und die dort verwendeten Messgeräte ein. Dann wurden in den beiden Windkanälen viele interessante Details geklärt. siehe auch Galerie ICYS ICYS Andere Aktivitäten
Das phaenovum bietet für physikinteressierte Schülerinnen und Schüler gute Möglichkeiten zum selbständigen und angeleiteten Arbeiten in vielen Bereichen der Physik.
In unserem Schülerforschungszentrum haben wir unter anderem einen Windkanal, Rastertunnelmikroskop, Rasterkraftmikroskop, Szintillationszähler, Halbleiterdetektor, Zählrohre, Speicheroszilloskop, 10 Cassys und 4 Powercassys, Videomikroskop. In jedem Raum stehen zahlreiche Internetanschlüsse zur Verfügung und von jedem Laptop aus kann gedruckt werden.
Wir bereiten auf Wettbewerbe vor und bieten durch unsere Ausstattung die Möglichkeit sich intensiv mit Physik-Projekten zu beschäftigen. Oft werden die kleinen Forschungsvorhaben auch als Seminarfach (manchmal auch im Bereich Gesellschaftswissenschaften) im Rahmen der Abiturprüfung angerechnet. Wir führen Ferien
14.01.2012, Life sciencesBiotechnologie Website
Interaktive Inhalte
Website mit interaktiven Lernmöglichkeiten zum Thema Biotechnologie:
14.01.2012, Life sciencesMach Dein Ding
Kurs-LifeScience
Kursangebot: Anleitung zum selbständigen Experimentieren im LifeScience (Biotechnologie) Labor. Wenn du diesen Kurs besucht hast, bist du bereit, deine Experimente selber zu planen, durchzuführen und die Ergebnisse zu präsentieren.
Inhalt:
(keine feste Reihenfolge)
Laborbuch führen, Experimente planen, Ergebnisse dokumentieren
Poster erstellen, Ergebnisse auswerten, vortragen und kritisch hinterfragen
Lösungen herstellen, Anleitungen lesen, Kits (z.B. eine DNA-Reinigung) durchzuführen
Fotometer, pH-Meter, Fluorimeter, Elisa Reader, Gelelektrophoresen, PCR-Maschine selbständig bedienen
Mikrobiologische Versuche (mit Bakterien und Pilzen) durchführen
Ziel:
Im 1.SHJ 2012/2013 ein eigenes Experiment planen, durchführen und bei Jugend Forscht präsentieren können. Die Teilnahme am Kurs ist Voraussetzung, um am phaenovum im Bereich Biologie/Chemie/LifeSciences ein eigenes Projekt mit Betreuung durchzuführen.
Mögliche Teilnahme bei den Science Days im Europapark (freie Fahrt, freie Unterkunft, drei Tage gratis Parkeintritt, Mitarbeit am Stand: Durchführung von Experimenten mit Kindern und Jugendlichen)
Wer ist angesprochen:
Alle interessierten Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren
Wann und Wo:
Montags, 14:00-15:30 (Kurs1) 16:00-17:30 (Kurs2)
Beginn: 23.1.2012 /30.1.2012/6.2.2012 unverbindlich anschauen
Danach bei Teilnahme ca. 15 Termine, Anmeldung als phaenovum Mitglied (40 € Jahresgebühr).
phaenovum: Baumgartnerstr. 26a, 79540 Lörrach, S-Bahn Schillerstraße
WICHTIG: Anmeldung: wiederkehr at phaenovum de auch für die unverbindlichen Termine, da Teilnehmerzahl auf 12 begrenzt.
Leitung:
Dr. Thomas Wiederkehr: 7 Jahre Forschungstätigkeit, 9 Jahre Lehrtätigkeit, davon 5 Jahre in verantwortlicher Position im Bereich der Ausbildung von Assistenten
26.02.2011, Life sciencesLIVE-FORSCHUNGSPROJEKT
Einmalig in der Bildungslandschaft
Integriert in den Unterricht am BTG12 (Jahrgangsstufe I) wird ein Forschungsprojekt ständig aktualisiert. Siehe Bereich Projekte.
26.02.2011, Life sciencesLife Science Bereich bei Jugend Forscht erfolgreich
Ein erster und ein zweiter Platz
Beim Regionalwettbewerb Jugend Forscht war Yannik Schneider mit einer Weiterleitung zum Landeswettbewerb und einem ersten Platz im Regionalwettbewerb der Sieger im Bereich Biologie.
Anna-Lena Müller errang den 2. Platz im Bereich Chemie.
In sechs Jahren, seit der Fachbereich bei Jugend Forscht antritt (die ersten drei Jahre noch ohne das noch nicht geborene Label phaenovum) waren wir insgesamt 11 mal platziert und 4 mal im Landeswettbewerb vertreten.
Bisherige 1. Plätze:
2007 Volker Morath mit Identifikation von Proteasen in Kannenpflanzensekreten
2008 Eva Kremp mit einem Proteinfaltungsapplet
2010 Alice Pfohl und Jousef Siouri mit dem HIV-Fusionshemmstoff
Für alle Schülerinnen und Schüler gab es Geldpreise in Höhe von 75€, und der Justus-von-Liebig-Schule wurde ein Schulpreis in Höhe von 250 € zugesprochen.
30.10.2010, Life sciencesKurs für Realschüler
Reinigung eines grün leuchtenden Quallenproteins
Für alle an Biotechnologie und Chemie interessierten Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der Realschulen und Gymnasien im Landkreis Waldshut bieten wir einen Labor-Schnupperkurs (mit maximal 14 Teilnehmern / Kurs) an.
Ort: Justus-von-Liebig-Schule
Von-Kilian-Str. 5
79761 Waldshut-Tiengen
Datum: 03.12.2010 9:00-12:00 oder 14:00-16:30
Anmeldung und weitere Informationen online: tomwiederkehr at aol com oder unter Orientierungskurs
20.10.2009, Life sciencesSCIENCE DAYS AT THE EUROPAPARK RUST
From October 15th to October 17th, phaenovum was a presenter at the Science-Days at the Europapark Rust
The visitors could do experiments around the topic chromatography.
We presented:
* paper chromatography
* thin-layer-chromatography
* gel electrophoresis
* size exclusion chromatography (Bio-Rad kit)
Official homepage of the science days
30.10.2010, Life sciencesJugend forscht 2011
Projekte beim Regionalwettbewerb
Der LifeScience Bereich startet mit neuen und weitergeführten Projekten beim Regionalwettbewerb Jugend forscht.
Die SchülerInnen besuchen
Justus-von-Liebig Schule in Waldshut
MathildePlanck-Schule in Lörrach
Hochrhein-Gymnasium Waldshut-Tiengen
Merian-Schule Freiburg
Das phaenovum ist ein wirkliches regionales Zentrum geworden.
Dabei sind (Titel sind vorläufig!):
Darius Ellinger
Biofilme und auslösende Substanzen
Fabienne Werner und Nina Kramer:
Reinigung des HIV-Fusionshemmers und Demonstration der Wirksamkeit
Katharina Klotz:
Wirkungsweise von Antischmerzmitteln auf Hefe
Tatjana Hufschmid, Anna Lena Müller:
Entwicklung eines biochemischen Frische-Indikators
Tabea Hein:
Isolation des Arginasehemmstoffs aus Curcuma-Extrakt
Bastian Wagner
Wasserstoffproduktion in Chlamydomonas Reinhardtii
Yannik Schneider
Bekämpfung von Phytophthora infestans
Anmerkungen:
Fortgeführt wird die Arbeit mit Curcuma-Extrakten. Wir sind besonders stolz, dass wir hier nicht lockerlassen, bis klar ist, welcher Wirkstoff die Arginase hemmt und sich damit möglicherweise zur Behandlung von Multipler Sklerose eignet.
Seit vier Jahren arbeiten wir an der Entwicklung und Erprobung eines Hemmstoffs für HIV-Vermehrung. Das ist bereits die dritte Schülergeneration, die bei Jugend Forscht antritt. Dies ist ein Beispiel dafür, dass man auch mit Schülereinzelprojekten große Nachhaltigkeit erreichen kann.
Nicht bei Jugend Forscht dabei, da eine Schweizer Schülerin:
Eva-Maria Link
Auslösung des programmierten Zelltods bei Krebszellen durch den Inhaltsstoff des Ingwers 6-Gingerol
Patente werden in diesem Jahr angestrebt:
28.12.2009, Life sciencesmikromakro am phaenovum
LifeScience Projekt nimmt an der mikromakro Ausschreibung der Landesstiftung Baden-Württemberg teil
Die LifeSciences starten mit einem mikromakro Projekt der Landesstiftung Baden-Württemberg ins neue Jahr.
01.11.2009, Life sciences1. Preis College Day Award
LifeScience-Projekt des phaenovum gewinnt den 1. Preis beim College Day Award
Lisa d'Astolfo, Rebecca Thoma, Tonio Schaffert und Florian Scheithauer gewinnen den 1. Preis (1300 Sfr) mit ihrem Projekt "Curry als Lebensretter" beim College Day Award.
Das Projekt beschäftigt sich mit der Inhibition der Arginase durch Curcuma Longa Extrakte. In einem Tiermodell für Multiple Sklerose ist die Arginase-Aktivität erhöht. Unsere Arbeitshypothese ist, dass in Multiple-Sklerose Patienten, deren Erkrankung auf erhöhte Arginase-Aktivität zurückzuführen ist, Curcuma Extrakte die Symptomew lindern sollten.
Das Projekt wird von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit einem Forschungsstipendium in Höhe von 12000 € unterstützt
30.10.2008, Life sciencesSchnupperkurs für Biotechnologie-Interessierte
Laborkurs an der Justus-von-Liebig-Schule
Für alle an Biotechnologie und Chemie interessierten Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der Realschulen und Gymnasien im Landkreis Waldshut bieten wir einen Labor-Schnupperkurs (mit maximal 14 Teilnehmern / Kurs) an.
Mehr:
Orientierungskurs_Biotechnologie
30.10.2008, Life sciencesBA startet Studiengang Biosysteminformatik
Einführungskurs für Studenten findet im LifeScience Labor der Justus-von-Liebig Schule statt
Neuer Studiengang Biosysteminformatik der BA Lörrach.
20.10.2008, Life sciencesAuszeichnung für das LifeScience-Team am phaenovum
College Day Award
Forschung an der Schule leicht gemacht
Im Schülerforschungszentrum phænovum in Lörrach besteht seit zwei Jahren für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in authentischen naturwissenschaftlichen und technischen Laboren selbst zu forschen und zu entdecken. In den Life Sciences finden die Forschungsarbeiten an der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut-Tiengen statt. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurden gleich zwei Arbeiten von phænovum Teilnehmern preisgekrönt.
Mehr:
08.02.2012, IT/roboticsEinladung Lehrerseminar
Java-Programmierung für LEGO Mindstorms (leJOS) für Fortgeschrittene
Am Mi. 8. Februar 2012 findet am phaenovum Lörrach eine Lehrerfortbildung statt
Es handelt sich dabei um eine grenzüberschreitende Kooperation mit dem ULEF Basel und dem Regierungspräsidium Freiburg. Bitte beachten Sie, dass die Fortbildung ursprünglich am 16.11.2011 hätte stattfinden sollen, aber aus organisatorischen Gründen verschoben werden musste.
Anmeldung (CH) | Anmeldung (D) | Flyer
13.09.2011, IT/roboticsNeue Bewerbungsrunde
Auch in diesem Schuljahr bietet das phaenovm Schülerforschungszentrum wieder einen Kurs im Bereich IT/Robotik an.
Informationen zur Bewerbung finden Sie hier. Bewerbungsschluss ist der 28. Oktober 2011.
Das IT-Seminar beginnt mit einem Blockwochenende am Samstag/Sonntag, 19.-20. November 2011.
Das erste regelmäßige Seminar ist am Montag, den 21. November 2011 von 16:45-18:45, ab dann wöchentlich außerhalb der Schulferien.
16.02.2011, IT/roboticsEinladung Lehrerseminar
Am Mittwoch, den 23. Februar 2011 findet von 10:00 bis 17:00 Uhr ein Lehrerseminar zum Thema Java-Programmierung für Lego Mindstorms (LeJOS) für Fortgeschrittene statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
24.01.2011, IT/roboticsEinladung Lehrerseminar
Am Mittwoch, 26. Januar 2011, findet ein Lehrerseminar zum Thema "Java-Programmierung anhand von Lego Mindstorms für Einsteiger" statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
15.11.2010, IT/roboticsEinladung Lehrerseminar
Am Mittwoch, 1. Dezember 2010, findet ein Lehrerseminar zum Thema "Einführung in die Robotik mit Lego Mindstorms und LabView" statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
29.09.2010, IT/roboticsBewerbungsstart Programmblock 8
Das IT-Seminar Lörrach startet in die achte Runde.
Auch dieses Schuljahr können sich wieder 15 technisch interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler aus Lörrach und der Region für einen Platz am IT-Seminar Lörrach bewerben.
Bewerbungsfrist ist der 29. Oktober 2010. Die Auswahlgespräche finden am 13. November 2010 statt.
Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Flyer finden Sie hier.
16.06.2010, IT/roboticsphaenobot
Fußballroboterwettbewerb am 9. Juli 2010
An dem Wettbewerb können Schüler, Auszubildende undStudenten teilnehmen.
Es gibt keine Altersbeschränkung.
Insbesondere sind Teilnehmer aus den Ländern Deutschland, Frankreich und Schweiz eingeladen. Es gibt aber keine Beschränkungen in Bezug auf die Herkunft der Teilnehmer.
Anmeldeschluss ist der 2. Juli 2010.
Weitere Informationen finden Sie im hier und im Flyer.
11.06.2010, IT/roboticsSummer University 2010
für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12
Am 6.-9. September 2010 findet wieder die Summer University für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12 an der Dualen Hochschule Lörrach statt.
- Wie arbeiten Ingenieure und Naturwissenschaftler?
- Wie lebt und lernt man an einer Hochschule?
- Wie bereite ich mich auf eine Bewerbung vor?
- Wie lernt man Leute kennen?
- und vieles mehr ...
Weitere Informationen finden Sie auf dem Plakat und im Flyer.
23.04.2010, IT/roboticsErstmals nahm der phaenovum-Fachbereich Informationstechnik/Robotik an dem Roboter-Wettbewerb "MicroMountains Robo" teil
Der MicroMountains Robo-Wettbewerb fand am 17.April in Villingen-Schwenningen statt und richtet sich an Jugendliche im Alter von 10 - 25 Jahren. Durch viel Engagement erreichten die phaenovum-Schülerinnen und Schüler bei insgesamt 27 Teams einen großartigen 9-ten, 14-ten und 19-ten Platz und verpassten nur knapp den Einzug ins Viertelfinale.
Der Verein MicroMountains Network und die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg haben sich mit den Roboterwettbewerben die Förderung der Technikbegeisterung auf die Fahnen geschrie-ben. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen durch Spiel, Herausfor-derungen und vor allem Spaß zu begegnen (www.mm-robo.de).
Die Aufgabe beim Wettbewerb ist es, eine PowerPoint-Präsentation zu erstellen, in welcher vorgestellt wird, wie das jeweilige Team das Projekt „MicroMountains Robo“ geplant hat. Da-rin können bspw. Zeit- und Personalpläne präsentationstauglich aufbereitet werden. Auch Bilder, Zeichnungen, Grafiken usw. sind herzlich willkommen. Die Präsentationen werden während den Osterferien veröffentlicht. Am Wettbewerbstag werden diese Präsentationen und/oder Poster zum jeweiligen Projekt auf Pinwände aufgebracht. Die Juroren werden wäh-rend des Wettkampfes herumgehen und sich die Gestaltung jeder Pinwand ansehen sowie bewerten.
Der phaenovum-Fachbereich IT/Robotik hat mit drei Teams à sechs Schüler teilgenommen:
phaenovumenal: Joschka Greiner, Lorenz Eberhard, Matthias Zipper, Philipp Kreil, Stefan Jeroma, Stefan Vierke – erreichte den 9-ten Platz
robonovum: Eric Hildebrandt, Dominik Lentz, Lukas Held, Lukas Kapp-Schwoerer, Matthias Held, Samuel Hugger– erreichte den 14-ten Platz
phaenobots: Daniel Haß, David Trefzer, Florian Ritsert, Marcel Hollerbach, Mycle Scheurer, Patrick Zimmermann– erreichte den 19-ten Platz
12.04.2010, IT/roboticsTeilnahme am Robotterwettbewerb MicroMountains ROBO
Der Fachbereich Informationstechnik/Robotik des Schülerforschungszentrum phaenovum nimmt mit drei Teams am diesjährigen MicroMountains ROBO (MM ROBO) Wettbewerb teil.
Seit 2006 organisiert der Verein MicroMountains Network und die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg jährlich den Roboterwettbewerb MicroMountains ROBO. Die diesjährige Veranstaltung findet am 17. April 2010 in Villingen-Schwenningen statt.
Teilnehmer sind an Technik und an der Programmierung interessierte Auszubildende und SchülerInnen aus dem süddeutschem Raum, die in 27 Teams antreten. Der Fachbereich Informationstechnik/Robotik des Schülerforschungszentrum phaenovum ist mit den Teams "Robonovum", "Phaenovumenal" und "Phaenobots" vertreten (Vorstellung der Teams).
25.10.2009, IT/roboticsNewsletter 16
Hier haben wir Ihnen den mittlerweile sechzehnten Newsletter bereitgestellt, der über die Aktivitäten des IT-Seminars Lörrach berichtet.
Für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung des IT-Seminar-Lörrach danken wir Ihnen mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein paar ruhige und friedliche Tage zwischen den Jahren.
08.10.2009, IT/roboticsEinladung zur Fortbildungsreihe zum Thema "Lego Robotik" am Schülerforschungszentrum Phaenovum
Der Fachbereich IT/Robotik am phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach/Dreiländereck e.V. bietet in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Freiburg drei Lehrerfortbildungen zum Thema „Lego Robotik“ an.
Weitere Informationen finden Sie hier.
02.10.2009, IT/roboticsExkursion zum deutsch-französischen Forschungsinstitut ISL
Am 2. Dezember 2009 besichtigt das phaenovum Schülerforschungszentrum das deutsch-französische Forschungsinstitut ISL in Saint Louis.
Das ISL ist eine binationale Einrichtung, die gemeinsam von der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betrieben wird. Das Institut, das heute rund 400 Mitarbeiter beschäftigt, verfügt über Fachwissen in den Bereichen Detonik, Ballistik, Hochgeschwindigkeitsmessung, Sensoren, Akustik, Laser, Nanomaterialien und improvisierten Sprengvorrichtungen. Seit kurzem widmet sich das ISL verstärkt den Fragen der zivilen Sicherheit und dem Schutz vor terroristischer Bedrohung im Inland und bei Auslandseinsätzen der Kriseneinsatzkräfte.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer.
Das Formular zur Anmeldung können Sie hier ausfüllen.
28.09.2009, IT/roboticsBewerbungsstart Programmblock 7
Das IT-Seminar Lörrach startet in die siebte Runde.
Bis zum 30. Oktober 2009 können sich technisch interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler aus Lörrach und der Region TriRhena für die Teilnahme am IT-Seminar bewerben.
Weitere Informationen zur Bewerbung und den Zeitplan finden Sie auf dieser Internetseite.
25.03.2009, IT/roboticsSummer University 2009
Der richtige Start in die technische Karriere.
Am 7.-10. September 2009 findet wieder die Summer University für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12 an der Dualen Hochschule Lörrach statt.
- Wie arbeiten Ingenieure und Naturwissenschaftler?
- Wie lebt und lernt man an einer Hochschule?
- Wie bereite ich mich auf eine Bewerbung vor?
- Wie lernt man Leute kennen?
- und vieles mehr ...
Weitere Informationen finden Sie im Flyer und auf dem Plakat.
24.03.2009, IT/roboticsIT-Seminar besucht Flowtec
Am Montag, den 23. März 2009 besuchte das IT-Seminar Lörrach die Firma Flowtec in Reinach (Schweiz).
Flowtec gehört zur Endress+Hauser Gruppe und ist einer der weltweit führenden Hersteller von Durchfluss-Messgeräte. Den Schülern wurde im Rahmen einer Firmenführung ein Einblick in die Produktion gegeben.
Ein Gruppenfoto finden Sie hier.
12.02.2009, IT/roboticsExkursion zu Flowtec
Am 23. März 2009 besucht das IT-Seminar die Firma Flowtec in Reinach, Schweiz.
Als Unternehmen der weltweit tätigen Firmengruppe Endress+Hauser zählt die Endress+Hauser Flowtec AG international zu den führenden Herstellern von modernen Durchfluss-Messgeräten.
15.12.2008, IT/roboticsEinladung Lehrerseminar
Java-basierte Programmierung mobiler Roboter
Das IT-Seminar Lörrach lädt zu einem Workshop des Regionalen Arbeitskreises Multimedia Gymnasium am Hochrhein (R@M-Gym Hochrhein) ein, der dieses Mal durch den Fachbereich IT/Robotik am phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach/Dreiländereck e.V. am Montag, dem 9.2.09 an der Berufsakademie Lörrach durchgeführt wird.
Thema: „Java-basierte Programmierung mobiler Roboter“
Dieser Workshop könnte für Sie von Interesse sein, wenn Sie zu folgenden
Zielgruppen gehören:
- Kolleginnen und Kollegen aus dem Fach NwT, die das NwT-Thema "Steuern und Regeln" mithilfe von Robotern behandeln wollen.
- Kolleginnen und Kollegen, die ITG in der Klasse 9/10 unterrichten und dort das Curriculum zum Thema „Steuern und Regeln“ behandeln.
- Kolleginnen und Kollegen aus dem Fach Informatik, die in der Oberstufe "Programmieren" anhand eines Roboters einführen wollen.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung (bitte bis 28. Januar 2009) an den Arbeitskreis R@M.
15.12.2008, IT/roboticsNewsletter 15
Hier haben wir Ihnen den mittlerweile fünfzehnten Newsletter bereitgestellt, der über die Aktivitäten des IT-Seminars Lörrach berichtet.
Für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung des IT-Seminar-Lörrach danken wir Ihnen mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein paar ruhige und friedliche Tage zwischen den Jahren.
06.10.2008, IT/roboticsBasler Technologieapéro
Am 21.10.2008 stellt der Fachbereich IT-/Robotik auf dem 6. Basler Technologieapéro des langjährigen Partnerunternehmens innobit AG aus.
Auf dem Stand sind verschiedene Exponate in Aktion zu sehen. Mehr Informationen zu der Veranstaltung unter www.technologieapero.com.
06.10.2008, IT/roboticsScience House - "Die Roboter sind da!"
Vom 17. bis 23. November bewegt sich was im Science House - "Die Roboter sind da!" Mit Vorführungen, Workshops und Fortbildungen werden die Besucher, Schüler und Gruppen an das Thema herangeführt. Hieran beteiligt sich auch der Fachbereich IT-/Robotik mit Workshops für Schüler, sowie einer Fortbildungsveranstaltung für Lehrer, in der die Arbeit und die Infrastruktur, die in den letzten Jahren entstanden ist, vorgestellt und diskutiert wird. Mehr Informationen zu der Veranstaltung unter www.science-house.de.